Mit dem Album "Eiszeit" gelang der Band um Sänger Alex
Wesselsky und Produzent Noel Pix bereits im vergangenen Jahr der
Sprung auf Platz fünf der Charts. Nun erscheint mit "Die Hölle
muss warten" ihr erstes Album für Sony Music. In 13 Songs
überzeugt die Formation mit zupackenden Gitarrenriffs, eingängigen
Melodien und markanten Gesangspassagen. Mit "Die Hölle muss
warten" präsentieren Eisbrecher ihr bislang
abwechslungsreichstes Album. Dabei sind neue musikalische wie
inhaltliche Ideen stets Programm, erklärt Gitarrist, Komponist und
Produzent Noel Pix: "Unser Style ist, dass wir keinen Style
haben." Nach einem verhältnismäßig harten Auftakt mit den
beiden Titeln "Tanz mit mir" und "Augen unter
Null" zeigt sich bereits mit Track Nummer drei, dass die
Formation 2012 ganz neue Hörerschichten erreichen kann. Der
Titelsong ist eine geschmeidige, mit Streicherklängen verzierte
Midtempo-Hymne mit Hitpotenzial. Eisbrecher haben diesmal nichts
dem Zufall überlassen und fast eineinhalb Jahre an der
Fertigstellung der Platte gearbeitet. Die Sorgfalt hat sich
ausgezahlt, denn das Album klingt wie aus einem Guss. Thematisch
deckt die Band inzwischen ein deutlich erwachseneres Spektrum ab.
"Unsere Texte haben heute mehr Bandbreite", erklärt
Sänger Alex Wesselsky. "Früher war vielleicht mehr Ironie
drin, aber jetzt bekommen andere Themen für uns eine größere
Bedeutung. Wir sind ganz sicher keine Weicheier, aber mit 40
schreibt man über andere Sachen als mit 20." Die neue
Ausrichtung wird vor allem bei Songs wie dem selbstreflektierenden
"Ein Leben lang unsterblich" oder im Titel "In
meinem Raum" deutlich. Norbert Schiegl
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20