Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5 - Schacht, Andrea
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Andrea Schacht 

Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5

Roman. Originalausgabe

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Produktbeschreibung zu Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5

Die Begine Almut Bossart und ihr guter Freund, Pater Ivo, warten sehnlich auf den Dispens des Erzbischofs; damit wäre der Weg frei für ihre gemeinsame Zukunft! Doch statt des Dispenses kommt die Absage - und dann wird Ivo auch noch des Mordes verdächtigt. Almut ist rasend vor Trauer und Wut. Und auf der Suche nach dem wahren Täter bekommt sie es mit einer Widersacherin zu tun, die an Bosheit kaum zu übertreffen ist...

"Ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Heldin!" -- MDR

"Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!" -- BILD

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend." -- Kölnische Rundschau

Produktinformation


  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 443 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37029
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 116mm x 35mm
  • Gewicht: 347g
  • ISBN-13: 9783442370290
  • ISBN-10: 3442370299
  • Best.Nr.: 23327556
"Ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Heldin!" (MDR)

"Ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Heldin!" MDR

"Spannend, hinreißend, liebevoll geschrieben." BILD Köln

"Unwiderstehlich!" Echo der Frau

"Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!" BILD

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend." Kölnische Rundschau

"Ein temporeicher historischer Krimi mit viel Humor!" Die Bunte

"Ein ebenso spannender wie humorvoller historischer Kriminalroman!" Westdeutsche Zeitung

"Ein dramatischer Roman um Liebe und Verrat - farbenprächtig und höchst unterhaltsam -, ein großartiges historisches Lesevergnügen!" Südstadt Magazin

"Ein Roman voller Liebe, Herz, verwirrten Mönchen und einer messerscharf denkenden Almut. Ein köstlicher Lesegenuss!" BILD

"Ein spannender Thriller aus der Zeit des Mittelalters!" Bremervörder Zeitung

»Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend.«

»Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend.«
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit Die elfte Jungfrau kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.

Leseprobe zu "Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5"

Die Beginen von Köln waren rege Frauen, die sich zu Gemeinschaften zusammengeschlossen hatten, um, wenn auch nicht nach klösterlicher Ordnung, so doch nach eigenen Regeln gemeinsam zu leben. Armut, Keuschheit und arbeitsames Wirken war ihr Streben, aber Gelübde banden sie nicht. Es stand den Beginen frei, sich wieder zu verehelichen oder den Konvent zu verlassen.

Diese für das Mittelalter zunächst ungewöhnlich erscheinende Lebensform hat mich gereizt, meine Heldin einem solchen Konvent beitreten zu lassen.

Dies ist nun der fünfte und letzte Band um die Begine Almut, und daher möchte ich sie allen, die sie noch nicht kennen, vorstellen und kurz auf ihr dramatisches Vorleben eingehen.

Almut Bossart, Tochter eines Baumeisters, Witwe eines Baumeisters, weigert sich nach ihrer unglücklichen Ehe mit einem alten, kranken Mann wieder zu heiraten und zieht es vor, gemeinsam mit den elf Frauen am Eigelstein durch ihrer Hände Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Gewissen klerikalen Kreisen waren Frauen, die derart selbstbestimmt ihr Leben führten, sich Bildung aneigneten und sogar die Bibel lasen, höchst suspekt. Auch ihre innige Verehrung der Maria, die für sie mehr als nur Fürbitterin war, erregte Missfallen. Es gab immer wieder Verfolgungen, sie wurden als Ketzerinnen verbrannt, ihre Traktate und Bücher vernichtet, ihre Gemeinschaften aufgelöst.

In Köln jedoch lebten sie unter dem Schutz des Rates einigermaßen sicher - solange sie nicht gegen die guten Sitten verstießen. Das aber fällt meiner Heldin hin und wieder schwer, denn ihre Zunge ist ungebärdig und gehorcht nicht den Konventionen. Sie bringt sich selbst in Gefahr - und gerät zu allem Überfluss auch noch an den gestrengen, verbitterten Benediktiner, Pater Ivo.

Ivo vom Spiegel ist der Sohn eines wohlhabenden Patriziers, der sich schon in jungen Jahren durch große Wissbegier und eine gute Portion Abenteuerlust auszeichnet. Er studiert an den großen Universitäten seiner Zeit, lehrt an ihnen und bildet sich über die gängigen kirchlichen Praktiken eine eigene, überaus scharfsinnige Meinung, die ihn in den Ruf eines Ketzers bringt. Damit beginnen seine Schwierigkeiten. Vor dem Scheiterhaufen kann er sich nur retten, indem er in den Orden der Benediktiner eintritt. Dreizehn Jahre führt er das keusche, arbeitsame Leben in klösterlicher Armut an verschiedenen Orten. Zuletzt führt ihn das Schicksal wieder nach Köln zurück.

Als sein Beichtkind Jean de Champol unter sehr undurchsichtigen Gründen zu Tode kommt, trifft er auf die Begine Almut, mit der er sogleich auf das heftigste

aneinandergerät. Zwischen den willenstarken Charakteren, die beide vom Leben gezeichnet sind, doch letztlich ein gemeinsames Ziel verfolgen, sprühen die Funken. Und aus ihnen entsteht eine Flamme ganz anderer Art.

Nachdem Almut und Ivo nach einigen Irrwegen erkannt haben, dass sie zueinandergehören, muss noch ein letztes Hindernis aus dem Weg geräumt werden. Pater Ivo soll von seinen Gelübden befreit werden. Dispens zu erhalten war in der damaligen Zeit übliche Praxis. Die geldgierige Kirche nahm gerne Wertgegenstände, Grundstücke und Gold entgegen, um Ablass von Sünden, Ämter oder Pfründe dafür zu gewähren. Von allerlei Versprechen konnte man sich freikaufen, ob Pilgerreisen, Keuschheitsgelübde oder Ordensbindungen. Es war eine Frage des Preises.

Dieses scheinheilige Verfahren wurde ein Jahrhundert später immer lauter angeprangert und führte schließlich zur Reformation.

Mit der möglichen Gewährung eines Dispens' beginnt nun der fünfte Teil der Geschichte um die Kölner Begine Almut und den Benediktinerpater Ivo vom Spiegel.

Beide sind außerordentlich bibelfest, und daher möchte ich Ihnen in ihrem Namen eine Mahnung aus den Sprüchen Salomos mit auf den Weg durch diesen Roman und das Leben im Allgemeinen geben:

"Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht."

Sprüche 1,10 (Anm. d. Autorin: auch Töchter dürfen sich angesprochen fühlen.)

Köln, im Wonnemonat Mai im Jahr des Herrn 1377
1. Kapitel

Der Mann trug ein Wams aus graubraunem Hasenfell, in dem er beinahe mit dem Graubraun des schlammigen Weges verschmolz, so wie die vorherigen Träger dieser Pelze es ebenfalls taten. Sein struppiges Haar war kurz geschnitten und wies eine ähnliche Melange aus Grau und Braun auf. Sein Gesicht wirkte verwittert wie ein altes Stück Holz, doch seine Schultern waren breit und seine Waden in den staubigen Stiefeln stramm. Er beugte sich über eine regungslose Gestalt, die mit dem Gesicht in einer tiefen Pfütze lag, und durchsuchte mit kundigen Fingern die Beuteltaschen an dem breiten, goldverzierten Gürtel. Es war nichts von Wert darin enthalten, außer einem gesiegelten Pergament, das auffällig aus einem der Beutel hervorragte. Das Siegel gab dem Mann Aufschluss über die Identität des Toten, und mit scharfem Blick musterte er die Umgebung und dann die Spuren im Schlamm.

Man würde nichts finden, stellte er fest. Nichts, was auf einen gewaltsamen Tod schließen ließ. Der Reiter war unglücklich vom Pferd gefallen.

Er fuhr mit seiner Durchsuchung der kostbaren Kleider fort, doch kaum hatte er den schlaffen Gefallenen umgedreht, hob er lauschend den Kopf und ließ von seinem Tun ab. In der Ferne erklang Hufschlag. Lautlos verschwand er in dem nahen Unterholz, so wie

es ein jeder tun würde, der nicht neben der Leiche eines erzbischöflichen Kuriers gefunden werden wollte.

Über gesunden Menschenverstand verfügte der Mann in ausreichendem Maße, und als die Berittenen, Soldaten der Kölner Stadtwache, sich näherten, überließ er es ihnen, den Ersäuften zu entdecken.

Regungslos beobachtete er, wie sie sich berieten, schließlich den Boten auf eines der Pferde hievten und zum nahen Severinstor zurückritten.

Er selbst folgte ihnen in gebührendem Abstand, und nach vielen, langen Jahren betrat er seine Heimatstadt wieder. Älter, härter, klüger.

Und das Schicksal nahm seinen Lauf.
2. Kapitel

"Flinderlein. Sie nennen sich Flinderlein und sie sind nur vergoldeter Tand."

"Trotzdem sehen sie hübsch aus. Man könnte sie sehr schön auf ein Haarnetz nähen."

"Natürlich. Das würde sich bei unseren Totenklagen recht gut machen."

"Aber nein, Almut, nein. Ich dachte eher an Hochzeiten."

Almut lächelte und sah Judith, die Seidweberin, kopfschüttelnd an. Sie nahm alles für bare Münze, was sie sagte. Elsa, die Apothekerin, hingegen kicherte.

"Sie sahen vor allem prächtig an dem Jäckchen aus, das deine Stiefmutter am Sonntag in der Kirche trug."

"Frau Barbara sieht immer prächtig aus. Sie liegt mir jedoch jedes Mal, wenn ich sie aufsuche, damit in den Ohren, ich solle meine graue Tracht doch nun endlich ablegen."

"Du könntest es jederzeit", bemerkte Rigmundis nüchtern und fädelte einen grünen Seidenfaden in die

Nadel.

"Könnte ich, will ich aber nicht. Ich finde die Kleider, die ich trage, sehr praktisch. Goldflitter und seidene Schleppen stören beim Decken des Kapellendachs."

"Du wirst zukünftig keine Dachschindeln mehr herumwuchten, und dein Gatte wird dir sicher Geschmeide aus purem Gold um den Hals legen. Also gewöhn dich an vornehme Gewänder."

"Mhm", sagte Almut und schob mit dem Webkamm das Muster des blaugrünen Bandes zusammen, das sie mit flinken Fingern herstellte.

Sie war glücklich, und die Zukunft lag tatsächlich glitzernd wie Flittergold vor ihr. Aber dennoch mischte sich ein winziges Tröpfchen Wehmut in ihren Frohsinn. Sie würde ihre Freundinnen verlassen müssen. Fünf Jahre hatte sie im Kreis der Beginen verbracht, fünf Jahre mit ihnen gearbeitet und gebetet, ihre Eigenarten kennen und verstehen gelernt, bei ihnen Hilfe, Unterstützung, Trost und Vertrauen gefunden. Der Konvent am Eigelstein war ihr ein schützender Hort geworden, und die tägliche Arbeit erfüllte sie mit Befriedigung.

Bald sollte sie diese Sicherheit verlassen und sich wieder dem weltlichen Leben stellen. An der Seite eines Mannes, der nicht gerade zu den schlichtesten aller Seelen gehörte.

Gerade deshalb liebte sie ihn.Aber es würde sich viel ändern.

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21. Kapitel (S. 163-164)

Die Sonne hatte wieder an Kraft gewonnen, und in den Weingärten zwischen den Häusern trieben die Rebstöcke in langen Ranken aus. Doch bald hatten Almut und Clara die Hofergasse hinter sich gelassen und näherten sich der gewaltigen Dombaustelle. Hier herrschte reger Betrieb, und die Beginen blieben stehen, um mit weit in den Nacken gelegten Köpfen wieder einmal die unglaubliche Kathedrale zu bestaunen. Es war ein ehrfurchtgebietendes Gebäude, schon heute, obwohl erst der Chor fertiggestellt und einer der Türme im Wachsen begriffen war. Wie steinernes Filigran erhoben sich die schlanken Strebpfeiler, wie exotische Gewächse rankten sich Blätter entlang der Simse, blühten Krabben und Fialen auf den Wimpergen, den Ziergiebeln. Was jedoch wie eine organisch gewachsene Wildnis wirkte, unterlag der strengsten Geometrie und bildete ein dem Auge gefälliges Bild.

Almut seufzte beglückt auf. Ein solches Bauwerk musste die Seele erheben, wie niedergedrückt sie auch von Sorgen sein mochte. »Was für eine Vision«, flüsterte auch Clara. »Ich haderte mit der Kirche und mit ihren kleingeistigen, machtgierigen Vertretern. Aber es muss doch etwas Gutes und Großes daran sein, wenn der Glaube die Menschen zu solchen Leistungen bewegt.« »Die Gesetze der Harmonie sind gottgegeben, und so ist ihr in Stein gehauener Ausdruck der Anblick von Gottes Schöpfung in seiner Vollendung.« »Du wirst ja richtig philosophisch, Almut.« »Baukunst ist etwas Philosophisches.«

»Wahre Schönheit, ganz allgemein, regt zur Philosophie an, denke ich.« Hörbar sog Clara den Atem ein. »Auch menschliche. Schau!« Almut kehrte von ihren Höhenflügen zur Erde zurück und folgte dem Blick ihrer Begleiterin. Eine Gruppe Männer stand vor dem Dom zusammen, und sie unterhielten sich mitten in dem Getöse der Maurer und Steinmetze, Ochsentreiber und Wasserträger. Zwei waren ältere Handelsherren, der dritte hingegen war ein junger Mann. Schwarz seine knielange Heuke, schwarz seine Stiefel, schwarz sein gelocktes Haar, das unbedeckt bis über seine Schultern fiel, dunkel und bartlos jedoch sein Gesicht.

Als er sich nun von seinen Bekannten verabschiedete und sich in Richtung der Beginen wandte, tat er es mit den geschmeidigen Bewegungen eines schönen, schwarzen Katers. »Ihn habe ich gesucht!«, frohlockte Almut, und Clara gluckste. »Das tut gewisslich jedes Weib. Aber hast du nicht noch vor Kurzem einem anderen Mann deine Liebe geschenkt? « »Seinem Vater. Darum habe ich ihn ja gesucht.« Clara blieb abrupt stehen. »Wie bitte?« Doch Almut ging spornstreichs dem dunklen Herrn entgegen und sprach ihn an:

»Leon de Lambrays?« Er hielt inne, seine grauen Augen schauten sie kurz und fragend an, dann spielte ein Lächeln um seine Lippen, und er neigte mit höfischer Eleganz sein Haupt. »Frau Begine. Welche Freude, Euch wohl und gesund anzutreffen.« Eine leichte Röte überzog Almuts Wangen, denn bei der letzten Begegnung hatte sie nur in ihre langen Haare gehüllt an der Bahre seines Bruders gestanden, um sich dem Gottesurteil zu unterziehen. Doch sie vertraute darauf, dass Ivos Sohn den Anstand besaß, diesen Vorfall zu vergessen. Darum zeigte sie sich ebenfalls freundlich und begrüßte ihn mit den Worten: »Ich bin gleichermaßen froh, Euch in unserer Stadt zu begegnen. Ihr seid in Geschäften hier?« »Wein aus Burgund bringe ich, und feine Tuche werde ich mit zurücknehmen.«

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Bewertung von Silke aus Berlin am 11.11.2011 ***** ausgezeichnet
Die gut recherchierte Beschreibung des Mittelalters und die toll beschriebenen und lebensnahen Personen machen die Lektüre zum Genuß. Wer dazu noch das heutige Köln kennt, hat weitere Möglichkeiten zu schmunzeln. Absoluter Lesegenuß.

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Bewertung von tassieteufel am 08.07.2011 ***** ausgezeichnet
Sozusagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, habe ich das Buch beendet. Mit ersterem, weil man als Leser im 5. Teil der Reihe um Ivo und Almut nochmal voll auf seine Kosten kommt, mit letzterem, weil es ja der definitiv letzte Teil der Reihe ist/sein soll.
Während Almut und Ivo auf den Dispens hoffen, wird Ivo von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt und alte Feinde stricken eine hinterhältige Intrige, die Ivo des Mordes bezichtigt. Dann kommt auch noch die Absage des Dispens und Ivo zieht sich ins Kloster in die Inkluse zurück.
Almut muß wieder einmal zu Hochform auflaufen und nicht nur Ivo vom Mordverdacht befreien, sondern auch Ivos Widersacher aufspüren, dabei gerät nicht nur sie in Gefahr.
Das Buch bietet Spannung bis zur letzten Seite, alle liebgewonnenen Figuren aus den vorherigen Teilen sind wieder mit dabei und nat. hofft man das ganze Buch hindurch, das sich für Almut und Ivo alles zum Guten wendet.
Besonders gut haben mir an dem Buch die Szenen zwischen Almut und Ivo gefallen, obwohl nat. viel Gefühl im Spiel ist, war es zu keinem Zeitpunkt kitschig oder schmalzig, sondern berührend und ergreifend.

Fazit: gelungener Abschluß der Reihe, auch wenn es die Autorin am Schluß vielleicht ein wenig zu gut gemeint hat, mit ihren Protagonisten. Auf jeden Fall eine Krimi Reihe, die ich in einigen Jahren nochmal lesen werde.

11 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von kilianpotter aus Augsburg am 30.05.2009 ***** ausgezeichnet
Genial. Die spitze Zunge von Almut, absolut lesenswert. Die Almut-Bücher machen Lust gen Norden zu reisen und Köln kennenzulernen.

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Bewertung von Tauriel aus S. am 02.08.2008 ***** ausgezeichnet
Ich habe ja alle Bücher mit Almut sehr gerne gelesen, aber der letzte Band war nochmal besonders gut! Eine sehr sympathische und mutige "Heldin" die einen die Lebenssituation der Frauen im Mittelalter auf humorvolle Weise näherbringt. Hoch lebe die Neugier!

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Andrea Schacht 

Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5

Das brennende Gewand / Begine Almut Bossart Bd. 5 - Schacht, Andrea

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  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 443 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37029
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 116mm x 35mm
  • Gewicht: 347g
  • ISBN-13: 9783442370290
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Kurzbeschreibung

Die Begine Almut Bossart und ihr guter Freund, Pater Ivo, warten sehnlich auf den Dispens des Erzbischofs; damit wäre der Weg frei für ihre gemeinsame Zukunft! Doch statt des Dispenses kommt die Absage - und dann wird Ivo auch noch des Mordes verdächtigt. Almut ist rasend vor Trauer und Wut. Und auf der Suche nach dem wahren Täter bekommt sie es mit einer Widersacherin zu tun, die an Bosheit kaum zu übertreffen ist...

Beschreibung

"Ein wunderbar atmosphärisch dichter Mittelalterkrimi mit einer hinreißenden Heldin!" -- MDR

"Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!" -- BILD

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend." -- Kölnische Rundschau

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Die Beginen von Köln waren rege Frauen, die sich zu Gemeinschaften zusammengeschlossen hatten, um, wenn auch nicht nach klösterlicher Ordnung, so doch nach eigenen Regeln gemeinsam zu leben. Armut, Keuschheit und arbeitsames Wirken war ihr Streben, aber Gelübde banden sie nicht. Es stand den Beginen frei, sich wieder zu verehelichen oder den Konvent zu verlassen.

Diese für das Mittelalter zunächst ungewöhnlich erscheinende Lebensform hat mich gereizt, meine Heldin einem solchen Konvent beitreten zu lassen.

Dies ist nun der fünfte und letzte Band um die Begine Almut, und daher möchte ich sie allen, die sie noch nicht kennen, vorstellen und kurz auf ihr dramatisches Vorleben eingehen.

Almut Bossart, Tochter eines Baumeisters, Witwe eines Baumeisters, weigert sich nach ihrer unglücklichen Ehe mit einem alten, kranken Mann wieder zu heiraten und zieht es vor, gemeinsam mit den elf Frauen am Eigelstein durch ihrer Hände Arbeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Gewissen klerikalen Kreisen waren Frauen, die derart selbstbestimmt ihr Leben führten, sich Bildung aneigneten und sogar die Bibel lasen, höchst suspekt. Auch ihre innige Verehrung …

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21. Kapitel (S. 163-164)

Die Sonne hatte wieder an Kraft gewonnen, und in den Weingärten zwischen den Häusern trieben die Rebstöcke in langen Ranken aus. Doch bald hatten Almut und Clara die Hofergasse hinter sich gelassen und näherten sich der gewaltigen Dombaustelle. Hier herrschte reger Betrieb, und die Beginen blieben stehen, um mit weit in den Nacken gelegten Köpfen wieder einmal die unglaubliche Kathedrale zu bestaunen. Es war ein ehrfurchtgebietendes Gebäude, schon heute, obwohl erst der Chor fertiggestellt und einer der Türme im Wachsen begriffen war. Wie steinernes Filigran erhoben sich die schlanken Strebpfeiler, wie exotische Gewächse rankten sich Blätter entlang der Simse, blühten Krabben und Fialen auf den Wimpergen, den Ziergiebeln. Was jedoch wie eine organisch gewachsene Wildnis wirkte, unterlag der strengsten Geometrie und bildete ein dem Auge gefälliges Bild.

Almut seufzte beglückt auf. Ein solches Bauwerk musste die Seele erheben, wie niedergedrückt sie auch von Sorgen sein mochte. »Was für eine Vision«, flüsterte auch Clara. »Ich haderte mit der Kirche und mit ihren kleingeistigen, machtgierigen Vertretern. …

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Bewertung von Silke aus Berlin am 11.11.2011
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ausgezeichnet
Die gut recherchierte Beschreibung des Mittelalters und die toll beschriebenen und lebensnahen Personen machen die Lektüre zum Genuß. Wer dazu noch das heutige Köln kennt, hat weitere Möglichkeiten zu schmunzeln. Absoluter Lesegenuß.
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Bewertung von tassieteufel am 08.07.2011
*****
ausgezeichnet
Sozusagen mit einem lachenden und einem weinenden Auge, habe ich das Buch beendet. Mit ersterem, weil man als Leser im 5. Teil der Reihe um Ivo und Almut nochmal voll auf seine Kosten kommt, mit letzterem, weil es ja der definitiv letzte Teil der Reihe ist/sein soll.
Während Almut und Ivo auf den Dispens hoffen, wird Ivo von den Schatten seiner Vergangenheit eingeholt und alte Feinde stricken eine hinterhältige Intrige, die Ivo des Mordes bezichtigt. Dann kommt auch noch die Absage des Dispens und Ivo zieht sich ins Kloster in die Inkluse zurück.
Almut muß wieder einmal zu Hochform auflaufen und nicht nur Ivo vom Mordverdacht befreien, sondern auch Ivos Widersacher aufspüren, dabei gerät nicht nur sie in Gefahr.
Das Buch bietet Spannung bis zur letzten Seite, alle liebgewonnenen Figuren aus den vorherigen Teilen sind wieder mit dabei und nat. hofft man das ganze Buch hindurch, das sich für Almut und Ivo alles zum Guten wendet.
Besonders gut haben mir an dem Buch die Szenen zwischen Almut und Ivo gefallen, obwohl nat. viel Gefühl im Spiel ist, war es zu keinem Zeitpunkt kitschig oder schmalzig, sondern berührend und ergreifend.

Fazit: gelungener Abschluß der Reihe, auch wenn es die Autorin am Schluß vielleicht ein wenig zu gut gemeint hat, mit ihren Protagonisten. Auf jeden Fall eine Krimi Reihe, die ich in einigen Jahren nochmal lesen werde.
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Bewertung von kilianpotter aus Augsburg am 30.05.2009
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Genial. Die spitze Zunge von Almut, absolut lesenswert. Die Almut-Bücher machen Lust gen Norden zu reisen und Köln kennenzulernen.
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Bewertung von Tauriel aus S. am 02.08.2008
*****
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Ich habe ja alle Bücher mit Almut sehr gerne gelesen, aber der letzte Band war nochmal besonders gut! Eine sehr sympathische und mutige "Heldin" die einen die Lebenssituation der Frauen im Mittelalter auf humorvolle Weise näherbringt. Hoch lebe die Neugier!
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"Spannend, hinreißend, liebevoll geschrieben." BILD Köln

"Unwiderstehlich!" Echo der Frau

"Spannend bis zur letzten Zeile - Almut wird Sie begeistern!" BILD

"Lesenswert! Die Figuren werden liebevoll entwickelt, und es wird richtig spannend." Kölnische Rundschau

"Ein temporeicher historischer Krimi mit viel Humor!" Die Bunte

"Ein ebenso spannender wie humorvoller historischer Kriminalroman!" Westdeutsche Zeitung

"Ein dramatischer Roman um Liebe und Verrat - farbenprächtig und höchst unterhaltsam -, ein großartiges historisches Lesevergnügen!" Südstadt Magazin

"Ein Roman voller Liebe, Herz, verwirrten Mönchen und einer messerscharf denkenden Almut. Ein köstlicher Lesegenuss!" BILD

"Ein spannender Thriller aus der Zeit des Mittelalters!" Bremervörder Zeitung

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Andrea Schacht, Jahrgang 1956, war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die aufmüpfige Kölner Begine Almut Bossart haben auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern erobert. Andrea Schacht lebt mit ihrem Mann und zwei anspruchsvollen Katzen, Mira und MouMou, in der Nähe von Bonn.

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