Die Reise beginnt / Godspeed Bd.1 - Revis, Beth

Beth Revis 

Die Reise beginnt / Godspeed Bd.1

Übersetzung: Wiemken, Simone
Gebundenes Buch
 
8 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Reise beginnt / Godspeed Bd.1

Die Welt von morgen - ein Thriller der Extra-Klasse Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden - 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? Eine packende Gesellschaftsvision und ein fesselnder Pageturner um eine große Liebe, der Traum von Freiheit und tödliche Gefahren.Erster Band der Trilogie.


Produktinformation

  • Verlag: Dressler
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 445 S.
  • Seitenzahl: 445
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 159mm x 43mm
  • Gewicht: 780g
  • ISBN-13: 9783791516769
  • ISBN-10: 3791516760
  • Best.Nr.: 33356835
Beth Revis lives in rural North Carolina with her husband.

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Kundenbewertungen zu "Die Reise beginnt / Godspeed Bd.1" von "Beth Revis"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Stephie am 10.10.2012 ***** ausgezeichnet
Godspeed – Die Reise beginnt bietet dem Leser eine Atem beraubende Geschichte, die man mit Sicherheit nicht so schnell wieder vergisst und dessen Fortsetzung man nach dem Ende des ersten Bandes kaum noch erwarten kann.

Nachdem sich die Handlung auf den ersten hundert Seiten, auf denen sich Amy in ihrem Kryo-Schlaf befindet und daher noch nicht aktiv am Geschehen teilnimmt, ein wenig zieht, gewinnt sie ab dem Zeitpunkt, zu dem Amy auf der ‚Godspeed’ erwacht, unheimlich an Fahrt und wird von Kapitel zu Kapitel interessanter und fesselnder.

Zusammen mit Amy erkundet der Leser das Schiff sowie die dort lebenden Menschen und stellt sich immer wieder die Frage, warum sie sich alle so anders verhalten und was diese extreme Veränderung bewirkt haben mag. Das Leben auf der ‚Godspeed’ ist nicht unbedingt wünschenswert, denn es ist auf Grund des begrenzten Raums und der dadurch auch begrenzten Möglichkeiten sehr eintönig. Die Bewohner sehen gleich aus und nahezu alle stehen unter der absoluten Kontrolle des Ältesten, der keinen Widerspruch duldet und selbst vor seinem Nachfolger etliche Zusammenhänge verheimlicht. Noch schlimmer ist jedoch das Benehmen der Menschen, denen die Fähigkeit zum selbstständigen Denken sowie Emotionen zum Ausdruck zu bringen bzw. überhaupt erst einmal welche zu haben völlig abhanden gekommen zu sein scheint. Diese stupide Art ist nicht nur unheimlich, sondern wird sogar richtig Angst einflößend als die Bewohner beinahe auf Amy losgehen, nur weil sie sich äußerlich stark von ihnen unterscheidet.

Amy und Junior sind zwei sehr starke und facettenreiche Protagonisten. Die gesamte Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive beider Figuren geschildert, was einen detaillierten Einblick in das Innenleben beider Charaktere ermöglicht, wodurch man sie sehr gut verstehen kann.
Nachdem Amy den anfänglichen Schock vielleicht für immer auf dem Schiff gefangen zu sein und das starke Gefühl der Einsamkeit überwunden hat, gewinnt sie wieder an Selbstvertrauen und besitzt sogar den Mut dem Ältesten zu widersprechen bzw. seine Taten zu hinterfragen, obwohl sich dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr bringt. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen, egal was auch geschieht, wofür man sie einfach bewundern muss.

Im Gegensatz zu Junior, der einen sehr aufgeschlossenen Charakter hat, hat der Älteste eine extrem einseitige Sichtweise. Er verachtet alles, was in irgendeiner Form anders ist und sieht Vollkommenheit nur in der absoluten Gleichheit. Für ihn ist nicht etwa fehlende Toleranz eine Ursache für Unfrieden, sondern die Andersartigkeit selbst. Er ist ein kaltherziger Diktator und duldet nichts, was sich seiner Kontrolle entzieht, weshalb er Amy einzig und allein als Ärgernis betrachtet.

Für Spannung sorgt Beth Revis vor allem durch die Erweckung von Personen aus der Kryo-Abteilung, die im Gegensatz zu Amy aber nicht alle das Glück hatten diese auch zu überleben. Um zu verhindern, dass noch weitere Menschen auf diese Weise den Tod finden und insbesondere auch um Amys Eltern vor diesem Schicksal zu bewahren, müssen Amy und Junior schnell herausfinden, wer dahinter steckt und vor allem warum.
Aber nicht nur durch die Jagd nach dem Mörder der Eingefrorenen, sondern auch durch Amys diverse Entdeckungen über die Zustände an Bord sowie die Wahrheiten, die Junior endlich vom Ältesten erfährt, bleibt die Handlung konstant spannend.

Mit dem Ende des ersten Teils kann Beth Revis ebenfalls überzeugen, denn es hat einige schreckliche und schockierende Enthüllungen zu bieten, von denen man ein paar zwar schon erahnen konnte, von anderen jedoch völlig unvorhersehbar getroffen wurde.
Insgesamt ist der Schluss relativ offen gehalten, obgleich es immerhin keinen lästigen Cliffhanger gibt. Trotzdem ist man natürlich überaus gespannt auf den Nachfolger und will am liebsten sofort wissen, wie das Leben für Amy und Junior sowie alle anderen Bewohner der ‚Godspeed’ nach diesem gelungenen Auftakt weiter geht.

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Bewertung von anni aus gelsenkirchen am 17.07.2012 ***** ausgezeichnet
hallo
möchte jeztz nicht so viel über den ihalt schreiben das haben die anderen schon so viel und ich finde das nicht immer gut wenn man es lesen will dann liest man es

meine meinung : ist mal was ganz interessantes mal was im weltall sspiel wo man sich gut reinverstzten kann.
es war ein gutes buch was ich nur empfehlen kann das es sich lohnt es zu lesen
Ein extra klasses buch es wird eine gute trilogie auf die man sich feuen kann und bin sehr gespannt auf den 2 teil gut das es nicht mehr so lange dauert

viel spaß beim lesen wenn ihr es tut es lohnt sich

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Bewertung von Nata_ aus Ulm am 14.06.2012 ***** ausgezeichnet
Hier findet ihr die ganze Rezension
http://bubbly-books.blogspot.de/2012/06/rezension-godspeed-beth-revis.html

Godspeed war ein Buch, auf das ich ewig gewartet habe und wie ich finde hat es sich sehr gelohnt, da die Geschichte wirklich interessant und originell ist, besonders wenn man Dystopien wie "Panem" und "The Sign" gerne liest.
Wie ich schon erwähnt habe, war ich von Anfang an gefesselt, obwohl es in der Mitte ein wenig nachgelassen hat, das war der Zeitpunkt, an dem ich ein anderes Buch dazwischen geschoben habe, doch ich habe es schon bereut, als ich Godspeed weitergelesen habe. Denn es gibt im Buch eine Menge fantastische, grausame und überraschende Stellen, obwohl man auch manches erraten konnte.
Mit grausam meine ich die Tatsache, dass die Menschen Hormone kriegen, um keine Unruhen zu verursachen, oder die Tatsache, dass die gesamt Geschichte der Erde verdreht wurde. Aber die große Lüge, die den Menschen dort jede 25 Jahre aufgetischt wird ist furchtbar.

Die Geschichte der Godspeed und seiner Bewohner, insbesondere die von Amy und Junior ist schockierend und fantastisch zugleich, so dass man sagen kann, das Beth Revis der Auftakt ihrer neuen Reihe sehr gelungen ist. Den von Anfang bis Ende merkt man, dass sie nicht versucht die Geschichte mit irgendwelchen überflüssigen Handlung zu ziehen, denn die Haupthandlung ist sehr durchdacht und enthält nicht zu viele Einzelheiten und kratzt aber auch nicht nur an der Oberfläche und wirkt auch nicht zu anspruchslos.

Auch das Ende ist sehr gelungen, und endet zum Glück nicht mit einem lästigen Kliffhanger, und trotzdem würde man am liebsten sofort erfahren, was als nächstes auf der Godspeed passiert und man würde auch gerne die restlichen Geheimnisse mit den Protagonisten aufklären und ich bin sehr gespannt was Beth Revis aus der Geschichte macht und ob sie ihr potenzial beweisen kann.
Jedenfalls bin ich der Meinung das Godspeed ein sehr lesenswertes Buch für Dystopien-Fans ist und ich freue mich darüber, das Godspeed - Die Suche schon in weniger als einem viertel Jahr rauskommt.

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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 ***** weniger gut
in diesem buch geht es um amy die die wahl hat mit ihren eltern auf einen neuen planeten zu fahren oder ohne ihren eltern bei ihrer oma zu leben.sie entscheidet sich mit ihren eltern den planeten zu verlassen . doch dazu muss sie eingefroren werden und das genau 301 jahre. Doch plötzlich wird sie 50 jahre zu früh geweckt doch von wem ? amy fühlt sich alleine und einsam.sie wird ihre eltern nicht so schn ell wieder sehen.alle auf der goodspeed sehen gleich aus damit es keine streite geben wird . und damit wird amy ausgeschlossen weil sie als einzige zb rote haare hat.viele wollen sie verstecken damit sie kein aufsehen auf sie errischtet.jeder will sie so schnells wie möglich los werden , manche wollen sie sogar ins weltall schiesen. nur einer glaubt an sie , nämlich junior ,der von allen am meisten von amy faszieniert ist. die beiden kommen sich langsam näher und küssen sich sogar und fangen langsam das geheimnis der goodspeed zu lüften. nach dem auch noch andere menschen aus ihren kühlkästen abgeschaltet worden sind und dabei viele gestorben sind.
das buch hat mir sehr gut gefallen weil es immer wieder spannend ist. es kommen immer wieder neue fragen auf unmd neue antworten. ich finde es fehlt in dem buch nur etwas die romantik aber vor allem fand ich das ende richtig klasse. es blieben keine fragen mehr offen und bald kommt auch deer 2 teil raus wo ich glaube das dieser wahrscheinlich noch besser sein wird als der 1 teil.

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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Düsseldorf am 30.01.2012 ***** ausgezeichnet
Inhalt:
Voller Angst ist die 17jährige Amy aufgebrochen in ein neues Leben. An Bord der Godspeed. Eingefroren soll sie die dreihundert Jahre dauernde Reise überstehen. Doch etwas läuft schief und Amy wird 50 Jahre vor dem geplanten Zeitpunkt aufgeweckt. Ihre Eltern schlafen noch tief und fest. Amy versucht mit der ungewöhnlichen Situation auf der Godspeed klarzukommen und Junior zu vertrauen, dem zukünftigen Ältesten, dem Herrscher über die Godspeed. Doch für Amy ist alles so verwirrend. Wer versucht die Gefrorenen umzubringen, warum hat der regierende Älteste so einen Haß auf sie und warum sind die Menschen auf diesem Schiff alle so merkwürdig. Eine gefährliche Suche nach der Wahrheit beginnt.

Meine Meinung:
Eine ungewöhnliche Geschichte. Man stelle sich mal vor, man würde tatsächlich eingefroren werden in der Erwartung dreihundert Jahre später aufzuwachen. Die Schilderungen der Autorin, wie das Einfrieren vor sich geht und was für Gefühle und Ängste Amy dabei empfindet, waren ganz schön beängstigend. Zumal scheinbar nicht alles so glatt läuft, wie man es erwarten müßte.

Genau wie das zu frühe aufwecken. Die Schilderungen des Schiffs und der Personen die hier eine Rolle spielen waren großartig. Denn es fiel mir überhaupt nicht schwer, mein Kopfkino anzuschalten und gemeinsam mit Amy und Junior Zeit auf der Godspeed zu verbringen. Ich fand es bemerkenswert, an wieviele kleine Details die Autorin dachte, wie wundervoll sie diese Kleinigkeiten in den Text einfügte, so daß eigentlich keine Fragen übrig blieben und es trotzdem nicht wie eine endlose Erklärung wirkte.

Ich finde das ganze Thema unglaublich spannend, denn wer weiß, ob wir nicht irgendwann tatsächlich in der Lage sind, solche Dinge zu vollbringen. Doch würde man sich dieser Gefahr wirklich stellen. Würde man wirklich jemandem seinen Körper so anvertrauen, in der Hoffnung, daß man wirklich wieder erwacht - eines Tages.

Ein sehr interessantes Thema, über das man glaube ich unendlich lang spekulieren könnte. Und ich fand es großartig von der Autorin umgesetzt. Es wurde wirklich zu keinem Zeitpunkt langweilig. Im Gegenteil. Immer neue Enthüllungen, Geschehnisse und Gefühle ließen das Buch zu einem regelrechten Pageturner werden. Auch die Tatsache, daß die Kapitel immer wieder abwechselnd aus der Sicht von Amy und Junior geschildert werden, machte das Buch sehr abwechslungsreich. Trotzdem lief die Geschichte immer flüssig weiter. Und viel zu schnell war es auch schon vorbei. Man kann nur hoffen, daß wir nicht mehr allzulange auf den zweiten Teil der Trilogie warten müssen.

Auch noch erwähnen möchte ich das wirklich unglaublich tolle Cover. Nicht nur das Papiercover, auch das Buch selbst schaut wirklich toll aus - und als Krönung ist innen im Papiercover auch noch eine Zeichnung der Godspeed mit den einzelnen Decks - das finde ich genial!

Fazit:
Ein toller Auftakt einer Trilogie, der uns in eine Geschichte eintauchen läßt, die die ungewissen Zukunft nicht spannender darstellen könnte. Unterhaltsam und abwechslungsreich ohne allzuviel Herzschmerz. Sehr empfehlenswert.

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 10.09.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Abenteuer am anderen Ende des Universums

Amy ist nicht anders als alle anderen Teenager in ihrer Umgebung, bis auf eine winzige Kleinigkeit. Sie wird ans andere Ende des Universums reisen, um in 300 Jahren mit ihren Eltern eine Welt zu bevölkern die nicht einmal ein Teleskop ausmachen kann.
Amy lässt sich einfrieren mit Hilfe der Kryogentechnik, doch sie wacht vor ihrer Zeit auf, wird gewaltsam aus ihren Träumen gerissen und blickt in die warmen, braunen Augen eines Jungen, der ihren Blick von Anfang an gefangen hält. Elder, der sie nicht behandelt wie einen Freak, der ihr nicht das Gefühl gibt vollkommen alleine zu sein.
Doch dann beginnen die Morde an den Eingefrorenen Wissenschaftlern und wichtigen Persönlichkeiten, die Godspeed, ihr Raumschiff ist kein sicherer Ort mehr'.

I stare down at her. She is the most beautiful thing I have ever seen, but also the strangest. Her skin is pale, almost translucent white, and I don't think it's just from the ice. I lay my hand on top oft he glass box, above her heart. My skin is a dark shadow over the luminescence of hers. Elder


~~~Meine Meinung~~~
Schon als ich anfing dieses Buch zu lesen war ich hin und weg. Viel zu selten lese ich ein wirklich gutes SciFi Buch, welches, wenn man genau hinsieht einige Probleme beschreibt, die selbst in unserer Zeit schon eine Rolle spielen, aber dazu nachher mehr.

Dem Leser fällt anfangs natürlich das wunderschöne Cover auf, das einem schon ein klein wenig zeigt auf was wir uns da einlassen, eine Geschichte über den Sternen, die zwei junge Personen involviert. Vergleicht man das Originalcover jedoch mit dem von Dessler, wird mir fast übel muss ich sagen. Dieses grün statt einem wunderschönen Sternenhimmel? Grässlich! Auch der Titel will so gar nicht passen auch wenn die Godspeed das Schiff ist, aber um das Schiff an sich geht es ja nicht die ganze Zeit, sondern um eine Welt die es zu erreichen versucht. Ich würde die deutsche Version wohl nicht lesen wenn ich die Originale nicht kennen würde.

Was den Schreibstil angeht war ich wieder mal positiv überrascht, mit welch einfachen Worten englische Autoren ein Werk schaffen, das die ganze Welt, naja die Englischsprechenden, verstehen können ohne sich allzu schwer zu tun, der Geschichte damit aber keine Abbruch tun. Vor allem aber hat mir gefallen wie sie Umgangswörter modifiziert hat: aus shice wurde shite, aus fucking wurde fexing ' zumindest ist mir das immer öfter aufgefallen je weiter ich las.

Die Charaktere an sich haben auch das gewisse Etwas. Zwar konnte ich Eldest von Anfang an nicht leiden und auch Doc war mir mehr Dorn im Auge als sonst was, dagegen habe ich Elder und Amy geliebt, wobei ich Harley, den Künstler teils noch mehr mochte. Amy und Elder unsere Protagonisten machen es einem leicht in die Geschichte einzutauchen, eben weil sie aus der Menge herausstechen bzw herausstechen wollen wie Elder.

Nun aber dazu warum ich finde dieses Buch hat Tiefgang. Tja hier finden wir einiges an Schwerpunkte zum Beispiel eine etwas kommunistische bzw diktatorische Ader in der Führung des Eldest, die Manipulation, die Propaganda die einem der Eldest aussetzt und das absolute unterdrücken von Andersartigkeit. Immer gleich sein, Gehorsam sein und eine starke Führungshand ' das ist es was
einem auf der Godspeed eingebläut wird, aber löst die Autorin diese Probleme richtig? Ob es hier den überhaupt um Liebe geht oder nur um die Suche nach der Wahrheit? Das erfährt man nur wenn man 'Across the Universe' oder im August 'Godspeed ' Die Reise beginnt' von Beth Rives liest.

~~~Fazit~~~
Ein sehr guter Start in eine neue Sci Fi Reihe, die vielleicht sogar meine liebste wird. Ich kann die Fortsetzung die im nächsten Frühling in die Geschäfte kommt nicht abwarten. Habt ihr es gerne etwas Anders, dann könnte euch Beth Rives begeistern. Ich gebe meine volle 5 von 5 Wölkchenanzahl.

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Bewertung von Nadja_13 am 30.08.2011 ***** ausgezeichnet
zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt eher langsam. Man erfährt zuerst einmal, wie Amy auf die Godspeed gekommen ist und weshalb sie überhaupt dort ist. Ausserdem erfährt man etwas über Juniors leben und über die Geschichte der Godspeed. Richtig spannend wird es erst als Amy aufgetaut wird. Doch dann wird die Geschichte so spannend und fesselnd, dass ich fast nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Besonders die vielen neuen Ideen, die die Autorin hat, machen die Geschichte einzigartig. Amy und Junior beginnen zusammen die Geheimnisse der Gospeed zu lüften. Die Geschichte zeigt auch schön, wie schwierig es für die Leute auf dem Raumschiff ist so eingeengt zu leben, zu wissen das sie nie etwas anderes als das Raumschiff sehen werden. Die Frage, was Freiheit eigentlich ich und ob es sich lohnt ohne sie zu leben wird in der Geschichte auch immer wieder angesprochen. Es geht auch darum, was einen guten Führer ausmacht, und was einen schlechten. Diese Fragen, die ihm Buch anhand der kleinen Gesellschaft auf dem Raumschiff angeschaut werden kann man aber auch gut auf das echte Leben übertragen, was zum Nachdenken anregt.

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Amy, als auch aus der Sicht von Junior erzählt. So kann man mit beiden gut mitfühlen. Dennoch konnte ich Amy etwas besser verstehen, was wohl daran liegt, das auch ich von der Erde komme und nicht so wie Junior auf einem Raumschiff geboren bin.

Amy fand ich wirklich sehr sympathisch. Sie musste viel mitmachen, zuerst stirbt sie fast, als sie abgeschaltet wird. Dann muss sie erfahren, dass sie 50 Jahre zu früh aufgetaut wurde. Um es noch schlimmer zu machen sind die meisten Leute auf dem Schiff ihr auch noch feindlich gesinnt, ein paar wollen sie sogar umbringen. Und dann muss sie auch noch in der ständigen Angst leben, dass der Mörder auch ihre Eltern abschallten könnte und sie es vielleicht nicht überleben könnten. Dafür, dass sie all diese schrecklichen Dinge erleben muss bleibt sie sehr gefasst und verliert nie das Ziel aus den Augen, nämlich die Geheimnisse der Godspeed aufzudecken und den Mörder zu fassen. Dennoch merkt man ihr auch an, das sie vieles durchmachen muss und sie hat auch immer Angst um ihre Eltern, was meiner Meinung nach sehr verständlich ist. Ich finde Amy eine wirklich tolle Protagonisten, sie ist stark, aber man kann dennoch sehr gut mit ihr mitfühlen, sie ist nicht perfekt, aber sie tut ihr bestes, um ihre Eltern zu schützen.

Junior ist der zukünftige Anführer der Godspeed und wird deshalb vom derzeitigen Anführer ausgebildet. Dieser ist allerdings nicht wirklich gewillt ihm etwas beizubringen. Deshalb probiert er sich möglichst viel selbst beizubringen. Er ist sich auch nicht wirklich sicher, ob der jetzige Anführer wirklich ein guter Anführer ist. Er getraut sich allerdings nicht ihn in Frage zu stellen oder gegen ihn zu rebellieren, da er etwas Angst vor ihm hat. Dies ändert sich aber als er Amy kennen lernt, durch sie lern er sehr viel über die Freiheit. Und er beginnt zu merken, das auf dem Schiff nicht alles mit rechten Dingen zu sich geht. Junior entwickelt sich während der Geschichte sehr, bis er schliesslich merkt, das in ihm ein wahrer Anführer schlummert, ein besserer als der jetzige.

Der Schreibstill ist nichts besonderes, weder besonders gut, noch besonders schlecht. Er ist angenehm zu lesen und passt immer zur Stimmung. Die Beschreibungen sind sehr gut, so dass man sich als Leser als gut vorstellen kann.

Das Cover finde ich so mittelmässig, es ist zwar schön, aber es passt nicht so gut zum Buch, weil die beiden Personen nicht so wirklich zu der Beschreibung von Amy und Junior passen. Ausserdem gefällt mir das original Cover von den Farben her ein kleines bisschen besser. Den Titel finde ich wiederum sehr passend. Und was ich auch gut finde ist, das sich auf der Innenseite des Cover ein Plan des Raumschiffes befindet, so kann man sich während dem Lesen viel besser orientieren

Fazit:
Einfach nur toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 14.08.2011 ***** sehr gut
„Godspeed“ ist der erste Teil einer Trilogie, in der Beth Revis ihre Leser auf eine Reise in die Zukunft mitnimmt. Auf der Erde sind einige Dinge schief gelaufen, so dass sich eine Gruppe Wissenschaftler und Militärs einfrieren lässt, um viele Jahrhunderte später einen fremden Planeten für die Menschheit bewohnbar zu machen. Dystopien mag es viele geben auf dem aktuellen Buchmarkt, aber so weit wie Beth Revis gehen dabei die wenigsten Autoren. Ich mag Dystopien grundsätzlich, fand es jedoch sehr erfrischend, als Schauplatz mal nicht die völlig veränderte, in Trümmern gelegte Erde zu haben.

Die Godspeed ist eine eigene, kleine Welt für sich. Über die Jahrhunderte hat sich ein System auf dem Raumschiff gebildet, in dem jeder seinen Platz hat. Wer von der Norm abweicht, wird geächtet, eingesperrt oder, im schlimmsten Fall, eliminiert. Das System funktioniert, zumindest auf den ersten Blick, und hier beweist die Autorin ihr Können. Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht, absolut logisch, hat Hand und Fuß. Logikfehler sucht man vergeblich, und selbst zum Ende hin, als einige Dinge sich total gewendet haben, hat Beth Revis für Alles eine passende Erklärung. Eine tolle Leistung, denn die Abläufe sind nicht ganz einfach zu durchschauen auf der Godspeed.

Ein weiterer interessanter Aspekt der Geschichte ist, dass die Technik während der Reise des Raumschiffs große Fortschritte macht, die Gesellschaft sich jedoch zurückentwickelt. Einige wenige Bewohner haben die Möglichkeit, sich an Weiterentwicklung und Forschung zu beteiligen. Der größte Teil der Menschen ist jedoch nur dazu da, die anderen zu versorgen und sich fortzupflanzen. Themen wie Uniformität und Inzucht stehen plötzlich im Raum, und es bedarf eines Anführers und strikter Planungen, um dieser Problematiken Herr zu werden.

„Godspeed“ wird abwechselnd aus der Sicht Amys und der Juniors erzählt. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, manchmal nur ein oder zwei Seiten lang, was in diesem Fall aber sehr positiv zu bewerten ist. Durch den ständigen Perspektivenwechsel wird die Handlung noch interessanter gehalten, als sie eh schon ist, und für den Leser fügt sich bruchstückhaft, quasi mit Amys und Juniors Hilfe, die Wahrheit über die Geschehnisse auf der Godspeed in den letzten Jahrhunderten zusammen.

Zum Ende hin erreicht die Spannung ihren absoluten Höhepunkt, um das Buch dann mit einem Knall und einem dicken Cliffhanger enden zu lassen! Ich hoffe nur, dass sich Beth Revis mit der Fortsetzung nicht allzu viel Zeit lässt, denn ich möchte am liebsten sofort wissen, wie es mit Amy, Junior und der Godspeed weitergeht.

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