Welt aus Glas - Händler, Ernst-Wilhelm

Ernst-Wilhelm Händler 

Welt aus Glas

Roman

Buch mit Leinen-Einband
 
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
25 ebmiles sammeln
EUR 25,00
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Welt aus Glas

Jillian und Jacob Armacost betreiben die größte Galerie für Glaskunst New Yorks. Dabei sind sie ein denkbar ungleiches Paar: Während Jillian seit einem Kindheitserlebnis eine Passion für die Blütenlampen von Tiffany hat und mit Mitte Zwanzig bereits eine führende Expertin für Glas ist, treibt der fast dreißig Jahre ältere Frauenheld Jacob die Galerie mit einem absurden Kauf um ein Haar in den Ruin.
Jillian trifft eine Entscheidung: Sie wird sich von Jacob trennen. Zuvor aber muss sie die Zukunft der Galerie sichern. Eine äußerst wertvolle Sammlung von Glasvasen in Italien erscheint als die letzte Rettung; ohne einen Moment zu zögern, reist sie nach Europa. Jacob, der nichts von ihren Plänen ahnt, ist unterdessen mit einer Kundin aus den besten Kreisen New Yorks an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze unterwegs, um auf seine Weise wieder an Geld zu kommen. Zur gleichen Zeit, als Jillian in Mailand und Venedig ihren größten Coup landet, wird Jacob in Mexiko entführt.
Jillian und Jacob haben ihre Schicksale dem Glas anvertraut. Jillian spekuliert auf die Ewigkeit, Jacob auf ein intensives Jetzt. Durchsichtig und doch unnahbar, lebendig und doch unbewegt ist die Welt aus Glas. Sie bedeutet viel Geld für den, der erkennt, was er sieht. Doch besitzt der einzelne Mensch in einer Welt aus Glas noch eine Seele? Wilde Verfolgungsjagden durch die Straßen von Tijuana und erotische Eskapaden in San Diego und Venedig treiben die Handlung voran. Im neuen großen Roman von Ernst-Wilhelm Händler ergänzen sich action und reflection auf außerordentliche und spannende Weise.

Produktinformation


  • Abmessung: 215mm x 139mm x 50mm
  • Gewicht: 770g
  • ISBN-13: 9783627000271
  • ISBN-10: 3627000277
  • Best.Nr.: 26473340
Ernst-Wilhelm Händler vollzieht in seinem raffinierten Roman nichts Geringeres als die feindliche Übernahme der deutschen Gegenwartsliteratur... Und Händler führt mit fast beängstigender Virtuosität vor, dass neben dem Geld noch ein weiteres, unbegrenzt vielseitiges Universalmedium existiert: die Sprache. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.10.2009

Sex, Lügen und Läuterung

Tief ins Glas geschaut: Ernst-Wilhelm Händler schreibt sich in die klassische Moderne zurück und steckt das schmutzige Geschirr des kriselnden Kapitalismus in die Seelenspülmaschine.

Von Oliver Jungen

In vitro veritas. Klar überlegen ist das Glas allen anderen Materialien. Glühend formbar zu sein und nach der Aushärtung beständig, das teilt es noch mit den Metallen, die Zerbrechlichkeit mit der Keramik, seine Transparenz aber ist einzigartig: eine Öffnung in der Welt zu ihrer Seele hin, ein Okular, durch das sich das bunte Leuchtfeuer hinter den Dingen betrachten lässt, wenn man nur Augen dafür hat. Immer schon verneigten sich die größten Geister vor dem Glas, Plinius der Ältere, Hrabanus Maurus, Jahrtausende wurde es mit Gold aufgewogen, bis im neunzehnten Jahrhundert der Wettkampf entschieden war - zugunsten des Glases, wie ihm nicht nur Fontane beschied. Im Glas ist der Atem des Schöpfers konserviert. Je reiner der Atem, desto wertvoller die beseelte Schöpfung. Blasen sind Fehler im Entwurf: "Läuterung" nennt man die Austreibung der Blasen bei der Glasherstellung.

Läuterung steht auch im …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.10.2009

Ein ganz schlechtes Zeichen
Ernst-Wilhelm Händlers Roman „Welt aus Glas” ist professionell hergestellt, hier wird geliefert, was man erwarten darf. Gibt es überhaupt einen Autor, der seine Kunst professioneller beherrscht? Von Andreas Dorschel
Glas ist ein seltsamer Stoff - und zwar mindestens in zweierlei Hinblick. Erstens: Sonst pflegen harte Materialien, wie Stahl, viel auszuhalten; Glas aber ist hart und zugleich empfindlich. Und zweitens: Durchsichtig sind sonst Gase, wie die Luft, oder Flüssigkeiten, wie das Wasser; Glas aber ist fest und doch transparent.
Wer sich in einer „Welt aus Glas” bewegte, müsste demnach, erstens, eminent vorsichtig sein. Und er müsste, zweitens, darauf gefasst sein, dass all seine vorsichtigen Bewegungen von anderen wahrgenommen werden – nichts, was er tut, bliebe geheim. Demnach wäre Leben in einer „Welt aus Glas” Menschen unzumutbar. Nur unter der Lizenz zu einem gewissen Grad an Ungeschick sowie an Verborgenheit halten wir die Wirklichkeit – die anderen und am Ende uns selber – aus. Am Glas lockt zwar der Glanz. Doch dieser glänzende Stoff ist lebensfeindlich. Sagen wir von jemandem, er schaue …

Weiter lesen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Den Autor kennt Rezensent Manfred Koch als Romane schreibenden Unternehmer. In diesem Buch ist das Unternehmen allerdings nicht gänzlich geglückt, wenn wir Koch richtig verstehen. Seiner Geschichte einer auf nichts als auf der grundlegenden Verschiedendheit zweier Menschen basierenden Beziehung - sie eine lichtscheue, geschäftlich skrupellose Glashändlerin, er ein sehr viel älterer Don Juan - traut der Autor seinem Eindruck zufolge selbst nicht ganz. Dass Ernst-Wilhelm Händler den Leser mit seitenlangen Reflexionen über Sein und Zeit, Gut und Böse, Geist und Materie im Verbund mit einer "durchaus subtil" eingesetzten Kaltes-Herz-Motivik (Glas, Kristall, Kälte etc.) belastet, scheint Koch jedenfalls überflüssig. Die Erzählung von den kommerziellen Mächten der Finsternis hätte schon genügt, meint er.

© Perlentaucher Medien GmbH

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Ein gutes Buch lässt einen verändert zurück, wenn man Glück hat. Mit etwas weniger Glück, hat man ein paar Einsichten mitgenommen in andere Welten, in andere Köpfe - oder Begeisterung für fremde Themen. All das wäre im Übermaß in "Welt aus Glas" angelegt, dem neuen Roman von Ernst-Wilhelm Händler, einem Schriftsteller, der als einer der raffiniertesten Autoren der Gegenwartsliteratur gehandelt wird. Allein - sie greift nicht so recht ineinander, seine Geschichte um das Ehepaar Jilian und Jacob, Glaskunstgaleristen in finanziellen Nöten. Während sie, von einer Lichtallergie geplagt und von inneren Gegensätzen zerrissen, nach Italien reist, um wertvolle Glasschätze in ihren Besitz zu bringen, liefern seine Refinanzierungsversuche rasante Sex-and-Crime Szenen in Mexiko, wo der von sexuellen Eroberungen Getriebene, gekidnappt um seine Leben bangt. Beiden Protagonisten lädt Händler dabei so ziemlich alle Fragen der menschlichen Existenz auf, sprachlich meisterlich, doch so ausufernd und blutleer geschildert, dass die Lektüre trotz der fulminanten Bestandteile am Ende doch ein eher farbloses Leseerlebnis bleibt. Und das Glas? Wer schon vorher wenig Leidenschaft mit dem Thema Glaskunst verband, wird wohl auch nach diesem Buch weiterhin achselzuckend daran vorübergehen.

"Einer der größten Neuerfinder der deutschen Gegenwartsliteratur."

"Einer der größten Neuerfinder der deutschen Gegenwartsliteratur."
Ernst-Wilhelm Händler wurde 1953 in München geboren, studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und lebt als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Regensburg. 1999 erhielt Händler den Erik-Reger-Preis des Landes Rheinland-Pfalz und 2006 den Hans-Erich-Nossack-Preis.

Leseprobe zu "Welt aus Glas"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in Welt aus Glas zu blättern!

Andere Kunden interessierten sich auch für

11 Marktplatz-Angebote für "Welt aus Glas" ab EUR 3,93

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 3,93 2,00 Banküberweisung Martin Berlin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,96 2,00 Banküberweisung Martin Berlin 100,0% ansehen
wie neu 4,00 2,00 Banküberweisung Reiki doc 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,00 4,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung abcversand 99,7% ansehen
6,00 1,90 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung Antiquariat Wolfgang Rüger 99,8% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,59 2,70 Banküberweisung HOU 97,6% ansehen
9,95 2,20 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Pandora Antiquariat 99,5% ansehen
Mit leichten äußeren Lagerspuren, daher 9,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,7% ansehen
12,95 4,20 offene Rechnung Davids Antiquariat + catch-a-book 99,3% ansehen
wie neu 23,75 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Artikelseite zu "Welt aus Glas" Drucken

Ernst-Wilhelm Händler 

Welt aus Glas

Welt aus Glas - Händler, Ernst-Wilhelm

Roman

  • Einband: Buchleinen
  • Buch mit Leinen-Einband 
 
  • EUR 25,00
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 25 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Abmessung: 215mm x 139mm x 50mm
  • Gewicht: 770g
  • ISBN-13: 9783627000271
  • ISBN-10: 3627000277
  • Best.Nr.: 26473340

Leseprobe zu "Welt aus Glas"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Welt aus Glas" von "Händler, Ernst-Wilhelm" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Welt aus Glas"

Beschreibung

Jillian und Jacob Armacost betreiben die größte Galerie für Glaskunst New Yorks. Dabei sind sie ein denkbar ungleiches Paar: Während Jillian seit einem Kindheitserlebnis eine Passion für die Blütenlampen von Tiffany hat und mit Mitte Zwanzig bereits eine führende Expertin für Glas ist, treibt der fast dreißig Jahre ältere Frauenheld Jacob die Galerie mit einem absurden Kauf um ein Haar in den Ruin.
Jillian trifft eine Entscheidung: Sie wird sich von Jacob trennen. Zuvor aber muss sie die Zukunft der Galerie sichern. Eine äußerst wertvolle Sammlung von Glasvasen in Italien erscheint als die letzte Rettung; ohne einen Moment zu zögern, reist sie nach Europa. Jacob, der nichts von ihren Plänen ahnt, ist unterdessen mit einer Kundin aus den besten Kreisen New Yorks an der US-amerikanisch-mexikanischen Grenze unterwegs, um auf seine Weise wieder an Geld zu kommen. Zur gleichen Zeit, als Jillian in Mailand und Venedig ihren größten Coup landet, wird Jacob in Mexiko entführt.
Jillian und Jacob haben ihre Schicksale dem Glas anvertraut. Jillian spekuliert auf die Ewigkeit, Jacob auf ein intensives Jetzt. Durchsichtig und doch unnahbar, lebendig und doch unbewegt ist die Welt aus Glas. Sie bedeutet viel Geld für den, der erkennt, was er sieht. Doch besitzt der einzelne Mensch in einer Welt aus Glas noch eine Seele? Wilde Verfolgungsjagden durch die Straßen von Tijuana und erotische Eskapaden in San Diego und Venedig treiben die Handlung voran. Im neuen großen Roman von Ernst-Wilhelm Händler ergänzen sich action und reflection auf außerordentliche und spannende Weise.

14.10.2009

Sex, Lügen und Läuterung

Tief ins Glas geschaut: Ernst-Wilhelm Händler schreibt sich in die klassische Moderne zurück und steckt das schmutzige Geschirr des kriselnden Kapitalismus in die Seelenspülmaschine.

Von Oliver Jungen

In vitro veritas. Klar überlegen ist das Glas allen anderen Materialien. Glühend formbar zu sein und nach der Aushärtung beständig, das teilt es noch mit den Metallen, die Zerbrechlichkeit mit der Keramik, seine Transparenz aber ist einzigartig: eine Öffnung in der Welt zu ihrer Seele hin, ein Okular, durch das sich das bunte Leuchtfeuer hinter den Dingen betrachten lässt, wenn man nur Augen dafür hat. Immer schon verneigten sich die größten Geister vor dem Glas, Plinius der Ältere, Hrabanus Maurus, Jahrtausende wurde es mit Gold aufgewogen, bis im neunzehnten Jahrhundert der Wettkampf entschieden war - zugunsten des Glases, wie ihm nicht nur Fontane beschied. Im Glas ist der Atem des Schöpfers konserviert. Je reiner der Atem, desto wertvoller die beseelte Schöpfung. Blasen sind Fehler im Entwurf: "Läuterung" nennt man die Austreibung der Blasen bei der Glasherstellung.

Läuterung steht auch im …

mehr

13.10.2009

Ein ganz schlechtes Zeichen
Ernst-Wilhelm Händlers Roman „Welt aus Glas” ist professionell hergestellt, hier wird geliefert, was man erwarten darf. Gibt es überhaupt einen Autor, der seine Kunst professioneller beherrscht? Von Andreas Dorschel
Glas ist ein seltsamer Stoff - und zwar mindestens in zweierlei Hinblick. Erstens: Sonst pflegen harte Materialien, wie Stahl, viel auszuhalten; Glas aber ist hart und zugleich empfindlich. Und zweitens: Durchsichtig sind sonst Gase, wie die Luft, oder Flüssigkeiten, wie das Wasser; Glas aber ist fest und doch transparent.
Wer sich in einer „Welt aus Glas” bewegte, müsste demnach, erstens, eminent vorsichtig sein. Und er müsste, zweitens, darauf gefasst sein, dass all seine vorsichtigen Bewegungen von anderen wahrgenommen werden – nichts, was er tut, bliebe geheim. Demnach wäre Leben in einer „Welt aus Glas” Menschen unzumutbar. Nur unter der Lizenz zu einem gewissen Grad an Ungeschick sowie an Verborgenheit halten wir die Wirklichkeit – die anderen und am Ende uns selber – aus. Am Glas lockt zwar der Glanz. Doch dieser glänzende Stoff ist lebensfeindlich. Sagen wir von jemandem, er schaue …

mehr

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

14.11.2009

Den Autor kennt Rezensent Manfred Koch als Romane schreibenden Unternehmer. In diesem Buch ist das Unternehmen allerdings nicht gänzlich geglückt, wenn wir Koch richtig verstehen. Seiner Geschichte einer auf nichts als auf der grundlegenden Verschiedendheit zweier Menschen basierenden Beziehung - sie eine lichtscheue, geschäftlich skrupellose Glashändlerin, er ein sehr viel älterer Don Juan - traut der Autor seinem Eindruck zufolge selbst nicht ganz. Dass Ernst-Wilhelm Händler den Leser mit seitenlangen Reflexionen über Sein und Zeit, Gut und Böse, Geist und Materie im Verbund mit einer "durchaus subtil" eingesetzten Kaltes-Herz-Motivik (Glas, Kristall, Kälte etc.) belastet, scheint Koch jedenfalls überflüssig. Die Erzählung von den kommerziellen Mächten der Finsternis hätte schon genügt, meint er.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

Ernst-Wilhelm Händler vollzieht in seinem raffinierten Roman nichts Geringeres als die feindliche Übernahme der deutschen Gegenwartsliteratur... Und Händler führt mit fast beängstigender Virtuosität vor, dass neben dem Geld noch ein weiteres, unbegrenzt vielseitiges Universalmedium existiert: die Sprache. Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag

Ein gutes Buch lässt einen verändert zurück, wenn man Glück hat. Mit etwas weniger Glück, hat man ein paar Einsichten mitgenommen in andere Welten, in andere Köpfe - oder Begeisterung für fremde Themen. All das wäre im Übermaß in "Welt aus Glas" angelegt, dem neuen Roman von Ernst-Wilhelm Händler, einem Schriftsteller, der als einer der raffiniertesten Autoren der Gegenwartsliteratur gehandelt wird. Allein - sie greift nicht so recht ineinander, seine Geschichte um das Ehepaar Jilian und Jacob, Glaskunstgaleristen in finanziellen Nöten. Während sie, von einer Lichtallergie geplagt und von inneren Gegensätzen zerrissen, nach Italien reist, um wertvolle Glasschätze in ihren Besitz zu bringen, liefern seine Refinanzierungsversuche rasante Sex-and-Crime Szenen in Mexiko, wo der von sexuellen Eroberungen Getriebene, gekidnappt um seine Leben bangt. Beiden Protagonisten lädt Händler dabei so ziemlich alle Fragen der menschlichen Existenz auf, sprachlich meisterlich, doch so ausufernd und blutleer geschildert, dass die Lektüre trotz der fulminanten Bestandteile am Ende doch ein eher farbloses Leseerlebnis bleibt. Und das Glas? Wer schon vorher wenig Leidenschaft mit dem Thema Glaskunst verband, wird wohl auch nach diesem Buch weiterhin achselzuckend daran vorübergehen.

Rezensionen und Kritik

"Einer der größten Neuerfinder der deutschen Gegenwartsliteratur."

Rezensionen und Kritik

"Einer der größten Neuerfinder der deutschen Gegenwartsliteratur."

Autorenporträt zu "Ernst-Wilhelm Händler"

Ernst-Wilhelm Händler wurde 1953 in München geboren, studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften und lebt als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Regensburg. 1999 erhielt Händler den Erik-Reger-Preis des Landes Rheinland-Pfalz und 2006 den Hans-Erich-Nossack-Preis.

11 Marktplatz-Angebote für "Welt aus Glas" ab EUR 3,93
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 3,93 2,00 Banküberweisung Martin Berlin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,96 2,00 Banküberweisung Martin Berlin 100,0% ansehen
wie neu 4,00 2,00 Banküberweisung Reiki doc 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 5,00 4,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung abcversand 99,7% ansehen
6,00 1,90 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung Antiquariat Wolfgang Rüger 99,8% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,59 2,70 Banküberweisung HOU 97,6% ansehen
9,95 2,20 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Pandora Antiquariat 99,5% ansehen
Mit leichten äußeren Lagerspuren, daher 9,95 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. 99,7% ansehen
12,95 4,20 offene Rechnung Davids Antiquariat + catch-a-book 99,3% ansehen
wie neu 23,75 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

nach oben