The Notwist - Music No Music Feat. Andromeda Mega Express - Notwist,The

The Notwist 

The Notwist - Music No Music Feat. Andromeda Mega Express

Regie: Adolph, Jörg; Darsteller: Notwist, The;
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The Notwist - Music No Music Feat. Andromeda Mega Express

Let there be sound! Noisecore, Minimal Electro, Freejazz, alles geht, wenn diese beiden Bands zusammenkommen. Indem sie von Stil zu Stil hüpfen, ignorieren The Notwist und das 20-köpfige Andromeda Mega Express Orchestra alle Genregrenzen, finden ihren Weg durch polymorphe Klanglandschaften, wild und wunderschön. Von den Aufnahmen zum 2008er-Notwist-Album "The Devil, You + Me" über die gemeinsamen Proben in Berlin bis hin zu Konzerten in Hamburg, Amsterdam und München sind diese verwandten Seelen dabei, zu improvisieren und ihre Arrangements und Soundmuster ständig neu zu überdenken. So als wollten sie die Songs in steter Bewegung halten. Und der Film von Jörg Adolph reflektiert in seiner Machart diesen Sound. Er spielt mit einer Art rauen Virtuosität, die leicht, aber dennoch sehr konzentriert daherkommt. "Music No Music" dokumentiert aber auch junge Musiker, jenseits des Superstarruhms am Ende des ersten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends.


Produktinformation

  • Hersteller: Indigo
  • EAN: 0880918022680
  • Best.Nr.: 34968838
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2012
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 00
  • Gesamtlaufzeit: 106 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.03.2013

Demokratie ist Freude
Pablo Larraíns Film "No!" erzählt, wie General Pinochet gestürzt wurde - von einem Werbefachmann

Die meisten von uns wissen, wie General Pinochet im Jahr 1973 in Chile an die Macht kam, per Putsch and with a little help from his friends. Aber wie und wann und warum endete eigentlich seine Diktatur? Das erzählt der Film "No!" von Pablo Larraín, und er erzählt dabei noch eine andere Geschichte: wie das Politische dem Marketing Platz machte.

Larraín entscheidet sich deshalb für zweierlei. Für die Besetzung seiner Hauptrolle, des Werbefachmanns René Saavedra, mit Gael García Bernal, dem mexikanischen Schauspiel-Star, der jeden Film zum Leuchten bringen kann. Hier ist das gar nicht so einfach mit dem Leuchten, denn Larraín hat, zweitens, mit der analogen Umatic-Videotechnik gedreht, was eine gleichsam natürliche Verbindung mit historischen Dokumentaraufnahmen und den originalen Werbeclips erlaubt. Das Bild ist fast quadratisch, Gegenlicht zerfrisst, was vor ihm liegt, die Kamera wackelt oft aus dem Schärfebereich heraus, so dass das Ganze sehr nach der Zeit aussieht, in der es spielt: 1988.

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