Das diagnostische und bewährte System der Psycho-Physiognomik, das
die Lebens- und Seelenausdruckskunde mit Körperformen und
Ausstrahlung verbindet: damit verfügt der Therapeut über ein
effektives Hilfsmittel, das ihm über den Sichtbefund einen
unmittelbaren Zugang zum Patienten eröffnet. Er erhält eine
praxisnahe Grundlage dafür, Körperbau, Gesichtsausdruck und Mimik,
Augenausdruck und Gestik des Patienten als Information zu erkennen
und zu interpretieren. Die patho-physiognomische Diagnostik
orientiert sich an den Organausdrucken im Gesicht, die Rückschlüsse
auf den Zustand des entsprechenden Organs oder Systems zulassen.
Der Verlauf einer Therapie lässt sich durch Beobachtung dieser
Zonen parallel begleiten. Der Aufbau folgt dem Curriculum der
Ausbildung und gewährleistet eine umfassende und praxisnahe
Darstellung dieses Themas. Mit zahlreichen Abbildungen liefert
dieses Buch traditionelles Wissen für die Praxis von heute. Die
Neuauflage erleichtert den Einstieg in die Materie entscheidend und
führt noch transparenter und mit didaktisch klareren Formulierungen
in diese einzigartige Methode ein.
Die Lehre von der Deutung des Gesichtes als Projektion von
psychischen und physischen Zuständen wird
"Psycho-Physiognomik" genannt. Diese Antlitzdiagnostik
ist ein von Carl Huter (1861-1912) entwickeltes System und
verbindet die Lebens- und Seelenausdruckskunde mit den Körperformen
und der Ausstrahlung.
Dem Therapeuten eröffnet dies einen unmittelbaren Zugang zum
Patienten. Er lernt, dessen Körperbau, Gesichtsausdruck und Mimik,
Augenausdruck und Gestik als Informationen zu erkennen und zu
interpretieren - was für die Anamnese sehr hilfreich ist.
Die patho-physiognomische Diagnostik orientiert sich an
Organ-Korrespondenz-Zonen im Gesicht, die Rückschlüsse auf den
Zustand des entsprechenden Organs oder Systems zulassen. Der
Verlauf einer Therapie lässt sich durch Beobachtung dieser Zonen
parallel begleiten.