Drei sündige Nächte - Mallory, Anne

Anne Mallory 

Drei sündige Nächte

Roman. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Eva Malsch
Broschiertes Buch
 
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Drei sündige Nächte

Herrlich sündhaft und verlockend sinnlich
Als ihr Bruder des Mordes angeklagt wird, schließt Marietta Winters einen Pakt mit dem Teufel: Nur der höllisch attraktive Gabriel Noble kann die Unschuld ihres Bruders beweisen. Da Marietta nicht in der Lage ist, Gabriels Honorar zu begleichen, macht er ihr einen verruchten Vorschlag: Drei Nächte lang soll die junge Schönheit ganz die Seine sein. Marietta hat keine Wahl: Nacht für Nacht gibt sie sich ihm hin und beginnt rasch, seine Liebkosungen zu genießen. Auch Gabriel merkt bald, dass er mehr begehrt als nur drei sündige Nächte


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 380 S.
  • Seitenzahl: 380
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37631
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 127mm x 31mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783442376315
  • ISBN-10: 3442376319
  • Best.Nr.: 29523887
Seit Anne Mallory im Grundschulalter, die Liebesromane ihrer Mutter entdeckte, ist sie selbst begeisterte Leserin von historischen Romanzen. Ihr erster eigener Roman war unter den Finalisten für den Golden Heart Award 2003 der Romance Writers of America, seither begeistert Anne Mallory mit ihren spritzigen historischen Romanen Fans und Kritiker gleichermaßen. Anne Mallory lebt in Kalifornien in der Nähe von San Francisco.

Leseprobe zu "Drei sündige Nächte" von Anne Mallory

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Leseprobe zu "Drei sündige Nächte" von Anne Mallory

Unter dem schwachen Licht der Gaslampen schimmerte ein Messingklopfer in Form eines Löwenkopfes. Und oberhalb des Rings an der Stelle des Mauls forderten bösartige gelbe Augen ihre Nerven heraus. Mit bebenden Fingern umfasste Marietta Winters das Metall des Türklopfers und ließ es gegen das Holz fallen.

Sie fröstelte in der kalten Nachtluft und zog den verhassten Schal enger um ihre Schultern. Dann hielt sie ein Ohr an die Tür.

Nichts.

Krampfhaft schluckte sie, starrte in die Löwenaugen und betätigte den Klopfer ein zweites Mal.

Noch immer tiefe nächtliche Stille. Nur ein wechselhafter Wind beantwortete Mariettas Verzweiflung. War dies das Ende ihrer Suche? Eine leere Eingangshalle? Niemand daheim? Der endgültige Nagel in Kennys Sarg?

Nein, an so etwas durfte sie nicht denken.

Durch ihren Körper fuhr ein leichtes Zittern. Ihre Nerven lagen blank vor Aufregung und Angst. Tagelang hatte sie nicht geschlafen, doppelt so lange keine richtige Mahlzeit gegessen - nur ab und zu ein Stück Brot. Ihr älterer Bruder behauptete, niemand wüsste von der Notlage - oder dass das Haushaltsgeld verwendet worden sei, um Marks neuen Mantel für die Rennen, neue Stiefel für Kenny und einen Schal für sie zu kaufen.

Unglaublich, diese Dummheit.

Trotzdem hatte sie den Mund gehalten - und nicht mit Mark gestritten. Wegen all der Differenzen war Kenny aus dem Haus geflohen _ Jetzt zitterte sie etwas heftiger. Sie musste sich zusammenreißen. Abrupt hob sie den Kopf, als sich der Rhythmus änderte. Schritte, kein Schaudern. Sekundenlang war jemand stehen geblieben. Die Schritte kamen näher. Auf dem Marmorboden polterten schwere Männerstiefel.

Sie richtete sich auf, neigte den Kopf und versuchte ihre rasenden Herzschläge zu besänftigen.

Auf der anderen Seite der Eichentür hielten die Schritte inne. Bitte, oh bitte, lieber Gott, lass ihn daheim sein! An niemanden sonst konnte sie sich wenden, alle anderen Türen waren verschlossen gewesen.

Knarrend schwang die Eichentür auf, und Marietta blinzelte ins plötzliche grelle Licht. Ein großer Mann lehnte am Türrahmen. Hinter ihm brannten mehrere Lampen, zeichneten die Silhouette seiner Gestalt nach und verwandelten seine Züge in ein Relief.

"Ja?" Eine heisere Stimme. Ärgerlich. Also keine Höflichkeitsfloskeln. Nicht, dass sie etwas dergleichen erwartet hätte. Um diese späte Stunde würde keine respektable Frau jemanden besuchen. Rockwood hatte sie gedrängt, am Morgen eine Nachricht hierher zu schicken und ein Treffen zu vereinbaren. Aber so lange durfte sie nicht warten. Das konnte sie sich nicht leisten. Am helllichten Tag würde sie dem Mob in die Arme laufen. Und Rockwood hatte diesen mysteriösen Mann erwähnt, eine Hoffnung geweckt, die in einer schlaflosen Nacht womöglich entschwinden würde.

"Ich muss mit Mr Noble sprechen", erklärte sie und wünschte, ihre Stimme würde ruhiger und entschiedener klingen.

Bevor der Mann ihren Blick erwiderte, spähte er an ihr vorbei zur Straße. Könnte sie doch etwas mehr von seinem Gesicht sehen als diese schattigen Konturen _ "Ziemlich spät für eine Tasse Tee."

"Ja." Marietta umklammerte ihr Retikül. "Aber es ist wichtig, ich muss unbedingt mit Mr Noble reden." Sie schluckte. "Bitte."

"Um diese Zeit empfängt Mr Noble keinen Besuch. Kommen Sie morgen wieder." Die Stimme klang noch immer mürrisch - vielleicht ein bisschen sanfter, nicht mehr so rau.

Früher hatte sie einen unbeugsamen Stolz besessen, so stark, dass sie sicher gewesen war, sie würde allein dank dieser Eigenschaft überleben. Und nun hatten sie der ständige Schmerz in der Brust, die Verzweiflung und Kennys Schicksal eines Besseren belehrt. Sie tastete in ihrem Retikül nach der Karte, die sie vor einer Stunde hineingesteckt hatte. "Bitte. Morgen kann ich nicht zurückkommen. Bitte. Da Sie hielt dem Mann die Karte hin. Inständig hoffte sie, er würde ihr den Zutritt nicht länger verwehren.

Er musterte sie mit seinen umschatteten Augen, eine halbe Ewigkeit schien zu verstreichen. Endlich griff er mit seinen langen Fingern nach der Visitenkarte, die sie nur widerstrebend losließ. Immerhin bestand die Gefahr, dieser Mann - dieser Dienstbote würde die Karte zerreißen. Er warf einen flüchtigen Blick darauf, drehte sie hin und her, blitzschnell. Für ihn war das nur ein Spiel, aber von der Karte hing das Leben ihres Bruders ab.

Im Halbdunkel spürte sie den forschenden Blick seiner fast unsichtbaren Augen und hob das Kinn. Mochte man ihren Stolz auch mit Füßen getreten haben, ihr Entschluss stand fest - sie würde mit Mr Noble sprechen.

Irgendetwas an der Haltung des Mannes änderte sich, wenn sie im schwachen Licht auch nicht definieren konnte, auf welche Weise. Jedenfalls wich er zurück. Nach einem stummen Gebet überquerte sie die Schwelle.

In dieser vornehmen, teuren Wohngegend hatte sie eine opulente Ausstattung erwartet. Trotzdem staunte sie über die geschmackvollen, eleganten Gold-, Marineblau- und Mahagoni-Nuancen, die nicht übertrieben wirkten. Offensichtlich prahlte Mr Noble nicht mit seinem Reichtum.

Sie drehte sich um, wollte etwas sagen. Verstört schnappte sie nach Luft, bevor sie den Mund schloss. Es dauerte eine Weile, bis die Stimme ihr wieder gehorchte.

"Nun muss ich Ihnen danken, weil ich hier drinnen warten darf Um das Zittern ihrer Hände zu bekämpfen, umklammerte sie das Retikül. Als wäre es noch nicht verwirrend genug, dass sie sich mitten in der Nacht der Gnade eines Fremden auslieferte ^ Er war groß und gut gebaut. Die leicht derangierte, aber teure Kleidung betonte seine breiten, nicht gepolsterten Schultern. Normalerweise sah sie Männer nur mit einem Jackett, einer Weste und einer Krawatte. Das alles hatte er abgelegt, trug nur mehr ein weißes Hemd, das am Kragen geöffnet war, und eine schwarze Hose. Er erschien ihr schlanker als die abweisende Gestalt, die ihr die Tür versperrt hatte, aber nicht dünn. Jetzt revidierte Marietta ihren ersten Eindruck - außergewöhnlich gut gebaut.

Und sein Gesicht ^ Eine warme Welle liebkoste sie von den Haarwurzeln bis zu den Zehenspitzen. Unglaublich, diese leuchtenden grünen Augen unter den langen dunklen Wimpern _ Für solche Augen würden die meisten Frauen einen Mord begehen. Allerdings würde ihn keine Frau hübsch nennen. Zu prägnant traten die Wangenknochen hervor, und das Kinn wirkte zu markant.

Ein faszinierendes Gesicht, bezwingend, sinnlich. Beinahe fand sie seine maskuline Schönheit überirdisch.

Doch sie entdeckte einen gewissen Zynismus in der linken erhobenen Braue, im schief gelegten Kopf, in der müden Miene, die zu einer ernüchternden Erkenntnis führte. Oh ja, er wusste ganz genau, welche Reaktion sein Aussehen hervorrief.

Nun zog sich die dunkle Braue noch höher empor. Errötend blinzelte Marietta, als sie merkte, wie unverhohlen sie ihn angestarrt hatte.

"Bitte, ich muss mit Mr Noble sprechen. Ich weiß, es ist spät, aber Wahrscheinlich warfen sich jeden Tag hingerissene Frauen vor seine Füße. Diese Vermutung erlöste sie keineswegs von ihrer Verlegenheit oder ihrer Verzweiflung. Falls er Kenny nicht aus dem Gefängnis holte oder dem Mob nicht verwehrte, die Verwandten ihres Bruders in der Luft zu zerreißen, würde ihr die Schönheit dieses Mannes wenig nützen.

Er musterte Marietta mit seinen unergründlichen grünen Augen. Während sie seinem Blick standhielt, bekämpfte sie die Hitze in ihren Wangen. Sie würde weder wanken noch weichen. Denn Noble war ihre letzte - ihre einzige Hoffnung.

Die kostbare Karte, die ihr den Eintritt verschafft hatte, locker zwischen zwei Fingern gehalten, durchquerte er die Halle und wies mit der anderen Hand auf eine Tür. Nur kurzfristig zögerte Marietta, bevor sie ihm folgte.

Er führte sie in ein schwach beleuchtetes Arbeitszimmer.

Im Kamin knisterten Flammen, auf einem Mahagonischreibtisch stapelten sich Papiere, Dokumente und Bücher. Als er die Karte darauflegte, verschwand sie sofort in diesem Durcheinander.

Dann zeigte er auf einen Sessel. Schweigend kehrte er in die Halle zurück.

Marietta sank unsicher auf die burgunderrote Sesselkante. Vielleicht war der Mann ein Verwandter? Ein sonderbarer Kammerdiener? Seine Kleidung wirkte elegant, wenn auch unzulänglich. Aber sein Verhalten erinnerte an einen Butler. Wie er ihr einen Platz angeboten und ihr bedeutet hatte, ihm in diesen Raum zu folgen _ Und sein Gang - als versuchte er sich dem edlen Ambiente anzupassen, was ihm beinahe gelang _ Eine schwierige Aufgabe, allerdings nicht mit diesem Gesicht, mit diesem Körperbau.

Nun kam der schöne Mann zurück, nahm ein Buch aus einem der Regale, die vom Boden bis zur Decke reichten, und ging hinter den Schreibtisch. Das Buch - "Debrett's Peerage", eine Liste der britischen Aristokratie - landete inmitten der Unordnung. Lässig sank er in einen schokoladebraunen Ledersessel, lehnte sich zurück und trommelte mit den Fingern auf den einzigen unverhüllten Teil der Mahagonifläche.

"Also, welches dringende Anliegen führt Sie um diese unchristliche Stunde zu mir, Miss Ein paar Sekunden lang war Marietta sprachlos. "Ich muss mit Mr Noble sprechen."

"Dann gratuliere ich Ihnen, Sie haben Ihr Ziel erreicht. Soll ich Sie zur Tür begleiten?" Als er auf einen Punkt hinter ihr zeigte, schaute er sie durchdringend an. Mit diesem Blick strafte er seine legere Haltung Lügen. Gebieterisch. Trotzdem ungeniert.

"Oh Sie straffte die Schultern. "Sind Sie Mr Noble?"

"Der bin ich."

Ihr Atem stockte. Zu dieser knappen Bestätigung passte der scharfe Glanz in den ungewöhnlich lebhaften grünen Augen. Plötzlich fand sie ihre frühere Einschätzung seiner Person lächerlich - ihre Fantasie war mit ihr durchgegangen. Der Mann, der ihr gegenübersaß, war genauso skrupellos und selbstsicher, wie man es ihr erzählt hatte.

Und dann rebellierte irgendetwas in ihr. "Aber Sie haben die Tür geöffnet. Außerdem - Ihre Kleidung Sie deutete auf das schlichte weiße Hemd, das locker und leicht zerknittert in seiner Hose steckte.

Mit gerunzelter Stirn ergriff er ein verbogenes Stück Draht und wickelte es um einen Finger. "Es ist mitten in der Nacht, und mein Butler ist mit zwei meiner Lakaien unterwegs, um etwas für mich zu erledigen. Da wir gerade Spekulationen anstellen Vielsagend betrachtete er Mariettas zerzaustes Haar, das sich längst aus den Nadeln gelöst hatte, das zerbeulte Retikül in ihren verkrampften Händen, den schmutzigen Saum ihres Kleids. "Sie sehen wie eine Wäscherin aus. Aber dem widerspricht Ihr Auftreten, das von einer besseren Herkunft zeugt. Nicht, dass ich eine Wäscherin weniger respektabel finde als ein Mitglied des Noch ein prüfender Blick. des niedrigen Adels, nicht wahr? Sonst würde ich einen Fehler begehen. Das haben meine Erfahrungen schon oft bewiesen. Immerhin verdient eine Wäscherin ihren Platz in der Welt."

Am liebsten hätte sie mit der verdienten Pistole in der zerrissenen Tasche ihres Rocks demonstriert, wozu sie fähig war.

"Wie kommen Sie dazu?" Er zog die Karte aus dem Durcheinander auf dem Schreibtisch. Geschickt wirbelte er sie zwischen Zeige- und Mittelfinger umher. "Rockwoods Karte. Die muss er Ihnen gegeben haben."

"Wieso wissen Sie Die kleine Karte enthielt keine Anhaltspunkte, nichts verriet, dass Rockwood sie besessen hatte. Darauf stand nur "MR NOBLE", in vergoldeter, aber schlichter Schrift.

Statt zu antworten, fragte er: "Wie heißen Sie?"

Seine Miene bekundete wachsende Ungeduld und noch etwas, das zaghafte Hoffnung weckte - Neugier.

An diesen Hoffnungsschimmer musste sie sich klammern. Sie räusperte sich. Eigentlich wollte sie ihren Namen verschweigen. Die getrocknete Spucke an ihrem Rocksaum, die verwischten Tomatenflecken am Rücken und über den Knien erinnerten sie viel zu deutlich an die Gefahren, die ihr drohten, wenn sie sich vorstellte.

"Marietta Winters."

Seine Augen verengten sich, seine Finger umfassten die Karte etwas fester. "Ah, ich verstehe. Und was machen Sie um diese Zeit in meinem Arbeitszimmer, Miss Winters?"

"Nun - ich brauche Hilfe."

"Brauchen wir die nicht alle?" Er warf die Karte auf den Tisch zurück und schlang wieder den Draht um seinen Finger. "Warum kommen Sie zu mir?"

"Man hat mir gesagt, Sie würden Leuten beistehen, die in Not geraten sind." Nur mühsam verbarg sie ihre Verzweiflung.

"Sehr interessant."

Ihre Kehle war wie zugeschnürt. "Irrt sich Mr Rockwood? Verschwende ich mit diesem Besuch kostbare Zeit?" Verdammt, der Hoffnungsschimmer erlosch. Wie dumm von ihr, etwas anderes geglaubt zu haben _ Oft genug waren ihre Hoffnungen enttäuscht worden.

Trotzdem hob sie den Kopf, denn ihre feste Entschlossenheit besiegte alle Vernunft. Eine hartnäckige Maus in einer aussichtslosen Mission _ Und Mr Noble beobachtete sie wie ein Raubvogel. Seit er die Haustür geöffnet hatte, behielt er diese raubtierhafte Pose bei. Das zerrte an ihren Nerven. Wäre sie nicht so eigensinnig, würde sie vor dem zielstrebigen Angriff auf ihren Stolz kapitulieren.

Er neigte sich vor. "Sicher hat Rockwood erläutert, wie ich arbeite. Nur selten akzeptiere ich Gesuche von Angehörigen der gehobenen Gesellschaft." Seine Stimme klang ruhig, fast sanft, obwohl ein arroganter Unterton darin mitschwang.

Nach einem tiefen Atemzug bot sie den letzten Rest ihrer Würde auf. "Er hat erwähnt, Ihre Dienste würden zehntausend Pfund kosten."

"So ist es."

"Oder Sie schluckte. Jetzt wagte sie sich auf gefährliches Terrain. "Oder drei Gefälligkeiten."

Er wickelte noch immer den Draht um seinen Finger. "Hat er Ihnen mitgeteilt, welche Art von Gefälligkeiten ich verlange?"

"Nein", wisperte sie.

Ein düsteres Grinsen verzog sein Gesicht. "Sehr klug von Rockwood."

Unbehaglich erinnerte sie sich, wie besorgt Rockwood gewesen war, als er von Gabriel Noble gesprochen hatte. Sei vorsichtig, Marietta, er lässt Dukes erbeben. Gäbe es eine andere Möglichkeit ^ Sie schaute den Mann an, der den Raum dominierte. Hochmütig und kalt. Gäbe es eine andere Möglichkeit ^ Aber es gab keine. Sie war mittellos. Dem Gesetz ausgeliefert. Geächtet. Nur Rockwood hatte Mitleid mit ihr, wegen der langjährigen Bande zwischen den beiden Familien.

Zweifellos würde Gabriel Noble seine Hilfe teuer verkaufen und ihren Stolz endgültig brechen. Das las sie in seinen eisigen Smaragdaugen.

Aber Rockwood hatte unmissverständlich erklärt, falls ihr jemand helfen könne, dann nur Noble. Und so hatte sie keine Wahl, wenn sie Kenny retten wollte.

"Vor zwei Tagen wurde mein Bruder von der Nachtwache verhaftet." Seither hatte sie kein Auge zugetan und zahllose Leute um Hilfe gebeten. Nur ihre Angst und eine erbärmliche Beharrlichkeit hielten sie noch aufrecht. "Er wird eines Mordes bezichtigt, und Beklommen stockte sie. "Und ein Constable sagte, man würde kurzen Prozess mit ihm machen." Sie senkte blindlings die Wimpern - unfähig, ihren Blick auf irgendwas zu konzentrieren. "Offensichtlich soll er gehängt werden."

"Der Middlesex-Mörder."

Ruckartig hob sie den Kopf. "Nein, das ist er nicht!"

"Aber dafür hält man ihn, nicht wahr?"

Verblasste rote Tomatenflecken glänzten über ihren Kniescheiben. Unglücklich kniff sie die Augen zusammen.

"In meinen Kreisen verbreiten sich solche Neuigkeiten sehr schnell." Eine aalglatte Stimme. Noch immer eiskalt. "Selbst wenn es anders wäre - angesichts Ihrer äußeren Erscheinung, der nächtlichen Stunde und Ihres Nachnamens zähle ich eins und eins unschwer zusammen."

"Dann - wissen Sie "Dass Ihr Bruder Kenneth Winters heißt? Scheint so "Er ist kein Mörder!", flüsterte sie und presste die Lippen zusammen.

"Ob das stimmt - keine Ahnung."

Drückendes Schweigen erfüllte das Zimmer, und Noble schien nicht geneigt, es zu beenden.

Aber er hatte noch nicht Nein gesagt. "Werden Sie mir helfen, Sir?"

"Soll ich die Unschuld Ihres Bruders beweisen? Oder Sie vor weiteren Angriffen der Einheimischen bewahren?" Er zeigte auf ihr schmutziges Kleid.

"Helfen Sie mir, Kennys Unschuld zu beweisen." Von neuer Hoffnung erfüllt beteuerte sie: "Zu einer solchen Tat wäre er gar nicht fähig. Keiner Fliege könnte er etwas zuleide tun."

"Das wurde schon über die schlimmsten Schläger behauptet." Gabriel Noble studierte den Draht, der seinen Finger umwickelte, als wäre Marietta seine Aufmerksamkeit so viel wert wie die erwähnte Fliege, der er seinerseits den Garaus machen wollte. "Warum engagieren Sie keinen Detektiv, der Beweise sammeln und Ihren Bruder entlasten könnte? Sicher wäre der viel billiger."

Sein Gleichmut ärgerte sie. Zum ersten Mal seit zwei Tagen spürte sie noch etwas anderes neben ihrer tiefen Verzweiflung. "All unser Geld geht an Kennys Verteidiger." Zu ihrem Leidwesen, denn sie hatte schon in der Bürotür des Anwalts den Schnaps gerochen, dem er offenkundig verfallen war. Aber Mark glaubte felsenfest an die Talente des Mannes, und sie hatte ausnahmsweise nicht widersprochen. Auch er wollte den Bruder retten. Sie hoffte nur, das bisschen Geld, das sie noch besaßen, wäre gut angelegt. "Und Mr Rockwood betonte, niemand außer Ihnen könnte uns helfen. Was die Bezahlung mit den Gefälligkeiten betrifft "Um mich zu wiederholen - ein Detektiv wäre billiger. In jeder Hinsicht." Unentwegt schlang er den scheinbar endlosen Draht um seinen Finger. "Was meinen Sie denn, welche Gefälligkeiten ich verlangen würde?"

"Ich weiß es nicht", murmelte sie. Alles Mögliche konnte es sein, das war ihr bewusst geworden, sobald Rockwood so widerwillig von Nobles üblichen Bedingungen gesprochen hatte.

Doch sie hatte keine Wahl. Ihrem Bruder drohte der Galgen - für ein Verbrechen, das er nicht begangen hatte. Offensichtlich würden die Polizisten keine weiteren Ermittlungen anstellen, da sie die Öffentlichkeit beruhigen wollten. Jemand musste für den Mord bestraft werden. Und zwar schnell. Der Prozess würde zu einem betrügerischen Spektakel ausarten, das der Bevölkerung einen Sieg der Gerechtigkeit vorgaukelte. Und letzten Endes würde man Kenny - den jungen, dummen, lieben Kenny - hinrichten.

Niemand würde auch nur einen Finger rühren, um ihm beizustehen. Und der Mob würde glücklich - viel zu glücklich mit dem armen Sündenbock sein.

So dringend brauchte sie Nobles Hilfe. Andererseits hatte Rockwood ihr eingeschärft, bevor sie sich an den Mann wenden würde, müsse sie bereit sein, ihre Seele zu verkaufen. Diese "Gefälligkeiten" dürfe man Noble nicht verweigern. Ganz egal, was er fordern mochte.

"Ich würde niemanden umbringen oder verletzen, Sir."

Nur für den Bruchteil einer Sekunde glaubte sie eine gewisse Belustigung in seiner Miene zu erkennen. Er beugte sich wieder vor, und seine grünen Augen glichen Eissplittern, sein Körper erschien ihr größer denn je. "Seien Sie versichert, sollte ich das fordern, würden Sie es tun."

Während er sie anstarrte, konnte sie kaum atmen.

Was immer ihr Gesicht ausdrückte, es musste ihn zufriedenstellen, denn er lehnte sich entspannt in seinen Sessel zurück. Zehn Herzschläge lang beobachtete er sie, bevor er hinzufügte: "So dramatische Aktionen sind wohl nicht nötig. Aber falls Sie sich Bedingungen ausdenken - vergessen Sie es. Nur ich stelle Bedingungen. Verstanden?"

Mit diesen Worten besänftigte er einen Teil ihrer gequälten Nerven. Gleichzeitig begannen neue zu flattern. Wie auch immer, das hörte sich so an, als würde er ihr helfen. Endlich wollte ihr jemand helfen _ "Werden Sie meinen Bruder aus dem Gefängnis holen?"

Er legte den Kopf schief, und eine schwarze Locke fiel in seine Stirn. "Wenn ich den Fall übernehme und der junge Mann unschuldig ist - ja. Sollte er der Mörder sein, werden Sie mir die Gefälligkeiten trotzdem erweisen - ob Sie es wünschen oder nicht."

In ihre beharrliche Angst mischte sich neuer Zorn. "Wie kann ich feststellen, ob Sie Kenny gerecht beurteilen werden? Für Sie wäre es einfacher, seine Schuld zu konstatieren und Ihren Lohn zu kassieren."

Nonchalant zuckte er die Achseln, so gleichmütig, wie wenn er die Speisenfolge eines Dinners erörtern würde. "Nun, das wäre eine Möglichkeit. Aber wie Rockwood Ihnen vermutlich mitgeteilt hat, ist mein Ruf untadelig. Wenn ich meine - Klienten hinterginge, würden nicht so viele meine Dienste beanspruchen."

Seine Lider senkten sich ein wenig, und Marietta erschauerte. Gewiss, Rockwood hatte erklärt, Noble sei vertrauenswürdig und würde jede Aufgabe zu Ende führen.

"Wenn ich den Fall übernehme, werden Sie niemals gegen meine Taktik protestieren", fuhr er fort. "Die ganze Zeit werden Sie genau das tun, was ich sage. Alles."

Sein Blick glitt über ihren Körper, was heiße und kalte Schauer in ihr erzeugte. Verwirrt suchte sie seine Worte und den Ausdruck seiner Augen zu deuten, und ihr Herz pochte viel zu schnell.

"Jetzt lautet die entscheidende Frage, Marietta Winters: Akzeptieren Sie meine Bedingungen?"

Ohne Marietta eine Antwort zu gestatten, hatte Noble sie nach Hause geschickt.

Wenn ich auch fasziniert bin, Miss Winters - bevor ich einen Fall übernehme, muss ich einige Nachforschungen anstellen. Außerdem brauchen auch Sie ein bisschen Zeit für Ihre Entscheidung. Bis alles geklärt ist, muss ich ungehindert über Sie verfügen. Und nachdem Sie das Abkommen akzeptiert haben, gibt es kein Zurück. Um zwölf Uhr mittags werden Sie meinem Boten Ihre Nachricht übergeben, bei Einbruch der Dunkelheit erhalten Sie meine Antwort.

Mit diesen Abschiedsworten hatte er sie nicht beruhigt. Während die Uhr unaufhaltsam tickte, warf Marietta sich in ihrem Bett umher. Allmählich verdrängte die Morgendämmerung das Dunkel. Im grauen Licht glaubte sie umschattete grüne Augen funkeln zu sehen.

Und perfekt geformte sinnliche Lippen, die ihr Befehle erteilten und ihre Seele vereinnahmten.

Als sie die Feder ergriff, fiel ein Tintentropfen auf das Papier.

Lieber Mr Noble, ich finde Sie unverschämt und arrogant, ganz egal, ob Ihr ausgezeichneter Ruf ein solches Verhalten erfordert. Trotzdem akzeptiere ich Ihre bedauerlicherweise etwas vagen Bedingungen.

Sie zerknüllte den Brief und warf ihn zu den fünf anderen im Papierkorb, die sich im schwachen Morgenlicht versteckten.

Lieber Mr Noble, Sie lassen mir keine Wahl. Das Leben meines Bruders steht auf dem Spiel. Also akzeptiere ich Ihre verschleierten Drohungen, die Sie mit unklaren Bedingungen bemänteln.

Der siebte zerknüllte Brief.

Lieber Mr Noble, je länger ich zögere, desto gefährlicher wird die Situation für meinen Bruder. Deshalb akzeptiere ich Ihre anmaßenden ^ Auch die Nummer acht landete auf dem Boden des Papierkorbs, wie ein Stein, der in ein Grab fiel. Offensichtlich musste sie eine kürzere Nachricht abfassen.

Lieber Mr Noble, ich nehme Ihr Angebot an und erwarte Ihre Antwort.

Seufzend unterzeichnete und versiegelte sie den Brief.

Ein Klopfen an der Haustür kündigte die Ankunft des Boten an. Während der vorübergehend eingestellte Butler in der Halle herumlungerte - oder sich vielmehr feige in eine Ecke drückte -, übernahm Marietta seine Pflicht und öffnete selber die Tür. "Elender Mörder!" "Welch eine Schande!"

Hastig betrat der Bote das Haus, warf die Tür hinter sich zu und dämpfte das Geschrei, das von der Straße hereindrang. Im Salon klirrte Glas. Offenbar hatte jemand einen weiteren Gegenstand durch das Fenster geschleudert. Da es frei zugänglich war, wurde es bevorzugt. Der Junge verneigte sich vor Marietta, nahm ihren Brief entgegen und hielt ihr einen anderen hin. Verblüfft starrte sie seine Hand an.

"Was ist das?"

"Eine Nachricht für Sie, Miss."

Mit zitternden Fingern umfasste sie das Papier. "Danke. Wenn du willst, kannst du die Hintertür benutzen."

"Sehr gern, Miss." Er verbeugte sich und rannte durch die Halle.

Nach einem scharfen Blick auf den noch immer reglosen Butler, der das Gespräch zweifellos belauscht hatte, zog sie sich in ihr Zimmer zurück.

Die Mitteilung bestand aus wenigen Wörtern. Mit elegant geschwungenen Buchstaben trug Mr Noble ihr auf daheimzubleiben, bis er um acht Uhr zu ihr kommen würde. Verärgert über den Befehl hörte sie ein dumpfes Geräusch. Allem Anschein nach war ein Kohlkopf gegen die Ziegelmauer geprallt.

Bis zum Abend würde sie Zeit finden, sich anders zu besinnen. Doch die lange Wartezeit bestärkte sie in ihrem Entschluss - ebenso wie die Schreihälse auf der Straße, das verfaulte Gemüse an der Hauswand, die Glasscherben im Salon. Wenn der Vermieter zurückkehrte und das alles sah, würde er einen Schlaganfall erleiden. Ein Glück, dass er ins Ausland gereist war _ Sonst hätte er der Familie Winters schon vor Tagen die Tür gewiesen.

Viel zu langsam verstrichen die Minuten. Eine reine Qual. Kurz nach Mittag kroch Mark aus den Federn, um eine Medizin gegen Kopfschmerzen zu schlucken, schützte eine Krankheit vor und flüchtete wieder ins Bett. Krank von Schnaps und Wein _ Sie hörte, wie ein Dienstmädchen auf Zehenspitzen in sein Zimmer schlich. Ein paar Stunden später ging Marietta zu ihm. Beim Anblick ihres bewusstlosen Bruders und einer leeren Flasche neben dem Bett war sie nicht sonderlich überrascht.

Um Punkt acht Uhr klopfte es an der Haustür, und sie fühlte sich eher erleichtert als verängstigt. Irgendetwas musste endlich geschehen.

"Guten Abend, ich möchte Miss Winters sprechen", ertönte eine tiefe, sanfte Stimme.

"Wen darf ich melden?" Der Frage des Butlers folgte ein längeres Schweigen.

Schließlich ging Marietta in die Halle und sah die unbehagliche Miene des Butlers, den Noble ausdrucklos anstarrte. "Danke, Yates", sagte sie, "ich kümmere mich um den Besuch."

Der Butler wich ein paar Schritte zurück, blieb jedoch in Hörweite. Als sie zu einem kleinen Arbeitsraum an der Seite der Halle wies, nickte Noble ihr zu und verließ das Haus. Verwundert eilte sie hinter ihm zu einer Kutsche. Ein Blick in alle Richtungen zeigte ihr glücklicherweise eine menschenleere Straße.

"Wohin fahren Sie, Sir?", fragte sie, während ein Kutscher die Tür des stabilen, aber unscheinbaren Wagens öffnete.

"Wir werden eine Fahrt unternehmen", erklärte Noble und reichte ihr seine Hand.

Zögernd schaute sie sich noch einmal um. Weil sie niemanden sah und ohnehin keine Wahl hatte, ergriff sie seine behandschuhten Finger und ließ sich in die Kutsche helfen.

Der Innenraum war luxuriös ausgestattet, mit dick gepolsterten Samtsitzen, ledernen Halteriemen und weichen Kissen. Trotz der Dunkelheit verhüllten Vorhänge die Fenster, das schwache Licht einer Gaslampe warf Schatten in die Ecken und die Ritzen.

Kundenbewertungen zu "Drei sündige Nächte" von "Anne Mallory"

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Bewertung von A. aus T. am 11.11.2011 ***** sehr gut
Marietta Winters ist verzweifelt: beschuldigt man doch ihren jüngeren Bruder Kenny ein mehrfacher Frauenmörder zu sein und weit und breit zeigt sich niemand, der an seine Unschuld glaubt und selbst ihr älterer Bruder Mark erkennt mit seiner leichtfertigen und oberflächlichen Art nicht den Ernst der Lage.
In ihrer Kummer und schier aussichtslosen Situation wendet sie sich an den etwas zwielichtigen Gabriel Noble, dessen Ruf ihm in allen Schichten der Gesellschaft vorauseilt: Seine Dienste lässt er sich von den Reichen und Schönen der High Society fürstlich entlohnen, die Mittellosen und Hilfsbedürftigen schulden ihm drei Gefälligkeiten, einzulösen bei Bedarf seinerseits.
So auch bei der finanzschwachen Marietta, die nun bei Gabriel mit drei Versprechen in der Schuld steht, ohne wesentliches und detailliertes vereinbart zu haben, in welcher Form diese Vergünstigungen auszusehen haben.
Aber auf der Jagd nach dem wahren Mörder wird diese zweifelhafte Vereinbarung ganz schnell zur Nebensache, denn die beiden haben für sich ganz persönlich eine gänzlich andere Verständigungsebene gefunden...


Da hat doch die Kurzbeschreibung zunächst mal inhaltlich nicht ganz korrekt wiedergegeben, was dieser Schmöker so hergibt, aber im wesentlichen spielt dies nicht die ganz große Rolle und man hakt das beim "Einlesen" der Geschichte relativ schnell ab.

Anne Mallory konfrontiert uns hier zunächst mal mit zwei recht unterschiedlichen Hauptprotagonisten, auf der einen Seite die nüchterne und eher vom Verstand gelenkte Marietta, zum stark sein quasi verdammt, da gesegnet mit zwei Brüdern, beide so nutzlos wie ein Kropf und sie somit schon recht früh in der Verantwortung als das eigentliche Familienoberhaupt.
Zum anderen der so unergründlich und rätselhaft wirkende Gabriel, bei dem es die Autorin wirklich vortrefflich geschafft hat, seine düstere und mysteriöse Aura recht lange aufrechtzuerhalten, sodass Gabriel seine charismatische Wirkung so herrlich zielsicher auf uns Leserinnen ausüben kann.
Von der Autorin wirklich wunderbar in Szene gesetzt!

Mit wachsender Neugier und komischem Bauchgefühl wartet man dann als Leser auch auf die schreckliche Offenbarung von Gabriels Vergangenheit, bei der Anne Mallory die Spannung wirklich eine lange Zeit hochhalten kann und uns die Lesezeit mit kleinen Hinweisen und Anspielungen gekonnt vertreibt.

Auch die Entwicklung der beiden als Paar zeigt sich hier doch einen Tick anders, als die allgemeine Liebesromanleserin das so kennt. Präsentiert sich Gabriel doch hier nicht als der gewöhnliche Retter in Not, der um seine Frau wirbt und ihr den Hof macht, nein, unser Duo nähert sich auf etwas andere Art und Weise einander an, machen sie sich doch langsam im tagtäglichen Miteinander vertraut und finden langsam zusammen und eine sich anbahnende Beziehung ist da eigentlich nur die logische Folgerung.

Anne Mallory bietet uns hier einen wirklich komplexen und vielschichtigen Historical mit einer gefühlvollen und feinsinnigen Love Story, der zudem noch mit einem mehr als bemerkenswerten Krimi-Plot aufwartet und somit eigentlich alle Zutaten aufweist, um kurzweilig und anregend zu unterhalten.

Einziger kleiner Kritikpunkt für mich ist der Beginn der Geschichte, der sich doch etwas zäh zeigt, aber die Autorin dann eine Schippe drauflegt und das Ganze somit einen Zahn zulegt bis zum Finale Furioso.
Dafür umso überzeugender zeigen sich hier die sexy Erotikszenen, nicht nur sinnlich und reizvoll, sondern auch heißer als heiß, sodass der Gedanke "Vorsicht Brandgefahr!" in diesem Fall durchaus seine Berechtigung hat.

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