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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 11.09.2011 |
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Kurzbeschreibung: Die junge Sarah Kelling hat die undankbare Aufgabe, das Begräbnis ihres Großonkels Frederick vorzubereiten. Auf der Suche nach einer passenden letzten Ruhestätte wird die seit 100 Jahren nicht benutzte Familiengruft der Kelling-Dynastie geöffnet, und Sarah muss entdecken, dass sich das Skelett der in den 50er Jahren verschwundenen Striptease-Tänzerin Ruby Redd in der Gruft befindet. Augenscheinlich sollte so ein Mord vertuscht werden. Gehört der Täter etwa zur eigenen Familie? Nach und nach kommt Sarah den dunklen Geheimnissen von Bostons Oberschicht auf die Spur. Nicht zuletzt, weil ihr der Schriftsteller Max Bittersohn bei ihren Nachforschungen hilft. Ein äußerst spannender Krimi, bei dem Tragödien ans Licht kommen, mit denen man absolut nicht rechnen konnte. Es gibt immer wieder Verdächtigungen, doch was wirklich passiert ist, kommt erst ganz ám Ende heraus. Man fragt sich dann doch, ob es derart böse Menschen wirklich gibt. Scheinbar schon, denn auch hinter dieser Personhätte man eine derartige Skrupellosigkeit nie vermutet. Klasse gemacht und von meiner Seite aus sehr empfehlenswert. Da es eine ganze Serie um Sarah Kelling gibt, würde es mich sehr interressieren, wie es mit ihr weitergeht, leider sind die Folgebände aber zur Zeit nicht zu haben Schade Reihenfolge der Boston / Sarah Kelling Reihe: 1. Die Familiengruft 2. Der Rauchsalon 3. Madame Wilkins´ Palazzo 4. Der Spiegel aus Bilbao 5. Kabeljau und Kaviar 6. Ein schlichter alter Mann 7. Teeblätter und Taschendiebe 8. Rolls Royce und Bienenstiche 9. Jodeln und Juwelen 10. Arbalests Atelier 11. Mona Lisas Hutnadeln 12. Der Mann im Ballon |
2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von tassieteufel am 05.09.2011 |
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Im Kelling Clan ist es üblich, das entfernte Cousins und Cousinen heiraten, so bleibt immerhin das Geld in der Familie und so hatte es auch niemand gewundert, als die junge Sarah kurz nach dem Tod ihres Vaters ihren um viele Jahre älteren Cousin Alexander heiratete.Nun lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und der tyrannischen Schwiegermutter Caroline in einem großen Bostoner Stadthaus, ihr gesamtes Leben ist nach Caroline ausgerichtet, die aufgrund eines Unfalles taub und blind geworden ist. Ihr eingefahrenes Leben gerät völlig aus den Fugen, als im Zuge einer Beerdigung in einer alten nicht mehr genutzen Familiengruft eine Leiche gefunden wird, die da nicht hingehört. Es handelt sich bei der Toten um Ruby Red einer Stripteasetänzerin, die vor 30 Jahren verschwunden war. Einiges an der bizarren Angelegenheit kommt Sarah seltsam vor und sie beginnt nachzuforschen, damit setzt sie jedoch eine Kette von Ereignissen in Gang, die nicht folgenschwerer hätte sein können. "Die Familiengruft" ist der Auftakt zur Boston Reihe der Autorin und obwohl das Buch in den 70ger Jahren angesiedelt ist, strömt es einen antiqierten Charme aus, das man meinen könnte, einen viktoriansichen Krimi zu lesen. Die Personen des Kelling Clans sind bis auf Sarah durchweg recht schräge Typen, deren Schilderung der Autorin hervorragend gelungen ist. Überhaupt ist der Schreibstil der Autorin ganz auf meiner Wellenlänge, teilweise witzig und humorvoll gelingt es ihr doch, von der ersten Seite an Spannung aufzubauen, die einen förmlich an den Seiten festkleben und in eine andere Welt eintauchen läßt. Sarah ist eindeutig die Sympathieträgerin des Buches, der man gern, wenn auch ein wenig kopfschüttelnd durch die recht haarsträubenden Ereignisse des Buches folgt. Zum Ende des Buches hin, hat sie sich doch recht stark von den antiquierten Vorstellungen ihrer Familie distanziert und beginnt ihre Angelgenheiten selbst in die Hand zu nehmen. Unterstütztung erhält sie dabei von Max Bittersohn, einem privaten Ermittler, der sich auf die Wiederbeschaffung gestohlener Kunstwerke spezialisiert hat und von dem man in den folgenden Bänden hoffentlich noch mehr hört. Der verzwickte Plot ist geschickt inszeniert und selbst als geübter Krimileser durchschaut man das Ganze erst am Schluß. Fazit: klassischer Krimi, der Spannung pur bietet, in Verbindung mit skurilen Figuren einem her- vorragend inszenierten Plot und einem unterhaltsamen Schreibstil, lag das Buch voll auf meiner Wellenlänge, ganz klare Leseempfehlung!!!! Wie auch der Rest der Reihe. Meine Rezi bezieht sich auf die hier nicht mehr verfügbare Buchausgabe! |
8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |

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