Der geheimnisvolle Gentleman - Bradley, Celeste

Celeste Bradley 

Der geheimnisvolle Gentleman

Roman. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Cora Munroe
Broschiertes Buch
 
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Der geheimnisvolle Gentleman

Sinnlich heiß, humorvoll und spannend

Lady Olivia Cheltenhams Ehemann ist alles, was sie sich je erträumt hat. Er ist charmant, zuvorkommend und der Gedanke an ihre Hochzeitsnacht bringt Olivia stets zum Erröten. Doch Dane Calwell hat Geheimnisse. Wer sind die Fremden, mit denen er sich in seinem Arbeitszimmer einschließt? Ist er etwa ein feindlicher Spion? Olivia gerät in ein höchst aufregendes, gefährliches Abenteuer, aus dem sie nur einer retten kann: ihr geheimnisvoller Ehemann ...

"Voller Abenteuer, spritziger Dialoge und prickelnder Sinnlichkeit - ein hinreißendes Lesevergnügen!" USA Today

"Die Leser werden dieses romantische Liebesabenteuer voller Humor und Sinnlichkeit lieben!" Publishers Weekly

"Eine bezaubernde Geschichte, die beweist, in der Liebe und in der Spionage herrschen keine Regeln. Teuflisch gut und unterhaltsam!" Romantic Times


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 335 S.
  • Seitenzahl: 336
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.36661
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 25mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783442366613
  • ISBN-10: 3442366615
  • Best.Nr.: 23817230
"Eine bezaubernde Geschichte, die beweist, in der Liebe und in der Spionage herrschen keine Regeln. Teuflisch gut und unterhaltsam!"
Celeste Bradley, 1964 in Virginia geboren, lebt am Fuße der Sierra Nevada in Nordkalifornien. Sie ist mit einem Journalisten verheiratet und hat zwei Töchter. Bevor sie 1999 ihren ersten Roman veröffentlichte, arbeitete sie auch als Schauspielerin, doch ihre wahre Leidenschaft ist das Schreiben. Preisgekrönt, u. a. mit dem RITA Award für besonders herausragende Liebesromane, gehört die New York Times-Bestsellerautorin inzwischen zu den heiß geliebten Stars des Genres.

Leseprobe zu "Der geheimnisvolle Gentleman" von Celeste Bradley

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Leseprobe zu "Der geheimnisvolle Gentleman" von Celeste Bradley

Zur Zeit der Normannen, als sich König Wilhelm der Eroberer von Beratern überrannt sah, die mehr auf ihren eigenen Vorteil aus waren, als dem Wohle des großen Ganzen zu dienen, gründeten einige Jugendfreunde des Königs das Quatre Royale. Sie alle waren Lords und dem König treu ergeben.

Diese vier Männer gaben sich als Quatre Royale die Namen berüchtigter Raubtiere, während sie ihr Privatleben strikt von ihrer eigentlichen Aufgabe trennten, nämlich der, als Schild der Täuschung und Schwert der Wahrheit im Namen des Königs zu wirken.

Mutig wie der Löwe. Tödlich wie die Kobra. Wachsam wie der Falke. Schlau wie der Fuchs.

Die Ernennung galt für ein Leben - die Ergebenheit war absolut. Bindungen durch Familie, Freunde und sogar durch die Liebe wurden flüchtig wie ein Traum, wenn ein sorgfältig ausgewählter Lehrling den Platz seines Meisters einnahm. Alles andere war nichts als eine Maske, die im Dienst der Verschwiegenheit und Anonymität aufrechterhalten wurde. Denn in Wahrheit umschlossen die eisernen Gitter der Pflicht die Herzen und Seelen der Royal Four.

Prolog

England, 1813

Lady Olivia Cheltenham stürzte in die Themse und wurde von einem nordischen Gott gerettet. Oder vielmehr: Sie wurde von keiner Geringeren als ihrer Mutter in die Themse gestoßen, und der nordische Gott rettete sie. Jedenfalls versuchte er es. Bedauerlicherweise war es am Ende eher umgekehrt, denn sie rettete ihn.

Olivia fühlte, wie ihre Mutter sie über das Geländer der Westminster Bridge schob, und bis sie unten ankam, hatte sie, wie ihr schien, sehr viel Zeit, über deren Beweggründe nachzudenken. Obgleich Olivia ihr Tagebuch nicht zur Hand hatte, schließlich befand sie sich mitten in der Luft, war sie sich sicher, dass ihre Mutter bisher keinerlei mörderische Absichten ihr gegenüber gehegt hatte. Auch war es zweifelhaft, dass es sich bei ihrer Tat um ein Zeichen plötzlichen Wahnsinns handelte.

Olivia hatte nichts weiter getan, als immer wieder zu fragen, warum sie an einem kalten, windigen Tag stundenlang auf einer Brücke stehen und in die Themse schauen sollte. Deshalb gab es nur eine einzige mögliche Erklärung: Das unmittelbare Auftauchen eines potenziellen Ehemanns.

Als das eisige Wasser über ihrem Kopf zusammenschlug, ihr das Häubchen vom Kopf riss und den Atem nahm, musste Olivia zugeben, dass sie vielleicht etwas dankbarer sein sollte. Mutter hatte in letzter Zeit unter großer Anspannung gestanden.

Aber sie war sicherlich nicht verrückt genug, Olivia bei der Jagd nach einem Ehemann umzubringen?

Der Fluss war an dieser Stelle nicht sehr tief. Olivia fühlte, wie ihre Zehen kurz den weichen, schlammigen Grund berührten, bevor sie wieder nach oben getragen wurde. Ihr Kopf durchbrach die Wasseroberfläche, und sie nahm einen dringend benötigten Atemzug. Es war nicht das erste Mal in ihrem Leben, dass sie ins Wasser fiel. Deshalb hatte Olivia sofort begonnen, sich aus ihrem Spenzer zu winden. Als sie ihre Arme befreit hatte, stieß sie die kurze Jacke von sich, die sogleich davontrieb.

Zum Glück behinderte ihr Kleid sie nicht besonders, denn sie trug nur ein sehr leichtes Musselinkleid ohne nennenswerte Unterröcke. Mutter hatte am Morgen darauf bestanden, dass sie es trotz der kühlen Witterung anzog. In Anbetracht der Ereignisse gewann dies eine unmissverständliche Bedeutung. Olivia verbannte die Ränke ihrer Mutter aus ihren Gedanken und widmete sich einer wichtigeren Aufgabe - ihrem Überleben. Sie war eine ausgezeichnete Schwimmerin, doch der Fluss war vom Herbstregen eiskalt. Sie musste sofort aus dem Wasser. Sie streifte die Slipper von ihren Füßen und schaute sich um.

Von oben hörte sie das entsetzte Kreischen ihrer Mutter und die Schreie einer offenbar rasch anwachsenden Menschenmenge, Olivia verlor keine Zeit damit, zu ihnen hinaufzublicken. Das Wasser war so kalt, dass es ihr bereits schmerzhafte Stiche in Händen und Füßen verursachte. Sie musste hier raus, bevor sie nichts mehr fühlte. Mit einer schwungvollen Bewegung ihrer Arme drehte sie sich mit Leichtigkeit im Wasser und erblickte eine jener schmierigen Steintreppen, die an vielen Stellen entlang des Flusses von der Uferböschung zum Wasser führten.

Sie wollte gerade dorthin schwimmen, als irgendetwas Großes neben ihr in den Fluss stürzte und ihr erstickendes, braunes Schmutzwasser in die Nase und den offenen Mund spülte. Sie prustete voller Ekel und rieb sich das Gesicht, sodass sie gerade noch rechtzeitig sah, wie zwei unglaublich starke Arme sich nach ihr ausstreckten.

Fast mühelos schwamm sie mit einem Fußschlag außer Reichweite. Die Arme gehörten zu einem hünenhaften, dreckigen Fremden.

Natürlich musste man zu seiner Verteidigung annehmen, dass er, bevor er ins Wasser gesprungen war, aller Voraussicht nach noch nicht so aussah.

Wahrscheinlich hatte er sich sogar bis vor kurzem eines blendenden Aussehens erfreut. Olivia schwamm auf der Stelle, während sie ihn betrachtete. Wenn die scharf geschnittenen Wangenknochen und das kantige Kinn, die unter seinen herabhängenden, verschmutzten goldblonden Haaren gerade noch zu erkennen waren, irgendeine Vermutung zuließen, dann, dass er unter normalen Umständen in der Tat sehr gut aussehend war. Er hielt den Kopf fast unbeweglich über Wasser. Offensichtlich war er so groß, dass er fest auf dem Grund stehen konnte. Er sah aus wie ein sehr nasser, sehr schmutziger Wikinger. Nein, das traf es nicht wirklich. Er sah aus wie ein hoch gewachsener wassertriefender, vor Schmutz starrender nordischer Gott.

Es gab nur einen Mann in ganz London, auf den diese Beschreibung zutraf: Dane Calwell, Vicomte Greenleigh, der begehrteste Junggeselle der Saison. Olivia war ihm nie vorgestellt worden, aber sie hatte ihn bei zahlreichen Veranstaltungen gesehen, zu denen ihre Mutter sie auf der Suche nach einer passenden Partie geschleift hatte. Olivia hatte sich keine Hoffnungen gemacht, jemals die Aufmerksamkeit "des Dänen" auf sich zu lenken, was sie natürlich niemals zugeben würde, selbst wenn man von ihren mitternächtlichen Fantasien von der, ähm, Eroberung durch einen Wikinger einmal absah. Sie selbst war jedenfalls nicht der heiß begehrte Fang der Saison.

Mutter wurde niemals müde, sie daran zu erinnern, dass sie etwas zu groß gewachsen war und nie wirklich gelernt hatte, ein Ballkleid mit Anmut zu tragen. Ihre Haare schienen ein Eigenleben zu führen, und in der Öffentlichkeit schien sie nie zu wissen, wohin mit ihren Händen, geschweige denn mit ihren zu groß geratenen Füßen.

Und doch hatte ihre Mutter nicht aufgegeben. Cheltenham musste weiterbestehen. Deshalb hatte der gut aussehende, vermögende Lord Greenleigh beschließen müssen, schwimmen zu gehen.

Der Auftritt des potenziellen Ehemanns.

Er strich sich seine langen, bis vor kurzem noch goldblonden Haare aus dem Gesicht und blinzelte sie aus himmelblauen Augen verwirrt an. "Seid ... seid Ihr wohlauf?"

Mutters Spiel ging auf. Pflichtbewusst, wie er war, würde er Olivia retten. Wie peinlich. Grimmig beschloss sie, nicht mitzuspielen. "O ja", versicherte sie ihm. "Es besteht kein Grund, sich um mich Sorgen zu machen."

Offenbar hatte er sie nicht verstanden, denn er streckte wieder die Arme nach ihr aus. Olivia entwischte ihm und schwamm geschickt zur Seite. Leider befand er sich dadurch zwischen ihr und der Steintreppe, und sie begann bereits zu zittern.

Er griff erneut nach ihr. Wieder wich sie ihm aus. Er starrte sie frustriert an. "Wollt Ihr nicht, dass ich Euch helfe?"

"Nein danke", erwiderte sie höflich. "Wenn Ihr nur etwas zur Seite treten würdet, könnte ich alleine meinen Weg ans Ufer finden."

Er blinzelte und runzelte die Stirn. Das Flusswasser umspülte seinen Brustkorb wie die großen, unbeweglichen Pfeiler der Brücke. "Bitte?"Olivia gab auf. Sie hatte keine Zeit, mit ihm zu plaudern. Seinem kräftigen, wohlgeformten Körper nach zu urteilen, bereitete es ihm sicher keine Schwierigkeiten, einfach aus dem Fluss zu marschieren. Ihr hingegen wurde mit jedem Augenblick kälter. Mit einem Armzug schwamm sie ein kleines Stückchen flussabwärts an ihm vorbei.

Kundenbewertungen zu "Der geheimnisvolle Gentleman" von "Celeste Bradley"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
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Bewertung von redhair79 aus stollberg am 07.07.2010 ***** ausgezeichnet
sehr schöner liebesroman mit interessanter story und prikelnder erotik kann ihn nur wärmstens empfehlen!!!

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Bewertung von Cachmisis aus Hannover am 07.06.2008 ***** sehr gut
Romantisch, sinnlich, spannend und unterhaltsam !

Aus der Kurzbeschreibung: “Sinnlich heiß, humorvoll und spannend“

„Lady Olivia Cheltenhams Ehemann ist alles, was sie sich je erträumt hat. Er ist charmant, zuvorkommend und der Gedanke an ihre Hochzeitsnacht bringt Olivia stets zum Erröten. Doch Dane Calwell hat Geheimnisse. Wer sind die Fremden, mit denen er sich in seinem Arbeitszimmer einschließt? Ist er etwa ein feindlicher Spion? Olivia gerät in ein höchst aufregendes, gefährliches Abenteuer, aus dem sie nur einer retten kann: ihr geheimnisvoller Ehemann ...“

Dieser Roman ist der 2.Teil der Royal Four Reihe, die an die Liars’s Club Spionagereihe mit ihren 5 Romanen anknüpft. Die Royal Four Reihe dreht sich um vier furchtlose Spione im Dienst der englischen Krone mit folgenden Decknamen: „Die Kobra“ (Band 1 – „Der verruchte Spion“), „Der Löwe“ (Band 2 – „Der geheimnisvolle Gentleman“), „Der Fuchs“ und „Die Falke“ (beide letztere Romane noch nicht erschienen).

Um den richtigen Überblick beim Lesen dieses Buches zu behalten, ist es besser (aber nicht Pflicht), alle 6 Romane aus beiden vorhergegangenen Spionageserien (1. Reihe – Liars’s Club: Die schöne Spionin - Die schöne Schwindlerin - Die schöne Betrügerin - Die schöne Rächerin – Die schöne Teufelin – 2. Reihe Royal Four: Der verruchte Spion) schon gelesen zu haben. Die Lektüre macht dann umso mehr Spaß. Auch diesen 6. Roman habe ich in einem durchgelesen.

Die Zutaten: Ein Geheimbund, Abenteuer, Erotik und viel Humor gemischt mit einnehmenden Figuren. Ergebnis: Kein „seriöses“ Buch, jedoch einige Stunden Lesevergnügen.

Die Geschichte um die junge Lady Olivia, die im wahrsten Sinne des Wortes in die Ehe gestoßen wird (wie und weshalb erfährt man ziemlich am Anfang der Geschichte) ist nicht nur bezaubernd, sondern auch – Gott sei Dank! – humorvoll. Vieles darf der Leser nicht zu ernst nehmen – besonders nicht das Verhalten einer eigentlichen Jungfrau in den Liebesszenen!!!

Ihr gutaussehender, undurchschaubarer Ehemann hat irgendwelche Geheimnisse, sein vergangenes Leben und seine derzeitigen Verpflichtungen machen "dem Löwen" schwer zu schaffen, dadurch ist die Ehe der beiden durch manche Irrungen und Verwirrungen mit ganz schönen Höhen und Tiefen gepflastert.

Wie bei allen Romanen von Celeste Bradley geht es hier ebenfalls stürmisch zu, auch in den ausführlichen, freizügigen Bettszenen. Dieses historische Liebesabenteuer ist nicht perfekt, sondern einfach romantisch, sinnlich, spannend und unterhaltsam.

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