Medizin und Nationalsozialismus - Ein Forschungsbericht - Jütte, Robert; Eckart, Wolfgang U.; Schmuhl, Hans-Walter

Robert Jütte Wolfgang U. Eckart Hans-Walter Schmuhl 

Medizin und Nationalsozialismus - Ein Forschungsbericht

Hrsg. v. Robert Jütte u. a.
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Medizin und Nationalsozialismus - Ein Forschungsbericht

Der Forschungsbericht kommentiert die kaum noch überschaubare Literatur zu Medizin und Nationalsozialismus. In knappen Strichen werden die Wege der wissenschaftlichen Annäherung an diesen Themenkomplex nachgezeichnet und Meilensteine, aber auch Desiderate der Forschung benannt. Zentrale Themen sind die NS-Gesundheitspolitik und die ihr zugrundeliegende Weltanschauung, das Gesundheitswesen und die medizinische Forschung im "Dritten Reich", die medizinische Praxis in der Zeit vor und während des Zweiten Weltkriegs sowie der Brüche und Kontinuitäten nach 1945. Die Untersuchung schließt Österreich (nach 1938) mit ein.
Damit liegen erstmals eine Orientierung über den erreichten Stand sowie ein Wegweiser für zukünftige Forschungen auf diesem Gebiet vor. Das Buch wendet sich an alle, die sich für das Thema Medizin und Nationalsozialismus interessieren: an fortgeschrittene Studierende der Fächer Medizin, Pharmazie, Pflegewissenschaften und der Geschichtswissenschaften sowie der Nachbardisziplinen (z.B. Volkskunde, Ethnologie), ebenso an Ärztinnen, Ärzte und Wissenschaftsjournalisten, die ihr Wissen auf diesem Gebiet vertiefen und selbst forschen wollen.


Produktinformation

  • Verlag: Wallstein
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 208 S.
  • Seitenzahl: 323
  • Deutsch
  • Abmessung: 227mm x 149mm x 33mm
  • Gewicht: 560g
  • ISBN-13: 9783835306592
  • ISBN-10: 3835306596
  • Best.Nr.: 32462296
»bleibt (...) Jütte, Eckart, Schmuhl und Süß sehr zu danken, dass sie diese wichtige Arbeit auf sich genommen haben und für weitere Forschung zur Humanmedizin im Nationalsozialismus eine zentrale Grundlage für die Wissenschaft gelegt haben.« (Florian Steger, Sudhoffs Archiv, Bd. 96, H. 1, 2012) »für jeden Leser und Autor ein unverzichtbares Nachschlagewerk«(Herbert Löllgen, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Juli 2011) »Man sollte in diesem Buch keine Erklärungen erwarten für die gelegentlich wenig enthusiastische Beteiligung der BÄK an der Analyse, wie unser Berufsstand auf so falsche Wege gelangen konnte; es stellt allerdings einen Lichtblick dar, indem es ein neues Committment aufzeigt und dokumentiert, wie weit wir im Aufarbeitungsprozess unserer Vergangenheit bereits gekommen sind.«(Walter Burgdorf, Journal of the German Society of Dermatology, Juli 2011) »eine wertvolle Bilanz medizinhistorischer Forschung« (B. Holdorff, Nervenheilkunde, November 2011)

"für jeden Leser und Autor ein unverzichtbares Nachschlagewerk"
(Herbert Löllgen, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Juli 2011)

"Man sollte in diesem Buch keine Erklärungen erwarten für die gelegentlich wenig enthusiastische Beteiligung der BÄK an der Analyse, wie unser Berufsstand auf so falsche Wege gelangen konnte; es stellt allerdings einen Lichtblick dar, indem es ein neues Committment aufzeigt und dokumentiert, wie weit wir im Aufarbeitungsprozess unserer Vergangenheit bereits gekommen sind."
(Walter Burgdorf, Journal of the German Society of Dermatology, Juli 2011)

"... ein Markstein in der Geschichtsschreibung über die deutsche Ärzteschaft und andere medizinische Berufe sowie die Medizin insgesamt während der NS-Diktatur."
(Rolf Löther, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Nr. 7/8, 2011)

"Die Reichhaltigkeit des Bandes ist hier im zur Verfügung stehenden Druckraum kaum angemessen darzustellen. Eine generelle Erkenntnis dieser Analyse geht dahin, daß in den letzten 20 Jahren besonders viele spezielle Untersuchungen vorgelegt wurden. Überblicksarbeiten und Gesamtdarstellungen hingegen fehlen zunehmend. Gerade deshalb kann für den Forscher zur Geschichte der Medizin kein Weg an der Lektüre dieses Bandes vorbeiführen."
(Ludger Tewes, Das Historisch-Politische Buch, 2011, Heft 4)

"eine wertvolle Bilanz medizinhistorischer Forschung"
(B. Holdorff, Nervenheilkunde, November 2011)
Robert Jütte ist Professor für Neuere Geschichte und Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch Stiftung (Stuttgart). Seine Forschungsschwerpunkte sind die Sozialgeschichte der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte sowie die Alltags- und Kulturgeschichte der frühen Neuzeit. Er gehört zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlern, die sich in Deutschland mit sexualwissenschaftlichen Themen beschäftigen. Die Bandbreite seiner zahlreichen Publikationen kreist um Sexualität, die Geschichte jüdischer Wissenschaft in Deutschland, Homöopathie und alternative Medizin. Neben verschiedenenen Zeitschriften gibt er zudem die kritische Edition der Krankenjournale Samuel Hahnemanns heraus.

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