Karl May - Schaper, Rüdiger

Rüdiger Schaper 

Karl May

Untertan, Hochstapler, Übermensch

Gebundenes Buch
 
1 Kundenbewertung
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
20 ebmiles sammeln
EUR 19,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Karl May

Triumph und Tragik des Mannes mit der Silberbüchse
Karl May (1842 1912) hat die populären Mythen der Deutschen geprägt wie kein zweiter Schriftsteller. Rüdiger Schaper wagt einen völlig neuen Blick auf das Leben und (Nach-)Wirken dieses so überaus produktiven und höchst erfolgreichen Autors, der von Abenteuerromanen bis zu erbaulicher Literatur alle erdenklichen Genres bediente und Figuren schuf, die bis heute eine große Faszination ausstrahlen.
Karl May weckt starke Emotionen, denn er bedeutet Kindheit, erste Leseerfahrung, Abenteuer. Mit ihm ist man nach "Amerika" und "Arabien" gereist, in sagenhafte Länder, die es so nie gab. In seinen visionären Werken hat er die Bild- und Erzähltechnik des Kinos vorweggenommen, er war der literarische Popstar des Wilhelminischen Zeitalters. Bis heute liegt die geschätzte Weltauflage seiner Bücher bei 200 Millionen.
Rüdiger Schaper beschreibt die dornenreiche Karriere eines Underdog aus einer bettelarmen Familie, der im Gefängnis zu schreiben begann und in späten Jahren zum pazifistischen Visionär mutierte. In seiner Biographie stellt er Karl Mays Person und Werk gleichermaßen in ein neues Licht und gibt ihm damit einen Platz in der Weltliteratur. Ein wunderschönes Buch über Triumph und Tragik des Mannes mit der Silberbüchse, dem es um eine heile Welt ging, in der das Gute siegt.


Produktinformation

  • Verlag: Siedler
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 238 S. m. Abb. 215 mm
  • Seitenzahl: 238
  • Deutsch
  • Abmessung: 225mm x 135mm x 27mm
  • Gewicht: 460g
  • ISBN-13: 9783886809752
  • ISBN-10: 3886809757
  • Best.Nr.: 33333263
"Schapers Illustration zeigt nur den Ausschnitt des Kopfes, gut zu erkennen ist hier der leicht entrückte Blick Mays. Assoziativ und verspielt." -- dradio.de, 11.10.2011

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.02.2012

Sachbücher des
Monats Februar
Empfohlen werden nach einer monatlich erstellten Rangliste Bücher der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzender Gebiete.
1. GERHARD KLAS: Die Mikrofinanz-Industrie. Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut. Assoziation A, 320 Seiten, 19,80 Euro.
2. ALEXANDER DEMANDT: Philosophie der Geschichte. Von der Antike zur Gegenwart. Böhlau Verlag, 438 Seiten, 34,90 Euro.
3. RÜDIGER SCHAPER: Karl May. Untertan, Hochstapler, Übermensch. Siedler Verlag, 240 Seiten, 19,99 Euro.
4.-6. SEBASTIAN KIEFER: Über allen Gipfeln. Magie, Material und Gefühl in Goethes Gedicht „Ein gleiches“. VAT André Thiele, 300 Seiten, 16,90 Euro.
THEA STERNHEIM: Tagebücher 1903 - 1971. Herausgegeben von Thomas Ehrsam und Regula Wyss. Wallstein Verlag. 3699 Seiten, 128 Euro.
KARIN WIELAND: Dietrich & Riefenstahl. Der Traum von der neuen Frau. Carl Hanser Verlag, 632 Seiten, 27,90 Euro.
7. RAMON BESA: Barcelona. Avantgarde im Norden des Südens. Herausgegeben von Heinrich von Berenberg. Corso Verlag, 160 Seiten, 26,95 Euro.
8. WOLFGANG SOFSKY: Todesarten. Über Bilder der Gewalt. …

Weiter lesen

"Schapers Illustration zeigt nur den Ausschnitt des Kopfes, gut zu erkennen ist hier der leicht entrückte Blick Mays. Assoziativ und verspielt." dradio.de, 11.10.2011

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Zum hundertstem Todestag von Karl May sind zwei neue Biografien über den Wldwest-Autor erschienen: eine von Rüdiger Schaper, die andere von Helmut Schmiedt. Beide findet Ludger Lütkehaus sehr kenntnisreich, Schapers Fassung sei literarischer geschrieben, Schmiedts dafür stellenweise genauer. Karl May hat die vielen Abenteuer, von denen er in seinen Schmökern geschrieben hat, nie erlebt, die geschilderten Länder meist erst viel später breist; der Rezensent ist sich allerdings nicht sicher, ob das für oder gegen den Autor spricht. Die Straftaten, die der Autor selbst beging, werden von beiden Biografen zu sehr verharmlost, findet Lütkehaus, Schmiedt sehe in den Hochstapeleien nur einen weiteren Beweis für Mays Erfindungsreichtum, Schaper "Bagatelldelikte". Der Rezensent, der zuvor noch die Anziehungskraft von Mays Büchern betont hatte, erinnert auch an den düsteren Beigeschmack, den dessen Ansichten hatten: in Mays letztem Vortrag 1912 "Empor ins Reich der Edelmenschen!" saß unter anderen auch Adolf Hitler im Publikum.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.03.2012

Vom Schund empor ins Reich der Edelfedern

Zum Jubiläum scharen sich Kenner und Liebhaber um das Lagerfeuer ihrer Jugendträume: Hundert Jahre nach seinem Tod wird Karl May jedoch mehr interpretiert als gelesen.

Der Tod, erklärt Kara Ben Nemsi dem kleingläubigen Hadschi Halef Omar einmal, "ist für mich nicht vorhanden". Und tatsächlich: Auch wenn Karl May am 30. März 1912 in die ewigen Jagdgründe (angeblich mit dem letzten Seufzer "Sieg, großer Sieg! Ich sehe alles rosenrot!") entrückt wurde, lebt sein Mythos augenscheinlich fort. In seinem Geburtsort Hohenstein-Ernstthal feiert man seinen hundertsten Todestag mit dem Event "Karl May lebt", im Katholischen Familienbildungsheim Meckenheim "liest und lebt" ihn ein Schauspieler. Nürnberg würdigt den Unsterblichen mit einem Karl-May-Literaturgottesdienst von Dekan Krieghoff, Berlin mit einer Karl-May-Filmgala mit Atze Brauner, Spiekeroog mit einem Liederabend mit Karl-May-Kompositionen. In Radebeul wird der Karl-May-Erlebnispfad eingeweiht, in München erinnert die Lesung "Verdimmi-verdammi" an die enge Beziehung zwischen Winnetou und Wurzelsepp. Karl Hohenthal, besser bekannt als Franz Xaver Kroetz, …

Weiter lesen

»Schapers thematisch gegliedertes Werk wirkt verspielt und steckt voller Gedankensprünge und Assoziationen. Es besticht nicht zuletzt durch flotte Formulierungen und unorthodoxe Zuspitzungen.«
Rüdiger Schaper, Jahrgang 1959, leitet das Kulturressort des Berliner Tagesspiegel, für den er seit 1999 tätig ist. Zuvor war er zehn Jahre lang Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in Berlin.

Kundenbewertungen zu "Karl May" von "Rüdiger Schaper"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Karl May" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von narnia aus Alt Ruppin am 08.12.2011 ***** ausgezeichnet
Bis zum heutigen Tag scheiden sich die Geister an Karl May. Die einen tun ihn als sächsischen Spinner ab und die anderen, so auch der Autor der hier vorliegenden Biografie meinen von Karl May sei bis zum heutig Tag sehr viel zu lernen: " . . . vor allem dies: die Leichtigkeit der Anstrengung."

Mit Hilfe vieler, leider sehr kleiner, schwarz - weiß Fotos zeichnet Rüdiger Schaper das Leben des Karl May nach und versucht dabei immer wieder neu hinter die Faszination zu kommen, die bis zum heutigen Tag von diesem Mann ausgeht. Es ist schon etwas eigenartig die alten Fotos zu sehen und dabei zu lesen:

"Seine Idee von religiöser Toleranz, seine Offenheit für fremde Kulturen, sein von flachen Hierarchien und einem leidenschaftlichen Friedensgedanken geprägtes Bild der Welt entfalten im 21. Jahrhundert aufs Neue ihren Charme, ihre Verführungskraft."

Dem Autor bin ich für seine Biografie über meinen Helden aus Kindertagen sehr dankbar für seine Art ihn darzustellen. Er zeichnet nicht nur das Vergangene des Karl May, sondern stellt ihn so dar, dass er sofort heute wieder top aktuell wäre, würde er plötzlich über den Marktplatz von Radebeul laufen.

Jede Zeit hat aus Karl May etwas anderes versucht zu machen. In den Anfangsjahren der DDR war er sogar verboten, später konnte man sich ihm nicht mehr verschließen. Zu populär waren seine Visionen von einer toleranten Welt.

Mit dem Karl May Bild von Rüdiger Schaper kann ich sehr gut leben und empfehle dies Buch gern weiter!

Christian Döring, www.buecherveraendernleben.npage.eu

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Karl May" von Rüdiger Schaper ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

4 Marktplatz-Angebote für "Karl May" ab EUR 9,45

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
gebraucht; sehr gut 9,45 2,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Buchhandlung Vaternahm 99,5% ansehen
wie neu 10,00 1,20 Banküberweisung FriedaSonnensch ein 100,0% ansehen
wie neu 11,00 1,35 sofortueberweisung.de, Banküberweisung sebili 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 18,99 0,00 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung jo1u 98,4% ansehen