Tilmann Haberer war viele Jahre mit Leib und Seele Gemeindepfarrer.
Er gab aus freien Stücken und ohne äußeren Zwang seinen gut
bezahlten Beruf auf und hat sich in die Freiheit und
Ungesichertheit gestürzt. Getrieben von der Sehnsucht nach einer
freieren, menschlicheren und offeneren Kirche. Sein Weg ist
exemplarisch: Finden sich nicht viele Menschen in derselben
Situation? Sie erleben die Spannung zwischen Kirchenfrust und
Gotteslust.
Die Sehnsucht nach spiritueller Erfahrung und die notwendigen
Wandlungen religiöser Überzeugungen sind in diesem Buch ebenso
Thema, wie die Suche nach neuer religiöser Sprache und menschlich
authentischer kirchlicher Heimat. Dieses Buch möchte dazu
anstiften, den eigenen spirituellen Weg zu finden und zu gehen,
sich nicht gängeln zu lassen von vorgegebenen Idealen und
institutionellen Zwängen.
Für alle, die sich aus enttäuschter Liebe von der Kirche abwenden,
aber von Gott nicht lassen können oder wollen. Neue Formen von
religiöser Heimat mit oder ohne Kirchenmitgliedschaft werden
sichtbar.
Tilmann Haberer, geb. 1955, evangelischer Pfarrer. Nach langjähriger Tätigkeit in einer Münchner Citykirche sieben Jahre freiberuflicher Seelsorger, Journalist, Übersetzer und Autor. Seit 2006 evangelischer Leiter des ökumenischen Seelsorgezentrums Münchner Insel. Mitarbeit bei der deutschen Ausgabe des EnlightenNext -Magazins.