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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 01.02.2013 |
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Inhalt: Nach Wochen der Einsamkeit fernab von London kehrt Thomas Lynley in die City zurück. Als Isabelle Ardery, eine Kollegin aus vergangenen Tagen, ihn um Unterstützung bei einem komplizierten Mordfall bittet, zögert er kurz - und tut ihr dann den Gefallen. Während Ardery im Laufe der Ermittlungen zusehends ins Kreuzfeuer der Kritik gerät, besinnt Lynley sich seiner früheren Stärken. Und seiner genialen Ermittlungspartnerin Detective Sergeant Barbara Havers ... Der 16. Band der Lynley/Havers Reihe hat mir nicht so gut gefallen. Es war zwar wieder spannend über welche Umwege der Mörder entlarvt wurde, allerdings fand ich es streckenweise doch etwas langatmig. Auch das Verhalten von Thomas Lynley gegenüber Isabell Ardeny war für mich nicht immer nachvollziehbar. Alles in allem zwar ein solider Krimi, aber ich hatte mir mehr erhofft. Jetzt kommt ja bald der 17. Band und ich hoffe, das mir dieser wieder besser gefällt. Reihenfolge der "Inspecor Lynley" Romane: 01. Mein ist die Rache 02. Gott schütze dieses Haus 03. Keiner werfe den ersten Stein 04. Auf Ehre und Gewissen 05. Denn bitter ist der Tod 06. Denn keiner ist ohne Schuld 07. Asche zu Asche 08. Im Angesicht des Feindes 09. Denn sie betrügt man nicht 10. Undank ist der Väter Lohn 11. Nie sollst du vergessen 12. Wer die Wahrheit sucht 13. Wo kein Zeuge ist 14. Am Ende war die Tat (ohne Inspector Lynley) 15. Doch die Sünde ist scharlachrot 16. Wer dem Tode geweiht 17. Glaube der Lüge |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Nijura am 14.03.2011 | |
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Die letzten zwei Bücher waren leider nicht so toll, dafür freut es mich umso mehr, dass Elizabeth George zu ihrer alten Form zurückgefunden hat. Barbara Havers so stur, verschroben und schlau wie eh und je, Lynley hat auch ins Leben zurückgefunden und die Geschichte ist perfekt inszeniert. Gut, Isabelle Ardery hat mir auch nicht gefallen und ich hoffe sehr, dass sie in den nachfolgenden Romanen keine all zu große Rolle spielen wird. Ich freue mich trotzdem schon jetzt auf den nächsten Roman! |
6 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von a.schmalzbauer aus Sünching am 31.12.2010 | |
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Isabelle Ardery, Anwärterin auf die Stelle des Detective Superintendent bei New Scotland Yard, soll den Mord an einer jungen Frau aufklären. Isabelle soll die Nachfolge von Thomas Lynley antreten, der nach dem Tod seiner schwangeren Frau, noch nicht weiß, ob er je zum Yard zurückkehren wird. Sie muss sich bewähren, doch einige Kollegen treten mir ihr in Konkurrenzkampf und sie hat auch ein ungeordnetes Privatleben mit so einigen Problemen. Als Isabelle merkt, dass sie mit ihrem Vorgehen bei den Ermittlungen wenig erfolgreich ist, beschließt sie Thomas Lynley zur Rückkehr zu bewegen, um sie zu unterstützen. Lynley stimmt zu und so kommt es wieder zu einer Zusammenarbeit mit Barbara Havers - doch können sie sich auf alte Stärken besinnen und sind sie noch ein Team? Nach den beiden Vorgängern, die doch etwas von den üblichen Elizabeth George Krimis abgewichen sind, ist dies wieder ein "typischer". Die Autorin führt den Leser penibel genau in die Handlungsstränge ein. Und wie immer gibt es auch eine sog. Nebengeschichte. Mit dieser beginnt auch das Buch. Es werden drei Familien vorgestellt, und jeweils ein Sohn dieser Familien ist in ein Verbrechen verwickelt - in welches wird erst nach und nach preisgegeben. Diese Nebengeschichte hat auch einen realen Hintergrund, denn es gibt einen ähnlichen Fall, welcher 1993 in England passiert ist. Elizabeth George bedient sich einer sehr dichten Sprache und beschreibt sehr detailliert. Man erfährt wieder viel über London, wie die Menschen dort leben und es wird auch das bedrückende, graue und nicht so strahlende London beschrieben, denn soziales Elend gibt es überall. Etwas neu war die gewisse Komik in dieser Geschichte, denn Isabelle und Barbara werden auf Dauer wohl keine Freundinnen werden. Allerdings hat George mit Isabelle Ardery nicht gerade eine sympathische Protagonistin ins Spiel gebracht. Aber Raum für Entwicklung gibt bei dieser "Rolle" allemal, sollte sie sich auf ihrem Posten halten können. Ein neuer Lynley und doch irgendwie der Alte. Vertraut und doch ein bisschen neu. Für Fans der Reihe auf jeden Fall empfehlenswert. Elizabeth George findet immer wieder eine Möglichkeit den Leser noch zu überraschen und Neues in die Serie einzubauen. Da bin ich gespannt, wie viele Lynleys es dann noch werden. |
8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von rain34 aus Berlin am 22.12.2010 | |
| Ich habe mich rießig auf das Buch gefreut und war dann ganz schön enttäuscht. Ich habe es nach ca. 500 Seiten auch ich mehr weitergelesen. Am meisten ging mir die alkoholkranke Hauptermittlerin auf den Nerv, ich hatte einfach keine Lust auf diese "erhobene Zeigefinger Sozialschichtstudie"... E. George kann es wahrhaftig besser. |
8 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von georgefan aus Hamburg am 14.12.2010 | |
| Eine quälend lange Geschichte.Der Text ufert aus und die Geduld wird auf eine harte Probe gestellt.Die eingeschobenen Geschichte über den Kindermord, deren Bedeutung sich erst spät erschließt, ist einfach ekelhaft. Und dass Elizabeth George auch vom ficken und vögeln redet, macht die Sache nicht besser. Ob da die Übersetzung immer adäquat ist? Und ein Hund, der eigentlich ganz liebevoll geschildert wird, ist plötzlich ein "Köter"? Ein Vergnügen ist die Sache nicht, spannend schon, aber viel zu lang, die Story könnte gut um 300 Seiten gekürzt werden. |
6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von R.E.R. am 03.12.2010 |
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Spielarten des Todes Wer erinnert sich heute noch an den grauenvollen Mord an dem zweijährigen James Bulger der nicht nur Großbritannien Anfang der 1990er Jahre entsetzte? Elizabeth George nimmt in ihrem neuesten Krimi “Wer dem Tode geweiht” auf dieses Verbrechen Bezug. Auch bei ihr töten zehnjährige Kinder einen kleinen Jungen. Die Umstände die Sie beschreibt ähneln der realen Tat fast bis aufs I-Tüpfelchen. Lange fragt man sich jedoch, wohin dieser Handlungsstrang in Ihrem Roman führen soll. Bis man zu überlegen beginnt, was aus den damaligen Tätern geworden ist. Elizabeth George scheint eine Antwort gefunden zu haben. Meredith ist auf dem Weg zu Jemima, um mit ihr den gemeinsamen Geburtstag zu feiern. Die kleine Bäckerei ihrer besten Freundin steht jedoch leer. Und auch auf der Farm, die sie mit ihrem Freund Gordon bewohnt hat, ist sie nicht anzutreffen. Dafür jedoch eine neue Frau an dessen Seite. Laut seiner Aussage hat Jemima ihn von einem Tag auf den andern verlassen um nach London zu gehen. Dort verlieren sich ihre Spuren. Bis auf dem Abbey Park Friedhof in Nordlondon die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird. Bis es zu dem Leichenfund kommt, hat Elizabeth George schon jede Menge Seiten mit kreativer Handlung und interessanten Personen gefüllt. Der Umfang ihrer Romane nähert sich von Mal zu Mal mehr der 1000 Seiten Grenze. Davon sollte man aber nicht schrecken lassen. Man kann dieses Buch zügig lesen. Das Geschehen ist abwechslungsreich und profitiert von den unterschiedlichen Schauplätzen. Ein Teil spielt im idyllischen New Forest in Hampshire. Dort hat Jemima gelebt bevor sie nach London ging. Mit viel Lokalkolorit und wissenswerten Details beschreibt George dieses Touristenparadies. Man lernt einiges über die dort ansässigen freilaufenden Wildponys und über den traditionellen Beruf des Reetdachdeckers. Die Ermittlungen in London werden einmal mehr von Thomas Linley, dem adligen Gentleman Detektiv geprägt. Isabel Ardery, die neue kommissarische Leiterin der Mordkommission soll zeigen, ob sie dem Job dauerhaft gewachsen ist. Sie bittet ihn, in ihrem Team mitzuarbeiten. Es wird zunächst nicht ganz klar warum er auf ihr Angebot so schnell und so bereitwillig anspringt. Am Ende lässt George diesbezüglich allerdings keine Fragen offen. Sehr zum Missfallen von Barbara Havers, Linleys ehemaliger Assistentin. Diese sorgt im vorliegenden Fall übrigens auch für eine Komik, die man von Elizabeth George bisher nicht gewohnt war. Allein schon wegen der Stelle als Barbara Havers mit Winston Nkata die Wahrsagerin befragt lohnt sich die Lektüre. Einmal mehr beweist die Autorin eine sehr genaue Detailkenntnis des sozialen Elends in Großbritannien. Das war schon in “Am Ende war die Tat” beeindruckend und bedrückend zu lesen. Im vorliegenden Buch ist es der Mord an dem zweijährigen John Dresser, begangen durch drei zehnjährige Jungen, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Dennoch schafft George es, eine kritische Distanz zu schaffen. Zwischen dem Entsetzen über die Tat und die heikle Frage der gerechten Bestrafung einer solch unvorstellbaren Barbarei. Fans des Ermittlerduos Linley und Havers werden in jedem Fall begeistert sein und die teilweisen “Längen” in der Handlung leicht verschmerzen. |
10 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von marti aus Hattingen am 01.12.2010 | |
| Als Liebhaber von Thomas Lynley und Barbara Havers bin ich von dem neuen Buch von Elizabeth George auch wieder begeistert. |
4 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von sh aus Wetter am 07.11.2010 | |
| Ein neuer toller Fall für Inspektor Lynley. Spannend bis zum Schluss. Auch nach all den Fällen kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Für jeden Elisabeth George Fan ein Muss. |
7 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |

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