Das Buch der Lügen (Mängelexemplar) - Meltzer, Brad
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Das Buch der Lügen (Mängelexemplar)

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Brad Meltzer 

Übers. v. Susanne Goga-Klinkenberg u. Ulrike Thiesmeyer
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Das Buch der Lügen (Mängelexemplar)

Der erste Mord der Menschheitsgeschichte: Kain tötet Abel. Über die Tatwaffe schweigt die Bibel.

1932 wird Mitchell Siegel mit drei Schüssen getötet. Sein Sohn träumt von einem unverwundbaren Helden, als Erwachsener wird er Superman erfinden. Der Mord bleibt ungelöst.

Bis 70 Jahre später Cal Harper auf einen mit derselben Waffe verletzten Mann stößt Doch bevor Cal Fragen stellen kann, werden beide von einem Fremden attackiert. Er trägt ein Zeichen: das Mal des Brudermörders Kain.

Damit beginnt eine Rätseljagd, mit Superhelden und Superschurken, die an den Anfang aller Zeiten führt.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 445 S.
  • Seitenzahl: 445
  • rororo Taschenbücher Nr.25269
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 115mm
  • Gewicht: 304g
  • ISBN-13: 9783499252693
  • ISBN-10: 3499252694
  • Best.Nr.: 33729584
Brad Meltzer, geboren 1970, ist Autor zahlreicher Spannungsromane. Seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt. Daneben schreibt er für Fernsehserien, er ist zudem einer der prominentesten Comic-Autoren Amerikas. Brad Meltzer wuchs in Brooklyn und Miami auf, studierte an der University of Michigan und der Columbia Law School. Er lebt mit seiner Frau in Florida.

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Kundenbewertungen zu "Das Buch der Lügen (Mängelexemplar)" von "Brad Meltzer"

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 06.09.2012   sehr gut
Inhalt:
Niemand ist unverletzbar, wenn das Böse zuschlägt.Der erste Mord der Menschheitsgeschichte: Kain tötet Abel. Über die Tatwaffe schweigt die Bibel.
1932 wird Mitchell Siegel mit drei Schüssen getötet. Sein Sohn träumt von einem unverwundbaren Helden, als Erwachsener wird er Superman erfinden. Der Mord bleibt ungelöst. Bis 70 Jahre später Cal Harper auf einen mit derselben Waffe verletzten Mann stößt Doch bevor Cal Fragen stellen kann, werden beide von einem Fremden attackiert. Er trägt ein Zeichen: das Mal des Brudermörders Kain. Damit beginnt eine Rätseljagd, mit Superhelden und Superschurken, die an den Anfang aller Zeiten führt.

Ein spannender Krimi, den ich allerdings nicht als Thriller bezeichnen würde. Sehr interressant, was die Bibel und deren Auslegung angeht. Spannend, was die Jagd nach einem bestimmten Gegegnstand angeht und auch wer gut und wer böse ist, ist nicht von Anfang an klar.

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Bewertung von Themistokeles am 16.09.2011   gut
Inhalt: Cal hat vor Jahren den Tod seiner Mutter beobachten müssen, an dem sein Vater Schuld war. Für diese Tat kam sein Vater ins Gefängnis und Cal sah seinen Vater 19 Jahre nicht wieder. Seitdem er beim ICE unehrenhaft entlassen wurde, arbeitet Cal in Fort Lauderdale Sozialhelfer, der Obdachlose von der Straße aufliest und in spezielle Wohnungen bringt. Bei einem Einsatz trifft er plötzlich seinen Vater wieder, der angeschossen in einem Park liegt. Während sein Vater in einem Krankenhaus behandelt wird, stellt Cal fest, dass er Fahrer für Gefahrguttransporte ist und seine aktuelle Lieferung vom Zoll aufgehalten wurde. Als sein Vater von einer jungen Frau abgeholt wird, die sehr um die Lieferung besorgt sein, wird Cals Neugier geweckt und er versucht herauszufinden was die Lieferung beinhaltet. Nach einger Zeit wird ihnen klar, dass es etwas mit Jerry Siegel, dem Erfinder von Superman und seinem Vater Mitchell Siegel zu tun hat, denn die Pistole mit der Cals Vater angeschossen wurde, ist identisch mit jener welche Mitchell Siegel 1932 den Tod brachte.
Ein unbekannter attackiert Cal und seinen Vater und die beiden müssen sich auf ein Abenteuer einlassen, bei dem sie von ihm verfolgt werden. Das auffälligste an ihm ist das Zeichen, das er trägt: das Kainsmal.

Meinung: Was mich an dem Roman am meisten wundert, ist das Cover, denn ich finde einfach, dass es einen vollkommen falchen Eindruck bei dem buch vermittelt. Durch das Cover sieht das Buch sehr danach aus, als würde es sich um einen horrorlastigen Thriller handeln, der auch irgendwie etwas mit dem Teufel zu tun hat. Mit einer Gschichte um den Mord am Vater des Superman-Erfinders Jerry Siegel rechnet man zunächst gar nicht. Auch was das Buch der Lügen wohl sein soll, fragt man sich von Anfang an, obwohl des öfteren Andeutungen gemacht werden, um was es sich zu handeln scheint. Cal ist auf jeden Fall ein ziemlich sympathischer Charakter und was mir echt gut gefällt ist, dass man einfach nicht wissen kann, welcher der anderen Charaktere wirklich zu den Bösen gehört und wer wirklich zu den Guten zählt, denn jedem ist beides zuzutrauen, außer Ellis, bei dem sofort klar ist, in welches Lager er gehört.
An dem Charakter Ellis finde ich es besonders gut gemacht, dass man in dem Verhalten zu seinem Hund erkennen kann, dass er definitiv kein reiner Unmensch ist, denn diesem gegenüber verhält sich Ellis gradzu sorgsam und liebevoll. Auch alle anderen Charaktere zeigen gute und schlechte Seiten, was ihnen eindeutig einen Anteil an Tiefe gibt, der bei vielen Büchern nicht vorhanden ist.
Die Auflösung des Buches hat mir sogar richtig gut gefallen, besonders, da man mit einigen Dingen eindeutig nicht gerechnet hätte, andere Sachen waren hingegen zwar etwas leichter zu durchschauen, was das Ende und das Buch aer auf jeden Fall keinen Deut schlechter gemacht hat.
Was mir nebenbei ehrlich gut gefallen hat, waren die in den Roman eingestreuten Zeichnungen, die sich auf Suprman oder andere wichtige Kleinigkeiten beziehen.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   ausgezeichnet
Alt und neu perfekt kombiniert
Gleich mal vorweg: auf den ersten ca. 200 Seiten lässt einen der Autor nicht zur Ruhe kommen. Eine Seite spannender als die andere. Erst dann lässt er den Leser mal kurz durchatmen, als die Geschichte von Superman zur Sprache kommt.

Für mich ein toller Einfall: durch den Erfinder der Supermancomics kommen die handelnden Personen um Cal dem Rätsel um das verlorene Buch näher.

Wenn auch die Geschichte an den Haaren herbei gezogen ist und das Ende ein bisschen enttäuschend war, mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen. Endlich wieder mal ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag. Vor allem auch die Auflösung, wer der "Prophet" ist - in meinen Augen nicht vorhersehbar.

Die Sprache ist flüssig und die Kapitel - ähnlich wie bei J. Patterson - meist kurz.

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Bewertung von urlaubsbille am 06.03.2011   weniger gut
Cal erlebt als 9jähriger die Ehekrise seiner Eltern mit. Aufgrund von körperlichen Auseinandersetzungen während der Streitigkeiten stürzt die Mutter und verunglückt tödlich.
Fast 20 Jahre später, versucht Cal Obdachlosen zu helfen. Dann erhält er eine Meldung, daß ein Mann erschossen wurde. Es war sein Vater. Hinter dem Vater war der Polizist Ellis her, da er "Das Buch der Lügen" sucht.

So verwirrend wie der Einstieg ist, so endet das Buch auch. Es werden immer wieder neue Rätsel aufgeworfen, die zum Schluß zwar alle aufgelöst sind, aber nicht für das Verständnis förderlich sind. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Das Buch war durch die Verwicklungen langatmig und hat mich nur wenig gefesselt.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 04.03.2011   gut
Der Thriller hat einen außergewöhnlichen Plot, denn es handelt sich nicht um eine reine Verschwörungstheorie, bei der man auf der Suche nach dem heiligen Gral ist. Das Besondere an dieser Erzählung ist, dass der Autor den ersten Mord der Menschheitsgeschichte und die Tatsache, dass die Tatwaffe in der Bibel nicht genannt wird, mit dem unverwundbaren Superman und seiner Entstehungsgeschichte in Verbindung setzt. Das liest sich sicher auf den ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig, doch Brad Meltzer gelingt es tatsächlich, diese gegensätzlichen Komponenten spannend zu verbinden.

Das Geschehen wird aus wechselnden Erzählperspektiven betrachtet und ist in einzelne, manchmal recht kurze, Kapitel unterteilt. Es gibt Abschnitte, die direkt aus der Sicht des Hauptprotagonisten Cal, in der Ich-Form, geschildert werden. In einem weiteren Handlungsstrang beobachtet man Ellis und seinen Hund Benoni. Ellis hat den Auftrag das "Buch der Lügen" oder Hinweise auf seinen Aufenthaltsort zu beschaffen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Special Agent Naomi Molina ist auf der Suche nach ihrem vermissten Kollegen. Schnell geraten Cal und sein Vater Lloyd in das Visier ihrer Ermittlungen. Diese Perspektive macht einen weiteren Teil der Erzählung aus. Der Handlungsteil aus der Sicht von Cal wird im Präsens erzählt. In den anderen Handlungssträngen wird allerdings die Vergangenheit verwendet. Das ist beim Lesen zunächst etwas gewöhnungsbedürtig, doch nach mehreren Perspektivenwechseln nimmt man diese Eigenart kaum noch wahr.

Die Erzählung startet bereits mit hohem Tempo. Ohne nennenswerte Eingewöhnungsphase befindet man sich sofort mitten im Geschehen. Dennoch fällt der Einstieg in diesen Thriller etwas schwer, da die Handlung nicht ganz einfach zu verstehen ist und dadurch verworren wirkt. Bei der abenteuerlichen Suche, nach dem Aufenthaltsort des geheimnisvollen Buches, tauchen viele Rätsel auf, die gelöst werden wollen. Um die Zusammenhänge zu verstehen und den abenteuerlichen Aktionen zu folgen, ist beim Lesen erhöhte Konzentration nötig. Die Spannung ist von Anfang an spürbar, lässt jedoch im Verlauf der Handlung etwas nach. Dennoch kommt keine Langeweile auf, da es stets Rätsel gibt, die die abenteuerliche Schnitzeljagd zu einem durchgehend interessanten Lesevergnügen machen. Allerdings wirken einige Aktionen arg konstruiert und damit unglaubwürdig. Die Handlung ähnelt mehr an einen abenteuerlichen Actionfilm, als an einen Thriller. Das Ende hält einige Überraschungen bereit und wirkt damit nicht vorhersehbar.

"Das Buch der Lügen" ist ein kurzweiliger und spannungsgeladener Roman. Durch die teilweise sehr verworrene Handlung und die verschiedenen Zeitformen konnte ich mich allerdings nicht komplett auf die Handlung einlassen. Außerdem erschienen mir einige Szenen zu konstruiert um glaubhaft zu wirken. Deshalb vergebe ich nur drei von fünf Sternen.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 15.01.2011   weniger gut
Das Buch der Lügen hat mir gut gefallen. Der Autor Brad Meltzer schreibt in einem einfachen, gut durchstrukturierten Stil. Flüssig, baut Spannung auf und verzichtet auf langatmige Ausschmückungen. Trotzdem fehlt mir der besondere Kick, der ein Buch zu etwas Unvergesslichem macht.

In der Geschichte geht es um Calvin, genannt Cal, der durch eine Zufall seinen Vater wiederfindet. Dieser kam nach dem Unfalltot seiner Frau ins Gefängnis. Cal träumte lange von einem glücklichen Wiedersehen zwischen Vater und Sohn. Doch als die Jahre ins Land gingen, schlugen seine Gefühle in Abneigung um. Beide gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach dem Buch der Lügen. Ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. Zum einen ein Mörder der geheimen Thule-Gesellschaft, die das Buch für ihre grausamen Rituale haben wollen und zum anderen von den Behörden, die einen Mord aufklären wollen. Von Freunden verraten, von Unbekannten unterstützt, nimmt die gnadenlose Jagd durch die USA ihren Lauf.

Leider blieb für mich der Sinn irgendwann auf der Strecke.

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Bewertung von james aus kassel am 23.09.2010   weniger gut
Als Preisreduziertes-Mängelexemplar gekauft - mehr ist es auch leider nicht wert.

Die Grundidee, eine Verschwörungstheorie, rund um die Erfindung von Superman, zu erfinden ist nicht schlecht. Diese Theorie irgendwie mit der Bibel und dem darin enthaltenen ersten Mord zu verbinden ist schon recht gut. Wenn jetzt die Umsetzung auch noch funktioniert hätte, hätten wir hier ein ausgezeichnetes Buch vor uns liegen. Leider hat es nicht funktioniert.

Der Schreibstil lässt uns schnell in eine Geschichte geraten, die komplizierter nicht sein könnte. Wir denken anfangs, dass eine Person hinter einem gewissen Buch der Lügen her ist in dem angeblich die Mordwaffe aufgezeigt wird mit der der erste Mord verursacht wurde (Kain und Abel). Man merkt aber nach einer gewissen Zeit, dass nicht nur eine Person danach sucht, sondern viel mehr dahinter steckt. Es wird aber nicht einfacher. Zwischendurch habe ich leider komplett den Faden verloren und wusste nicht mehr um was es ging - Superman, Kain und Abel, Mordwaffe, Thule-Gruppe oder was auch immer.

Die Charaktere in diesem Buch sind alle ein wenig überzeichnet - Comichaft. Ich habe leider nicht wirklich Bezug zu ihnen aufnehmen können. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen waren auch ein wenig undurchsichtig. Auch sind Charaktere aufgetaucht ohne das man wusste woher und wieso sie jetzt da einbezogen werden.

Die Auflösung des Buches ist ein wenig enttäuschend. Das große Geheimnis wird gelüftet wenn eigentlich schon alles vorbei ist. Aber das soll die Waffe sein? Man kann es nicht glauben.

Jetzt ist die Frage: Habe ich mich nicht genug auf dieses Buch eingelassen um den Hintergrund zu verstehen oder ist es einfach wirklich nur sehr komisch. Das muss wohl jeder für sich selbst erfahren.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 17.08.2010   gut
Calvin „Cal“ Harper kümmert sich nach seiner unehrenhaften Entlassung aus der ICE (Hafenzollbehörde) um Obdachlose. Wann immer er gerufen wird, bringt er seine Schützlinge zurück zu ihrem derzeitigen Aufenthaltsort. Seinen Vater wurde vor 19 Jahren am Tod der Mutter des Jungen für schuldig befunden und ging für 8 Jahre ins Gefängnis. Gesprochen und gesehen haben sie sich seit der Verhaftung nicht mehr. Sie begegnen sich zufällig wieder, als Cal zu einem Einsatz gerufen wird. Kein anderer als sein Vater liegt angeschossen in einem Park. Er bringt ihn zusammen mit seinem Freund Rossvelt ins Krankenhaus. Aus diesem möchte Lloyd Harper aber so schnell wie möglich verschwinden, da er noch eine mysteriöse LKW-Lieferung abzugeben hat. Cal kommt dies merkwürdig vor, und beschattet seinen Vater zusammen mit einem Ex-Kollegen der ICE. Bei der Verfolgung des Vaters wird der Kollege von einem Polizisten getötet. Cal und sein Vater finden daraufhin in der Fracht nur einen Sarg. In diesem ist ein uraltes Comicheft versteckt das Angaben zum mysteriösen „Buch der Lügen“ enthält. Dieses soll die wohl ältesten Mordwaffe der Welt verraten. Denn mit welchem Gegenstand tötete Kain Abel? Cal und Lloyd befinden sich nach dieser sagenhaften Endeckung auf der Flucht vor sich selbst, merkwürdigen Auftragskillern, besten Freunden, einer Geheimgesellschaft und der Polizei, nebenbei erfahren sie noch allerlei Wissenswertes über den Erfinder des „Supermanns“ denn diesen Comic haben sie gefunden.





Eine irrwitzige Verfolgungsjagd mit vielen fiesen Schurken, Verrätern, unehrlichen Vätern und dem oft sehr Divenhaften Cal mittendrin. Den Aufhänger für diesen Thriller „Das Buch der Lügen“ das im weiteren Verlauf auch mit „ Buch der Wahrheit“ betitelt wird, fand ich am Ende dann doch etwas banal. Deswegen eine Hetzjagd, die ja angeblich seit Jahrhunderten tobt, anzuzetteln ist dann doch zu phantastisch als das es glaubhaft wirkt, passt wiederum aber genau zum Bild des Comic-Helden.



Ein kurzweiliger Thriller mit doch erheblichen Schwächen aber einer tollen Hommage an Jerry Siegel.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 19.05.2010   gut
Welche Verbindung besteht zwischen Kain und Superman?

Diese Frage muss sich Cal Harper stellen. Eines Nachts findet er in einem verlassenen Park in Fort Lauderdale/Florida seinen angeschossenen Vater, den er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Nachdem Lloyd Harper aus dem Krankenhaus entlassen wird, hat er nur den Wunsch, dass sich die Wege zwischen ihm und seinem Sohn so schnell wie möglich wieder trennen. Doch dagegen hat Cal etwas und so heftet er sich an die Fersen seines Vaters und wird in eine Geschichte hineingezogen, die er sich nicht zu träumen gewagt hätte. Schnell wird ihm klar, dass sein Vater ein Geheimnis verbirgt, an dem noch andere interessiert sind. Dieses Geheimnis hat etwas mit der Geschichte von Kain aus dem Alten Testament zu tun und mit Mitchell Siegel, dem Vater des Erfinders von Superman. Nur welche Verbindung gibt es zwischen Superman und Kain und wer ist der Killer, der scheinbar jeden ihrer Schritte kennt und wer verbirgt sich hinter dem Propheten?

Sofort katapultiert Brad Meltzer seine Leser mitten in das Geschehen und legt bei seiner Geschichte eine rasante Geschwindigkeit an den Tag. Und so rasant die Geschichte beginnt, so viele Fragen wirft sie auf, sodass man anfangs doch recht verwirrt, vor Neugier getrieben, weiterliest. Erst nach und nach kristallisieren sich die Zusammenhänge zwischen Superman und Kain heraus, die zum Ende hin relativ schlüssig gelöst werden. Allerdings ist der Weg dahin stellenweise verworren und wirkt oft konstruiert.

Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Perspektive von Cal erzählt, der eindeutig unter einem Helfersyndrom leidet. Sein Charakter ist so ziemlich der einzige in der Story, der nichts zu verbergen hat. Bei seinem Vater Lloyd wird man von Anfang an das Gefühl nicht los, dass dieser mehr weiß als er zugibt und welche Rolle genau seine Freundin Serena spielt, bleibt eigentlich während der gesamten Geschichte offen und ist eigentlich überflüssig. Die Figur des Killers Ellis ist typisch unsympathisch und eindimensional angelegt, sodass dessen Handlungen absolut keine Überraschungen zu bieten haben.

Fazit: Durch das rasante Tempo, welches durch die gesamte Story anhält, ist durchweg ein recht hoher Spannungslevel vorhanden, und wenn man von den blassen Charakteren und der etwas konstruierten Handlung absieht, ist „Das Buch der Lügen“ ein recht unterhaltsamer Thriller.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 10.04.2010   gut
Cal, ein Sozialarbeiter und ehemaliger Agent, stolpert bei seiner Arbeit über seinen Vater, mit dem er fast 20 Jahre keinen Kontakt hatte. Dieser soll eine geheime Ware transportieren: Das Buch der Lügen. In diesem Buch soll die Wahrheit über die Menschheit stehen. Und die Auflösung über die erste Mordwaffe der Geschichte geben: womit Kain Abel erschlug. Doch schon überschlagen sich die Ereignisse: Cals Vater wird angeschossen. Ebenfalls mit einer berühmten Mordwaffe: mit der Waffe wurde vor 70 Jahren der Vater des Erfinders von Superman erschossen. Bringt Superman die beiden auf die Spur des Täters?

Schon den Inhalt mit eigenen Worten wieder zu geben, gestaltet sich etwas wirr. Leider ist auch das Buch entsprechend anstrengend. Der Schreibstil des Autors ist zwar recht ansprechend, aber vielleicht hätte er aus der Story lieber ein Drehbuch machen sollen. Die Konstruktion, dass der Leser mit Cal und seinem Vater auf eine Art Schnitzeljagd durch die USA geschickt wird, ist doch reichlich konfus. Fast verliert man den Überbnlick, in welcher Situation sich die Helden, die Polizei, der Verbrecher und die wahren Hintermänner sich gerade befinden. Weniger wäre hier wohl mehr gewesen.

Gewöhnungsbedürftig ist auch die Zeitform des Romans. Die Perspektive der Helden wird aus Sicht von Cal in der Ich-Form und im Präsens geschrieben. Die anderen Perspektiven sind in der dritten Person und der Vergangenheitsform gehalten.
Auch finde ich, werden die Hintergründe der Personen viel zu wenig erklärt. Bei 440 Seiten Handlung wäre dafür eigentlich Platz gewesen.

Fazit: der Krimi ist verwirrend und fesselt mich nicht wirklich. Auch wenn die Hintergrundgeschichte vom ersten Superman-Comic wahr sein sollte, ist der Roman ziemlich konfus und überladen.

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