Goldmann Taschenbücher / Der Vogelmann - Hayder, Mo
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Mo Hayder 

Goldmann Taschenbücher / Der Vogelmann

Roman. Aus d. Engl. v. Angelika Felenda

Aus d. Engl. v. Angelika Felenda
Broschiertes Buch
 
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**** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Goldmann Taschenbücher / Der Vogelmann

London im Frühling. In der Nähe der Themse werden die Leichen von fünf Frauen gefunden, die offenbar einem Serienmörder zum Opfer fielen. Die Öffentlichkeit ist schockiert, und Detective Inspector Jack Caffery ermittelt mit seiner Spezialeinheit fieberhaft, um dem mysteriösen "Vogelmann" auf die Spur zu kommen. Hinweise führen ihn schließlich nach Greenwich, wo Jack die junge Malerin Becky kennenlernt, für die er bald mehr als nur berufliches Interesse entwickelt. Als es der Polizei schließlich gelingt,einen Verdächtigen festzunehmen, hoffen alle auf ein Ende des Alptraums. Doch das Morden geht weiter. Und auf einmal ist Becky spurlos verschwunden...


Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2002
  • Ausstattung/Bilder: 2002. 411 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Goldmann Taschenbücher Bd.45173
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 117mm x 30mm
  • Gewicht: 317g
  • ISBN-13: 9783442451739
  • ISBN-10: 3442451736
  • Best.Nr.: 09842403
Höher, schneller, weiter
Höher, schneller, weiter.... - das scheint auch im Geschäft mit den Krimi-Serienmördern die Devise zu sein. In diesem Buch bedeutet das: noch abartigere Sexpraktiken, noch grauenvollere Verstümmelungen, eine noch atemberaubendere Jagd auf den Psychopathen und nicht zuletzt ein Finale, das so ziemlich alles bisher dagewesene an schockierenden Showdowns in den Schatten stellt.
Aber weit gefehlt, wer diesen hervorragenden Roman für ein "Snuff-Book" hält, das im Grunde unter den Ladentisch gehört und den Käufer allein schon durch den Akt des Erwerbs als Perversling entlarvt. Zwar erspart die Autorin ihren Lesern kein grausiges Detail, aber ebenso wichtig ist das psychologische Moment, der Versuch einer Erklärung warum die Figuren das tun, was sie tun und welchen inneren und äußeren Zwängen ihre Handlungen unterliegen.
Atemberaubender Thriller
Unabhängig davon besitzt dieser atemberaubende Thriller einfach alle Ingredienzien, die ein fesselndes Buch haben muß: Eine sympathische Hauptfigur, nicht unwesentlich belastet durch private Probleme. Eine sich langsam anbahnende Liebesgeschichte. Einen mißgünstigen Kollegen, der …

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»Schaurig-schön.«

»'Der Vogelmann' liest sich, als ob Thomas Harris, Patricia Cornwell und Martha Grimes gemeinsam einen Krimi geschrieben hätten.«
Mo Hayder, 1962 in Essex geboren, verließ mit fünfzehn ihr Zuhause, um in London das Abenteuer zu suchen. Sie hat später viele Jahre im Ausland verbracht, unter anderem auch in Tokio, wo sie eine Zeit lang in einem Nachtclub arbeitete und für eine englische Zeitung schrieb. Sie studierte Filmwissenschaften an der American University in Washington D.C. und später Creative Writing an der Bath Spa University. Mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, wurde sie über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Seither hat sie ihren Ruf als brillante Spannungsautorin mit den Romanen »Die Behandlung«, »Tokio«, »Ritualmord« und »Haut« weiter gefestigt. Die Autorin lebt heute mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in der Nähe von Bath.

Leseprobe zu "Goldmann Taschenbücher / Der Vogelmann" von Mo Hayder

6 (S. 40-41)

Das AMIP stützt sich hauptsächlich auf das große Datenermittlungssystem des Innenministeriums, die zur Gegenprüfung dienende Datenbank, die unter dem Initialwort HOLMES bekannt ist, und die Schlüsselfigur in jedem Team ist der HOLMES-»Empfänger«, der Beamte, der die Daten sammelt, auswählt und interpretiert. In Shrivemoor war diese Person Marilyn Kryotos.

Caffery hatte Marilyn gleich gemocht; sie war geradeheraus und ruhig und erzählte mit ihrer tiefen, eigenartigen Stimme von ihren Kindern und Haustieren, deren Krankheiten, kleinen Triumphen und aufgeschlagenen Knien. Mit einem Mord schien die Übermutter Marilyn Kryotos auf die gleiche resignierte Weise umzugehen wie mit einer schmutzigen Windel; als handle es sich um ein etwas unangenehmes, aber zu behebendes Alltagsproblem. Es freute ihn, daß ihr bevorzugter Mitarbeiter im Team Paul Essex war; als bestätigte diese Freundschaft Cafferys eigenes Urteil über die beiden.

Er traf sie am Abend, als er mit seinen Notizen nach Shrivemoor zurückkam. Sie brachte gerade Ermittlungsakten aus dem Büro des Senior Investigation Officers in den Einsatzbesprechungsraum, und er wußte sofort, daß sie etwas verägert hatte. »Hallo, Marilyn.« Er beugte sich zu ihr. »Was ist los? Die Kinder?« »Nein«, zischte sie. »Es ist das verdammte F-Team. Sie schneien hier rein und treiben mich in den Wahnsinn. Mal wollen sie dies, mal wollen sie jenes. Als Neuestes verlangen sie auch noch ein eigenes Büro, als wären sie was Besseres.« Sie strich sich das dunkle Haar aus dem Gesicht. »Der Chief Superintendent hat die Hosen voll wegen dieses Falls, und wir haben darunter zu leiden. Ich meine, jetzt sehen Sie sich mal die Räume hier an, Jack, sie reichen nicht mal für ein Ermittlungsteam, geschweige denn für zwei.«

Caffery verstand, was sie meinte, und als er seine Notizen zu den Sachbearbeitern brachte, mußte er sich an unbekannten Gesichtern vorbeidrängen. Die Beamten des F-Teams trugen alle frisch gebügelte Hemden und Krawatten, von denen viele so aussahen, als wären sie gerade aus den Wäschereitüten gezogen worden. Der Stolz auf ihre makellose Kleidung würde ihnen nach einer Woche mit Fünfzehnstundenschichten schon noch vergehen, das stand fest.

»'tschuldigung, Kollege.« Jemand hielt ihn am Arm fest. Es war ein Mann mit scharfen Zügen, ein wenig kleiner als Caffery, gebräunt, mit blaßblauen Augen und schmaler, gerader Nase. Sein blondes Haar war mit massenweise Gel wie ein glänzender Helm an seinen Kopf geklatscht. Er trug einen steifen, flaschengrünen Anzug und hatte zwei weitere in Reinigungssäcken über die Schulter gehängt. »Wissen Sie, wo ich die aufhängen kann?«

Caffery fand Maddox im Büro des Senior Investigation Officers, wo er Überstundenformulare unterschrieb. Er warf die Wagenschlüssel auf den Schreibtisch. »Das Dog and Bell.« »Wie bitte?« »Das Dog and Bell. Es ist ein Pub in East Greenwich.« Maddox lehnte sich in seinem Stuhl zurück und sah ihn eindringlich an. »Nun?« Er öffnete die Hände. »Was meinen Sie?« »Eine Befragung. Ich würde mir gern die Stammgäste ansehen, die irgendeine Verbindung zur Medizin haben.« »Das bringt die Presse auf den Plan. Sie werden sich nicht an das Stillhalteabkommen halten, wenn wir in der Öffentlichkeit das Maul aufreißen. Ich werd's dem Chief Superintendent vortragen.« Er schüttelte langsam den Kopf. »Ich glaube nicht, daß er uns das bewilligt. Noch nicht. Sie müssen doch noch andere Spuren haben?« »Ich habe Namen. Möglicherweise die Identität von Opfer Nummer drei.«

»Gut, übergeben Sie Marilyn das Material, damit sie es aufteilt. Was ist die vielversprechendste Spur?« »Joni Marsh. Sie hat an dem Tag im Dog and Bell gearbeitet, als Craw verschwand.« »Gut. Sie übernehmen das morgen. Aber nehmen Sie um Himmels willen noch jemanden mit. Sie wissen, wie diese Frauen sein können.« Es klopfte an der Tür. Maddox seufzte. »Ja? Was gibt's? Kommen Sie rein, Mr. Diamond. Kommen Sie rein.«

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Kundenbewertungen zu "Goldmann Taschenbücher / Der Vogelmann" von "Mo Hayder"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 26.09.2011 ***** ausgezeichnet
Beschreibung:
Als Detective Inspector Jack Caffery nach durchzechter Nacht seinen Rausch ausschlafen will, klingelt das Telefon: Auf einem Brachgelände in der Nähe der Themse wurden die Leichen von fünf Frauen gefunden. Die Obduktion ergibt, daß Caffery und seine Kollegen es mit einem Serienkiller zu tun haben, den sie den "Vogelmann" nennen. Vier der fünf Opfer, so zeigen erste Ermittlungen, waren drogenabhängige Prostituierte, die niemand vermißte. Und ihr Mörder scheint schon bald gefaßt: Für Cafferys Kollegen Diamond ist klar, daß ein schwarzer Drogendealer die Frauen auf dem Gewissen hat, Polizei und Bevölkerung können aufatmen. Doch Caffery verfolgt eine ganz andere Spur. Gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten und obendrein im Kampf mit privaten Problemen ermittelt er weiter. Erinnerungen aus der Kindheit holen ihn ein, Erinnerungen an seinen Bruder, der eines Tages beim Spielen spurlos verschwand und möglicherweise ermordet wurde. Obwohl die beiden Fälle offenbar nichts miteinander zu tun haben, kann Caffery den Gedanken an die damaligen Ereignisse nicht mehr abschütteln. Seine Suche nach dem mysteriösen "Vogelmann" führt ihn schließlich in das Dog and Bell, ein Pub, in dem die Opfer ihre Freier suchten. Hier lernt Caffery auch die Malerin Becky kennen, die Bilder von den Mädchen im Dog and Bell malt. Caffery ist schon bald von Becky fasziniert, und sie ist es auch, die ihn auf die Fährte des Mörders bringt. Doch dann fehlt von Becky plötzlich jede Spur...

Man kann die Spannung bei diesem Roman kaum ertragen.
Es ist fast unmöglich, eine Pause einzulegen, weil man unbedingt wissen muss wie es weitergeht.
Es gibt viele Spuren, die sich dann doch als falsch erweisen, aber da Jack Caffery nicht aufgibt, findet er dann irgendwann doch die richtige .

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Bewertung von Polar aus Aachen am 06.09.2007 ***** ausgezeichnet
John Caffery braucht eigentlich eine Therapie, dabei schlägt er sich mit einem Serienmörder herum. Vielleicht sind das die besten Voraussetzungen um in Augenhöhe einem Täter auf die Spur zu kommen. In ihrem ersten Kriminalroman schafft Mo Hayder eine Atmosphäre von persönlicher wie gesellschaftlicher Angst, die bedrückt. Caffrey ist sicher nicht der einzige Polizist, der am Rande des Zusammenbruchs seiner Arbeit nachgeht, aber Mo Hayder eine der wenigen Autoren, die den Schrecken so schildert, daß er nicht abstrakt erscheint. Der Suspense ihrer Geschichte nimmt von Kapitel zu Kapitel zu und als die Malerin Becky verschwindet, zieht sich die Schlinge sowohl um Caffrey als auch um den Serienkiller zu. Ein Krimi als Psychogramm eines Ermittlers wie eines Täters. Spannend.

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Bewertung von Simone am 22.11.2006 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist einfach der "Wahnsinn"! Hatte vorher noch keinen Thriller gelesen, aber dieses Buch ist echt super gelungen, eine sehr fesselnde, detaillierte und spannede Schreibweise des Autors.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sabrina am 19.06.2006 ***** schlecht
Fand das Buch im Gegensatz zu vielen anderen Meinungen langweilig und uninteresant! Habe ausergewöhnlich lange gebraucht um das Buch zu Ende zu lesen. Habe mich eigenlich nur hindurchgegwält!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Ulrike am 23.02.2006 ***** ausgezeichnet
Bin schon einiges gewöhnt, aber dieses Buch ist hammermäßig.
Wer Thriller liebt (grausam bis ins Detail), will unbedingt mehr von Mo Hayder lesen.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Stocki am 01.02.2005 ***** ausgezeichnet
Habe schon viele Thriller gelesen, aber dieses Buch hat mich auf grausame Weise gefesselt.Mo Hayder hat eine Art zu schreiben, die einen nicht mehr los läßt.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Kolmer F. aus Kerpen am 13.09.2004 ***** sehr gut
Sicherlich eine spannende Story, die einem manchmal eiskalt erschaudern lässt. Leider finde ich an manchen Stellen die Erzählweise zu Kleinlich und zu viel auf Nebensächlichkeiten vertieft, was das lesen wieder schwerfällig und langatmig macht. Diese Art der Erzählung drückt leider den Spannenden Gesamteindruck etwas. Deshalb nur die Bewertung " gut ".

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Bewertung von Patrick aus Neustadt an der Weinstraße am 05.02.2004 ***** ausgezeichnet
Dieser Roman ist einfach Spitze. Ich habe ihn in einer einzigen Nacht gelesen, weil ich ihn nicht weglegen konnte. Wirklich ein super Erstling für eine junge Autorin. Ich hoffe auf eine baldige Verfilmung.
PS: Der Folgeroman "Die Behandlung" ist ebenfalls sehr spannend, jedoch etwas kontroverser.
EIN MUSS FÜR THRILLER-FANS!!!

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Bewertung von kruemelchen am 03.02.2004 ***** ausgezeichnet
Eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in zwei Tagen durch. Das Buch ist nichts für schwache Nerven.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.02.2003 ***** ausgezeichnet
Der Wahnsinn!!!

Ein Buch, mir fehlen fast die Worte.
Ich habe immer gedacht, mich bringt nichts so schnell aus der Fassung.
Aber man kann sich täuschen, selbst mir einem eingefleischten Thriller/Horror Leser bot sich etwas nie dargewesenes. Der Oberhammer!!

Wirklich nichts für schwache Nerven.
"Thriller-Anfänger" sollten dieses Buch besser nicht lesen.

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