Marie Antoinette
Videoclip

Marie Antoinette

Regie: Coppola, Sofia; Darsteller: Dunst, Kirsten; Byrne, Rose; Henderson, Shirley; Dornan, Jamie; Schwartzman, Jason; Torn, Rip; Davis, Judy; Argento, Asia; Faithfull, Marianne; Huston, Danny; Shannon, Molly; Coogan, Steve; Buchvorl.: Fraser, Antonia; Buch: Coppola, Sofia; Kamera: Acord, Lance;
DVD
 
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Marie Antoinette

Nachdem sie aus politischem Kalkül der Mutter mit König Ludwig XVI. (Jason Schwartzman) verlobt wird, kommt die 14-jährige und naive österreichische Prinzessin Marie-Antoinette (Kirsten Dunst) an den französischen Hof und lernt dessen höchst intrigante Aristokratie kennen.

Obwohl sie noch ein Mädchen ist, muss sie lernen, ihre Ängste zu bewältigen. Schnell gibt sie sich dem verschwenderischen Konsum der Gesellschaft hin und wird zum modischen Idol ihrer Zeit. Im Alter von 19 Jahren wird sie zur Königin Frankreichs, doch die Revolution des arbeitenden Volkes lässt nicht lange auf sich warten.

Üppig und sehr modern

Nach Motiven des Buchs von Antonia Fraser erzählt Oscar-Gewinnerin Sofia Coppola in ihrem ersten Film seit dem Durchbruch mit "Lost in Translation" die Geschichte einer der berühmtesten Frauen der Geschichte. Der Film mag üppig ausgestattet sein, aber er lebt vor allem vom modernen Blick Coppolas auf den Stoff.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making of Entfallene Szenen Schlossführung mit Ludwig XVI Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Sony Pictures
  • EAN: 4030521435100
  • Best.Nr.: 22509840
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 3. April 2007
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 118 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Wenn Ludwig-XIV-Darsteller Jason Schwartzman in den Extras zu "Marie Antoinette" mit MTV-Sprech zur hektischen Schlossführung nach Versailles einlädt, dann passt das zum Film. Doch durch solche Oberflächlichkeiten versäumen die Extras der DVD die Rehabilitierung des zu Unrecht kritisierten Kostümdramas. Neben öden Standards wie Trailer und entfallenen Szenen gibt es lediglich ein 25-minütiges Making-of mit Interviewschnipseln vieler Beteiligter. Mit einem ausführlichen Interview hätte Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola ihr drittes Regiewerk sicher besser verteidigt. Okay, ihr Ansatz, die Prinzessin (Kirsten Dunst) zum Popstar zu machen, der ständig unter Beobachtung steht, ist nicht der aufregendste. Trotzdem gelingt ihr ein in seiner Bildergewalt stimmiges Gleichnis auf die moderne Mediengesellschaft. Vielleicht wäre eine radikale Verweigerung von Zusatzmaterialien der bessere Weg gewesen? "Marie Antoinette" spricht für sich - und die auf der DVD vorhandenen Kommentare helfen kaum gegen ein unreflektiertes Bashen der derzeit besten jungen US-Regisseurin. (cs)

Im zarten Alter von 14 Jahren ist für die behütete Marie Antoinette die Kindheit vorbei. Aus politischem Kalkül muss sie die geliebte Heimat Österreich verlassen, um den französischen Thronfolger Louis XVI zu heiraten. An dessen Hof gehen Marie die Augen über. Luxus pur ist angesagt - und Intrigen sind der beliebteste Zeitvertreib. Ihr Mann interessiert sich mehr für die Jagd als für sie, und die Ehe wird sieben Jahre lang nicht vollzogen. Also stürzt sich Marie Antoinette nach anfänglichem Zögern ins Wohlleben. Mit Antonia Frasers exzellenter Biographie als Referenz geht Sofia Coppola ihren Stoff an, erzählt ihre Variante durch die Augen der jungen Königin. So hat sie eine vergangene Welt großartig ins Bild gesetzt und sie im Heute verankert. Mit kräftigen, knallbunten Farben versieht Kameramann Lance Acord ("Adaptation") seine Bilder, während die phänomenale Kostümbildnerin Milena Canonero ("Barry Lyndon") sich selbst übertrifft. Ein Teen-Drama als opulentes Schaustück, ein zuckersüßes Zelluloid-Bonbon für Glamourfreunde.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Marie Antoinette"

Kundenbewertungen zu "Marie Antoinette"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Don Alegre -pfiats eich - aus Bayern am 04.01.2010 ***** gut
... Zuckerwatte in Pinklichtmilieu von Versailles

Rapunzel aus Austria, anachronistisch gefangen in den goldenen Gemächern des französischen Königskäfig zu Versailles, "geknechtet" durch tiefe Einsamkeit und die gleichzeitige Verweigerung jeglicher Intimität und mopslos konfrontiert mit einem orgienhaften Ambiente voll von, in allen Formen wallender, bonbonbunter Kostüme, heimtückischer Fratzen verborgen hinter höfisch etikettierten Masken und unter exzessiven Frisuren, widersetzt sich zäh und dehnend Coppolas Idee und Versuch, ein an sich klassisches Historienepos im modernen Sinne visuell in ein redundantes Szenenspiel im Wechsel von Demütigung, Hohn, Ekstase und einer verzweifelten Königinsuche nach echter physischer und psychischer Befriedigung zu extrahieren.

Sehenswert und überzeugend inszeniert Kirsten Dunst fernab einer Selbstdarstellung die tragische Figur der jungen Königin als einen sich, am französischen Hofe immer mehr selbst verlierenden Teenager. Doch bei fast sinnentleerten und eintönigen Dialogen und Handlungsabläufen, einer Monotonie weiblicher Erotik und königlicher Asexualität sowie mangelhafter Charakterisierung der Hauptperson entwickelt sich der Film trotz des makellos gezeigten Prunks und eines wunderbaren Soundtracks bei beabsichtigter Verweigerung von Inhalt, Spannung und Dramatik zu einem Epos von nuancierten Schattierungen und anonymen Stimmungen zweifelhafter Länge.

eine reizvolle Idee ... leider nur ein sympathischer Film in hervorragender Optik und Akustik

Besetzung
* Kirsten Dunst: Marie Antoinette
* Jason Schwartzman: Ludwig XVI.
* Judy Davis: Comtesse de Noailles
* Rip Torn: Ludwig XV.
* Rose Byrne: Herzogin von Polignac
* Asia Argento: Madame Dubarry
* Molly Shannon: Tante Victoire
* Shirley Henderson: Tante Sophie
* Danny Huston: Kaiser Joseph
* Marianne Faithfull: Maria Theresia
* Jamie Dornan: Graf von Fersen
* Aurore Clément: Herzogin von Chartres
* Guillaume Gallienne: Comte Vergennes
* Clementine Poidatz: Comtesse de Provence
* Tom Hardy: Raumont
* Steve Coogan: Botschafter Mercy

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 16.04.2009 ***** sehr gut
Ein schöner Film mit super schönen barocken Kostümen. Hier geht es nicht nur um Liebe, Heirat, Thronfolger sondern auch um die Bedürfnisse einer Frau. In diesem Fall um die Bedürfnisse und das Leben der Marie Antoinette. Den Film kann man echt super gut an einem Mädels-Abend oder einem schönen Abend zu Zweit mit Freund/Mann anschauen.

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Bewertung von Annabell aus Dresden am 01.07.2007 ***** ausgezeichnet
„Meine Königin, das Volk hungert, es gibt kein Brot mehr!“
„Warum essen die Leute dann nicht einfach Kuchen?“

Die 14- jährige Marie Antoinette (Kirsten Dunst), Tochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, wird mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. verheiratet.
Die Hochzeit dient zur Festigung der politischen Beziehungen der europäischen Königsfamilien.
Sie zieht an den Hof von Versailles und trifft dort auf viele neue und ungewohnte Dinge. Am französischem Hof herrschen andere, strengere Sitten und auch ihre Ehe mit Ludwig steht unter keinem guten Stern.
Er geht lieber auf die Jagd, statt seinen ehelichen Pflichten nachzukommen und interessiert sich auch sonst nicht für seine Frau.
Ohne Vollzug konnte eine Ehe damals leicht annulliert werden und auch die politische Stellung Marie Antoinettes war gefährdet.
Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch.
Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide und die ausgefallensten Schuhe.
Ihre ausgelassenen Parties und Luxuswünsche kosten den Staat monatlich mehrere tausend Livres, was sie beim Volk nicht gerade beliebter macht, denn dadurch müssen sie hungern.
Doch als Marie Antoinettes Bruder nach Versailles kommt kann er Ludwig davon überzeugen, wie wichtig es ist die ehelichen Pflichten einzugehen und schließlich wird Marie Antoinette doch noch Mutter.
Sie findet zu einem ruhigeren Leben und sucht Erholung auf einem Landgut, dem Petit Trianon.
Gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land zeigt sie sich ignorant und unwissend.
Die Anfänge der Französischen Revolution machen sich gegen Ende des Films bemerkbar.
Den Tod durch die Guillotine sieht man nicht mehr, doch der würde auch nicht so recht zu dem ansonsten sehr farbenfrohen Film passen.
Schon allein um diese wunderschönen Rokoko Kleider zu sehen, die tollen Frisuren und Schuhe zu sehen, lohnt es sich (für uns Frauen) den Film anzuschauen. Doch auch über Marie Antoinettes Leben und ihren Charakter erfährt man viel: Zweifelsohne ist sie sehr ignorant, skrupellos, rücksichtslos und selbstsüchtig, denn sie gibt gedankenlos viel Geld aus und kümmert sich nicht i, geringsten darum, wie es dem Volk geht, ja sie macht sich nicht im geringsten Gedanken darüber, sogar als man sie darauf hinweist, dass sie zu viel ausgibt.
Andererseits ist sie aber auch eine sehr unsichere und unglückliche junge Frau. Ihr Ehemann beachtet sie nicht, sie kann die Erwartungen aller (vorerst) nicht erfüllen.
Ihr Luxusleben und die vielen Parties sind das einzige worauf sie eigentlich Einfluss hat und das einzige was ihr am französischen Hof Freude bereitet.
Dass sie anderen damit schadet kann man eher als Naivität denn als Bosheit nennen, denn sie war sich gar nicht bewusst was sie tut, hat sich darüber auch keine Gedanken gemacht.
Sofia Coppola (die Regisseurin des Filmes) versieht den Film mit Liedern der Rock/ Pop Szene (unter anderem The Cure, The Strokes, New Order...). Klingt so, als würde es nicht zu diesem historischen Kostümfilm passen, tut es aber zweifellos.
Die jeweiligen Titel sind perfekt auf die Filmszenen abgestimmt und da das ganze Leben von Marie Antoinette sehr glamourös und voller Party war passen diese Lieder dazu.
Kirsten Dunst passt perfekt in die Rolle der Marie Antoinette. Das kleine schüchterne Mädchen kann sie perfekt mimen und auch als sie sich langsam in die größte Partyqueen Frankreichs verwandelt kann sie mit ihrer hervorragenden Leistung glänzen.
Jason Schwartzman, der Ludwig XVI. spielt, sieht in dem Film etwas komisch aus, aber genau das macht seine Rolle aus, dieses unbeholfene, zurückhaltende und tollpatschige.
Gedreht wurde übrigens an den Originalschauplätzen in Frankreich.

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Bewertung von Petermann am 01.06.2007 ***** gut
Ein ungewöhnlicher Film. Voll opulenter Bilder wird gezeigt, wie die Tochter Maria Theresias an den französischen Hof kommt und zunächst damit zu kämpfen, den Dauphin herumzukriegen um einen Thronfolger gebären zu können. Und die Fürchterlichkeit, jede Sekunde des Tages von Hofleuten umgeben zu sein. Davon handeln ca. 80 % des Films. Am Ende kommt dann noch die Revolution in Spiel, der Königshof muss fliehen. Interessant die Musik, die Helden des New Wave wie New Order, Aphex Twin, Siouxsie And The Banshees oder The Cure - passt nicht immer zu den Bilder, ist aber schön anzuhören.

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