Augsburger Puppenkiste - Die Prinzessin auf der Erbse
Sehnsüchtig erwarten Königin Elisabeth und König Eduard die
Rückkehr ihres Sohnes Prinz Eberhart und seines Begleiters
Kasperle. Die Beiden durchreisten nunmehr schon drei Monate lang
die umliegenden Länder auf der Suche nach einer Prinzessin, die dem
Prinzen wie auch seiner Mutter gefällt. Elisabeth stellt höchste
Anforderungen an diekünftige Frau ihres Sohnes und ist umso
enttäuschter, als sie nach der Rückkehr der zwei Reisenden erfahren
muss, dass der Prinz kein passendes Mädchen hat finden
können.
Doch noch ehe der Unmut darüber richtig kundgetan werden kann,
erreicht eine junge, hübsche Prinzessin auf der Flucht vor einem
aufziehenden Gewitter das Schloss. Der Prinz ist begeistert von der
jungen Frau und verliebt sich Hals über Kopf in sie ... und auch
Anita ist dem Prinzen sehr zugetan. Sogar die Königin könnte sich
diese Verbindung gut vorstellen, doch muss das Mädchen zuerst einen
Test bestehen, der beweisen soll, ob sie eine wirkliche Prinzessin
ist...
Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense (Dänemark) geboren. Er war der Sohn eines armen Schuhmachers. Er konnte kaum die Schule besuchen, bis ihm der Dänenkönig Friedrich VI., dem seine Begabung aufgefallen war, 1822 den Besuch der Lateinschule in Slagelsen ermöglichte. Bis 1828 wurde ihm auch das Universitätsstudium bezahlt. Andersen unternahm Reisen durch Deutschland, Frankreich und Italien, die ihn zu lebhaften impressionistischen Studien anregten. Der Weltruhm Andersens ist auf den insgesamt 168 von ihm geschriebenen Märchen begründet. Andersen starb am 4.8.1875 in Kopenhagen.
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