Ein Abschied - Besson, Philippe

Philippe Besson 

Ein Abschied

Roman. Deutsche Erstausgabe

Übers. v. Caroline Vollmann
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Ein Abschied

Ein poetischer Abschiedsbrief an die verlorene große Liebe

Als Clément sie verlässt, flieht Louise aus Paris, reist nach Havanna, New York, Venedig und schreibt ihm unablässig Briefe. Ihre Gedanken kreisen ganz um die verlorene Liebe, Clément aber antwortet nicht. Der eigentliche Adressat dieser Briefe ist vor allem Louise selbst. Die Erinnerung an das gemeinsame Leben, ihre Leidenschaft, ihr Glück und an all ihren Schmerz: Das sind die Etappen der inneren, bewegenden Reise. Louise erzählt sich ihre Liebe und mit jedem Brief nimmt sie ein wenig Abstand davon.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 154 S.
  • Seitenzahl: 154
  • dtv Taschenbücher Bd.24750
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm x 18mm
  • Gewicht: 246g
  • ISBN-13: 9783423247504
  • ISBN-10: 3423247509
  • Best.Nr.: 26360714
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 04.08.2010

Warum gerade
Havanna?
Gut für den Strandurlaub:
„Abschied“ von Philippe Besson
Es gibt Bücher, die möchten große Literatur sein. Ihre Autoren suchen Metaphern und Geschichten, die das ihrer Zeit entsprechende Maß an Originalität überschreiten. Das heißt nicht, dass sie vor dem Hintergrund der Literaturgeschichte alleine dastünden, aber sie fallen auf, weil sie sich auf erzählerische oder poetische Konzepte beziehen, deren literarische Ergebnisse gerade wenig Erfolg versprechen, etwa, weil sie es nicht auf eine einfach lesbare Sprache oder eine geradlinige Dramaturgie anlegen. Und dann gibt es Bücher, die tun genau das: Sie nehmen sich ein gängiges Thema, bemühen sich literarisch um keinerlei Innovation, und doch tut man sich schwer, sie als Ausdruck von Opportunismus zu sehen.
So wie bei „Abschied“ von Philippe Besson, das eine ergreifend banale Geschichte erzählt – die Probleme einer verlassenen Geliebten, deren Gefährte zu seiner Dauerfreundin zurückgekehrt ist –, ein Buch, das sich auch bei der sozialen Zuordnung seiner Heldin keinerlei Mühe gibt, das potentielle Käuferinnensegment zu verprellen, und eine recht gut …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Hans-Peter Kunisch hat das Buch mit an den Strand genommen, wo es hingehört. Nach einigen Bedenken geht das für den Rezensenten in Ordnung, denn der Autor beherrscht es einfach, die "ergreifend banale" Geschichte von der Verlassenen auf Reisen (Havanna, Venedig, Paris sind die romantischen Stationen) zu erzählen, ohne über das potentielle Käuferinnensegment hinaus zu schielen. Umso überraschter ist Kunisch, dass er regelrecht Gefallen findet am unaufgeregten, "hervorragend" ins Deutsche übertragenen Ton, an einer Sprache, die gleichsam Luft ist und die Klischees (manchmal zu viele) so prima transportiert.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Will man das lesen, wenn man keinen Liebeskummer hat? Aber ja, unbedingt, vom bitteren Anfang bis zum Lächeln, das man am Ende mit der Briefschreiberin teilt!"
Brigitte, Taschenbuch-Extra 02.06.2010

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Philippe Besson wurde 1967 in Barbezieux, einem Dorf in der Charente, geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bordeaux und der Oberstufe in Rouen, ging Besson 1989 nach Paris, wo er zunächst eine Laufbahn als Jurist und Dozent für Sozialrecht einschlug. 1999 begann er an seinem ersten Roman "Zeit der Abwesenheit" zu schreiben, der Anfang 2001 in Frankreich erschien. Fortan veröffentlichte er fast jährlich einen neuen Roman.
Philippe Bessons Bücher sind in Frankreich Bestseller. Sie wurden vielfach ausgezeichnet und in 14 Sprachen übersetzt. Sein Roman "Sein Bruder" wurde von Patrice Chéreau verfilmt.

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