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Bewertung von JED aus Berlin am 14.03.2012 |
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Kurzinhalt: Die erfolgreiche Immobilienmaklerin CJ umgibt ein dunkles Geheimnis. Dieses ist auch der Grund, warum sie sich auf keine wirklichen Bindungen einlässt und eigentlich stets auf dem Sprung ist, jederzeit ihr jetziges Leben zu verlassen und sich irgendwo ein neues aufzubauen. Nur, um von ihrer Vergangenheit nicht eingeholt zu werden. Als sie mit Akohol am Steuer erwischt wird, muss sie Sozialsstunden in einem Frauenhaus ableisten, wo sie die nordische Schhönheit Karita kennenlernt. Und unvorsichtig zu werden beginnt. Meine Meinung: Dies ist das dritte Buch der Autorin, dass ich gelesen haben und mittlerweile muss ich verwundert feststellen, dass die Lesbenwelt bei Karin Kallamker immer erstaunlich groß ist, ja manchmal erhält man beim Lesen das Gefühl, dass in den von der Autorin geschaffenen Welten eher Heterosexuelle zu einer Minderheit gehören. Das wirkt oft unrealistisch, genauso wie die Tatsache, dass die von ihr geschafffenen Frauen meist wunderschön, erfolgreich und von irgendeinem Geheimnis umgeben sind, das den Leser meist ein ganzes Buch beschäftigen soll. Speziell im Fall von CJ fand ich dieses "Geheimnis" aber irgendwann nur noch nervig, wenn sie eigentlich auf jeder zweiten Seite darüber nachdenkt, dass sie sich auf KEINEN FALL auf irgendeine Bindung einlassen darf und ihr Geheimnis sie JEDERZEIT einholen kann, obwohl schon nach ein paar Seiten klar ist, dass sie bis über beide Ohren in Karita verliebt ist und die beiden unweigerlich auf eine Bindung zusteuern. Das sind solch künstlich geschaffene "Probleme", die eben wirklich nur künstlich wirken, so dass man der Protagonistin zurufen möchte: Komm, Du bist erwachsen, Leben bedeutet Entwicklung, also verharre hier nicht die ganze Zeit in solch einem starren Denken. Aber die Figuren entwickeln sich bei Kallmaker eben nicht. Meist 300 Seiten lang. Sondern verharren solange, bis es auf den letzten Seiten endlich zu einem Showdown kommen darf. Schade eigentlich, dabei sind die Ideen der Kallmaker oft nicht schlecht. Fazit: Künstlich wirkender Abstand zwischen 2 Frauen in einem sonst wirklich gut lesbaren Buch. Schade. |
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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 23.08.2011 |
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Als CJ, erfolgsverwöhnte Immobilienmaklerin, bei Sozialstunden in einem Frauenhaus die schöne Karita kennenlernt, ahnt sie gleich, dass die blonde Schönheit Schwierigkeiten für sie bedeuten. Denn CJ ist keine Frau, sie auf feste Beziehungen aus ist. Denn sie verbirgt ein Geheimnis und dieses Geheimnis zwingt sie dazu, allein zu bleiben und sich auf keinen Menschen intensiver einzulassen. Wird CJ auch jetzt wieder flüchten oder kann die Liebe ihr dieses Mal einen Ausweg zeigen? Spannend, lustig, romantisch, traurig – Karin Kallmaker hat ihrem Namen als “Queen of Lesbian Romance” wieder alle Ehre gemacht und mich mit “Es begann mit einem Kuss” prächtig unterhalten. Das Geheimnis um CJ ist toll ausgearbeitet und gibt der Lovestory einen wunderbaren Rahmen, der sie kurzweilig und spannend macht und der Schreibstil, dem die wirklich gute Übersetzung durchaus gerecht wird, ist wie immer wunderbar leicht und stellenweise richtig beschwingt, ohne den nötigen Ernst vermissen zu lassen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und man kann herrlich mit ihnen mitleiden, mitfiebern und vor allem mitlieben. Der Originaltitel “The Kiss that counted” erscheint mir noch passender als der deutsche und trifft den Kern der Story ganz wunderbar. Dieser Roman ist durch und durch ein Kallmaker. Genau das Richtige für einen gemütlichen Abend auf der Couch oder einen verregneten Samstag im Bett. Zitate: Was immer mir geschieht, geschieht, weil ich mich so entschieden habe – nicht weil ich dich liebe. (Seite 270) Es war keine Frage von Frosch oder Prinzessin, keine Zerstörerin aller Magie sah sie voller Furcht und Verlangen an. Eine Frau, nichts weiter. Und doch – alles. (Seite 271) Karitas Berührung war so überwältigend, so rückhaltlos, so etwas konnte man nicht stehlen, man konnte es nur geschenkt bekommen. (Seite 280) |
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