Nennt mich nicht Ismael! / Ismael Bd.1 - Bauer, Michael G.

Michael G. Bauer 

Nennt mich nicht Ismael! / Ismael Bd.1

Aus dem Englischen von Ute Mihr
Gebundenes Buch
 
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Nennt mich nicht Ismael! / Ismael Bd.1

Hausaufgaben, Mobbing, Liebeskummer - mal abgesehen von diesen üblichen Schulproblemen trifft Ismael ein besonderes Schicksal: Sein Vorname macht ihn zum Gespött der Mitschüler. Zu allem Übel kann sein Vater nicht oft genug betonen, wie ihn die Lektüre von Moby Dick auf diesen Namen gebracht hat. Ismaels Reaktion: Abtauchen! Das ändert sich, als James Scobie in die Klasse kommt. Er hat seine ganz eigene Waffe gegen Klassenrowdys: die Sprache. James gründet einen Debattierclub. Auch Ismael soll mitmachen. Doch der hat panische Angst. Wären da nicht seine Debattier-Kollegen, würde das vermutlich auch so bleiben. Mit Hilfe ihres Einsatzes steht Ismaels verbalem Aufstand bald aber nichts mehr im Wege. Und die Tür für ein Gespräch mit der bezaubernden Kelly Faulkner ist so offen wie nie ...


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 300 S.
  • Seitenzahl: 304
  • Best.Nr. des Verlages: 545/23037
  • Altersempfehlung: ab 11 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 440mm x 360mm x 46mm
  • Gewicht: 520g
  • ISBN-13: 9783446230378
  • ISBN-10: 3446230378
  • Best.Nr.: 23319755

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

”Kaum vorstellbar, in einem Jugendbuch einen so herrlichen Sieg von Sprache über Gewalt zu finden!”, feiert Rezensentin Susanne Gaschke diesen, aus ihrer Sicht ”außergewöhnlichen” Jugendroman des australischen Schriftstellers Michael Gerard Bauer über einen vierzehnjährigen Jungen, der nicht nur wegen seines exotischen Vornames gehänselt wird. Sehr genau beschreibe Bauer die Mobbing-Strukturen und Ehrenkodexe in einer angesehenen Schule. Das Opfer sein ein witziger, mutiger und selbstironischer Junge, der Verstärkung gegen seine grölenden Peiniger in einem schmächtigen, aber sprachbegabten Wunderkind finde. Die Debattierschlachten, in denen Geist gegen dumpfe Gewalt siegt, müssen nicht zuletzt wegen ihrer umwerfenden Komik der reinste Lesegenuss sein.

© Perlentaucher Medien GmbH

Leser zum Lachen bringen kann." Ulrich Karger, Der Tagesspiegel, 06.07.08 "Virtuos tanzt Bauer an der Grenze zwischen Ernst und Witz entlang, bringt zum Lachen, weil das vielleicht nicht die beste Medizin ist, aber immerhin eine Möglichkeit. Bauer schreibt mit großer Präzision, Anteilnahme und ungeahnter Leichtigkeit, mit Gespür für Situationskomik und herausragender Dialogführung wortwitzig bis absurd vom Dauerbrenner-Thema Mobbing: Von der Kraft der Sprache, des Sprechens, des Lesens." Christine Knödler, Die Welt, 05.07.08 "Leichtfüßig und witzig beschreibt der Autor die Irrungen und Wirrungen pubertierender Jungen, schildert sensibel und mit Respekt die innige Beziehung der beiden Hauptfiguren Ismael und James zueinander." H. Schwering, F. Wolf, Freitag, 19.09.08

"""Nennt mich Ismael" lautet Melvilles erster Satz in "Moby Dick", und es liegt natürlich nahe, zu untersuchen, was es bedeutet, wenn dieses Buch den Titel "Nennt mich nicht Ismael" trägt. Melville bezog sich als gebildeter Schriftsteller auf den biblischen Ismael, der als Erstgeborener Abrahams zwar als Bastard vertrieben wird, dann aber als Begründer der Ismaeliten zu großem Nachruhm gelangt. Die Bibel hält sich zurück in der Beschreibung seiner Person, aber Melville schildert diesen zarten Helden mit großer Sympathie. In dem modernen Roman von Bauer nun finden wir wieder einen Ismael, der einem Peiniger ausgeliefert ist: Sein Mitschüler Barry Bagsley ist gemein, hinterhältig, skrupellos und ihm körperlich überlegen. Ismael hat keine Chance gegen ihn. Deshalb bemüht er sich um größtmögliche Unauffälligkeit. Aber wie alle Peiniger dieser Welt findet auch Barry immer einen Grund, Ismael zu piesacken. Da kommt eines Tages der sehr kleine James Scobie, dessen Haar stets perfekt gescheitelt ist, in Ismaels Klasse. Sein Gesicht zuckt unaufhörlich in alle Richtungen, und es scheint, dass er geradezu prädestiniert ist, ebenfalls Opfer von Bagsleys Attacken zu werden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: James Scobie fürchtet sich überhaupt nicht, denn er kennt sich aus mit echten Feinden, zum Beispiel seiner lebensbedrohlichen Krankheit. So werden James und Ismael Freunde, und gemeinsam schmieden sie Pläne gegen die Angst. Ein von ihnen gegründeter Debattierclub bietet den beiden Außenseitern einen Rahmen, in dem sie sich bewähren können. Die Fähigkeit, sich mit den Mitteln der Sprache auseinander zu setzen, wirklich kommunizieren zu können, ermöglicht ihnen, der Ohnmacht und der Gewalt Grenzen zu setzen. Wunderbar humorvoll und gleichzeitig sehr berührend erzählt der Autor davon, wie man sich auch in einer Welt behaupten und zurechtfinden kann, die nicht immer schön und schon gar nicht immer gerecht ist. Es geht um Freundschaft und den wahren Mut, der diejenigen auszeichnet, die sich selbstbewusst, auch mit den eigenen Schwächen, der Angst stellen. Barry Bagsley wird das nicht begreifen, und die wunderbare Kelly Faulkner wird ihren Verehrer möglicherweise gar nicht zur Kenntnis nehmen. Aber Ismael weiß am Ende des Schuljahres, dass es darauf überhaupt nicht ankommt. Das einzige, was zählt, ist das Leben selbst und das Bewusstsein, dass es dann sinnvoll ist, wenn man sich selbst annimmt. Also bleibt es doch dabei: "Nennt mich Ismael!"" (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)"

"Eine Geschichte über Mobbing muss eine ernste Sache sein? Mitnichten! Was der Autor mit dem Thema anstellt, ist so fabulierlustig, dass man immer wieder in seitenlanges Kichern verfällt. Doch bei aller Turbulenz behält die Sache Tiefgang und erweist sich als ein Anti-Mobbing-Handbuch oberster Güte, das Betroffenen handfeste Tipps, Respekt und Ermutigung bietet. Eine Hommage an die Macht der Worte - und dabei ohne nennenswerte Schlägerei spannend wie ein Krimi." Bücher, 01.04.08 "Ein Buch über Freundschaft und Mut, witzig geschrieben und mit ebenso skurrilen wie lebensnahen Charakteren. Wenn es einem einmal die Sprache verschlägt, so erfahren wir hier, schrumpft das Leben. Aber wer die Worte wiederfindet, dem ist alles möglich." Literaturen, 04.08 "Hochkomisch, sprachmächtig, hervorragend übersetzt - ein tolles Geschenk". Stuttgarter Zeitung, 01.07.08 "Ein Wortwitz, der mit Selbstironie und Salto schlagender Situationskomik (und dank der einfühlsamen Übersetzung!) auch erwachsene Leser zum Lachen bringen kann." Ulrich Karger, Der Tagesspiegel, 06.07.08 "Virtuos tanzt Bauer an der Grenze zwischen Ernst und Witz entlang, bringt zum Lachen, weil das vielleicht nicht die beste Medizin ist, aber immerhin eine Möglichkeit. Bauer schreibt mit großer Präzision, Anteilnahme und ungeahnter Leichtigkeit, mit Gespür für Situationskomik und herausragender Dialogführung wortwitzig bis absurd vom Dauerbrenner-Thema Mobbing: Von der Kraft der Sprache, des Sprechens, des Lesens." Christine Knödler, Die Welt, 05.07.08 "Leichtfüßig und witzig beschreibt der Autor die Irrungen und Wirrungen pubertierender Jungen, schildert sensibel und mit Respekt die innige Beziehung der beiden Hauptfiguren Ismael und James zueinander." H. Schwering, F. Wolf, Freitag, 19.09.08
Michael Gerard Bauer, geboren 1955 in Brisbane, Australien, studierte an der dortigen Queensland-Universität Literatur, Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik. Nach dem Studium arbeitete er viele Jahre als Englisch- und Wirtschaftslehrer und träumte davon, einmal ein Buch zu veröffentlichen. Bevor er seinen ersten Roman beenden konnte, mussten sämtliche Schulferien dem Schriftstellerdasein geopfert werden.

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Bewertung von T aus Pullach im isartal am 20.07.2010 ***** ausgezeichnet
Ismael hasst seinen NAmen und dann wird er auch noch wegen diesem gemobbt. Barry Bagsley, ein Klassenkamerade von Ismael nennt ihn : Fischwal, Pissmael , Le Sau
Doch das ändert sich sclagartig, als ein neuer Junge in die Klasse kommt: James Scobie
James hat keine Angst mehr seitdem ihm ein Gehirntumor entfernt wurde. James wird das neue Mobbingopfer von Barry, doch James lässt sich nicht mobben nd wehrt sich gut mit Worten und seinem Verstand. Als James einen Debattierclub gründet, ziehen sich Barry und seine Freunde zurück. In dem Debattierclub ist auch Ismael, der aber nur ohne reden mitmacht. Die Debattiergruppe geht zu einem Debattierworkshop, bei dem ganz viele Schulen sind. Dort lernt Ismael ein Mädchen kennen: Kelly Faulkner
Sie ist das schönste Mädchen was er je gesehen hat, doch ein paar Tage später passiert etwas sehr peinliches!!!
Ich finde das Buch sehr lustig und ich habe das BUch gern gelesen. Man weiß nie genau, was passiert!!! ES ist einfach toll. Also: lest es, wenn ihr mal ein OPfer kennenlernen wollt, das zum Helden wird!!!

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Bewertung von 5 aus Pullach im isartal am 20.07.2010 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es um einen Jungen, namens ismael und dieser hasst seinen NAmen, warscheinlich auch weil der Klassenkammerade Barry Bagsley ihn andauernd mobbt!! DOch als ein neuer junge in die Klasse kommt, wird alles anders. Barry versucht JAmes Scobie, den neuen, zu mobben, doch der Wert sich mit Worten und verstand und Barry gibt sich geschlagen und zieht sich erst einmal zurück. James gründet einen Debattierclub, bei dem er selber, Ignatus Prindabel( findet immer richtige Zahlen, Fakten...), Orazio Zorzotte( redet eigentlcih rund um die Uhr), Bill Kingsley( sehr verträumt) teiulnehmen. Auch Ismael soll mitmachen, doch der will auf keinen Fall vor anderen Leuten sprechen und so vereinbart er mit James, dass er nur mithilft und nicht sprechen muss. Bei einem Debattierworkshop lernt Ismael ein Mädchen,namens Kelly Faulkner kennen...
Später muss die Debattiermannschaft von Ismael gegen die Mädchenschule von Kelly Faulkner antreten. Doch Bill ist krank und Ismael muss sprechen. Außgerechnet an diesem Tag passiert etwas sehr peinliches....
Ich finde dass Buch seht schön, weil es eine tolle, lustige und fesselnde Geschichte ist. Ich hatte so Viel SPaß beim lesen dieses Buche, wie bei fast keniem anderen!!! Ich empfehle das Buch allen, die einmal eine schöne Freundschaftsgeschichte lesen wollen und man kann dieses Buch lesen, egal ob man ein Mädchen oder Junge, jung oder alt ist!!!!

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Bewertung von 1 aus Pullach im isartal am 15.07.2010 ***** ausgezeichnet
Ismael kommt mit senem Namen einfach nicht zurecht. Deswegen wird er auch von Barry Bagsley, einem Jungen aus seiner Klasse ständig gemobbt. Aber nur bis ein neuer Junge in die Klasse kommt: James Scobie Er hat keine Angst mehr seit ihm ein Gehirntumor entfernt wurde und wird Barrys neues Mobbingopfer. James wehrt sich aber mit Worten und Verstand. Schließlich gründet James einen Debattierclub indem auch Ismael teilnimmt. Bei einem Debattierworkshop sieht Ismael ein Mädchen, namens Kelly Faulkner...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil man konnte sich alles sehr gut vorstellen und es war sehr lustig geschrieben. Außerdem hat man gelernt andere nicht zu mobben und wie das ist gemobbt zu werden. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, weil es lustig ist und jeder Leser bestimmt ab und zu lachen muss.

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Bewertung von Paulschen aus Hamburg am 30.04.2010 ***** ausgezeichnet
Ismael ist an dem Ismael-Leseur-Syndrom erkrankt. Er ist der einzige Mensch, der diese Krankheit hat. Deshalb hat er sie auch nach seinem Namen genannt. Wenn man am Ismael-Leseur-Syndrom erkrankt ist, vergisst man immer wichtige Sachen und kommt immer ins Stottern, wenn es um etwas Wichtiges geht. Außerdem läuft man von einem Fettnäpfchen ins andere. Das ist überhaupt nicht gut, wenn man bedenkt, dass Ismael in die schöne Kelly Faulkner verliebt ist. Nicht nur seine Krankheit macht ihm zu schaffen, sondern auch sein Vorname, der ihn zum Gespött der Schule macht. Noch dazu muss sein Vater so oft es geht erwähnen, wie Ismael zu seinem Namen gekommen ist.
Um besser im Reden zu werden, soll Ismael in einen Debattierclub eintreten, doch davor hat er panische Angst.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr witzig geschrieben ist. Außerdem macht es Spaß die Peinlichkeiten Ismaels zu lesen.
ich kann das buch an alle weiter empfehlen, die gerne lustige Bücher lesen!

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Bewertung von Tatjana aus Bühl am 14.07.2008 ***** ausgezeichnet
Ich habe das Buch im Rahmen eine PH-Vorlesungsveranstaltung gelesen und ich muss zugeben, dass es echt super geschrieben ist.
Es hat Spaß gemacht Ismael zuzuhören und zuzusehen, wie er sich im laufe der Handlung verändert hat.
Kann ich nur weiterempfehlen!!

P.S. Es behandelt auch aktuelle Probleme von Jugendlichen, d.h immer aktuell und Realitäts nah.

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