Der Teufel trägt Prada ... was denn sonst? 1913 gründete Mario
Prada im italienischen Mailand ein Lederwarengeschäft namens
Fratelli Prada. Bis 1978 sollte sich an diesem ursprünglichen
Geschäftsfeld wenig ändern. Doch dann übernahm Miuccia Prada, die
Enkelin des Firmengründers, das Unternehmen. Miuccia, die
Schauspielerin und promovierte Politologin, galt zu diesem
Zeitpunkt nicht gerade als »Paradeerbin«, fehlte ihr doch jegliche
Designausbildung. Ihre einzige Qualifikation war das Interesse an
der Kleidung in ihrem Schrank - darunter ein YSL-Ensemble, in dem
sie in den Siebzigern Flugblätter für die kommunistische Partei
verteilt hatte. Doch ihr gelang es, aus dem praktisch in der
Bedeutungslosigkeit versunkenen Unternehmen innerhalb kürzester
Zeit eine Weltmarke zu machen. 1985 brachte sie ihre bald
Kultstatus erlangende Tasche »Black Nylon« aus schwarz glänzender
Fallschirmseide heraus (die Fälscher in aller Welt nachmachten),
1989 dann ihre erste Prêt-à-Porter-Kollektion. Seither wird die
Prada-Mode für ihren schlichten, asketischen Stil und ihre
minimalistische Ausführung gefeiert. Heute ist Prada ein
Milliardenunternehmen, und Miuccias Beiträge zur Modegeschichte
sind Legende - seien es die Prada-Prints, die »Bowling Bag« oder
Omabroschen auf Kaschmir
Ausstattung/Bilder: 2010. 708 S. m. 500 Farbabb. z. Tl. auf Ausklappseiten.
Seitenzahl: 707
Deutsch
Abmessung: 351mm x 250mm x 63mm
Gewicht: 3944g
ISBN-13: 9783899104554
ISBN-10: 3899104552
Best.Nr.: 28079814
Die New York Times würdigt Miuccia Prada dafür, dass sie Mode im Kontext mit Kunst und Kultur macht. Sarah Mower lobt sie als "die umtriebigste Kreativkraft der Modewelt". Das Time Magazine hat sie 2005 in seine alljährliche Liste der 100 einflussreichsten Menschen aufgenommen. Der vorliegende Bildband macht auf beeindruckende Weise klar, warum.