Mach endlich, was du willst! - Zimmermann, Walter
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Walter Zimmermann 

Mach endlich, was du willst!

Wie du dein Schicksal selbst in die Hand nimmst

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Produktbeschreibung zu Mach endlich, was du willst!

Nimm das Steuer in die Hand!
Wie kommt es, dass manche Menschen scheinbar alles erreichen, während andere sich ihr Leben lang vom Schicksal vernachlässigt fühlen? Der eine begreift sich als Gestalter seines Lebens, der andere sieht sich permanent als Opfer der Umstände. Dieses Buch weist konkrete Wege aus der Opferhaltung und zeigt: Erfolg ist kein Zufall, sondern eine Geisteshaltung, die sich trainieren lässt!

Jede Situation birgt Optionen und Chancen. Man muss sie nur sehen! Statt bei einem Problem zu fragen »Wer ist schuld?«, muss die Frage lauten: »Was kann ich tun?« Walter Zimmermann liefert konkrete Strategien und zahlreiche Tipps, wie man sich bewusst von der Opferhaltung verabschiedet und zum Gestalter wird: Wie man den eigenen blockierenden Denkmustern auf die Spur kommt und sie aktiv verändert, lösungsorientiert denkt und durch andauernde Lernbereitschaft undNeugierde die eigenen Chancen entdeckt. Es lohnt sich! Wer seine mentalen Trampelpfade verlässt und die Aufmerksamkeit auf neue Möglichkeiten richtet, nimmt das Steuer für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben selbst in die Hand.

Produktinformation


  • Verlag: Campus Verlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 218 S.
  • Seitenzahl: 218
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 141mm x 20mm
  • Gewicht: 340g
  • ISBN-13: 9783593385167
  • ISBN-10: 3593385163
  • Best.Nr.: 23846467
01.11.2009, Psychologie Heute Mach endlich, was du willst "Jammerern, ewigen Opfern und Zögerern nimmt der Autor gehörig den Wind aus den Segeln. Behutsam, aber entschieden."
Walter Zimmermann ist seit seinem 21. Lebensjahr selbstständig. 1993 gründete er sein Unternehmen Zimmermann Seminare; er ist Hochschuldozent und bietet Trainings und Vorträge zu den Themen Führung, Marketing und Vertrieb an.

Leseprobe zu "Mach endlich, was du willst!" von Walter Zimmermann

Warnung: Dieses Buch könnte Ihr Leben verändern!

Jetzt ist deine beste Zeit! Eine ziemlich gewagte Behauptung, finden Sie? Wie kann ich das wissen? Womöglich läuft es in Ihrem Job momentan nicht besonders gut: Ihr Chef wirft Ihnen Knüppel zwischen die Beine, und die letzten Zielvorgaben haben Sie glatt verfehlt. Oder in Ihrer Beziehung knirscht es gerade ordentlich: Ihr Partner/Ihre Partnerin ist der Meinung, Sie arbeiten ohnehin zu viel und sollten sich endlich mehr um die Familie und den Haushalt kümmern. Ihre beste Zeit liegt Ihrer momentanen Einschätzung nach eher in der Vergangenheit ("Damals, als wir uns kennen lernten ..."), mit etwas Glück und Optimismus auch in der Zukunft (Wenn Ihr schwieriger Chef hoffentlich "weggelobt" wurde; wenn die Absatzzahlen mit der Einführung neuer Produkte steigen; wenn das aktuelle Chaosprojekt erst abgeschlossen ist ...).

Das Vertrackte: In unserer Eigenwahrnehmung liegt unsere "beste Zeit" sehr häufig entweder in der Vergangenheit (Motto: "Früher war alles besser") oder aber in der Zukunft (Motto: "Wenn XY erst geschafft ist, wird alles besser"). Das Jetzt bleibt dabei auf der Strecke. Mit der Gegenwart hadern wir - und zwar vor allem dann, wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Ärger mit dem Chef? Kein Wunder, so cholerisch, wie der ist. Seine Zielvorgaben: Völlig utopisch, der Jungspund kennt den Markt eben nicht. Weniger arbeiten und sich mehr um die Familie kümmern? Ganz schön ungerecht: Wer schafft denn hier die Kohle ran und finanziert Zweitwagen und Cluburlaube?

Mal ehrlich: Wie oft ertappen Sie sich im Alltag bei solchen Rechtfertigungen und Gegenvorwürfen? So berechtigt diese auch sein mögen, so stellt sich dennoch die Frage, ob uns das wirklich weiterbringt. Auf jeden Fall kostet uns das viel Zeit und raubt uns eine Menge Energie - Energie, die ebenso gut in die Veränderung der aktuellen Situation fließen könnte und dort vermutlich besser investiert wäre.

Um es gleich vorwegzusagen: Ich bin ein Feind des Jammerns. Jammern ändert nichts. Für den einen oder anderen mag es einen therapeutischen Wert haben ("Gut, dass wir darüber gesprochen haben ..."). Erinnern Sie sich beispielsweise einmal an den letzten Kneipenabend oder die letzte Familienfeier. Es würde mich nicht wundern, wenn auch dort kräftig gejammert und geklagt wurde ("Der Euro!" - "Die Globalisierung!" - "Die Regierung!"). Ungerechte Chefs, raffgierige Manager und unfähige Politiker bieten immer dankbare Gesprächsthemen. Am Ende solcher Treffen stellt sich allerdings manchmal ein schales Gefühl ein: Ist das nicht irgendwie immer dasselbe?

Oder ein typischer Montagmorgen in der Firma, an dem Sie eben noch gut drauf waren - bis zu dem Zeitpunkt, an dem der erste Kollege mit den neuesten Horrormeldungen aus der Geschäftsführung oder der aktuellen Wer-mich-gerade-wieder-ungerecht-behandelt-hat-Geschichte um die Ecke biegt. In den meisten Situationen vermiest das Jammern schlicht die Stimmung und blockiert Lösungsvorschläge, konstruktives Denken und die Verbesserung der aktuellen Situation.

Unsere beste Zeit ist deshalb tatsächlich jetzt - wenn Sie diese Zeit nutzen, um die Dinge anzupacken. Wenn Sie aufhören, sich als Opfer böser Chefs, ungerechter Partner oder schlechter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu betrachten, und sich stattdessen fragen: Was kann ich aktuell tun? Wie kann ich die Situation beeinflussen? Welche Grundlagen muss ich schaffen, um bessere Ergebnisse zu erzielen und gewünschte Änderungen einzuleiten? Man könnte auch sagen: Wenn Sie vom Opfer der Umstände zum Gestalter Ihres Lebens werden.

Sein Leben in die Hand zu nehmen, "Gestalter zu sein", klingt beim ersten Hören vielleicht anstrengend. Und in der Tat bedeutet es gelebte Selbstverantwortung. Eins der meistbenutzten Hintertürchen im Alltag wird dadurch konsequent versperrt - nämlich die Tür mit der Aufschrift "Ich bin nicht schuld" oder auch "Was kann ich schon tun?". Nach dem zweiten, dritten Hören und erst recht beim Ausprobieren hat "Gestalter sein" aber etwas ungeheuer Befreiendes. Es lenkt die Lebensenergie in positive Bahnen und die Aufmerksamkeit auf bestehende Chancen. Ich bin überzeugt, dass auch in Ihrem Leben noch mehr, möglicherweise viel mehr drin ist, als Sie sich momentan vielleicht vorstellen können. Dazu müssen Sie allerdings die gewohnten Denkbahnen verlassen, den breiten Trampelpfad des "An mir liegt es nicht" hinter sich lassen und auf die schmale Spur des "Was kann ich alles bewegen?" abbiegen.

Zugegeben, das ist leichter und schneller gesagt als getan. Ich selbst habe das Thema Opfer/Gestalter kennen gelernt, als ich 23 und gerade mal zwei Jahre selbstständig war - und ich bin heute noch dankbar dafür. Diese Lebensphase war geprägt von Selbstzweifeln und Geldsorgen. Samstags ertappte ich mich regelmäßig beim Lesen der Stellenanzeigen, nur für den Fall ... Irgendwann, in einem Moment der Wahrheit, habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich tue. Mir wurde bewusst, wo ich überall meine Hausaufgaben nicht gemacht und was ich nicht konsequent umgesetzt hatte. Kein Wunder, dass es nicht so lief wie erhofft. Ich habe den Stellenteil zugeklappt und nie wieder eine Samstagszeitung wegen der Annoncen gekauft. Stattdessen habe ich begonnen, die Dinge zu verändern und konsequent zu optimieren, die meinem Erfolg bisher im Wege gestanden hatten. Es hat sich gelohnt: Mit 24 führte ich 240 Mitarbeiter im Vertrieb, mit 30 Jahren habe ich mein erstes Unternehmen verkauft, mit 31 gründete ich die Zimmermann Seminare GmbH, und heute arbeite ich mit zahlreichen namhaften Unternehmen und erreiche mit meinen Vorträgen und Seminaren jährlich 15?000 bis 20?000 Teilnehmer.

Mein Denken zu verändern und Chancen zu suchen, statt widrige Umstände zu beklagen, hat mich zwei Jahre intensiv beschäftigt. Ich will nicht behaupten, dass es mir heute in jedem einzelnen Moment meines Lebens gelingt, in den allermeisten aber mit Sicherheit. Ich verspreche Ihnen: Es zahlt sich aus, sich auf das "Gestalten" einzulassen, denn es führt zu mehr Zufriedenheit, zu spannenderen Aufgaben, schlicht zu mehr Glück. Ich möchte Sie aber auch warnen: Das ist kein Programm für sechs Wochen, sondern eher eine Lebensphilosophie. Wenn Sie den Aufwand scheuen, verschenken Sie dieses Buch am besten einfach weiter. Wenn Sie aber dazu bereit sind, dann lassen Sie sich entführen auf eine spannende Reise durch Opfer-Trainingslager und Gestalter-Camps, über alte Denkbahnen zu neuen Denkstrategien, weg von lieb gewonnenen Sachzwängen und hin zu ungeahnten Möglichkeiten.

Eine unterhaltsame und inspirierende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Walter Zimmermann

Leseprobe zu "Mach endlich, was du willst!" von Walter Zimmermann

Permanente Selbstbefragung: Wie unser Denken funktioniert (S. 84-85)

Zum Einstieg beginnen wir mit einem kleinen Selbsttest. Wann ist Ihnen das letzte Mal einer der folgenden Sätze durch den Kopf gegangen: »Warum muss so etwas eigentlich immer mir passieren? «, oder »Dafür kann ich nichts, weil …« oder auch »Kein Wunder, dass das (wieder) schiefgegangen ist, denn …«? Letzte Woche, gestern, oder vor zwei Minuten? Mit solchen Gedanken mobilisieren wir zielsicher fruchtlose Selbstzweifel und Rechtfertigungen, die uns nicht weiterbringen. Das Fatale ist, dass man sich an solche Denkwege gewöhnen kann. Und unsere Gedanken bestimmen nicht nur unsere Entscheidungen, sie beeinflussen auch unser Wohlbefinden, unsere Ausstrahlung, unser Auftreten und unsere Beziehungen. In einer »Warum-passiert-das-eigentlich-immer- mir?«-Stimmung sind Sie deshalb wahrscheinlich weder zu Hause noch im Büro ein besonders angenehmer Zeitgenosse, und ein wichtiges Verhandlungsgespräch vertagen Sie am besten auf die nächste Woche.

Wer etwas in seinem Leben verändern will, muss daher andere Gedanken denken. Das ist banal und schwierig zugleich, denn es verlangt womöglich, dass wir uns von jahrelang eingeschliffenen (Denk-)Gewohnheiten verabschieden, von Mechanismen, die uns häufig kaum mehr bewusst sind. »Man kann die Welt oder sich selbst ändern. Das Zweite ist schwieriger«, spottete schon Mark Twain. Um lieb gewonnene, aber wenig konstruktive Denkstrukturen umzuprogrammieren, ist es hilfreich, zu wissen, wie unser Denken überhaupt funktioniert. Lassen Sie den kleinen Test zu Beginn dieses Kapitels noch einmal kurz Revue passieren: Wie haben Sie Ihre Antwort gefunden? Sehr wahrscheinlich, indem Sie sich selbst mental eine Frage gestellt haben (etwa: »Wann war das noch?«) und dann in Ihrem Kopf nach der Lösung gesucht haben. Analytisches Denken lässt sich so als permanenter Eigendialog beschreiben. Zu wissen, was in unserem Kopf abläuft, und sich bewusst neue Fragen zu stellen, das ist das Geheimnis des »Gestalter-Googelns«, um das es in diesem Kapitel geht.

100 Milliarden Möglichkeiten

Unser Gehirn ist eine hochkomplexe und ungeheuer leistungsfähige Schaltzentrale: Wissenschaftler gehen von bis zu 100 Milliarden Nervenzellen aus, die über weit mehr Synapsen miteinander vernetzt sind. Jede Zelle ist mit bis zu 10 000 anderen verbunden, die Länge aller Nervenfasern beträgt fast 400 000 Kilometer – das entspricht der Entfernung von der Erde bis zum Mond. Aber was genau passiert im Gehirn beim Wahrnehmen, Erinnern oder Nachdenken? Vereinfacht gesagt: Ein entsprechender Impuls führt zur Aktivierung bestimmter Nervenzellen. Die Einordnung oder Interpretation solcher Impulse hängt davon ab, welche Wege der Impuls im neuronalen Netz nimmt – man könnte auch sagen, welches »Muster« im Gehirn aktiviert wird. Wenn Sie also einen bekannten Gegenstand, meinetwegen eine Kaffeetasse, sehen, wird eine entsprechende Vernetzung von Neuronen aktiviert und der Gegenstand (wieder-)erkannt.

Lernen entspricht auf neuronaler Ebene der Schaffung stabiler Verbindungen zwischen Nervenzellen. Neue Erfahrungen führen zu neuen Verknüpfungen im Gehirn. Vor allem während unserer ersten Lebensjahre nimmt die Vernetzung der Nervenzellen stetig zu, wie die Abbildung auf Seite 86 verdeutlicht.

Je häufiger synaptische Vernetzungen aktiviert werden, desto fester wird eine solche Verbindung der Nervenzellen. Eingeschliffene Routinen im Gehirn haben daher den großen Vorteil, unseren Denkapparat zu entlasten.

Inhaltsangabe

Inhalt

Warnung: Dieses Buch könnte Ihr Leben verändern!

1.Wie das Leben so spielt - (Miss-)Erfolgsgeschichten

Der Topverkäufer und sein Kollege
Meister des Erfolgs oder Opfer der Umstände?
Fazit: Kuckuckskind Misserfolg

2.Opfer-Storys - oder: Wer ist schuld?

Das leere Restaurant
Die Problemschule
Der Sportmuffel
Der Langzeitarbeitslose
Fazit: Opfer verschenken Chancen

3.Im Opfer-Trainingslager - oder: An mir liegt es nicht!

Die schwierige Kindheit - oder: Verliebt in die Rückschau
Der Finger in der Wunde - oder: Wer nörgelt, ist clever
Die böse Presse - oder: Politiker sind nie schuld
Der knauserige Staat - oder: Gibt's da keine Förderung?
Fazit: Gestalter-Denken heißt Scheuklappen ablegen

4.Ein Besuch im Gestalter-Camp - oder: Was kann ich tun?

Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt: Von Pippi Langstrumpf lernen
Man sieht nur, was man weiß: Chancen wahrnehmen
Gestalten heißt: Gezielt die richtigen Ursachen setzen

Fazit: The Sky is the Limit - was möglich ist, bestimmen Sie

5.Das Erfolgsprinzip: Chancen googeln

Permanente Selbstbefragung: Wie unser Denken funktioniert
Opfer-Googeln: Auf vertrauten Pfaden in die Sackgasse
Neue Software: Gestalter-Googeln

Fazit: Stellen Sie neue Fragen - und Sie bekommen neue Antworten

6. Gestalter-Strategien: Für eine erfolgreiche Umsetzung im Alltag

Gestalter-Strategie 1:?Aktives Stimmungsmanagement
Gestalter-Strategie 2:?Die Mikroperspektive einnehmen
Gestalter-Strategie 3:?"Best Practice" im Alltag
Gestalter-Strategie 4:?Lohnende Lernfelder lokalisieren
Gestalter-Strategie 5:?Eigene Gestaltungsziele definieren
Gestalter-Strategie 6:?Gestaltungsspielräume erkennen
So klappt's garantiert: Tricks und Tools
Fazit: Es gibt nichts Gutes - außer man tut es!

7.Entscheiden - aber bewusst: Was ich tu, tu ich für mich

Selbstgemachte "Sachzwänge"

Sie haben die Wahl: Vom Glück bewusster Entscheidungen

Und was nicht zu ändern ist? Die Grenzen des Gestaltens

Fazit: Durchstarten ohne Scheuklappen - steuern Sie Ihr Leben selbst

Schluss: Zehn Maximen für eine aktive Lebensgestaltung

Register

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