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Bewertung von lacrima aus Erfurt am 14.05.2013 |
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"Herr aller Dinge" war mein erster Roman von Andreas Eschbach, aber gewiss nicht mein letzter... Die Geschichte "Herr aller Dinge" handelt von Hiroshi und Charlotte, zwei junge Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hiroshi ist ein japanischer Junge, der mit seiner Mutter im Dschungel der Großstadt Tokio auf engem Raum lebt. Charlotte, die Tochter eines Diplomaten, welche das "Glück" hat, nicht in Armut leben zu müssen, sind aufgrund der Fürsorge der Eltern so einige Kindheitserlebnisse nicht vergönnt. Beide lernen sich immer näher kennen, was den Eltern nicht so recht zu gefallen scheint. Hiroshi hat eine Idee, wie es gelingen könnte, die Unterschiede zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen. Diese möchte er auch umsetzen, um damit schlussendlich auch die Liebe von Charlotte für sich zu gewinnen. Doch was er damit anrichtet und was ihn und alle anderen noch erwartet, das kann er noch nicht ahnen.... "Herr aller Dinge" ist ein äußerst spannender Roman, den ich nur empfehlen kann. Er ist wirklich sehr interessant geschrieben, auch wenn die Handlung sehr umfassend und das Buch somit nichts für mal eben zwischendurch ist. Dennoch werden einem sehr angenehme Stunden und ein schönes Lesevergnügen beschert. Eines meiner nächsten Bücher wird wohl eines von Andreas Eschbach werden :) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Tobias1504 aus München am 11.05.2013 | |
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Andreas Eschenbach ist ein deutscher Schriftsteller und zählt heute zur Rige der Topautoren. Auch Titel wie "Eine Billion Dollar" oder z.B. Das Jesus-Video" zählen zu seinen Meisterstücken. Für mich war es das erste Buch was ich von ihm gelesen habe, es wird aber mit Sicherheit nicht das Letzte sein. Die Handlung ist sehr umfassend und weitreichend, und man muss sich von anfang an konzentrieren um "am Ball" zu bleiben. Dafür wird man aber bis zum Schluss nicht enttäuscht. Es geht nicht nur um die Liebe zwischen Hiroshi und Charlotte sondern auch um die Idee seine Erfindung in die Tat umzusetzen. Auf vielen Ebenen entwickelt sich ein Eigenleben und das Ende zeichnet sich sehr lange nicht ab. Super spannend und toll geschrieben. Wie gesagt, nichts für zwischendrin, aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Sue aus HBN am 04.04.2013 |
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Der Roman "Herr aller Dinge" war mein erstes Buch des deutschen Schriftstellers Andreas Eschbach. Der doch etwas ungewöhnliche Einband wirkt ansprechend und hat mich neugierig werden lassen, ob der Inhalt genauso vielversprechend sein würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte des Buches ist sehr umfassend, weshalb die Bezeichnung "Roman" das Komplettpaket meines Erachtens nur unzureichend beschreibt. Die Handlung ist sehr umfassend und garantiert Lesespaß. Wir erleben eine Freundschaft, die sich zur Liebe entwickelt, aber an dem Problem scheitert, welches auch den Hauptaspekt des Buches bildet: Die Kluft zwischen Arm und Reich. Was wäre, wenn alle Menschen reich wären? Hiroschi - einer der beiden Hauptpersonen und aus sehr einfachen Verhältnissen - hat eine Idee zur Beseitigung dieser Differenzen schon in seiner Kindheit. Erst die Zeit, seine Bildung und die richtigen Kontakte und Mittel lassen ihn diese Erfindung auch in die Tat umsetzten. Er will, dass kein Mensch mehr Dinge tun muss, die er nicht will und dass zwischen den Menschen nicht so etwas Banales, wie z. B. Geld oder Besitz, steht. Und ganz nebenbei hofft er auch, dass seine große Liebe Charlotte, welche aus gutem Hause stammt, endlich zu ihm findet. Doch der Weg zu seinem Ziel ist steinig und lang. Es gibt Kontrahenten, welche sich seine Erfindung zu Eigen machen wollen. Es gibt Rivalen, die ihm seinen Erfolg nicht gönnen. Und es gibt einen folgenschweren Vorfall, der Hiroschi ganz nah an die Lösung aller Probleme heranführt, aber auch zeitgleich sein eigenes Schicksal besiegeln wird. Denn seine Schöpfung ist gefährlich. Sie würde die Welt, so wie wir sie kennen, komplett verändern. Aber der Mensch ist gierig und machtbessen... Das Buch lässt den Leser nachdenklich werden. Man überlegt: Was wäre, wenn... Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Marabu am 22.03.2013 |
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Hiroshi und Charlotte lernen sich mit 10 Jahren in Tokio kennen. Charlotte, Tochter des französischen Botschafters, lebt im Luxus und ist sehr einsam, während das Geld, was Hiroshis Mutter als Waschfrau in der Botschaft verdient, gerade so zum Leben reicht. Beide lernen voneinander und es entsteht eine Freundschaft für das Leben, obwohl Charlotte Tokio verlassen muss, ohne sich vorher von Hiroschi verabschieden zu können. Wieder allein, arbeitet Hiroshi an seinem großen Traum, in dem alle Menschen gleichgestellt sind und es weder Armut noch Reichtum gibt. Eines Tages steht der Vater von Hiroshi vor der Tür und ermöglicht ihm ein Studium. Dort trifft er nach Jahren Charlotte wieder. Im Laufe der Zeit begegnen sich die beiden immer wieder, stehen aber nie zu ihren Gefühlen. Das hört sich alles nach einem wunderbaren Liebesroman an, doch die Irrwege der beiden sind nur ein Teil dieser Geschichte. Während Charlotte aufgrund ihrer Gabe Anthropologie studiert, beschäftigt sich Hiroshi weiter mit Robotik, um seinen Traum irgendwann real werden zu lassen. Und genau diesen Traum beschreibt Andreas Eschbach für meinen Geschmack zu ausführlich. Wer sich für diese Materie nicht interessiert, verliert leicht den Überblick und die Lust am Weiterlesen. Da ich vorher noch kein Buch von Eschbach gelesen habe, hat es mich sehr erstaunt, das er als Autor so in die Materie aufgegangen ist. Das Thema ist gut, aber weniger technisches Wissen und das Buch wäre interessanter gewesen. Die Seitenzahl hätte sich halbiert und somit wäre das Buch auch handlicher für den Leser. Natürlich sind Erklärungen wichtig um den Protagonisten folgen zu können, aber man muß leider nicht so viel Insiderwissen erlangen, um danach fast eine Doktorarbeit schreiben zu können. Die Grundthematik dieses Buches ist nicht gerade mein bevorzugtes Genre, doch die Geschichte zwischen Hiroshi und Charlotte macht das Buch lesenswert, so das ich sie mit 3 Sternen weiterempfehlen kann. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von Kitana09 am 23.02.2013 | |
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Herr aller Dinge, der flüchtige Leser könnte vielleicht den einen oder anderen wichtigen Zusammenhang überlesen , z.b. Charlottes Gabe, von der man am Anfang und zwischendurch etwas hört und deren Wichtigkeit, erst zum Schluss des Buches so richtig zum Vorschein kommt. Also dieses Buch ist nicht zum überblättern von kapiteln gemacht, nach einer kurzen einlese zeit wird es sehr spannend und die gedanken werden angeregt, soziale unterscheiede werden klar rauskristallisiert. Mein Fazit: Nichts für zwischendurch leser, man muss sich schon ganz auf das buch einlassen um die ganzen hintergründe und verwicklungen zu verstehen. Für jeden ist etwas dabei, also für alle schichten der lesegesellschaft geeignet :D Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 31.08.2012 |
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Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen – und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses – und des schrecklichsten aller Verbrechen ... |
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Bewertung von Volker M. am 18.01.2012 |
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Pandoras Büchse 2.0 "Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden." Protagonist Hiroshi Kato scheint diese Weisheit von Arthur C. Clarke (2001-Odyssee im Weltraum) im Sinn zu haben, als er die Lösung aller Probleme der Welt in Angriff nimmt. Aus einer Idee seiner Kindertage entwickelt das Genie die Grundlagen einer Technologie, die alle Menschen reich machen wird. Denn: "Warum sind einige Menschen arm und andere reich? Reich sind diejenigen, die andere für sich arbeiten lassen können." Also entwickelt Kato eine Armee von universalen Nanorobotern, die uns Menschen zu Diensten sein soll. Doch es kommt natürlich ganz anders, denn es ist nicht im Sinn der Mächtigen, dass alle Menschen Zugriff auf alle Ressourcen haben und das auch noch ohne Gegenleistung. Geld hätte keine Macht mehr über uns. Und damit auch die Mächtigen nicht mehr. Ein furchtbarer Gedanke. Aber das alles ist nur ein winziger Aspekt in diesem überaus spannenden und brillant erzählten Science Fiction Thriller von Andreas Eschenbach. Es geht auch um die Beherrschbarkeit von Hochtechnologien, um die Frage, ob wir Menschen auf lange Sicht überleben können, oder ob unsere gewalttätige Natur uns irgendwann den Garaus macht. Oder ob das alles nicht schon einmal geschehen ist. Die Geschichte ist dramaturgisch raffiniert konstruiert, die Charaktere glaubwürdig und interessant, man fiebert der nächsten Wendung nach, die immer überraschend ist, ohne die Logik mit Füßen zu treten. Es gibt viele anfangs gut erzählte Geschichten, bei denen der Autor am Ende die Kurve nicht bekommt. Andreas Eschenbach weiß, wie man einen Spannungsbogen schlägt, der zum Schluss beim Leser kein schales Gefühl hinterlässt. Das ist Unterhaltungsliteratur auf höchstem Niveau. Und wer glaubt, ich hätte hier schon etwas viel vom Plot offen gelegt, als dass es noch spannend sein kann, dem sei versichert: Die Geschichte hat so viele Ebenen und Höhepunkte, dass es für zwei gereicht hätte. Und ich habe hier noch nicht mal eine halbe davon angedeutet. Wessen Fingernägel also 9 Stunden Kauen aushalten, dem sei dieses Hörbuch wärmstens empfohlen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 05.10.2011 |
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Die Idee, dass alle Menschen frei von materiellen Sorgen leben könnten, ist nicht neu, aber immer wieder faszinierend. Wie schön wäre es doch, wenn „Replikatoren“ für endlosen Nachschub sorgen würden oder kleinste, sich selbst reproduzierende Nanoroboter all die Maschinen erzeugen könnten, die unser Leben leichter machen. In seinem neuen Roman „Herr aller Dinge“ geht Andreas Eschbach diesen Gedanken nach und spinnt darum eine spannende Geschichte mit fantastischen Zügen, die uns nebenbei viel Wissen über Nanotechnologie und moderne Robotik vermittelt. Dabei geht er verschiedenen utopisch-wissenschaftlichen Ideen nach, wie man z.B. Armut und Ressourcenknappheit entgegentreten kann, und lässt dabei so manchen Gedanken an die schöne Utopie von Gene Roddenberrys heiler Star Trek-Welt aufkommen. Es ist aber auch die Geschichte von Hiroshi und Charlotte, die sich immer wieder treffen, ohne zueinander finden zu können - fast schon eine Allegorie auf die heutige Lage der Menschheit, die die Erde mit ihrem Wissen in ein Paradies verwandeln könnte, wenn da nicht die Menschen selbst wären, die sich im Wege stehen. So ist „Herr der Dinge“ ist eine sehr spannende und gelungene Mischung aus Utopie und Wissenschaftsroman. |
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| Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 21.09.2011 | |
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Das Buch handelt von Hiroshi, einem amerikanisch-japanischen Mischlingsjungen aus ärmlichen Verhältnissen und von Charlotte, Tochter eines französischen Botschafters. Trotz der Standesunterschiede freunden sich die beiden Kinder über alle Schranken hinweg an und diese Freundschaft zieht sich durch ihr ganzes Leben. Schon in der Kindheit werden die Weichen gestellt. Hiroshi will hoch hinaus, möchte die Grenzen zwischen arm und reich sprengen und er möchte, dass sich alle Menschen ihre Träume und Wünsche erfüllen können. Diesem Ziel widmet er sein ganzes Leben, er studiert und betreibt innovative Forschungen in der Robotik um neuartige Roboter zu kreieren, die den Menschen die ganze Arbeit abnehmen können, damit diese endlich frei sind zu tun und zu lassen was immer sie möchten. Hiroshi findet sowohl Unterstützung und Geldgeber als auch Ablehnung. Viele Menschen, die er im Laufe seines Lebens trifft können seinem Geist und seinen Ideen nicht folgen und werden von Neid zerfressen , weil er bei seinen Forschungen Wagnisse eingeht und neue Wege beschreitet die nie ein Mensch zuvor betreten hat. Auch Charlotte kann ihm nicht folgen, schon als Kind zögerlich, lässt sie sich durch das Leben treiben, ohne Ziel. Obwohl sie eine besondere Gabe besitzt, nutzt sie diese nicht und auch ihren Gefühlen zu Hiroshi stellt sie sich nicht. Als sie an einer Forschungsreise zu einer einsamen Insel, genannt Teufelsinsel, teilnimmt kommt es auf dieser Insel zu einem Angriff auf die Forschungsgruppe, wobei ein Forschungsmitglied zu Tode kommt. Der Angriff erfolgt nicht durch Menschen sondern durch fremdartige Formen, die sich ändern, weiterentwickeln, wachsen und ausdehnen. Nicht nur über die ganze Insel sondern auch auf dem Meeresgrund. Amerikaner und Russen stehen vor einem Rätsel und werden der Lage nicht Herr. Da erinnert sich Charlotte, dass Hiroshi ihr so etwas ähnliches schon einmal in einer Vorführung gezeigt hat und er wird um Hilfe gebeten. Hiroshi sieht seine Träume und Visionen in diesen Formen verewigt und versucht, das Rätsle um sie zu entschlüsseln. Mehr sei zum Inhalt nicht verraten. Auch wenn die Hauptprotagonistin Charlotte nie meine Symphatie gewinnen konnte, schließt sich am Ende der Kreis und es kommt zu einem befriedigenden und versöhnlichen Abschluß. Charlottes Gabe, deren Sinn sich im Roman nie ganz erschließt, wird das Alpha und Omega der Geschichte. Ich empfinde Herr aller Dinge keineswegs als Jugendbuch. Die Probleme dieser Welt, die hier angesprochen werden, gehen uns alle an und Herr Eschbach hält uns hier einen Spiegel vor. Jede Nation ist etwas überspitzt dargestellt, nichtsdestotrotz trifft der Autor immer den Nagel auf den Kopf. Das Buch ist sehr facettenreich und behandelt eine unglaubliche Bandbreite an Themen. Wir gewinnen einen erschreckenden Einblick in das, was durchaus möglich wäre und dass der Roman im Hier und Jetzt spielt, macht das ganze Szenario umso erschreckender. Ein wunderbares Buch auf das mich sich einlassen muß, dass nicht einfach so überflogen werden kann sondern zu intensivem Nachdenken anregt. |
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| Bewertung von tigercat666 am 16.09.2011 | |
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Klappentext: Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen – und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses – und des schrecklichsten aller Verbrechen Meine Meinung: Hiroshi, Halbjapaner, Sohn einer Wäscherin wächst in bescheidenen Verhältnissen auf,seine Mutter arbeitet für den französischen Botschafter, in dessen Tochter Charlotte findet der intelligente Junge eine Freundin, eine Freundin die in einer ganz anderen Welt lebt als er, wohlbehütet und im Luxus und die eine besondere Gabe hat. Und dieser Unterschied ist es der Hiroshi auf eine geniale Idee bringt: Alle Menschen sollen gleich sein, jeder soll alles haben was er braucht, niemand soll mehr auf irgendetwas verzichten müssen.und schon als Kind hat er die perfekt Idee dazu und als Erwachsener ist auf dem besten Weg mit genialer Technik, diese Idee in die Tat umzusetzen.Und Charlotte für sich zu gewinnen. Herr aller Dinge, ist meiner Ansicht nach einer der besten Romane Andreas Eschbachs, durch die Verknüpfung vieler verschiedener Themen spricht er eine breite Leserschicht an,das hat allerdings den kleinen Nachteil, das der flüchtige Leser vielleicht den einen oder anderen wichtigen Zusammenhang überliest, auch mir wurde erst im Dialog mit anderen Lesern bewusst, das so manches kleine Detail am Anfang des Buches extrem wichtig war um die am Ende in sich schlüssige Geschichte zu verstehen, z.b. Charlottes Gabe, von der man am Anfang und zwischendurch etwas hört und deren Wichtigkeit, erst zum Schluss des Buches so richtig zum Vorschein kommt. Hervorheben möchte ich den wirklich guten Schreibstil, sogar die technischen Details wurden anschaulich und interessant erklärt, so das ich keinen Grund hatte Passagen zu überblättern, das ist etwas das mir bei zu langatmigen Erklärungen, noch dazu auf einem Gebiet von dem ich nicht viel verstehe schon mal passiert. Mein Fazit: Kein Buch für zwischendurch, aber für alle Leser die sich auf Buch einlassen wollen, das Mysteriöses,Umweltprobleme, soziale Unterschiede und Sciencefiction, gekonnt miteinander verbindet ein absolutes Muss. |
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