Der Historiker Johann Gustav Droysen meinte, das Stück dürfe 'zu den schönsten Dichtungen des Aristophanes gezählt' werden. Der Philosoph Leo Strauss hielt es für die 'hässlichste Komödie' schlechthin. Der Philologe Walter Krauss mochte es nicht als ein für seinen Autor typisches Werk ästimieren. Jetzt ist die derbe Posse aus dem alten Athen unter dem Titel 'Frauen in der Volksversammlung' neu übersetzt bei Reclam erschienen - ein preiswerter Spaß. Die Althistorikerin Maria M. Dettenhofer hat ein kundiges Nachwort geschrieben.
Süddeutsche Zeitung
Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Diese Neuübersetzung der "derben Posse" von Aristophanes, "Frauen in der Volksvertretung", ist ein "preiswerter Spaß", zu dem man noch ein "kundiges Nachwort" von Maria M. Dettenhofer geliefert bekommt, freut sich Rezensent Jürgen Busche. Es geht in der Komödie darum, dass sich als Männer verkleidete Frauen in die Volksvertretung einschleichen und mit ihrer Mehrheit flugs einige Gesetze verabschieden, beschreibt der Rezensent den Inhalt. Für Aristophanes war es auch ein schöner Anlass, die "obszönsten Zoten" zum Besten zu geben, weshalb unser Rezensent etwas unglücklich darüber ist, dass die Übersetzer Dieter Bremer und Niklas Holzberg den Beginn des Stücks sprachlich "abgeschwächt haben. Den Übersetzern ging das "mögliche Programmatische über das reale Handwerk" Aristophanes', konstatiert Busche trocken, der sich dennoch der Deutung des Stückes durch die Übersetzer als politische Utopie nicht völlig verschließen will.
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"Der Historiker Johann Gustav Droysen meinte, das Stück dürfe 'zu den schönsten Dichtungen des Aristophanes gezählt' werden. Der Philosoph Leo Strauss hielt es für die 'hässlichste Komödie' schlechthin. Der Philologe Walter Krauss mochte es nicht als ein für seinen Autor typisches Werk ästimieren. Jetzt ist die derbe Posse aus dem alten Athen unter dem Titel 'Frauen in der Volksversammlung' neu übersetzt bei Reclam erschienen - ein preiswerter Spaß. Die Althistorikerin Maria M. Dettenhofer hat ein kundiges Nachwort geschrieben." -- Süddeutsche Zeitung
"Der Historiker Johann Gustav Droysen meinte, das Stück dürfe 'zu den schönsten Dichtungen des Aristophanes gezählt' werden. Der Philosoph Leo Strauss hielt es für die 'hässlichste Komödie' schlechthin. Der Philologe Walter Krauss mochte es nicht als ein für seinen Autor typisches Werk ästimieren. Jetzt ist die derbe Posse aus dem alten Athen unter dem Titel 'Frauen in der Volksversammlung' neu übersetzt bei Reclam erschienen - ein preiswerter Spaß. Die Althistorikerin Maria M. Dettenhofer hat ein kundiges Nachwort geschrieben." -- Süddeutsche Zeitung
Dieter Bremer, geb. 1938, studierte Klassische Philologie, Philosophie und Germanistik in Kiel, Tübingen und Athen. Promotion (Tübingen) 1968. Habilitation (München) 1979. Universitätsprofessor (Griechische Philologie) München 1981. Seit 2003 im Ruhestand.