Ein starker Körper kennt keinen Schmerz - Kieser, Werner

Werner Kieser 

Ein starker Körper kennt keinen Schmerz

Gesundheitsorientiertes Krafttraining nach der Kieser-Methode

Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
17 ebmiles sammeln
EUR 17,00
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Ein starker Körper kennt keinen Schmerz

Der Mensch wächst am Widerstand, lautet Werner Kiesers Motto. Der Trainingsexperte hat deshalb ein effektives Programm zur Stärkung der Muskulatur entwickelt, das den Körper dauerhaft belastbar macht. Die ideale Methode, um die Gesundheit und Beweglichkeit zu erhalten.

Kieser-Training wird immer beliebter in Deutschland. In mittlerweile 112 Studios wird das gesundheitsorientierte Kraftprogramm vermittelt, monatlich öffnen neue Filialen. Das durchgehend illustrierte Standardwerk zur Erfolgsmethode wurde nun auf der Basis neuester Erkenntnisse komplett überarbeitet und um weitere Kapitel ergänzt.


Produktinformation

  • Verlag: HEYNE
  • 2003
  • Überarb. u. erw. Neuausg.
  • Ausstattung/Bilder: Überarb. u. erw. Neuausg. 2003. 207 S. m. zahlr. farb. Abb.
  • Seitenzahl: 208
  • Kieser Training
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 159mm x 22mm
  • Gewicht: 524g
  • ISBN-13: 9783453868991
  • ISBN-10: 3453868994
  • Best.Nr.: 11301870
Werner Kieser, geboren 1940, ist Diplomtrainer und beschäftigt sich seit 40 Jahren mit dem Thema Krafttraining. Er trainierte zahlreiche Spitzensportler bis er sich auf Prävention und Rehabilitation spezialisierte. Er gründete die ADOK in Zürich, ein Aus- und Weiterbildungszentrum für Instruktoren/Trainer.

Leseprobe zu "Ein starker Körper kennt keinen Schmerz"

PDF anzeigen

Leseprobe zu "Ein starker Körper kennt keinen Schmerz"

Wir sind eine überalternde, rückwärtsgewandte Gesellschaft. Sehnsucht nach Jugendlichkeit ist eines ihrer Merkmale. Vielen geht es bei ihren sportlichen Aktivitäten zuerst gar nicht darum, konkrete Resultate zu erzielen, sondern einfach darum, "dabei" zu sein. Seinsweisen sind käuflich geworden als "Lifestyle". Er materialisiert sich in Kleidung, Haartracht, Automarke, in der Wohnungseinrichtung und in mehr oder weniger exklusiven Clubmitgliedschaften. Dieses eingekaufte Leben ersetzt oft tiefer greifende Maßnahmen zur Veränderung des eigenen Lebens. Die Klage über das Zunehmen von "narzisstischen" oder "egoistischen" Verhaltensweisen ist wohl eine Fehlinterpretation. Eher das Gegenteil trifft zu: Diese Arrangements (von Bemühungen im eigentlichen Sinn kann man hier nicht sprechen) zur eigenen "Profilierung" sind zutiefst opportunistisch, ja selbstverleugnend im wörtlichen Sinne. Ein Ablasshandel, in Gang gehalten von der Angst, plötzlich "out" zu sein. So hält sich schließlich jeder für die Maske, die er trägt. Damit schwindet die Fähigkeit, Tatsachen unbefangen zu sehen.

Eine dieser Tatsachen ist beispielsweise die, dass wir altern. Daran führt weder ein jugendlicher Pferdeschwanz noch ein Sportwagen vorbei. Dass aber ein Hauptproblem des Alters - die Muskelschwäche - verhindert werden kann, ist noch weitgehend unbekannt. Vielleicht deswegen, weil es hier kaum etwas zu kaufen, wohl aber einiges zu tun gibt.

Eine weitere ungeliebte Tatsache ist die relative Unveränderbarkeit unseres Körpers. Schlank, schön, begehrenswert und erfolgreich können wir alle werden - so sagt uns täglich die Werbung -, wir müssen nur fest daran glauben und das entsprechende Produkt kaufen. Die wesentlichen Faktoren unseres Aussehens und unserer Leistungsfähigkeit sind jedoch genetisch festgelegt. Weder ist unsere Körpergröße veränderbar, noch sind es unsere Proportionen, z. B. das Verhältnis der Beinlänge zur Länge des Torso. Auch unser individuelles Potential für den durch Training zu erzielenden Kraftzuwachs sowie die durch Üben zu erreichende Geschicklichkeit ist vorgegeben. Ort und Art der Fettspeicherung unseres Körpers bis hin zum Ausmaß unserer sinnlichen und cerebralen Möglichkeiten wie Musikalität, mathematische Begabung und vieles mehr, sind ebenfalls limitiert. Das sind Tatsachen, die man gerne zugunsten verlockender Sichtweisen vergisst.

Wir sind einer Angebotsindustrie ausgeliefert, die sich dem Grundsatz modernen Marketings verschrieben hat: "Was ist gewünscht? Wir werden es liefern!" Plötzlich ist alles möglich. Unter dem Gemeinplatz der "Ganzheitlichkeit" findet heute jeder erdenkliche Schwachsinn seinen Käufer.

Es ist nicht leicht, sich in diesem Markt der Hoffnungen und Versprechen mit einem realitätsnahen Konzept Gehör zu verschaffen. Der mehrfach enttäuschte Konsument ist vorsichtig geworden.

Als ich mich mit dem Krafttraining auseinanderzusetzen begann, existierte noch nicht einmal ein Begriff dafür. Selbst in der damaligen Sportlehrerausbildung war Kraft ein Thema, das lediglich die Gewichtheber interessierte. Heute ist das Krafttraining in der Sportvorbereitung eine Selbstverständlichkeit. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, jedoch erst der Anfang. Der nahezu unbegrenzte Nutzen, der in der präventiven und therapeutischen Anwendung des Krafttrainings liegt, ist noch längst nicht Allgemeingut.

Fast täglich erhalte ich Briefe von Menschen, die froh sind, durch "Zufall" zum Krafttraining gefunden zu haben. Diesem Zufall etwas nachzuhelfen ist der Zweck dieses Buches.

Werner Kieser Wozu brauchen Sie Kraft?

Ohne die Kraft Ihrer Muskeln können Sie sich nicht bewegen Schon früh morgens brauchen Sie Kraft. Ohne Kraft kämen Sie nicht aus dem Bett. Oder stellen Sie sich vor, Sie erwachten eines Tages und wären nur noch halb so schwer wie am Abend zuvor (bei gleichem Kraftniveau). Sie hätten das Gefühl, aus dem Bett zu schweben.

Es sind ausschließlich Ihre Muskeln, die Ihnen Bewegung ermöglichen und die Sie tragen. Von deren Kraft hängt es ab, ob Sie Ihren Alltag als körperlich beschwerlich oder als lustvoll erleben, ob Ihr Rücken schmerzt oder nicht, ob Sie dauernd das Gefühl haben, "etwas" für Ihre Figur tun zu müssen, oder ob Sie sich (und anderen) gefallen, wie Sie sind.

Was ist Krafttraining?

Es mangelt uns nicht an Bewegung, sondern an Widerstand Weil zuerst die Sportler Krafttraining betrieben, wird Krafttraining von vielen Leuten noch immer als eine Sportart betrachtet. Das ist es nicht. Krafttraining ist ein rationelles Mittel zur Erhöhung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Es ist auch nicht eine Ergänzung sportlicher Betätigung, sondern deren Grundlage. Krafttraining vereinigt als Konzentrat all jene Wirkungen sportlicher Betätigung, die wir als "gesund" bezeichnen. Welche Sportart Sie auch immer betreiben - es sind deren kraftbildende Anteile, die Ihren Körper positiv verändern.

Wann werden Muskeln stärker? Wenn wir uns bewegen? Das glauben noch immer viele Leute. Darum spricht man auch von einem "Bewegungsmangel", unter dem wir angeblich leiden. Uns mangelt es aber nicht an Bewegung, uns fehlt der Widerstand. Weil wir mit unseren Bewegungen meistens einen zufällig vorhandenen Widerstand - vornehmlich die Erdanziehung - überwinden, kann Bewegung einen Trainingseffekt haben, muss es aber nicht.

Aus diesem Grund ist beim Krafttraining Bewegung als solche von sekundärer Bedeutung. Wichtig ist der Widerstand. Das Training an Maschinen ermöglicht es heute, diesen Widerstand exakt zu dosieren, seinen Verlauf zu steuern, Fortschritt von "Pseudo"-Fortschritt zu unterscheiden, zu objektivieren und zu protokollieren.

6 Marktplatz-Angebote für "Ein starker Körper kennt keinen Schmerz" ab EUR 8,37

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 8,37 1,90 PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Mein Buchshop 99,4% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,00 2,00 Banküberweisung Donaustrudl Bücher aus zweiter hand 99,1% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 12,80 2,60 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buechergott.de 100,0% ansehen
Wie neu 16,30 0,00 Banküberweisung robo-buch 98,2% ansehen
wie neu 16,30 0,00 Banküberweisung Hamleh 96,4% ansehen
17,00 2,00 Banküberweisung, Lastschrift preiswertlesen1 98,7% ansehen
Mehr von