Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe - Hulová, Petra

Petra Hulová 

Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe

Roman. Deutsche Erstausgabe

Übers. v. Christa Rothmeier
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Produktbeschreibung zu Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe

Drei Frauenschicksale zwischen Tradition und Moderne

Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt, um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend, bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.

Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt, um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend, bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.

Produktinformation


  • Abmessung: 190mm x 121mm x 27mm
  • Gewicht: 281g
  • ISBN-13: 9783630621272
  • ISBN-10: 3630621279
  • Best.Nr.: 22816178

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Sehr beeindruckt ist Rezensentin Insa Wilke von diesem "reichen und eigensinnigen" Debütroman der tschechischen Schriftstellerin Petra Hulova, der sich im Vergleich mit der hiesigen Gegenwartsliteratur aus ihrer Sicht "angenehm unzeitgemäß" ausnimmt. Es geht, wie sie schreibt, um ein mongolisches Mädchen, das aus der Steppe in die Stadt gerät, wo sie Emanzipation sucht und Entfremdung findet. Besonders der irritierend naive Ton der Hauptfigur Dzaja, die herbe Poesie ihrer Erzählung, aber auch die Tatsache, dass hier keineswegs der alte Gegensatz von "entfremdetem Stadtleben und glücklicher Landidylle" wieder aufgewärmt wird, sondern sich die von der jungen Autorin "mit Bedacht geknüpften Lebensfäden" ihrer Figuren stattdessen in ein höchst komplexes Muster verwickeln, findet viel Anerkennung. Auch die Übersetzerin Christa Rothmeier wird für ihr feines Gehör gelobt, mit dem sie die Gratwanderung zwischen "blumiger Mündlichkeit" der Rede, Kitsch und Poesie bewältigt und in einen poetischen Realismus gebracht hat.

© Perlentaucher Medien GmbH

Ein weibliches Universum, magisch und poetisch. Transfuge

"Ein weibliches Universum, magisch und poetisch." Transfuge

"Ihre Art des Erzählens verbindet sie mit ihren literarischen Vorbildern, mit der Hrabal-Linie in der tschechischen Literatur, und vielleicht sogar noch mehr mit Jáchym Topol, mit seinem visionären, imaginativen Erzählen." Babylon

"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar." Týden

"Dieses Debüt bewegt sich auf einem Niveau, das die meisten Autoren niemals erreichen." Tvar

"Hulová ist eine ungewöhnliche Erzählerin. Mit ihrem Debüt hat sie sich einen Platz zwischen den führenden tschechischen Prosaistinnen erschrieben." Tvar

"Der Roman der jüngsten tschechischen Autorin gibt alten und immer noch aktuellen Fragen eine neue Form." Respekt

"Hulovás Roman beschreibt auf filigrane Weise das Ende einer Gesellschaft, zugrundegerichtet von der Armut und vom Beton. Das Geheimnis der Autorin? Jede der Frauen im Roman nimmt mit ihren Worten, mit ihrem Duktus auf sensible Weise dieselbe (Klage)Melodie an. Sie führt zu den Gesängen, …

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"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar."

"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar."
Petra Hulová wurde am 12. Juli 1979 in Prag geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Kulturwissenschaft und Mongolistik. Für einige Zeit lebte sie in der Mongolei. Zurzeit widmet sie sich ihrer Promotion in Kulturwissenschaft. Sie gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente in Tschechien. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht. Mit ihrem Debütroman "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe" hat Petra Hulová, damals 23 Jahre alt, geschafft, was schon lange keiner Autorin gelang - sie hat Kritiker und Leser quer durch alle Altersgruppen überzeugt und vom Fleck weg einen Bestseller geschrieben.

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Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe

Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe - Hulová, Petra

Roman. Deutsche Erstausgabe

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Kurzbeschreibung

Drei Frauenschicksale zwischen Tradition und Moderne

Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt, um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend, bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.

Beschreibung

Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt, um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend, bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

27.12.2007

Sehr beeindruckt ist Rezensentin Insa Wilke von diesem "reichen und eigensinnigen" Debütroman der tschechischen Schriftstellerin Petra Hulova, der sich im Vergleich mit der hiesigen Gegenwartsliteratur aus ihrer Sicht "angenehm unzeitgemäß" ausnimmt. Es geht, wie sie schreibt, um ein mongolisches Mädchen, das aus der Steppe in die Stadt gerät, wo sie Emanzipation sucht und Entfremdung findet. Besonders der irritierend naive Ton der Hauptfigur Dzaja, die herbe Poesie ihrer Erzählung, aber auch die Tatsache, dass hier keineswegs der alte Gegensatz von "entfremdetem Stadtleben und glücklicher Landidylle" wieder aufgewärmt wird, sondern sich die von der jungen Autorin "mit Bedacht geknüpften Lebensfäden" ihrer Figuren stattdessen in ein höchst komplexes Muster verwickeln, findet viel Anerkennung. Auch die Übersetzerin Christa Rothmeier wird für ihr feines Gehör gelobt, mit dem sie die Gratwanderung zwischen "blumiger Mündlichkeit" der Rede, Kitsch und Poesie bewältigt und in einen poetischen Realismus gebracht hat.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

Ein weibliches Universum, magisch und poetisch. Transfuge

Rezension

"Ein weibliches Universum, magisch und poetisch." Transfuge

"Ihre Art des Erzählens verbindet sie mit ihren literarischen Vorbildern, mit der Hrabal-Linie in der tschechischen Literatur, und vielleicht sogar noch mehr mit Jáchym Topol, mit seinem visionären, imaginativen Erzählen." Babylon

"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar." Týden

"Dieses Debüt bewegt sich auf einem Niveau, das die meisten Autoren niemals erreichen." Tvar

"Hulová ist eine ungewöhnliche Erzählerin. Mit ihrem Debüt hat sie sich einen Platz zwischen den führenden tschechischen Prosaistinnen erschrieben." Tvar

"Der Roman der jüngsten tschechischen Autorin gibt alten und immer noch aktuellen Fragen eine neue Form." Respekt

"Hulovás Roman beschreibt auf filigrane Weise das Ende einer Gesellschaft, zugrundegerichtet von der Armut und vom Beton. Das Geheimnis der Autorin? Jede der Frauen im Roman nimmt mit ihren Worten, mit ihrem Duktus auf sensible Weise dieselbe (Klage)Melodie an. Sie führt zu den Gesängen, …

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Rezensionen und Kritik

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Autorenporträt zu "Petra Hulová"

Petra Hulová wurde am 12. Juli 1979 in Prag geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Kulturwissenschaft und Mongolistik. Für einige Zeit lebte sie in der Mongolei. Zurzeit widmet sie sich ihrer Promotion in Kulturwissenschaft. Sie gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente in Tschechien. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht. Mit ihrem Debütroman "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe" hat Petra Hulová, damals 23 Jahre alt, geschafft, was schon lange keiner Autorin gelang - sie hat Kritiker und Leser quer durch alle Altersgruppen überzeugt und vom Fleck weg einen Bestseller geschrieben.

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