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Bewertung von Stephie am 10.10.2012 |
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Julia für immer ist ein unheimlich fesselnder Roman, der vor allem durch die grandiose Idee der Autorin, die zwar irgendwie traurig ist, weil sie eine der größten Liebesgeschichten mehr oder weniger zur Lüge deklariert, aber gleichzeitig auch brillant, weil sie das eigentlich schon so oft neu erzählte Drama von Shakespeare auf eine so neue, frische, unverbrauchte Art verarbeitet und die Geschichte so völlig anders wieder aufleben lässt, überzeugen kann. Stacey Jay baut Shakespeares Stück sogar in vielerlei Hinsicht explizit in ihr Buch ein, indem sie es als von Shakespeare geschrieben - allerdings mit Romeos Hilfe - dahinstehen und Romeo mehrfach Stellen daraus zitieren lässt um Julia zu reizen, die das Werk wegen der von Romeo zu seinen Gunsten verdrehten Tatsachen natürlich hasst. Schon das Gedicht vor dem Prolog sorgt für die richtige Atmosphäre und einen spannenden Einstieg in die Handlung. Diese ist die ganze Zeit über sehr fesselnd, da Julia immer wieder mit neuen Fragen konfrontiert wird: Warum ist sie dieses Mal ganz auf sich allein gestellt? Was führt Romeo im Schilde? Kann sie ihm Glauben schenken? Gibt es tatsächlich eine Möglichkeit für die Beiden noch einmal richtig zu leben? Insbesondere zum Ende hin nimmt die Spannung, vor allem in Bezug auf die letzte Frage, dann noch weiter zu und Stacy Jay hat noch einige überraschende Wendungen für den Leser auf Lager. Mit Ausnahme einiger kurzer Szenen aus der Sicht von Romeo, die besonders interessant sind, weil man nur so einen Einblick in Romeos Innenleben erhält und weiß, was er wirklich denkt bzw. wann er lügt und wann er die Wahrheit sagt, wird die gesamte Handlung aus Julias Perspektive geschildert. Da Julia sich für die Dauer ihrer Mission in Ariels Körper befindet und sich viele Gedanken über dieses Mädchen und deren Leben macht, lernt man sowohl sie als auch Ariel sehr gut kennen und merkt schon bald, dass die Beiden einiges gemeinsam haben. Julia ist ein sehr starker Charakter, die sich nicht so leicht unterkriegen und ihr Ziel nie aus den Augen lässt. Aber sie ist auch sehr verbittert und voller Hass auf Romeo, was zwar durchaus verständlich ist, ihr aber den Glauben an die Liebe genommen hat, für die sie seit mehreren Jahrhunderten kämpft. Das ändert sich erst als sie Ben trifft, bei dem man, im Gegensatz zu Romeo, welchen man die ganze Zeit über nur schwer durchschauen kann, das Gefühl hat, genau zu wissen, woran man ist. Er ist äußerst liebenswert, vor allem wegen seines ausgeprägten Beschützerinstinktes, und erinnert Julia wieder daran, wie schön die Liebe sein kann. Das stürzt Julia allerdings auch in einen inneren Konflikt, da sie wegen Ben hin und her gerissen zwischen der Erfüllung ihrer Aufgabe und ihren immer stärker werdenden Gefühlen für ihn ist. Zum einen ist sie davon überzeugt, dass Ben für jemand anderen bestimmt ist, und zum anderen ist ihr durchaus bewusst, dass Ariel früher oder später in ihren eigenen Körper zurückkehren wird. Dass sie ihre Liebe zu ihm trotzdem nicht auf Dauer unterdrücken kann, macht sie aber nicht etwa zu einer schwächeren Figur, sondern nur zu einer sehr menschlichen, deren Gedanken und Gefühle, wie z.B. die Eifersucht, man sehr gut nachvollziehen kann. Außerdem gibt diese Liebe zu Ben ihr später die Kraft um über sich selbst hinauszuwachsen und die richtige Entscheidung zu treffen. Während man sich als Leser zusammen mit Julia in Ben verliebt, hat man für Romeo nur Verachtung übrig, sowohl für seine Taten in der Gegenwart, als auch für seinen Verrat an Julia in der Vergangenheit. Dennoch möchte man wissen, was wirklich dahinter steckt, warum er es getan hat und was er damals wie heute tatsächlich für Julia fühlt(e). Das Ende ist in sich abgeschlossen und, zumindest was Julia betrifft, absolut perfekt – besser hätte das Buch eigentlich gar nicht mehr enden können. Eine Fortsetzung ist daher gar nicht zwingend nötig und eigentlich ohnehin nur wegen des Epilogs ausschließlich für Romeo denkbar. |
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| Bewertung von Jacqueline am 17.08.2012 | |
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Meine ausfühlichere Rezension auf : www.jackiisbuecher-blog.blogspot.com Meine Meinung: Das Buch war wirklich gut.Die Story ist neu und richtig cool. Gut,es ist zwar wieder mit "Verbotene Liebe" aber hier ist es keine ausgelutschte Version. Dennoch gibt es etwas zu meckern. Denn die Protagonistin Julia ist mir nicht ganz schlüssig. Sie ist einerseites total Symphatisch aber andererseits nicht gerade veranlagt schlau zu denken.Manchmal. Sie ist etwas eigen. Aber sonst war das Buch und die Charakter wirklich gut :) Den zweiten Teil werde ich auf alle Fälle lesen! LG Jackii |
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| Bewertung von VampyLady am 02.08.2012 | |
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Beginnend mit einer Szene in Verona im Jahre 1304 wird mir gleich klar, welcher wunderschöne Schreibstil mich hier erwartet. Schon nach wenigen Sätzen war ich in die schreibweise der Autorin verlieb… sie schreibt sehr bildlich und gefühlvoll, ganz so, wie ich es mir für einen Roman um Romeo und Julia gewünscht hatte, und so versprechen schon die ersten paar Seiten sehr viel Romantik. Die gesamte Geschichte konnte mich fesseln und ist toll erdacht. An manchen Stellen ist die Spannung so groß, dass man den Atem anhalten möchte. Diese Spannung wird immer wieder durch die verschiedenen Wendungen geschürt und die Autorin lässt die Leser bei vielen Personen sehr lange im unklaren, welche Rolle sie noch spielen werden und auf welcher Seite sie stehen. Somit bleibt natürlich sehr viel Spielraum für eigene Vermutungen und Ideen. Wie zu erwarten, spielt aber auch die Liebe eine große Rolle, im Vordergrund natürlich Julias. Hier geht es aber um eine sehr starke Liebe die natürlich auch mit ein paar Klischees behaftet ist, sich in meinen Augen aber von den gängigen Liebesgeschichten abheben kann. Mit wunderschönen Worten werden hier Gefühle, Angste und Sorgen beschrieben, die mir persönlich das Herz erwärmen konnten, denne es aber auch nicht an Ernsthaftigkeit mangelte. Keiner Figur fehlt es an Charakter und somit finden sich in diesem Roman nicht nur starke Protagnisten sondern auch etliche toll ausgearbeitete “Nebendarsteller”. Langeweile, unnötig in die Länge gezogene Szenen oder nichtssagende Dialoge habe ich vergebens gesucht und es viel mir nicht schwer, die “neue Rolle” von Romeo und Julia anzunehmen. Es ist unglaublich schön, mit zu erleben, wie Julia zu sich selbst findet und – zurück zur Liebe. Ich habe das Buch begonnen und wollte eigentlich erst einmal nur “reinlesen”, konnte es dann aber nicht mehr aus den Händen legen und musste mich zwingen, ein paar Seiten für den nächsten Tag zu lassen, damit ich wenigstens ein winzig kleines bisschen mehr Zeit mit diesem Roman verbringen konnte. Himmel war ich traurig, als ich dieses Buch dann doch schneller beendete als mir lieb war. Die Tatsache, dass ich bis dato davon ausgegangen war, dass es sich um einen Einzelroman handelte, steigerte meine Laune nicht wirklich. Von mir gibt es volle Punktzahl :) |
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| Bewertung von Nata_ aus Ulm am 05.06.2012 | |
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Die komplette Rezension gibt's hier: http://www.bubbly-books.blogspot.de/2012/05/rezension-julia-fur-immer-stacey-jay.html Lieblingszitat: »Was haben sie dir versprochen?«, frage ich. Das muss ich wissen, bevor es vorbei ist. »Sie haben mir dein Glück versprochen.« Er schenkt mir ein Lächeln; ein zerstreutes, verwirrtes Lächen. »Ewiges Glück und ewige Freude, mehr, als ich dir jemals geben könnte. Aber als ich dein Gesicht sah, wusste ich, dass du das alles nie bekommen wirst. ich konnte die Wahrheit in deinen Augen sehen. Du hast mich viel zu sehr gehasst, um jemals glücklich werden zu können.« Julia für immer (S.297) Schreibstil: Zuerst muss ich sagen, dass ich das Buch fast an einem Stück durchgelesen haben, ich konnte es einfach nicht weglegen und so habe ich den ganzen Sonntag über gelesen. Deshalb kann ich auch sagen, dass das Buch sehr einfach und jugendlich geschrieben ist, aber das besonderes ist, dass es Zitate aus dem Original beinhaltet, was dem Buch einen besonderen Touch gibt. Ein bisschen schwer habe ich mir mit den Kapiteln aus Romeos Sicht getan, aber das könnte auch an der anderen Schriftart liegen. Im allgemeinen ist es Stacey Jay aber gut gelungen, aus "Romeo und Julia" ein sehr schönes, abwechslungsreiches Jugendbuch zu schreiben, ohne zu genau auf das Original einzugehen. Alles in allem beinhaltet das Buch sowohl lustige, spannende als auch traurige Passagen. Fazit: So, das ist meiner Meinung nach wieder ein Buch, das man lesen muss. Es ist so traumhaft und auf keinen Fall einseitig. Neben der Romantik enthält das Buch viel Spannung und Abwechslung. Das Buch hat mich schon von den ersten Seiten an gefesselt. Schon nach der Einführung im ersten Kapitel war ich schon zum ersten Mal geschockt, als Julia plötzlich in einem anderen Körper aufwacht. Aber die Idee hat mir sehr gefallen, dass Romeo und Julia in anderen Körpern umherspazieren. Aber die Charaktere selbst sind geblieben und zumindest Julia finde ich total bezaubernd in dem Buch, obwohl so viel Hass in ihr steckt, versucht sie andere glücklich zumachen. Sie hilf sogar über ihre Mission hinaus und beweist wahre Stärke, aber auch ihre Schwächen passen zu ihr, nachdem was sie erlebt hat. Aber auch mit Romeo konnte ich mich anfreunden, nachdem ich mich vom ersten Schock erholt habe. Ich weiß er hat Julia getötet, aber allem Anschein nach bereut er es ja irgendwo tief in sich drin und schließlich liebt er Julia immernoch. Das macht ihn meiner Meinung nach schon ein bisschen sympathischer, auch wenn viele seiner Taten immernoch erschreckend. Aber ich hoffe mal, dass er sich im zweiten Teil ändert und nicht mehr dieser ganz so schlimme, aber süße und verrückte Psychopath ist. Und die neue Person, im Gegensatz zum Original, Ben ist ein Perfekt. Schon bei seinem ersten Auftritt outet er sich als Traumtyp und ich kann es Julia nicht verübeln, dass er ihr den Kopf verdreht. So und das wärs zu den Personen, wenn man die Nebenpersonen außer Acht lässt. Wie ich schon sagte, ist das Buch sehr abwechslungsreich und damit unvorhersehbar. Somit ist auch immer Spannung gegeben, was manchmal auch durch die Überschlagung der Ereignisse hervorgerufen wird, aber auf eine Gute Art und Weise, denn wenn man sich kurz erholt hat, kommt schon die nächste Welle mit Ereignissen auf einen zu. Und man muss es wirklich bis zum Schluss lesen, den erraten kann man das Ende, meiner Meinung nach, nicht wirklich. Aber dafür ist das Ende sehr schön, da es ein Happy End für jemanden gibt, der es wirklich verdient hat, aber damit fehlt noch ein weiteres Ende, auf das ich in "Romeo für immer" sehr gespannt bin. Und natürlich hoffe ich, dass mich auch der nächste Teil genauso überzeugt, wie dieser hier. ;) |
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Bewertung von Nadja_13 am 22.04.2012 |
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meine Meinung: Die Geschichte beginnt damit, dass Julia in Ariels Körper aufwacht, man bekommt ein paar Erklärungen, weshalb sie ihren Körper übernommen hat und was geschehen ist bevor Julia Ariels Körper eingenommen hat. Dann taucht auch schon Romeo auf und Julia muss schnellstens von ihm weg kommen, da sie noch nicht genug Kraft hat, um gegen ihn zu kämpfen. Man ist also sofort mitten im geschehen und hat genau wie Julia nicht wirklich Zeit sich zu orientieren. Die Geschichte geht dann auch ziemlich rasant weiter, denn Julia hat es alles andere als einfach die beiden Seelenverwandten zusammen zu bringen und das nicht nur wegen Romeo. Denn die beiden Seelenverwandten Ben und Ariels beste Freundin Gemma scheinen nicht wirklich zusammen zu passen. Dass Julia sich dann selbst auch noch verliebt macht das ganze natürlich auch keineswegs einfacher, besonders da sie sich in Ben verliebt, den sie eigentlich mit Gemma zusammen bringen sollte. Erzählt wird die Geschichte grösstenteils aus der Sicht von Julia, mit kleinen Zwischenspielen, die aus der Sicht von Romeo erzählt werden. Den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen, sonst aber nicht weiter erwähnenswert. Die Geschichte ist durchwegs spannend, manchmal allerdings auch etwas verwirrend, da irgendwie weder Romeo, noch Julia wirklich viel über ihre Aufgabe und ihre "Auftraggeber" zu wissen scheinen und schon gar nicht, weshalb bei dieser Mission nichts normal verläuft. Obschon Romeo zumindest mehr zu wissen scheint als Julia, die so ziemlich ahnungslos ist. Leider kann man sich bei Romeo aber nie sicher sein, ob er die Wahrheit sagt. Sowieso wurde ich aus Romeo nicht schlau. Ich wusste nicht ob er mir Leid tun sollte, da er ziemlich verrückt zu sein scheint oder ob er es verdient hat. Manchmal kam er sogar ziemlich "nett" rüber, aber man kann sich nie sicher sein, ob er Julia wirklich helfen will oder ob er sie am liebsten umbringen würde. Ich muss aber zugeben, dass ich ihn irgendwie trotzdem die ganze Geschichte über mochte, obschon sich Julia in ihren Hass und ihre Abscheu ihm gegenüber ziemlich hineinsteigert und kein gutes Haar an ihm lassen konnte. Julia hingegen ist ein sehr sympathischer Charakter, trotz ihrer Verbitterung versucht sie alles in ihrer Macht stehende um Liebende zusammen zu bringen. Sogar Gemma und Ben, obschon sie Gemma nicht mag, da diese zickig, egozentrisch und eine schlechte Freundin ist, und in Ben verliebt ist. Ihr innerer Konflikt, oder besser ihre inneren Konflikte, denn von diesen gab es viele, wurden gut dargestellt. Trotzdem hat mir irgendwas an ihr gefehlt, ich kann nicht mal benennen was, um sie wirklich ins Herz schliessen zu können. Gemma habe ich ja oben schon beschrieben und daraus wird wohl auch verständlich weshalb ich sie nicht wirklich sympathisch fand. Ich hätte es gut gefunden, wenn sie sich im Verlauf der Geschichte etwas verändert hätte, was sie aber leider nicht tat. Ben fand ich zwar durchaus sympathisch, aber er war mir auch ein bisschen zu flach, ich hätte gern mehr über ihn erfahren. Auch über Ariel hat man nach meinem Geschmack etwas wenig erfahren, denn der Fokus liegt schon stark auf Julia. Besonders frage ich mich, was mit ihr am Ende der Geschichte geschehen ist, soweit ich mich erinnern kann wird das nämlich nirgends erwähnt. Das Ende ist sowieso ein bisschen eine Sache, ich persönlich fand es eigentlich nicht schlecht, auch wenn ich es nicht sehr zufrieden stellend fand, besonders weil ich gern wüsste was mit Ariel geschehen ist, aber ich habe auch schon in ein paar Rezensionen gelesen, das es auch Leute gab, die es absolut schrecklich fanden. Ist halt auch wieder Geschmackssache, nur kann man die Leser schlecht vorwarnen, was auf sie zukommt. Was ich allerdings gut fand ist, dass die Geschichte in sich ziemlich abgeschlossen ist. Fazit: Julia für immer ist eine spannende Geschichte mit sehr viel Liebe, aber auch Hass, die zwar teilweise etwas verwirrend ist, insgesamt aber dennoch überzeugt. |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 21.04.2012 |
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"Romeo und Julia" - ein Meisterwerk der Literaturgeschichte. Schon oft haben Autoren versucht, eine moderne Version der Geschichte zu erschaffen, wirklich gelungen ist dies in meinen Augen allerdings nur sehr selten. Leider auch bei diesem Buch, denn "Julia für immer" ist Langeweile Pur. Die Idee, dass Julia nicht für die Liebe gestorben ist, sondern von Romeo für die Unsterblichkeit geopfert wurde, ist zwar ganz nett, aber die Umsetzung hat mir ganz und gar nicht zugesagt. Ganz im Gegenteil, ich hatte bei diesem Buch eher das Gefühl, dass die Autorin krampfhaft versuchen wollte, sich von anderen "Romeo und Julia" Geschichten abzuheben. Die Feindschaft zwischen Romeo und Julia wurde mir ein bisschen zu übertrieben dargestellt. Zwar konnte ich die Wut verstehen, aber es wirkte alles zu aufgesetzt. Aus der Geschichte hätte man einiges machen können, allerdings wurde das Pulver viel zu schnell verschossen, sodass ich mich bereits nach den ersten 50 Seiten gelangweilt habe. Der Schreibstil ist ganz okay, nicht unbedingt herausragend, aber immerhin noch einigermaßen flüssig. Allerdings wird mir die Autorin hiermit nicht wirklich in Erinnerung bleiben, da mir das Besondere gefehlt hat. Die Geschichte wird einfach runter erzählt, ohne mit Highlights zu glänzen. Genauso erging es mir auch mit den Charakteren, denn auch da fehlt so einiges. Julia ist mir von Anfang an unsympathisch gewesen. Sie wirkt sehr verbittert und verbissen und sinnt nach Rache, was sie mehr als nur einmal erwähnen muss. Als sie den Körper von Ariel übernimmt, wirkt auch dabei alles eher überschaubar und sehr egoistisch, denn sie versucht kaum, sich Ariel anzupassen und nimmt es leichtsinnig hin, wenn man Ariel nicht unbedingt wiedererkennt. Ich konnte ihren Hass auf Romeo gut verstehen, allerdings wirkt die Umsetzung dabei viel zu hart und unsympathisch, da nichts anderes für sie zu zählen scheint. Auch die anderen Charakteren konnten mich nicht überzeugen. Sie blieben recht farblos und bekamen von der Autorin nicht die nötige Aufmerksamkeit, um langfristig im Gedächtnis zu bleiben. Nur Gemma, die hier als Ariels beste Freundin auftaucht, fällt einigermaßen auf, allerdings eher im negativen Sinne, denn sie ist sehr arrogant und egoistisch, was quasi die komplette Geschichte für mich widerspiegelt. Die Liebesgeschichte wirkte auf mich alles andere als authentisch, da den Charakteren weder die nötige Zeit gegeben, noch das Gefühl ausgestrahlt wird, dass hier was Großes entsteht. Vielmehr hatte ich auch hier das Gefühl, dass es einfach in die Geschichte hinein muss, statt sich große Gedanken über den Inhalt zu machen. Wunderschön ist dagegen das Cover, dass ein toller Hingucker ist. Die Farbgestaltung hat mich sofort angesprochen und war letztlich mit ein Kaufgrund. Allerdings sieht man an diesem Buch auch wieder, wie sehr ein Cover doch täuschen kann. Insgesamt hat mir "Julia für immer" leider gar nicht gefallen. Manche Ideen waren zwar nett, aber absolut überzogen und alles andere als authentisch. Die Fortsetzung werde ich definitiv nicht mehr lesen. |
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| Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 20.02.2012 | |
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Schon immer hat mich die Geschichte von Romeo und Julia fasziniert, zwar ist sie etwas selbstzerstörerisch, aber welche Seele sehnt sich nicht nach einem Gegenstück, jemanden für den man alles opfern würde. Tja und genau darum wirkte "Julia für immer" (eng. "Juliet Immortal") so eine Faszination auf mich aus, bis ich es gelesen habe und nicht mehr aufhören konnte. . Die Aufmachung des Buches ist einfach wunderschon. Das Mädchen das uns von aus dem Cover des deutschen Buches anblickt scheint jene Julia zu sein, die Romeo so angebetet hat. Auch die englische Version ist unheimlich schön und passt sogar noch besser zu dem Buch mit den Klippen und dem Meer. . Wie schon erwähnt haben mich vor allem die Parallelen zu dem Werk von Shakespeare gefallen und als ich dann sah was die Autorin damit angestellt hat war ich hin und weg. Das Romeo und Julia beide von höheren Mächten rekrutiert werden um wahre Liebende zusammenzuführen bzw sie dazu zu bringen aufzugeben und zu morden. Eine Welt in der Gut und Böse um die wahre Liebe kämpfen und sie beeinflussen und in dem die Seele von Söldnern und Helfern in Körper fahren um auf Erden zu wandeln. Bei Julia ist das mit Ariel der Fall und sie lebt von da an ihr Leben und leider ist Romeo auch da um ihr alles zu versauen und das kann er verdammt gut wie sich im Laufe der Handlung zeigt. . Wo ich schon mal bei den Charakteren und vor allem Romeo bin, macht euch auf etwas gefasst, denn er ist nicht nur ein redenschwingender Jüngling von dem wir alle träumen, er ist als Söldner ein wahres Ekel wenn er will und macht unsrer Prota Julia das Leben mehr als schwer. Julia, oh Julia - sie ist es die uns ständig durch das Buch begleitet und mit ihrem Hass auf Romeo und ihrer Rachsucht steckt sie uns förmlich an. Was Ben betrifft bin ich von Anfang an bezaubert, er ist ein echt toller Charakter mit so manch versteckter Facette die wir im Laufe der Geschichte kennenlernen. Alles in allem sind Hauptcharaktere und auch Nebencharas amüsant und teils echt teuflisch - wenn sie es sein müssen :) Eine gute Mischung! . Der Schreibstil von Stacey Jay hat mich auch von der ersten Seite an gepackt. Sie hat so viele gefühlvolle Szenen und blutige Kämpfe in "Julia für immer" (eng. "Juliet Immortal") eingebaut, die einem ein ums andere Mal ihr Können beweisen. Vor allem Passagen die sich um Julia drehen wie sie allmählich ihre Ungläubigkeit gegenüber der Liebe verliert, aber auch ihre herzzerreißenden Erinnerungen an Romeo trieben mir die Tränen in die Augen. Ja die Autorin hat es geschafft das ich nach langem bei einem Buch wieder vollkommen weich wurde. Auch die kurzen Zwischenspiele von Romeo geben einem einen kleinen Anstoß warum er tut was er tut. . Zuletzt aber noch kurz zum Tiefgang. Es hat mich echt umgehauen wie tiefgründig hier vieles war, es ist zwar immer subjektiv und andere mögen nicht meiner Meinung sein, aber ich fand das die "Liebesgeschichte" von Romeo&Julia und die Geheimnisse die das Buch birgt tiefer gehen. Für Träumer wie mich ein gefundenes Fressen und für alle die ähnlich romantisch sind hoffentlich auch :) . Fazit Ein Wahnsinnsbuch mit tollen Charakteren und einer Geschichte die sich gewaschen hat. Romantik, Geheimnisse und Kämpfe - das Buch vereint so einiges in sich, aber vor allem ist es ein Buch über die wahre Liebe und die Hoffnung. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen und mein Tipp an alle Romantiker! . Reihe Eines steht schon mal fest - "Romeo redeemed" wird im Herbst diesen Jahres auf englisch erscheinen, die Fortsetzung zu "Julia für immer" (eng. "Juliet Immortal"). Mehr steht allerdings noch nicht fest. |
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| Bewertung von Melissa3003 aus Bielefeld am 15.02.2012 | |
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Bevor ich etwas über das Buch erzähle, möchte ich erst mal etwas über das Cover sagen. Wie auch bei den anderen Büchern die ich aus dem INK- Verlag kenne, ist das Cover von "Julia für immer" wunderschön gestaltet. Statt des klassisch- langweiligen, einfarbigen Buchrücken die man bei anderen Hardcover kennt, erwaret einem hier unter dem Schutzumschlag ein wündeschönes, in roten Farben gehaltenes und mit Mustern überzogenes "zweites Cover", das wirklich jedes Bücherregal aufpeppt. Nun zur Story: Das Buch wird aud der Sicht von Julia erzählt, die, anders als allgemein verbreitet, sich nicht aus trauer um den Verlust Romeos umbrachte, sondern von diesem persönlich getötet wurde um seinerseits Unsterblichkeit zu erlangen. Das Buch beginnt mit einer Szene aus dem Verona des 1300 Jahrhunderts, und schnell wird einem klar, dass es sich hierbei nicht nur um eine klassische Liebesgeschichte, sondern vielmehr um den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Hass und Liebe handelt. Denn auch Julia wurde in jener Nacht unsterblich, sie ist eine "Botschafterin des Lichts", sie wird im Laufe der Jahrhunderte zurück auf die Erde geschickt wo sie in verschiedenen Körpern erwacht und dessen Aufgabe es ist Seelenverwandte Paare aufzuspüren, sie zusammenzuführen, und nicht zu vergessen sie zu beschützen. Denn Romeo ist ihr stets dicht auf den Fersen, er ist jetzt ein "Söldner der Apokalypse", die um jeden Preis verhindern wollen das diese Seelenverwandten zueinanderfinden und alles dafür tun würden das Gute in den Menschen zu zerstören. Und so kommt es, dass Julia nun bis in alle Ewigkeit gegen ihren einstigen Geliebten und dessen bösen Machern zu kämpfen muss. Doch als Julia dieses Mal auf die Erde geschickt wird und in dem Körper der 18 jährigen Ariel erwacht, merkt sie schnell dass an diesem Auftrag etwas nicht stimmt. Während sie sich noch in Ariels Leben einfindet, muss sie erkennen dass sie dieses Mal ganz auf sich alleine gestellt ist. Sie kann keinen Kontakt zu den anderen Botschaftern des Lichts herrstellen und auch Romeo scheint dieses Mal auf etwas anderen konzentriert zu sein, und bittet Julia um ihr Vertrauen. Doch kann sie ihm nach allem was er ihr angetan hat wirklich noch trauen? Verwirrt und gefangen in einem fremden Körper muss Julia nun mit den Schmerz ihrer Vergangenheit und den Dämonen der Gegenwart kämpfen, denn nach mehr als 700 Jahren scheint sich ihr Herz plötzlich wieder für jemanden zu öffnen... Also ich muss wirklich sagen dass mich dieses Buch wirklich positiv überrascht hat. Das Buch ist in einem so schönem Stil geschrieben, dass ich es garnicht mehr aus der Hand legen konnte und letztendlich traurig war als ich es dann schließlich zuende gelesen hatte. Aber zu meiner Freude habe ich erfahren dass es eine Fortsetzung geben soll, diese soll sich wahrscheinlich dann mehr um Romeo handeln. Ich kann nur sagen dass das Buch wirklich klasse ist und ich es jedem der mal eine etwas andere Liebesgeschichte lesen möchte nur empfehlen kann. |
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Bewertung von Manja Teichner aus Krefeld am 12.02.2012 |
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Meine Meinung: In „Julia für immer“ schreibt Stacey Jay über die junge Julia, welche als Botschafterin des Lichts für die Liebenden kämpft. Zu diesem Zweck bewohnt sie vorübergehend den Körper ihrer Schutzbefohlenen um zwei Seelenverwandte zueinander zu führen. In diesem Buch ist es Ariel Dragland, deren Körper Julia bezieht. Ariel wohnt in Solvang, einem Ort in Kalifornien. Julias Einsätze finden für gewöhnlich etwa alle 50 Jahre statt, wofür sie den Nebel des Nichts verlässt. Diesmal aber sind nur ungefähr 15 Jahre vergangen und schnell wird ihr klar, irgendwas ist anders dieses Mal. Ihre Kräfte schwinden und dann ist auch noch Romeo, Söldner der Apokalypse, direkt in ihrer Nähe. Einst haben sich die beiden geliebt, doch nun sind sie erbitterte Feinde. Sie jagen sich seit über 700 Jahren, mit dem einen Ziel, sich gegenseitig zu töten. Doch auch Romeo, der unsterblich ist seit Julias Tod 1304 und durch die Körper Verstorbener wandert, in diesem Buch ist es Dylan, spürt das diesmal etwas anders ist. Die Weichen für den letzten Kampf sind somit gestellt. Mit „Julia für immer“ hat Stacey Jay ein Buch voller Emotionen geschaffen. Dank ihres Schreibstils im Präsens und der Sichtweise Julias weiß sie den Leser jederzeit zu fesseln. Immer wieder werden Rückblenden in die Vergangenheit eingebaut, so hat der Leser die Möglichkeit Ariel ein wenig kennenzulernen. Ihre Seele ist zwar nicht anwesend, trotz allem spielt sie aber eine tragende Rolle. Durch ihre Erinnerungen erfährt man als Leser, welch ein Mensch Ariel eigentlich ist. Man erfährt wie gebrochen sie doch ist und wie es um ihr Verhältnis zu ihrer Mutter Melanie gestellt ist. Da eine Seelenverwandte Gemma, Ariels beste Freundin, ist bekommt man als Leser durch Ariels Gedanken und Erinnerungen einen guten Eindruck über Gemma. Leider wird Gemmas Familie nur kurz angeschnitten, was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne mehr über dieses Mädchen erfahren. Ich hoffe Stacey Jay wird in der Fortsetzung ein paar mehr Geheimnisse lüften. Durch Gemma lernt Julia Ben kennen. Er ist der männliche Seelenverwandte und, so glaubt Julia, für Gemma bestimmt. Ben allerdings denkt nicht so und so verlieben sich Julia/Ariel und Ben ineinander und Ben zeigt Julia, die seit ihrem Tod 1304 nicht mehr an die wahre Liebe glaubt und an gebrochenem Herzen leidet, das es die wahre Liebe doch gibt. Der Grat zwischen Liebe und Hass ist eben doch sehr schmal. Das Cover dieses Buches ist wahrhaft traumhaft. Wenn man ein „ INK Buch“ in den Händen hält, so kann man sich fast sicher sein, dass das Buch unter dem Schutzumschlag nicht einfach nur ein Buch ist, sondern etwas Besonderes. So auch „Julia für immer“. Die Rottöne des Schutzumschlages werden auch darunter aufgegriffen, verbunden mit Ranken, die den Bucheinband zieren. Ich habe dieses Buch an nur 2 Abenden gelesen und immer wieder habe ich beim intensiven Mitfiebern ertappt. Als ich fertig war musste ich erst mal kurz durchatmen, so sehr hat mich dieser Roman beeindruckt. Stacey Jay hat es geschafft mir Shakespeares Werk „ Romeo & Julia“, das ich während meiner Schulzeit nicht so wirklich mochte, auf fantastische Weise nahezubringen. Fazit „Julia für immer“ ist eine gelungene Kombination aus Liebe, Romantik und actionreicher Spannung. Es ist eine moderne Variante von „ Romeo & Julia“, die absolut fesseln kann. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Vielen Dank an den Egmont Ink Verlag für dieses Leseexemplar. |
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| Auch erhältlich als |
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| eBook, ePUB EUR 16,99 |
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