Dichter in New York\Poeta en Nueva York - García Lorca, Federico

Federico García Lorca 

Dichter in New York\Poeta en Nueva York

Gedichte. Span.-Dtsch.

Übers. u. Nachw. v. Martin von Koppenfels
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Produktbeschreibung zu Dichter in New York\Poeta en Nueva York

Als "Lyrik zum Die-Pulsadern-Aufschneiden" bezeichnete Federico García Lorca (1898-1936) die Gedichte, die er 1930 aus New York und Havanna mit nach Hause brachte, deren Drucklegung (1940) er jedoch nicht mehr erlebte. Wo unsere Landkarten New York verzeichnen, liegt in Wirklichkeit eine andere Stadt. Es gibt nur einen Zugang zu ihr - García Lorcas Gedichte.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 265 S.
  • Seitenzahl: 265
  • Bibliothek Suhrkamp Bd.1393
  • Best.Nr. des Verlages: 22393
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 312g
  • ISBN-13: 9783518223932
  • ISBN-10: 3518223933
  • Best.Nr.: 14099996
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.12.2008

So klassisch wie Mugabe
Die Geschichte der Lorca-Übertragungen ist bizarr: Ein Blick in neue und nicht so neue Übersetzungen der Werke Federico García Lorcas
Es war gleich im ersten Semester. Das Proseminar beschäftigte sich mit der „Generation 27”, jener Gruppe spanischer Dichter, die das Góngora-Jubiläum 1927 feierlich begangen und den Barockdichter damit wieder in Ansehen gesetzt hatten. In der Seminarsitzung sollte ein Gedicht von Federico García Lorca analysiert werden, dem Star der „Generation 27”: „Tu infancia en menton”. Dem jungen Studenten erschienen die Verse schwer verständlich; so besorgte er sich eine alte, zweisprachige Inselausgabe, in der neben dem Original auch eine Übersetzung stand.
Mit der aber stimmte etwas nicht, ja an manchen Stellen wirkte es geradezu so, als habe der Übersetzer eine andere Vorlage benutzt als jene, die sich im Insel-Band abgedruckt fand. Zwar traute sich der Erstsemester noch nicht, jenen ominösen Enrique Beck, der da als Übersetzer geführt wurde, laut zu kritisieren; zumindest Becks Deutsch aber kam ihm irgendwie seltsam vor: „Merkwürdge Seele meines Ader-Innern”, hieß es da etwa, oder: …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.09.2009

Fünf Uhr nachmittags
Eine zweisprachige Lorca-Ausgabe deckt die Lücke auf

Für den Rest der Welt ist García Lorca, den die Spanier vertraulich oft nur "Federico" nennen, der größte spanische Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Spanier jedoch stufen den außerhalb noch immer wenig bekannten Antonio Machado in seiner magischen Einfachheit und Normalität noch höher ein. Auch Machado wurde Opfer des Bürgerkriegs. Über die Ermordung Lorcas schrieb er ein berühmtes Gedicht: "Das Verbrechen war in Granada, in seinem Granada ...". Lorca liebten alle, Dalí, Picasso, Buñuel, Machado und der Stierkämpfer Ignacio Sánchez Mejías, über den Lorca nach dessen Tod sein berühmtes Gedicht geschrieben hat: "A las cinco de la tarde", zu Deutsch: "Um fünf Uhr nachmittags".

Die vorliegende Ausgabe versammelt Übertragungen von Heinrich Enrique Beck. Darin liegt ein großes Problem trotz des nötigen Respekts vor Becks schwerem Lebensweg. Er war jüdischen Schicksals, floh 1934 in die Schweiz, von dort, wo er immer durch Ausweisung bedroht war, ging er nach Spanien. Und 1938, als es für ihn, den Kommunisten, dort nicht mehr ging, rettete er sich …

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Federico García Lorca wird 1898 in dem kleinen andalusischen Dorf Fuente Vaqueros geboren. Er studiert Philosophie, Literatur und Rechtswissenschaften in Granada und Madrid. Mit seinen ersten Werken macht sich der Autor einen Namen und wird zum führenden Vertreter der sogenannten 'Generation von 1927'. Seine Tragödien werden weltberühmt. García Lorca wird in den Wirren des ausbrechenden Spanischen Bürgerkrieges festgenommen und am 19. August 1936 erschossen.

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  • Verlag: Suhrkamp
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  • Seitenzahl: 265
  • Bibliothek Suhrkamp Bd.1393
  • Best.Nr. des Verlages: 22393
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 312g
  • ISBN-13: 9783518223932
  • ISBN-10: 3518223933
  • Best.Nr.: 14099996

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Kurzbeschreibung

Als "Lyrik zum Die-Pulsadern-Aufschneiden" bezeichnete Federico García Lorca (1898-1936) die Gedichte, die er 1930 aus New York und Havanna mit nach Hause brachte, deren Drucklegung (1940) er jedoch nicht mehr erlebte. Wo unsere Landkarten New York verzeichnen, liegt in Wirklichkeit eine andere Stadt. Es gibt nur einen Zugang zu ihr - García Lorcas Gedichte.

17.09.2009

Fünf Uhr nachmittags
Eine zweisprachige Lorca-Ausgabe deckt die Lücke auf

Für den Rest der Welt ist García Lorca, den die Spanier vertraulich oft nur "Federico" nennen, der größte spanische Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Spanier jedoch stufen den außerhalb noch immer wenig bekannten Antonio Machado in seiner magischen Einfachheit und Normalität noch höher ein. Auch Machado wurde Opfer des Bürgerkriegs. Über die Ermordung Lorcas schrieb er ein berühmtes Gedicht: "Das Verbrechen war in Granada, in seinem Granada ...". Lorca liebten alle, Dalí, Picasso, Buñuel, Machado und der Stierkämpfer Ignacio Sánchez Mejías, über den Lorca nach dessen Tod sein berühmtes Gedicht geschrieben hat: "A las cinco de la tarde", zu Deutsch: "Um fünf Uhr nachmittags".

Die vorliegende Ausgabe versammelt Übertragungen von Heinrich Enrique Beck. Darin liegt ein großes Problem trotz des nötigen Respekts vor Becks schwerem Lebensweg. Er war jüdischen Schicksals, floh 1934 in die Schweiz, von dort, wo er immer durch Ausweisung bedroht war, ging er nach Spanien. Und 1938, als es für ihn, den Kommunisten, dort nicht mehr ging, rettete er sich …

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12.12.2008

So klassisch wie Mugabe
Die Geschichte der Lorca-Übertragungen ist bizarr: Ein Blick in neue und nicht so neue Übersetzungen der Werke Federico García Lorcas
Es war gleich im ersten Semester. Das Proseminar beschäftigte sich mit der „Generation 27”, jener Gruppe spanischer Dichter, die das Góngora-Jubiläum 1927 feierlich begangen und den Barockdichter damit wieder in Ansehen gesetzt hatten. In der Seminarsitzung sollte ein Gedicht von Federico García Lorca analysiert werden, dem Star der „Generation 27”: „Tu infancia en menton”. Dem jungen Studenten erschienen die Verse schwer verständlich; so besorgte er sich eine alte, zweisprachige Inselausgabe, in der neben dem Original auch eine Übersetzung stand.
Mit der aber stimmte etwas nicht, ja an manchen Stellen wirkte es geradezu so, als habe der Übersetzer eine andere Vorlage benutzt als jene, die sich im Insel-Band abgedruckt fand. Zwar traute sich der Erstsemester noch nicht, jenen ominösen Enrique Beck, der da als Übersetzer geführt wurde, laut zu kritisieren; zumindest Becks Deutsch aber kam ihm irgendwie seltsam vor: „Merkwürdge Seele meines Ader-Innern”, hieß es da etwa, …

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Autorenporträt zu "Federico García Lorca"

Federico García Lorca wird 1898 in dem kleinen andalusischen Dorf Fuente Vaqueros geboren. Er studiert Philosophie, Literatur und Rechtswissenschaften in Granada und Madrid. Mit seinen ersten Werken macht sich der Autor einen Namen und wird zum führenden Vertreter der sogenannten 'Generation von 1927'. Seine Tragödien werden weltberühmt. García Lorca wird in den Wirren des ausbrechenden Spanischen Bürgerkrieges festgenommen und am 19. August 1936 erschossen.

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