Lichtjahre - Weidermann, Volker

Volker Weidermann 

Lichtjahre

Ein kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute

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Produktbeschreibung zu Lichtjahre

Die Literaturgeschichte, über die sich ganz Deutschland ereiferte!

Scharfzüngig und humorvoll führt Volker Weidermann, Feuilletonchef der FAS, durch 60 Jahre Literaturgeschichte - von den Exilanten der Kriegszeit wie Thomas Mann oder Lion Feuchtwanger bis zur Gegenwartsliteratur der jungen Pop-Fraktion mit Vertretern wie Benjamin von Stuckrad-Barre oder Christian Kracht. Hochbelesen und gleichzeitig herrlich provokant hat Weidermann mit 'Lichtjahre' eher einen Enthüllungsbericht über die deutsche Literaturszene vorgelegt als eine konventionelle Literaturgeschichte.

"Ein erfreuliches und erstaunliches Buch." Marcel Reich-Ranicki

"Eine derart amüsant aufbereitete Literaturgeschichte hat man selten gelesen." Die Zeit

"Ein Buch, das große Lust aufs Lesen macht."Elke Heidenreich in "Lesen!"

Produktinformation


  • Verlag: Btb
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 326 S.
  • Seitenzahl: 336
  • btb Bd.73642
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 119mm x 27mm
  • Gewicht: 317g
  • ISBN-13: 9783442736423
  • ISBN-10: 3442736420
  • Best.Nr.: 20943792
"Das alles liest sich erfrischend und lädt, fern aller akademischen Begriffshuberei, dazu ein, Autoren, die im häuslichen Bücherregal mit einer Staubschicht bedeckt sind, wieder zu lesen." (Deutschlandradio)

"Das alles liest sich erfrischend und lädt, fern aller akademischen Begriffshuberei, dazu ein, Autoren, die im häuslichen Bücherregal mit einer Staubschicht bedeckt sind, wieder zu lesen." (Deutschlandradio)"Ein erfreuliches und erstaunliches Buch." (Marcel Reich-Ranicki)

"Ein Buch, das große Lust aufs Lesen macht."

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Lässt sich die deutsche Literaturgeschichte nach 1945 auf 300 Seiten abhandeln, fragt sich Ulrich Greiner und hält auch die Antwort parat: Eigentlich nur, "wenn einer so draufgängerisch daherkommt wie Volker Weidermann". Hier folgt jemand "ungehemmt" eigenen Aversionen und lässt sich zu "verwegenen Urteilen" hinreißen. Amüsant sei das und anregend unter dem Strich aber "ausgesprochen ärgerlich". Nicht nur wegen gelegentlicher Leerstellen und ungleichen Gewichtungen bei den behandelten Autoren. Ärgerlich findet Greiner vor allem, dass diese Literaturgeschichte "keinen Begriff von Literatur hat, weil sie alles was ihr zu den Texten einfällt, zurückbindet ans Biografische". Natürlich ließe sich Literatur mit "Absonderlichkeiten" der Autoren plastisch und anekdotenreich beschreiben. Allerdings würde damit auch ihr Wesen als Kunstform mit eigener "Qualität, ja Dignität" verfehlt. Zu allem Überfluss verfalle Weidemann, schimpft Greiner, stellenweise in einen "seifigen Ton" und in "literaturfernes Gefasel".

© Perlentaucher Medien GmbH

"Das ist ein erfreuliches und erstaunliches Buch, mit Tempo und Temperament und doch gründlich und solide. Seine Qualität verdankt es einer Fülle von Informationen und klaren, entschiedenen Urteilen, seine Originalität einer Fülle von Pointen und Anekdoten. Es ist belehrend und amüsant zugleich." Marcel Reich-Ranicki

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.03.2006

Wilde Männer mitten im Leben
Volker Weidermann hat eine sehr „Kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute” geschrieben
„Wen soll man lesen, wen soll man lassen?”, so heißt die Frage, mit der die Verlagswerbung Volker Weidermanns kurze Literaturgeschichte seit 1945 flankiert. Um mit dem Lassen anzufangen: Nicht lesen soll man zum Beispiel Brigitte Kronauer, Ralf Rothmann, Thomas Kling, Herta Müller, Marlene Streeruwitz, Arnold Stadler, Franzobel, Hanns Josef Ortheil und manch andere(n), der oder die es, warum auch immer, nicht auf Weidermanns Liste geschafft hat. Lesen soll man hingegen den größeren Teil der Autoren, die in diesem Buch, teils mit eher lakonischen Kurzeinträgen, teils auch in weiter ausholenden Essays -, nein, nicht abgehandelt, sondern nach mehr oder weniger tauglichen Kriterien in gut und schlecht geschieden werden, wobei als dritte Möglichkeit stets noch die Nichterwähnung übrig bleibt, eine gut gelaunte damnatio memoriae, über deren Gründe man spekulieren kann.
Kein Freund der Akademie
Volker Weidermanns literarische Vorliebe - und um nichts anderes geht es in diesem Buch - gehört weniger den Lieblingen …

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Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er ist Literaturredakteur und Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und lebt in Berlin. Mit Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute feierte er im Frühjahr 2006 einen phänomenalen Erfolg beim Publikum und löste eine leidenschaftliche Debatte im Feuilleton aus.

Leseprobe zu "Lichtjahre" von Volker Weidermann

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