Die sterblich Verliebten - Marías, Javier

Die sterblich Verliebten

Roman

Javier Marías 

Übersetzung: Susanne Lange
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Die sterblich Verliebten

Luisa und Miguel sind das perfekte Paar, das weiß vor allem María. Seit langem beobachtet sie heimlich die Liebenden. Jeden Morgen sitzen sie, bevor jeder seinem Tagwerk nachgeht, in demselben Café. Luisa und Miguel, um ihre Zweisamkeit für einen kurzen Moment zu genießen, María, um sich an dem Glück der anderen zu erfreuen. Doch dann geschieht etwas Schreckliches: Miguel wird Opfer eines grauenvollen Verbrechens und María gerät in einen Strudel aus Ahnungen und Verdächtigungen. Genial hält Javier Marías den Leser im Ungewissen und schafft so ein fesselndes Vexierspiel von Wahrheit und Lüge, in dem die Liebe und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
"Einer der ganz großen europäischen Schriftsteller der Gegenwart." J.M. Coetzee
"Javier Marías ist der herausragendste spanische Erzähler." Roberto Bolano
"Ein Roman, der von Seite zu Seite eindringlicher wird." El Cultural


Produktinformation

  • Verlag: S. Fischer
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 429 S.
  • Seitenzahl: 432
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 140mm x 38mm
  • Gewicht: 552g
  • ISBN-13: 9783100478313
  • ISBN-10: 3100478312
  • Best.Nr.: 34435225

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Sehr beeindruckt ist Piero Salabè von Javier Marias' "Die sterblich Verliebten", ein Roman, der, wie er findet, meisterhaft eine moralische Zwickmühle ausleuchtet und die Verblendungen der Verliebtheit scharf in den Blick nimmt. Die Verlagsangestellte Maria, die täglich ein scheinbar ideales Liebespaar in einem Café beobachtet, erfährt, dass der Mann ermordet wird. Im Verlauf des Romans erwächst ihr zudem der Verdacht, dass der Freund des Ermordeten. ihr zeitweiliger Geliebter, den Mord selbst in Auftrag gegeben hat, erklärt der Rezensent. Schlichtweg grandios findet der begeisterte Salabè, wie der spanische Autor die Verliebtheit als Zustand analysiert, in der sich Fiktion und Realität vermischen und mit dem Instrument der Sprache in aller Skepsis ausleuchtet. So wird in diesem Roman "alles Erzählung", man weiß nicht, wessen Darstellung zu trauen ist. Was sich hier entfaltet, sei die "Ästhetik des Verdachts", in der es keine Gewissheiten gibt, und zudem eine moderne Art des "Sündenfalls", denn die Verliebtheit verhindert das moralische Verhalten der Protagonisten, so …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2012

Was dauert, verrottet am Ende
Dein Gesicht gestern: In seinem neuen Roman „Die sterblich Verliebten“ taucht Javier Marías die Figuren ins Säurebad der Zeit
Der spanische Autor Javier Marías hält es mit Shakespeare. Mehrere seiner Romane tragen Titel, die er in Shakespeares Stücken entdeckt hat. So auch die großen Erfolge hierzulande, „Mein Herz so weiß“ (1992, dt. 1996) und „Morgen in der Schlacht denk an mich“ (1994, dt. 1998). Der neue Roman hingegen heißt im Original „Los enamoramientos“, wörtlich „Die Verliebtheiten“, in der deutschen Übersetzung „Die sterblich Verliebten“. Erst nachdem man gut hundert Seiten gelesen hat, stößt man auf Shakespeare, auf ein Zitat, das einem, so ist zu vermuten, etwas Wesentliches mitteilen will.
Als Macbeth vom Tod seiner Frau erfährt, antwortet er rätselhaft: „She should have died hereafter“ – sie hätte hiernach sterben sollen, oder einfacher: sie hätte später sterben sollen. Gewöhnlich sagt man beim Tod eines Menschen, er sei zu früh gestorben. Aber stimmt das in jedem Fall? Gibt es nicht auch einen Tod, der gerade rechtzeitig eintritt? Weil er jemanden von Qualen erlöst. Weil er …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.03.2012

Eine exklusive Liebe

Was geschah mit dem Traumpaar im Café? Javier Marías kehrt mit "Die sterblich Verliebten" an seine glorreichen Anfänge zurück - aber wozu?

Von Katharina Teutsch

Javier Marías gilt nicht zuletzt aufgrund seiner schwelenden Nobelpreisanwärterschaft als einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigste zeitgenössische Schriftsteller Spaniens. Zu den außerdem beliebtesten Autoren seines Landes zählt er, seitdem ihm 1996 ein weltweiter Überraschungserfolg gelang. Monatelang hielt sich "Mein Herz so weiß" - der Titel geht auf eines der für Marías so typischen Macbeth-Zitate zurück - auf den hiesigen Bestsellerlisten. So etwas hatte es bis dato noch kaum unter den Kassenschlagern gegeben: ein Buch, angesiedelt zwischen Chabrolschem Psychothriller und Almodóvarschem Melodram inklusive fundamental-ontologische Betrachtungsweisen der gemeinen Erzählsituation und was dergleichen mehr ist. Marías' jüngster Roman nimmt es damit abermals auf. In der deutschen Übersetzung von Susanne Lange heißt er "Die sterblich Verliebten", im Original "Die Verliebtheiten", was fast besser zum darin ausgestellten Pathos der …

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"große Prosa, die [ ] nichts anderes im Sinn hat, als im Leser die fiebernde Begierde zu wecken, nach dem Umweg durch die Erzählung zum Anfang zurückzukehren."
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 24.4.2012
"sprachlich eine totale Wucht. [ ] Die sterblich Verliebten funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung."
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 23.2.2012
"Dass einen die Geschichte in Bann schlägt, ja hypnotisiert, verdankt sich einer gedanklich schweifenden, durchrhythmisierten und von Susanne Lange brillant ins Deutsche übertragende Sprache."
Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2012
"Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. [ ] eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit."
Anne Schmidt, Hessischer Rundfunk, hr 1, 21.2.2012
"Der mitreißende Psychothriller spielt mit der Frage, wie weit Liebe gehen darf."
Elle, April 2012
"ein spannender und philosophischer Roman."
Iris Radisch, Zeit Online, 21.3.2012
"Das ist Literatur eines Champions League-Siegers, da müssen sich seine ballspielenden Real-Götter schon verdammt anstrengen, um mit ihrem literarischsten Fan gleichzuziehen."
Dieter Schneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg, 19.4. 2012
"immer bestrickend, geschwungen statt kantig, auf eine großzügige Weise üppig, dabei nie überladen. Die sterblich Verliebten ist das reife Werk eines souveränen Autors."
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio, 12.3.2012

"große Prosa, die [ ] nichts anderes im Sinn hat, als im Leser die fiebernde Begierde zu wecken, nach dem Umweg durch die Erzählung zum Anfang zurückzukehren."
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, WDR 3, 24.4.2012
"sprachlich eine totale Wucht. [ ] Die sterblich Verliebten funktionieren auf ganz vielen verschiedenen Ebenen: als Romanze, als Thriller, als schwere Literatur, als Unterhaltung."
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 23.2.2012
"Dass einen die Geschichte in Bann schlägt, ja hypnotisiert, verdankt sich einer gedanklich schweifenden, durchrhythmisierten und von Susanne Lange brillant ins Deutsche übertragende Sprache."
Ralph Hammerthaler, Süddeutsche Zeitung, 8.3.2012
"Ganz leicht und sanft erzählt er eine Geschichte, die plötzlich immer mehr unter die Haut geht. [ ] eine wunderbare Geschichte über große Gefühle und die Endlichkeit."
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Elle, April 2012
"ein spannender und philosophischer Roman."
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"Das ist Literatur eines Champions League-Siegers, da müssen sich seine ballspielenden Real-Götter schon verdammt anstrengen, um mit ihrem literarischsten Fan gleichzuziehen."
Dieter Schneider, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Antenne Brandenburg, 19.4. 2012
"immer bestrickend, geschwungen statt kantig, auf eine großzügige Weise üppig, dabei nie überladen. Die sterblich Verliebten ist das reife Werk eines souveränen Autors."
Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio, 12.3.2012
Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller "Mein Herz so weiß" gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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