Die österreichische Literatur an der Wende vom 19. zum 20.
Jahrhundert gilt als zentrale Phase in der deutschsprachigen
Literatur sowohl wegen ihrer formalen Innovationen als auch wegen
der darin verhandelten Themen wie Psychologie, Sexualität, Religion
oder ethnischer Zugehörigkeiten. Der nun in Vorbereitung
befindliche Band soll einen ersten wissenschaftlichen Überblick
über österreichische Literatur des neuen Millenniums geben. Der
Band beschäftigt sich mit Trends ebenso wie mit Traditionen, mit
Entwicklungen von Gattungen oder mit neuen Themen. Die Beiträge
diskutieren uvres einzelner AutorInnen oder untersuchen
Publikationen verschiedener AutorInnen zu Themenbereichen wie
Medialität, Raum, Identitäten / Alteritäten oder literarischen
(narratologischen, ästhetischen, gattungstheoretischen)
Dis/Kontinuitäten. Zeitenwende ist ein Beitrag zur Erkundung
jüngster Literatur und versteht sich als Impuls für die Diskussion
über Gegenwartsliteratur in Österreich im neuen Jahrtausend.