Triumph der Musik - Blanning, Tim

Tim Blanning 

Triumph der Musik

Von Bach bis Bono

Übersetzung: Badal, Yvonne
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Triumph der Musik

"Alles, was Sie über Musik und Musiker noch nicht wussten - Tim Blanning weiß es und versteht amüsant zu erzählen, wie sich die Stellung des Musikers in der Gesellschaft durch die Jahrhunderte veränderte." -- Elke Heidenreich

'Kein Konzertbesuch mehr ohne dieses Buch. Tim Blanning schreibt eine fesselnde Sozialgeschichte der Musik vom Barock bis heute. Eine animierende Lektüre.' -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

'Eine faktenreiche, reizvolle und eigenwillige Geschichte der Musik.' -- Süddeutsche Zeitung

'Tim Blanning hat eine spannende wie anregende Studie verfasst, die sich wie ein Streifzug durch die Kultur- und Sozialgeschichte liest und jedem Musikfreund zu empfehlen ist.' -- Berliner Philharmoniker


Produktinformation

  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 445 S. m. 84 Abb., 14 Farbabb.
  • Seitenzahl: 445
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 162mm x 43mm
  • Gewicht: 850g
  • ISBN-13: 9783570580127
  • ISBN-10: 3570580121
  • Best.Nr.: 29500566
"Alles, was Sie über Musik und Musiker noch nicht wussten Tim Blanning weiß es und versteht amüsant zu erzählen, wie sich die Stellung des Musikers in der Gesellschaft durch die Jahrhunderte veränderte." (Elke Heidenreich)

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Etwas gespalten ist Rezensent Helmut Mauros Urteil über Tim Blannings Musikgeschichte, der er viel Reizvolles, aber auch manches Anzuzweifelndes oder gar Irritierendes abgelesen hat. Zunächst einmal ringt es ihm große Bewunderung ab, dass Blanning überhaupt so ein Großprojekt gewagt hat, in dem sämtliche Musikrichtungen über 1000 Jahre betrachtet werden. Mauro hebt die "fachliche Unvoreingenommenheit" und die relative Neutralität, mit der sich der britische Geschichtsprofessor aus Cambridge der Musik zuwendet, hervor und lobt ausdrücklich, wie geschickt der Autor immer wieder den historischen Kontext einfließen lässt. Überhaupt sei das Werk eine Fundgrube für Zahlen und Fakten, so der Rezensent eingenommen. Weniger ansprechend findet er Blannings harsche Urteile gegenüber den vermeintlich barbarischen Deutschen. Ausgesprochen ungerecht sei, dass der Autor zwar Briten, Italienern und Franzosen gern eine "nationale Kultur" zugestehe, er diesen Anspruch bei den Deutschen aber nur "chauvinistisch" finde. Weshalb sich Mauro die Spitze nicht verkneifen kann, dass bis ins 19. Jahrhundert die Briten nur zwei große Komponisten hervorgebracht hätten, Henry Purcell und "Georg Friedrich Händel...". Davon und von einigen wenigen Fehlbeurteilungen abgesehen aber hat der Rezensent das Buch gern gelesen und sich insbesondere von den mitunter überraschenden Statistiken verblüffen lassen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.11.2010

Wie Melodien und Gescheppere ins Zentrum der Massenkultur rückten
Kein Konzertbesuch mehr ohne dieses Buch: Der britische Historiker Tim Blanning schreibt eine fesselnde Sozialgeschichte der Musik vom Barock bis heute

Geschichtsschreibung steht vor dem gleich doppelten Dilemma kleinteiliger Konzentration und weiträumiger Perspektivik, gar Totale, zudem dem von Fachspezialistentum und Universalismus. Die klare Abgrenzung der Extreme ist schwierig, die Synthese erst recht. Nicht selten weckt dabei der Anspruch auf Großdarstellung Skepsis: Dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, scheint fast weniger bedenklich als deren Aufgehen im übergreifenden Ganzen. Dafür kann die Entscheidung für einen eher globalen Aufriss von Mut zeugen, sich wohltuend von detailfixierter Immanenz abzusetzen.

Solcherart Courage ist denn auch Tim Blannings Buch "Triumph der Musik" keineswegs abzusprechen. Der Historiker aus Cambridge ist kein Musikwissenschaftler, sondern mehr an Ideen- und Sozialgeschichte interessiert. Sein Buch "The Culture of Power and the Power of Culture: Old Regime Europe 1660-1789" (2002) akzentuiert das Widerspiel von Macht und Kunst …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 23.11.2010

Deutscher Neid auf englischen Wohlstand
„Von Bach bis Bono“: Tim Blannings faktenreiche, reizvolle und eigenwillige Geschichte der Musik
Er stapelt tief und hält den Anspruch um so höher. Nichts weniger als eine Weltgeschichte unter dem Blickwinkel musikalischer Entwicklungen will der Geschichtsprofessor Tim Blanning aus Cambridge schreiben. Zahlreiche Seminare hat er dazu veranstaltet. Noch konsequenter als die bisherigen Versuche bringt er dabei die sogenannte klassische Musik der letzten eintausend Jahre und die Popmusik und den Jazz auf eine Linie. Das gelingt ihm jedoch nur unter starker Betonung gesellschaftlicher Zusammenhänge.
Denn zwischen der Musik zum goldenen Thronjubiläum von Queen Victoria – mit einem von ihrem verstorbenen Ehemann komponierten „Te Deum“ und der Gotha-Hymne in Westminster Abbey – und dem Jubiläum Elisabeths II. mit einem Rockkonzert vor Buckingham Palace gibt es kaum Berührungspunkte, und Blanning muss schon hier in die Offensive gehen: Er feiert diese „Party at the Palace“ als den Höhepunkt der Musikgeschichte, ja im Grunde der Menschheitsgeschichte. Denn während früher die Musik „einzig und allein dem …

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"Außerordentlich unterhaltsam und erfrischend undogmatisch, eine klug zusammengestellte Chronik, ein Muss nicht nur für Musikinteressierte."
Tim Blanning ist Professor für Neuere Europäische Geschichte an der Universität von Cambridge, wo er ein musikalisches Element in den Lehrplan einführte: Er leitete Seminare zum Thema "Musik in der europäischen Gesellschaft und Kultur" sowie "Richard Wagner und die deutsche Geschichte". Seit 1990 ist er Mitglied der renommierten britischen Wissenschaftsgesellschaft British Academy. Seine bisherigen Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Politik- und Kulturgeschichte Europas im 18. und 19. Jahrhundert. Der Autor lebt mit seiner Frau, zwei Kindern und einem Dalmatiner in Cambridge.

Leseprobe zu "Triumph der Musik" von Tim Blanning

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