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Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe
Roman. Deutsche Erstausgabe
Übers. v. Christa Rothmeier
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Luchterhand Literaturverlag
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 301 S.
- Seitenzahl: 304
- Sammlung Luchterhand Nr.62127
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 121mm x 27mm
- Gewicht: 281g
- ISBN-13: 9783630621272
- ISBN-10: 3630621279
- Best.Nr.: 22816178
Leseprobe zu "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe"
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Produktbeschreibung zu "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe"
Kurzbeschreibung
Drei Frauenschicksale zwischen Tradition und Moderne
Kürzlich in der mongolischen Steppe: Dzaja ist keine reine Mongolin
und deshalb nicht recht anerkannt im Nomaden-Clan. Außerdem ist sie
nur ein Mädchen. Als sie volljährig ist, geht Dzaja in die Stadt,
um ihr Glück zu finden. Doch bald erkennt sie, dass sie in der
Stadt das Mädchen aus der Steppe ist, eine Fremde. Berührend,
bilderreich und gleichzeitig lakonisch schildern erst Dzaja, dann
ihre Mutter und später Dzajas Tochter scheinbar ganz alltägliche
Begebenheiten. Von der Rechtlosigkeit der Frauen in der Steppe, von
der Sinnlichkeit und Farbigkeit des Nomadendaseins und von der
Beliebigkeit und Kälte städtischer Kultur, die aber auch Freiheit
bietet. Am Ende muss jede der drei Frauen für sich ihren ganz
eigenen Weg finden und auf etwas verzichten, was eigentlich
unverzichtbar ist: Auf das Alte zugunsten des Neuen. Oder auf die
Freiheit zugunsten der Sinnlichkeit.
Beschreibung
Leseprobe zu "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe"
27.12.2007
Sehr beeindruckt ist Rezensentin Insa Wilke von diesem
"reichen und eigensinnigen" Debütroman der tschechischen
Schriftstellerin Petra Hulova, der sich im Vergleich mit der
hiesigen Gegenwartsliteratur aus ihrer Sicht "angenehm
unzeitgemäß" ausnimmt. Es geht, wie sie schreibt, um ein
mongolisches Mädchen, das aus der Steppe in die Stadt gerät, wo sie
Emanzipation sucht und Entfremdung findet. Besonders der
irritierend naive Ton der Hauptfigur Dzaja, die herbe Poesie ihrer
Erzählung, aber auch die Tatsache, dass hier keineswegs der alte
Gegensatz von "entfremdetem Stadtleben und glücklicher
Landidylle" wieder aufgewärmt wird, sondern sich die von der
jungen Autorin "mit Bedacht geknüpften Lebensfäden" ihrer
Figuren stattdessen in ein höchst komplexes Muster verwickeln,
findet viel Anerkennung. Auch die Übersetzerin Christa Rothmeier
wird für ihr feines Gehör gelobt, mit dem sie die Gratwanderung
zwischen "blumiger Mündlichkeit" der Rede, Kitsch und
Poesie bewältigt und in einen poetischen Realismus gebracht
hat.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Ein weibliches Universum, magisch und poetisch. Transfuge
Rezension
"Ein weibliches Universum, magisch und poetisch."
Transfuge
"Ihre Art des Erzählens verbindet sie mit ihren literarischen
Vorbildern, mit der Hrabal-Linie in der tschechischen Literatur,
und vielleicht sogar noch mehr mit Jáchym Topol, mit seinem
visionären, imaginativen Erzählen." Babylon
"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder.
Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten,
unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast
lapidar." Týden
"Dieses Debüt bewegt sich auf einem Niveau, das die meisten
Autoren niemals erreichen." Tvar
"Hulová ist eine ungewöhnliche Erzählerin. Mit ihrem Debüt hat
sie sich einen Platz zwischen den führenden tschechischen
Prosaistinnen erschrieben." Tvar
"Der Roman der jüngsten tschechischen Autorin gibt alten und
immer noch aktuellen Fragen eine neue Form." Respekt
"Hulovás Roman beschreibt auf filigrane Weise das Ende einer
Gesellschaft, zugrundegerichtet von der Armut und vom Beton. Das
Geheimnis der Autorin? Jede der Frauen im Roman nimmt mit ihren
Worten, mit ihrem Duktus auf sensible Weise dieselbe (Klage)Melodie
an. Sie führt zu den Gesängen, …
Rezensionen und Kritik
"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar."
Rezensionen und Kritik
"Ein bemerkenswertes Buch und in gewisser Weise ein Wunder. Die Sprache Hulovás ist exakt und reich an unerwarteten, unverbrauchten Metaphern und dabei sehr konkret, ja fast lapidar."
Autorenporträt zu "Petra Hulová"
Petra Hulová wurde am 12. Juli 1979 in Prag geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität Kulturwissenschaft und Mongolistik. Für einige Zeit lebte sie in der Mongolei. Zurzeit widmet sie sich ihrer Promotion in Kulturwissenschaft. Sie gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente in Tschechien. Sie hat bereits mehrere Romane veröffentlicht. Mit ihrem Debütroman "Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe" hat Petra Hulová, damals 23 Jahre alt, geschafft, was schon lange keiner Autorin gelang - sie hat Kritiker und Leser quer durch alle Altersgruppen überzeugt und vom Fleck weg einen Bestseller geschrieben.
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