Das Buch erzählt, wie das glanzvolle Burgund im Mittelalter
inmitten einer Welt im Umbruch entsteht. Die Geschichte Burgunds
ist geprägt durch vier außergewöhnliche Fürstenpersönlichkeiten aus
der Nebenlinie des französischen Herrscherhauses Valois: Philipp
der Kühne; Johann Ohnefurcht, Philipp der Gute und Karl der Kühne.
Der letzte Herzog führte Burgund zum Höhepunkt und verspielte
schließlich alles, woraufhin die Gebiete zwischen Habsburg und
Frankreich aufgeteilt wurden. Kaiser Karl V., in dessen Reich die
Sonne nicht unterging , war der Enkel des letzten
Burgunderherzogs.
Im 14. und 15. Jahrhundert, dem Jahrhundert seiner Blüte, stellte
der Glanz des burgundischen Hofs alle anderen Staaten in den
Schatten. Das Hofzeremoniell, das im spanischen fortlebte, diente
dabei einzig dem Prestige des Emporkömmlings unter den europäischen
Herrschern. Herbert Kraume lässt in diesem reich bebilderten Band
das Burgund jener Zeit lebendig werden: vom politischem Aufstieg
und Fall bis zur burgundischen Hofkultur, die zu Recht als
Höhepunkt der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte gilt.
Ausstattung/Bilder: 2010. 160 S. m. 80 farb. Abb. u. 1 Kte. 290 mm
Seitenzahl: 159
Deutsch
Abmessung: 299mm x 230mm x 20mm
Gewicht: 1036g
ISBN-13: 9783896788207
ISBN-10: 3896788205
Best.Nr.: 27884419
Herbet Kraune war Geschichtslehrer am Gymnasium und ist Schulbuchautor. Er veröffentlichte mehrere Titel zur Frömmigkeitsgeschichte des Spätmittelalters und zur Revolution 1848/49.
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