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Alle sieben Wellen, 4 Audio-CDs
Gelesen v. Andrea Sawatzki u. Christian Berkel
- Erscheinungstermin: 2009
- Anzahl 4
- Audio CD
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Produktinformation
- Verlag: Hörbuch Hamburg
- ISBN-13: 9783899036480
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3899036484
- Best.Nr.: 25627879
- Laufzeit: 296 Min.
Leseprobe zu "Alle sieben Wellen, 4 Audio-CDs"
Produktbeschreibung zu "Alle sieben Wellen, 4 Audio-CDs"
Beschreibung
07.02.2009
Sie mailen wieder!
Daniel Glattauer entlässt sein E-Paar ins Leben
Von Sandra Kegel
Er hatte es vorausgesehen und konnte der Versuchung doch nicht
widerstehen. Immer wieder ist Daniel Glattauer nach dem Erfolg
seines Romans "Gut gegen Nordwind" (2006) gefragt worden,
ob er nicht eine Fortsetzung schreiben wolle, um Leo Leike und Emmi
Rothner eine letzte Chance zu geben. Die beiden, die sich durch
einen Tippfehler in der Adresszeile zufällig per E-Mail
kennenlernten und dann über Monate hinweg in Hunderten
Outlook-Botschaften eine glühende Konversation führten, hatten den
Schritt aus dem virtuellen Schützengraben ins wirkliche Leben bis
zur letzten Seite gescheut. "Natürlich" werde es keine
Fortsetzung geben, beteuerte der achtundvierzigjährige Wiener Autor
ein ums andere Mal: Weil das Ende an Endgültigkeit nicht zu
überbieten sei und eine Idee nicht besser werde, wenn man sie ein
zweites Mal hat.
Wahr gesprochen, zumal wenn eine Idee beim ersten Mal so trefflich
aufging: In "Gut gegen Nordwind" hat Glattauer den
klassischen Briefroman eins zu eins in eine E-Mail-Korrespondenz
übertragen, samt Betreffzeile und "AW"- und …
15.06.2009
Wenn Festplatten fremdgehen
Bloß nicht den Finger auf der Taste einschlafen lassen: Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht
Kann man sich in einen anderen Menschen verlieben, obwohl man ihn nie gesehen, gehört und berührt hat, einzig aufgrund des Austauschs geschriebener Worte? Dies ist die Voraussetzung, die Daniel Glattauer in dem 2006 erschienenen Brief- oder vielmehr E-Mail-Roman „Gut gegen Nordwind” gemacht hatte. Der aktuelle Anschlussband „Alle sieben Wellen” bringt als Auftakt mehrere Seiten „Leser schreiben an den Autor”, ausnahmslos glühende Dankesbriefe. „Denken Sie sich einen Riesenblumenstrauß von Ulrike”, heiß;t es da, oder „Ca. 7 Stunden und 2 Päckchen Taschentücher später war ich fertig”, oder einfach „Danke, Daniel!” Ein Ungeduldiger versteht nicht, warum das neue Buch erst 2009 fertig sein soll, „Pressieren Sie bitte”; ein Kreis von Freundinnen möchte, sooft eine von ihnen einen neuen Mann kennenlernt, erst mal wissen: „Und, ist er ein bisschen Leo?”, Leo wie Leo Leike, der Held an der Tastatur; eine Buchhändlerin „könnte Sie küssen für Ihren absolut supertollen …
Kundenbewertungen zu "Alle sieben Wellen, 4 Audio-CDs" von "Daniel Glattauer"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 37 Bewertungen):




sehr gut
Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 28.02.2010

-




- gut
- Wie schon in "Gut gegen Nordwind" geschrieben, habe ich mir das Buch nur zu Gemüte geführt, da ich krank bin und irgendwie die Zeit rum kriegen muss. Allerdings fand ich dieses Buch sogar etwas besser als den ersten Teil. Wenn man von dem ewigen Hin und Her zwische Emmi und Leo einmal absieht, was einem auf Dauer doch manchmal ganz schön auf den Zeiger gehen kann.
Leo ist zurück aus Boston und natürlich nehmen er und Emmi wieder Kontakt miteinander auf. Das Ende kommt nicht wirklich überraschend, aber die Dialoge haben zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.
Kann man lesen, muss man aber nicht.
(Rezension vom 22.02.2010) - Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch
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- 11 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Sunny aus Hamburg am 18.01.2010

-




- sehr gut
- Den ersten Teil "Gut gegen Nordwind" hatte ich nicht gelesen, was aber nicht wirklich schlimm war, da man schnell im Bilde war, was im ersten Band geschah.
Ein ganzes Buch nur "Emails" lesen, da war ich schon sehr skeptisch, das Buch hat mir aber sehr gut gefallen. Eine Liebesgeschichte mal ganz anders erzählt.
Und ob es auch wieder kein Happy-End gibt wie im ersten Band, wird natürlich nicht verraten.
Dieses Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen! - Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch
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- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Jazznrhythm aus Heidelberg am 24.11.2009
-




- ausgezeichnet
- Ohne Frage kann Daniel Glattauer schreiben. Und ganz sicher ist er einer der wenig begnadeten Menschen, die es schaffen authentisch und nachvollziehbar eine Beziehung zu schildern, selbst wenn er dieses nur über den reinen Mailverkehr macht (und schafft). So hat dieses Buch sicherlich alle Punkte verdient, schon weil Daniel Glattauer wie kein zweiter mit Sprache und Emotionen umzugehen weiß und sich damit als Ausnahmetalent präsentiert.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Während das erste Buch eine faszinierende und überzeugend Alleinstellung hat, und als solche auch bestehen kann, ist der zweite Teil bei all seiner Kunstfertigkeit doch nur ein zweiter Teil, der nicht gegen den Überraschungseffekt und die Gefangennahme durch den Ersten bestehen kann. Das liegt nicht zuletzt daran, weil die Spielregel, die im ersten Band erst gelernt wurden,im Zweiten nun eine Begrenzung der Möglichkeiten darstellen und nicht gebrochen werden dürfen. Auch wenn das Leben weiter schreitet und durchaus noch Überraschungen in sich birgt, so war das wilde Mitfiebern im Grunde nicht mehr ganz so stark.
Aber gerade weil Daniel Glattauer virtuos mit den Worten spielen kann, weil seine Sätze sich so schön und verständlich lesen und als Projektionsfläche für alle Menschen dienen mögen (und können) hat es dieses Buch selbstverständlich verdient vorrangig gelesen und ans Herz gelegt zu werden. Denn es ist trotz allem ein schönes, wertvolles Buch. - Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch
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- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 05.11.2009

-




- sehr gut
- SCHÖN !!!
Hätte es nicht für möglich gehalten mal ein Buch zu lesen, das komplett aus emails besteht und nun habe ich nach „Gut gegen Nordwind“ auch „Alle sieben Wellen“ verschlungen.
In Teil 1 lernen Emmi Rothner und Leo Leike sich durch eine verirrte Email kennen. Was zunächst als sporadisch, frech und witziger Schlagabtausch anfängt endet in einer online Romanze. Allerdings ist Emmi „glücklich verheiratet“ und Leo frisch getrennt und perspektivenlos entschwindet er nach Boston.
Im Teil 2 kehrt Leo aus Boston zurück. Allerdings wie kann er ahnen, dass Emmi auf einmal verfügbar wäre, gerade jetzt als er sich eine neue Beziehung in Boston aufgebaut hat. Eigentlich fast schon tragisch wie die beiden eine Chance nach der anderen vertun.
In Teil 2 treffen sie sich auch tatsächlich. Nicht nur einmal und dennoch kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Die beiden machen sich das Leben unnötig schwer.
Wunderschöne Dialoge, Sticheleien, eifersüchteleien, alles bis ins kleinste analysiert, phantasievoll und ein wenig verrückt. Ja so sind Sie Emmi und Leo.
Selbst bei den Treffen ist Daniel Glattauer seinem Email-Romanstil nicht abtrünnig geworden. Der Leser war quasi nie beim Treffen dabei. Sondern erfuhr erst in den Mails so nach und nach was sich abspielte.
Fand ich zwar ein wenig schade, aber das macht es auch irgendwie spannender.
Na und ob die Beiden sich am Ende bekommen oder nicht, verrate ich natürlich nicht. - Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch
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- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von mocridhe aus Mainz am 10.10.2009
-




- ausgezeichnet
- Der zweite Teil musste einfach sein...
Nachdem ich mit Begeisterung Teil 1 (Gut gegen Nordwind) an einem winterlichen Tag verschlungen hatte, konnte ich es kaum erwarten, dass die Email-Romanze um Emmi und Leo weitergeht.
Eigentlich lässt sich der zweite Teil nicht rezensieren, ohne auf den ersten anzuspielen, denn wem der erste nicht gefallen hat, wird auch an dem zweiten keine Freude finden. Genauso verhält es sich umgekehrt: Lesen Sie nicht nur den zweiten Band! Sie würden sich den Spaß an Band 1 verderben. Und dass man Band 1 danach unbedingt kennenlernen möchte, ist gewiss.
So möchte ich hier kurz darstellen, wie es mir bei Band 1 erging: Ein Email-Roman, dachte ich, wie kann das denn spannend sein? Da ist ja gar keine Handlung... und dazu der merkwürdige Titel "Gut gegen Nordwind", den man nur verstehen kann, wenn man das Buch kennt. Ich war skeptisch. Und wenige Stunden später am Ende des ersten Teils, das mich etwas unbefriedigt zurückließ.
Der Inhalt lässt ich kurz zusammenfassen: Nachdem Emmi eine Email zum Abbestellen ihres Abos an die irrtümliche Adresse des Verlags schickt und ein Jahr später eine Antwort von einem Leo bekommt, der sich als eigentlicher Adressat zu erkennen gibt, fliegen die "funkenden" Emails nur so hin und her. Emmi ist jedoch verheiratet, auch wenn die Beziehung sich als problematisch darstellt.
Wie man sich wahrscheinlich schon denken kann, ein Happy-End gibt es in Band 1 nicht. Leo verschwindet in die USA und lässt Emmi zurück. Ihre Emails laufen ins Leere.
In Band 2 kehrt Leo zurück und lässt die "virtuelle" Beziehung wieder aufleben, obwohl nun er derjenige ist, der in einer ernsthafteren Beziehung steckt.
Alles in allem ist es keine Handlung, die durch sich selbst überzeugt, eine übliche Liebesgeschichte. Was jedoch an beiden Bände fasziniert, ist der intelligente, wortwitzsprühende Austausch zwischen Leo und Emmi.
Band 2 zu lesen war wie alte Freunde wiederzutreffen. Zwei Freunde, die man schon immer gerne verkuppeln wollte. Volle Punktzahl! - Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch
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28.03.2009
Ausufernde Dialoge wie bei Rosamunde Pilcher, deren Dramaturgie
allerdings bei Samuel Beckett abgeschaut sei, haben Rezensentin
Judith Luig die Lektüre dieses, (aus Sicht eines Mannes
geschriebenen) Liebesromans nicht immer leicht gemacht. Wie sie
schreibt, knüpft Daniel Glattauer hier an sein bestsellendes Buch
"Gut gegen Nordwind" an. Allzu hohe Ansprüche scheinen
hier, trotz des Stichworts "Beckett", allerdings nicht
erfüllt zu werden: eine "durch Klischees und leicht
durchschaubare Effekte" geprägte Sprache, wenig ausformulierte
Gedanken und erst recht keine spezielle Einführung der
Protagonisten, die wohl als bekannt vorausgesetzt würden. Trotzdem
wird die Geschichte aus Sicht der Rezensentin an der Stelle
interessant, als das Paar, das sich im Wesentlichen durch
Email-Kommunikation näher gekommen ist, nun eine reale Begegnung
plant. Aber nur dort, wo der Roman die Untiefen der digitalen
Kommunikation auslote, sei er spannend, sonst auf Grund seines
konservativen Rollenbildes eher unter "Opium des
Patriarchats" zu verbuchen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Daniel Glattauer"
Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung Der Standard.
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