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Karl Marx  Friedrich Engels 

Das Kommunistische Manifest

Das Kommunistische Manifest - Marx, Karl; Engels, Friedrich

Eine moderne Edition. Einl. v. Eric Hobsbawm

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Produktinformation
  • Verlag: Argument Verlag
  • 1999
  • 1999.
  • Ausstattung/Bilder: 87 S.
  • Seitenzahl: 96
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 144mm x 17mm
  • Gewicht: 205g
  • ISBN-13: 9783886193226
  • ISBN-10: 3886193225
  • Best.Nr.: 07954532

Leseprobe zu "Das Kommunistische Manifest"

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Produktbeschreibung zu "Das Kommunistische Manifest"

Kurzbeschreibung

Das 'Kommunistische Manifest' kann als das bei weitem einflußreichste Schriftstück seit der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution gelten. Diese moderne Edition des von Marx und Engels vor 150 Jahren verfaßten Originaltextes erscheint zum vierzigsten Jahrestag des Argument Verlags und regt mit ihrer Einleitung dazu an, das 'Manifest' vom Standpunkt der aktuellen Probleme neu zu lesen.

Beschreibung

Das Kommunistische Manifest kann als das bei weitem einflussreichste politische Schriftstück seit der Menschenrechtserklärung der Französischen Revolution gelten. Zu seinem 150. Jahrestag erschienen zahlreiche Neuausgaben und Würdigungen. Die vorliegende Ausgabe will noch etwas mehr sein: Sie regt dazu an, das Manifest vom Standpunkt der aktuellen Probleme neu zu lesen.

Der Historiker Eric J. Hobsbawm unterzieht das politische Gründungsdokument des Marxismus selbst einer marxistischen Lektüre. Er bettet es in den sozialgeschichtlichen Kontext ein und macht deutlich, von welchem illusorischen Überschwang sich die zwei jungen Autoren leiten ließen. Und er kommt zu dem verblüffenden Ergebnis, dass die analytische Kraft des Textes erst heute - unter den Bedingungen eines "globalisierten" Kapitalismus - wirklich zum Tragen kommt.

Entscheidend für ein zeitgemäßes Verständnis ist, dass wir den Text nicht mehr so lesen, wie ihn die organisierte Arbeiterbewegung verstanden hat: Als Prognose einer historischen Zwangsläufigkeit scheint es vom Gang der Ereignisse widerlegt. Aber war das nicht die Sicht derer, die sich weniger als Subjekte denn als Objekte des Geschichtsprozesses fühlten und aus dem Manifest eine Art religiöser Zuversicht bezogen? Welche Erkenntnisse vermittelt es, wenn man vom Standpunkt des Handelns - einer Philosophie der Praxis - liest?

"Was 1848 einem unvoreingenommenen Leser als revolutionäre Rhetorik oder bestenfalls als eine plausible Prognose erscheinen mochte, kann heute als eine knappe Beschreibung des Kapitalismus am Ende des 20. Jahrhunderts gelesen werden." (E.J.Hobsbawm)

Rezension:
»Absolut hörenswert! (...) Zu rühmen ist auch Rolf Beckers engagierter und eindringlicher Vortrag. Die Edition wird noch bereichert durch den erhellenden Essay des Historikers Eric J. Hobsbawm.« hr2-Hörbuch-Bestenliste

»Hört das Manifest! Rolf Becker liest präzise und unpathetisch, seine geschulte Stimme bringt auch die literarische Qualität des Manifests zur Wirkung - schließlich handelt es sich um ein 'Meisterwerk der Weltliteratur, einen großartigen Text, der apokalyptische Töne und Ironie, wirkungsvolle Slogans und klare Argumente einander abwechseln lässt‹ (Umberto Ecco).« Analyse & Kritik

»Das Gespenst kehrt zurück: Dank der knorrigen Stimme des Schauspielers Rolf Becker, bekannt aus Film und Fernsehen, ist der schwere Brocken ganz sinnlich wieder auferstanden. In 80 Minuten gelingt es der Hörfassung, jedem an der Gesellschaft und ihrem Wohlergehen interessierten Menschen die Entstehung des Kapitalismus der modernen Gesellschaft wissenschaftlich, aber verständlich zu erklären. 'Die große Industrie hat den Weltmarkt hergestellt.‹ Das hört sich doch ganz aktuell an! Muss also jeden Globalisierungsgegner brennend interessieren, zumal auch die inneren Widersprüche des Weltmarkts genauestens unter die Lupe genommen werden, so der Widerspruch zwischen Lohnarbeit und Kapital, aus dem die modernen Arbeitskämpfe resultieren. - Das Hörbuch stellt mit einer zweiten CD noch eine weitere Kostbarkeit zur Verfügung: Rolf Becker liest eine Einführung von Eric J. Hobsbawm. Hier räumt er mit der langjährigen Vorstellung auf, der Kapitalismus sei quasi per Naturgesetz zum Untergang verurteilt. 'Die Gräber öffnen sich nicht von allein, sie müssen von Menschen freigeschaufelt werden.‹ Fazit: Zwei Stunden unterhaltsame und lehrreiche Signale ans hungrige Gehirn.« ver-di publik

Kundenbewertungen zu "Das Kommunistische Manifest"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 2 Bewertungen): *** gut

  • Bewertung von Kaufmann aus Gelsenkirchen am 11.07.2008
  • **
  • weniger gut
  • Eigentlich kann man einen Teil des Inhalts als ausgezeichnet bezeichnen, leider kann man das Buch keineswegs mit dem selben Lob auszuzeichnen. Es sind viele Rechtschreibfehler vorhanden, sowie Schwächen im Satzbau. Außerdem kann man das Vorwort auch als negativ betrachten, da das Vorwort bis zur Mitte des Buches geht. Der zweite Teil des Buches ist recht interessant, es ist interessant festzustellen wieso der Kommunismus gescheitert ist und wieso man den Kommunismus als Zukunftsform bezeichnen könnte. Ich würde das Buch jedem empfehlen, dem Rechtschreibfehler kein Dorn im Auge sind.
  • War diese Bewertung für Sie hilfreich? janein (Inhalt anstößig?)
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  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Stefan Kämmerer aus Hofheim (1707) am 17.07.2000
  • ***
  • gut
  • Die ideologische Grundlage des Kommunismusses gelesen zu haben heißt zwischen Theorie und Praxis unterscheiden zu können. Zwar ist die Sprache und auch der Stil nicht mehr "aktuell". Die Ideale und Ziele würden jedoch heute genauso passen wie wohl auch in der Zukunft.
  • War diese Bewertung für Sie hilfreich? janein (Inhalt anstößig?)
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Rezensionen und Kritik

"Was 1848 einem unvoreingenommenen Leser als revolutionäre Rhetorik oder bestenfalls als eine plausible Prognose erscheinen mochte, kann heute als eine knappe Beschreibung des Kapitalismus am Ende des 20. Jahrhunderts gelesen werden." (E.J.Hobsbawm)

Rezensionen und Kritik

1848 wurde es von Marx und Engels in die Welt gesetzt - hat uns das Kommunistische Manifest heute noch etwas zu sagen? Wenn man die Einleitung des Historikers Eric Hobsbawm zu dieser Neuausgabe liest, wird einem schnell klar, dass diese Kampfschrift auch im Zeitalter des globalisierten Kapitalismus keineswegs hoffnungslos veraltet ist. Zumal im Manifest selbst schon angedeutet wird, dass der bürgerliche Kapitalismus, wie ihn die Autoren in seiner Frühphase vor Augen hatten, letztlich auf den Weltmarkt ausgerichtet ist. Und was die Sprache betrifft: Sicher, "Bourgeois" und "Proletarier" klingt für heutige Ohren antiquiert und revolutionsromantisch. Aber die geradezu biblische Sprachgewalt vieler Passagen im Manifest vermag immer noch Leser in ihren Bann zu ziehen. Der real existierende Kommunismus - der ein groteskes Zerrbild des von Marx und Engels beschriebenen Ideals war - ist gescheitert. Die Epoche des Kapitalismus dagegen dauert noch an. Eine ihrer scharfsinnigsten Analysen war und bleibt das Kommunistische Manifest. getAbstract.com empfiehlt diesen Klassiker der Weltliteratur jedem historisch, wirtschaftlich und politisch Interessierten.


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Autorenporträt zu "Karl Marx; Friedrich Engels"

Karl Marx (1818-83) Der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus entwickelte nach Lektüre der französischen Frühsozialisten, der britischen Nationalökonomie und des Materialismus von Ludwig Feuerbach die Grundzüge eines philosophischen und ökonomischen Systems. Zusammen mit Friedrich Engels entwickelte er die revolutionäre soziale Philosophie, bekannt als Marxismus.

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