Ob es in England Gespenster gibt? Aber immer! Der Schloßverwalter
von Kenilworth Jam McDamn jedenfalls läßt keine Führung aus, ohne
auf den schloßeigenen Geist hinzuweisen. Ob seine Katze Minnie auch
an Gespenster glaubt, ist ungewiß, Katzen geben bekanntlich wenig
von sich preis. Und tatsächlich: Herausgefordert von McDamn rafft
sich das Gespenst Nickel von Kenilworth zu einem letzten
verheerenden Zauber auf und verwandelt McDamn in einen Kater, der
nun sein Leben in Italien fristet, die Katze Minnie dagegen in ein
bernsteinblondes Mädchen in Indien ...
"Rühmkorfs Märchen sind voller anarchischer Fabulierlust und
Poesie, angefüllt mit schwebenden Sätzen, rasenden Abenteuern und
frechen Entzauberungen. Rühmkorf zu lesen ist ein ästhetischer
Genuß, eine intelligente Verführung und eine Erinnerung daran, daß
Sprache ein herrliches Instrument sein kann." -- Gabriele von
Arnim, Die Welt
""Auf Wiedersehen in Kenilworth", gelesen von einem der ersten Hörbuch-Sprecher dieses Landes, dem gewissermaßen einzigartigen Dietmar Mues." (NDR 90,3)
Hintersinniges Vergnügen von der ersten Minute an, gesteigert durch den Vorleser Dietmar Mues, der es schafft, die Ironie des Textes noch feiner zu weben. Quelle: SR 2
"Auf Wiedersehen in Kenilworth", gelesen von einem der ersten Hörbuch-Sprecher dieses Landes, dem gewissermaßen einzigartigen Dietmar Mues. Quelle: NDR 90,3
Peter Rühmkorf, geboren 1929 in Dortmund, aufgewachsen in Niedersachsen. 1950 Abitur und zur selben Zeit Herausgabe der Zeitschrift "Die Pestbeule". Ab 1951 Studium der Pädagogik, Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Hamburg. Während des Studiums Beteiligigung an der Gründung der "Neuen Studentenbühne", "arbeitskreis progressive kunst" und war Mitgründer des Kabaretts "Die Pestbeule". Mitherausgeber der Monatszeitschrift "Zwischen den Kriegen" und Arbeit an der Zeitschrift "Studentenkurier", die ab 1958 in "konkret" umbenannt wurde. Von 1958-1964 Lektor im Rowohlt-Verlag; lebte seither als freier Schriftsteller in Hamburg. Für sein umfangreiches lyrisches und essayistisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie zum Beispiel 1993 den Georg-Büchner-Preis und 2003 den Nicolas-Born-Preis des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2009 postum den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor . 2008 verstarb Peter Rühmkorf.
Hörprobe zu "Auf Wiedersehen in Kenilworth"
Um die volle Funktionalität dieser Seite zu erreichen, installieren Sie bitte den Flash-Player:
Bitte klicken Sie auf den Play-Button, um in "Auf Wiedersehen in Kenilworth" von "Rühmkorf, Peter" reinzuhören!
5 Marktplatz-Angebote für "Auf Wiedersehen in Kenilworth" ab EUR 1,84