Die Symphonic-Metal-Band aus Finnland präsentiert sich vier Jahre
nach dem Album "Dark Passion Play" auf
"Imaginaerum" in bestechender Form. In den 13 Songs
überrascht die Formation um Keyboarder und Songwriter Tuomas
Holopainen ein ums andere Mal mit opulenten Klanglandschaften.
Nightwish sind ein gutes Beispiel dafür, wie man sich als Band
trotz anhaltenden Erfolgsdrucks musikalisch stetig weiterentwickeln
kann. Mit "Imaginaerum" schlägt das Quintett ein neues,
vielversprechendes Kapitel auf. Die meisten Songs des neuen Albums
entstanden nach dem Abschluss der "Dark Passion
Play"-Welttournee im September 2009. Für die Aufnahmen nahmen
sich Nightwish diesmal extra viel Zeit. Kein Wunder bei der
überraschenden Komplexität der Nummern: Veredelt mit Musical- und
Klassikanleihen stellen sie alle bisherigen Titel der Gruppe in den
Schatten. Mit dem Opener "Taikatalvi", einer opulent
instrumentierten Fantasie-Ballade, entführen Nightwish den Hörer in
ein einzigartiges Klanguniversum. "Es ist eine
Konzeptplatte", erklärt Tuomas Holopainen, "die sich dem
Leben und der wundervollen Welt unserer Vorstellungskraft widmet.
Es geht um Liebe, Unschuld und das Gute in uns, aber auch um die
zauberhafte Schönheit unserer Welt." Zu den Höhepunkten dieses
außergewöhnlichen Albums zählen die Metalhymne
"Storytime", die mit Jazz- und Blueselementen veredelte
Zeitlupen-Ballade "Slow, Love, Slow", der Sängerin Anette
Olzon mit ihrer markanten Stimme ihren Stempel aufdrückt, sowie der
Mittelalter-Rock-Titel "I Want My Tears Back". Norbert
Schiegl
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Mit Imaginaerum haben Nightwish ein grandioses neues Album abgeliefert. Die Songs sind typisch Nightwish, d.h. von melodischen Stücken bis hin zu bombastischen, fast schon epischen Stücken ist alles vertreten. Ich setze Imaginaerum auf eine Stufe mit Once.
Ein Muss für alle Nightwish-Fans und ein Kauftipp für alle die auf gute Musik stehen.
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