Komplette Werkschau einer der US-Indie-Kultbands der Neunziger.
Entstanden aus der Asche von Galaxie 500, erfreute die Band um
Sänger und Songwriter Dean Wareham schon bald die Indie-Fans
diesseits und jenseits des Atlantiks. Bei Gründung 1992 galt Luna
als Indie-Supergroup, gehörten doch auch noch Chills Bassist Justin
Harward und Feelies Drummer Stanley Demeski zur Ursprungsbesetzung.
Die ersten Alben erschienen bei Elektra, ab "Pup Tent"
wurde das Quartett dann von Beggars betreut. Über dieses Album
schrieb Audio 1997: "Radiotauglicher Underground, unterkühlter
Softrock ... Luna sind schwer zu fassen. Da scheinen sich Chris
Isaak und Lou Reed ein Stelldichein zu geben verzerrtt. Das
US-Quartett bleibt auf dem Weg konsequenter Weiterentwicklung, wenn
auch die ausufernde Experimentierfreude früherer Tage einer reifen
Musikalität gewichen ist.". CD1 (Best of) liefert die besten
Wareham-Songs aus mehr als einem Jahrzehnt musikalischen Schaffens,
begonnen bei "Anesthesia" über "Bobby Peru" bis
hin zu "Superfreaky Memories" und neben allen
Bandmitgliedern aus diversen Umbesetzungen sind auch Gäste wie Tom
Verlaine oder Sterling Morrison zu hören.
"Bonny&Clyde", das Duett mit Stereolabs Laetitia
Sadier, eröffnet und beschließt in zwei Versionen CD2 (Lunafied),
auf der ausschließlich Coverversionen zu hören sind, die zuvor zu
Unrecht auf raren Singles ein B-Seiten-Dasein fristeten.