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| Bewertung von buchleserin aus Deutschland am 14.03.2013 | |
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Frau Freitag schreibt über ihren Schulalltag an einer Realschule und versucht ihre 10.Klasse auf den Schulabschluss und das Berufsleben vorzubereiten. Sie hat die Looser-Klasse, viele Schulschwänzer, Kinder mit Migrationshintergrund und einige Chaoten. Frau Freitag versucht ihren Schüler zu vermitteln, wie wichtig es ist, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Sie unterrichtet auch eine 7. Klasse in Englisch. Humorvoll schildert Frau Freitag die Erlebnisse ihres Schulalltags. Die Kapitel sind kurz. Und man kann zwischendurch immer mal lesen, auch wenn man mal nicht so viel Zeit dafür hat. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hab mich köstlich amüsiert. An mehrern Stellen musste ich wirklich loslachen. Ein sehr flüssiger und lustiger Schreibstil. Auf humorvolle Weise beschreibt Frau Freitag Alltagsprobleme der Lehrer und Schüler. Das Buch ist an einigen Stellen schon ziemlich überzogen, da sind schon einige Klischees und Vorurteile und die sprachliche Ausdrucksweise der Schüler. Aber es soll ja auch eine heitere Lektüre sein. Das Cover hat einen schwarzen Hintergrund mit einem Küken darauf mit Goldkettchen, Kopftuch/Kappy und Handy und dazu eine Sprechblase. Fazit: Ein wirklich humorvolles und unterhaltsames Buch. Ich werde es weiterempfehlen. |
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| Bewertung von Page-Turner aus HH am 28.02.2013 | |
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Der Schulwahnsinn geht weiter Inhalt: Inhaltlich knüpft das Buch an den Vorgänger an. Ihre Schüler sind nun in der 10. Klasse und stehen somit kurz vor ihrem Schulabschluss. Sehen sie sich selbst auch teilweise noch als Kinder. Bereits der erste Schultag schlaucht Frau Freitag schon, ihre Schüler würden sagen: Chill mal, Frau Freitag! Trotzdem hat sie eigene Erwartungen an das Lernverhalten ihrer Schüler und möchte so viel Wissen wie möglich vermitteln. Zusätzlich steht ja auch noch die Bewerbungsrunde für die zukünftigen Ausbildungsplätze auf dem Lehrplan. Damit Berufswünsche wie „Diseinerin“ oder „Puffleiter“ nicht zum erklärten Ziel werden können, wird Frau Freitag noch einige Überzeugungsarbeit vor sich haben. Meinung: Der Schreibstil ist flüssig, das Lesen wird zu einem Spaziergang. Die Ausdrucksweise, Anekdoten und Zitate sind teilweise ein wenig zynisch, aber ganz sicher aus dem wahren Schulalltag gegriffen. Mit Selbstironie nimmt Frau Freitag sich selbst an so mancher Stelle auf die Schippe. Es mag für den einen oder anderen erschreckend klingen, jedoch verhält es sich genau wie in diesem Buche dargestellt an fast jeder Lehranstalt innerhalb Deutschlands. Migrationshintergrund hin oder her, oftmals fallen selbst die aus dem Rahmen, die man aus vermeintlich gutem Hause wähnt. Die Schulministerien sollten endlich vom althergebrachten Frontalunterricht wegkommen und neue Lernmethoden erproben, die den Schüler selber aktiver am Unterrichtsgeschehen beteiligt. Leider wird eben in den wenigsten Fällen Lerntypen gerechter Unterricht präsentiert. Cover und Titel: Optisch, wie auch inhaltlich schließt es an das vorherige Buch an. Der Titel ist sicherlich den Situationen im Schulalltag entnommen und somit passend. Fazit: Ein kurzweiliges Werk, das sich leicht und flüssig liest. Wem bereits das erste Buch gefallen hatte, wird sicherlich weiter lesen wollen. |
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| Bewertung von KleineHexe82 aus Bayreuth am 22.10.2012 | |
| Beim Autorennamen "Frau Freitag" handelt es sich um das Pseudonym einer Lehrerin an einer so genannten Brennpunktschule. Mir ist sie bereits durch ihr Vorgängerbuch "Chill mal Frau Freitag" bekannt, das recht erfolgreich war. Daher nun wohl der zweite Teil. Die Klasse, deren Klassenlehrerin Frau Freitag schon im ersten Buch war, ist mittlerweile älter geworden, aber nicht vernünftiger, auch wenn sie mittlerweile Abschlussschüler sind und sich dringend Gedanken um ihre Zukunft machen sollten. Falls manche Situationen wirklich so abgelaufen sind und nicht überspitzt dargestellt sind, kann einen das teilweise ganz schön erschrecken, aber sicher gibt es in Deutschland heute viele Jugendliche, die wirklich keinerlei Zukunftsperspektiven haben und sich die wenigen Chancen auch noch bewusst vermasseln. Für außenstehende Leser und auch Menschen, die wie ich selbst Lehrer sind, gibt es aber dennoch auch viele witzige Begebenheiten in der Schule und Jugendliche, die in manchen Situationen wirklich überraschen. Sehr menschlich finde ich auch die Schilderungen ihrer Erfahrungen bei "Kinder-Facebook", ihrem Acount über den sie mit ihren Schülern befreundet ist, deren mehr oder weniger sinnfreie Posts sie sehr aufmerksam verfolgt, weil sie irgendwie gar nicht anders kann. Neben den Schülern der Zehnten kommen auch neue andere Klassen und Kollegen von Frau Freitag darin vor, die sie sicher teilweise etwas übertrieben karrikiert, um den Spaß am Lesen zu steigern. In Frau Freitag selbst kann man sich gut hineinversetzen, da sie auch sehr gefühlsbetont schreibt und sympathisch wirkt. Das Buch lässt sich auf jeden Fall angenehm leicht lesen, es handelt sich dabei auch nicht um anspruchsvolle Literatur. Wirklich Spaß damit haben Lehrer und andere Pädagogen, die sich selbst bestimmt in manchen Situationen wiedererkennen oder vielleicht manchmal auch froh sind, dass sie an einer Schule unterrichten, in der es dann doch noch nicht so schlimm zugeht. Auch für etwas ältere Schüler mag es sicher ganz aufschlussreich sein, einmal die Perspektive einer eigentlich doch recht menschlichen und sympathischen Lehrerin einzunehmen. Und für Eltern und alle anderen Menschen, die regelmäßig mit Schülern oder Lehrern zu tun haben, lohnt sich die Lektüre, um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie der Alltag an Schulen heutzutage aussieht, wobei man natürlich immer berücksichtigen muss, dass jede Schule anders ist und ein Buch natürlich umso lesenswerter ist, je weniger alltäglich die beschriebenen Vorfälle sind. Zum Lachen wird es aber jeden Leser manchmal bringen und manch einer erkennt sich vielleicht auch doch etwas in der heutigen Schülergeneration wieder... |
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| Bewertung von tinabauer aus essingen am 19.08.2012 | |
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Endlich geht’s weiter mit Frau Freitag. Für alle Schulkenner und Freunde des ersten Teils freut man sich wieder auf sinnlose Diskussionen mit Schülern aller Jahrgänge und allerlei Migrationshintergründen. Man lernt, wie man ordentlich Sätze bildet und was man alles nicht tun sollte. Als die Bewerbungszeit in Frau Freitags Klasse beginnt, kommt die Berufsberaterin und die Show kann losgehen. Ob es für alle zum Abschluss reicht? Wir werden sehen! Lustig, oft irrsinnig witzig erzählt Frau Freitag von ihrem Lehreralltag und hofft fehlendlich, das die nächste Generation von Schülern mit etwas mehr IQ gesegnet ist... |
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| Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein am 30.07.2012 | |
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Frau Freitags Klasse ist nun in der 10ten. Wichtig ist alles, nur nicht die Schule. Bewerbung? Wieso - hat doch sowieso keinen Zweck. Lernen? Warum ' versteh ich doch nicht. Pünktlichkeit? Aber lohnt doch nicht. Sind die Schüler so? Mag sein. Aber darf man sich wundern, wenn die Lehrer so inkonsequent sind? Finde ich es normal, wenn der Lehrer nichts anderes zu tun hat, als im Facebook seine Schüler zu kontrollieren und zu erinnern ' selbst mitten in der Nacht? Frau Freitag hat viel Verständnis für ihre Schüler, aber die benötigen nicht nur Verständnis, sondern manchmal einen Tritt in den Hintern. Ich fand die Leseprobe ganz witzig, aber als ich das Buch so durch gelesen habe, ging mir die Geschichte auf die Nerven. Es war nicht witzig, weil doch so vieles dem Leben entspricht und eigentlich sehr traurig ist. Schön, dass Frau Freitag trotzdem ihren Beruf liebt. |
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| Bewertung von Readit am 24.07.2012 | |
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Frau Freitags Schulklasse ist inzwischen in der zehnten Klasse angekommen, und so langsam sollten sich die Schüler Gedanken machen um einen gescheiten Abschluss und einen Ausbildungsplatz. Aber wer sie kennt, weiß, dass das so schnell nichts wird, die Schüler sind chaotisch wie eh und je: unentschuldigte Fehlstunden, verpasste Anmeldetermine, mangelhafte Leistungen "aber das schaffe ich noch bis zu den Zeugnissen, ich schwöre" - da hilft es auch nichts, dass Frau Freitag via Facebook versucht, ihre Schützlinge auf den richtigen Weg zu führen. Das Buch besteht aus Frau Freitags Blogeinträgen - kurze, oft voneinander unabhängige Episoden aus dem Schulalltag. Dadurch kann man auch zwischendurch noch ein paar Seiten lesen, ohne dass man den Anschluss verpasst oder nicht mehr in die Handlung hineinfindet. Leider hat das Buch ungeheures Suchtpotential - zwischendurch noch ein paar Seiten lesen geht eigentlich gar nicht, denn man liest sich fest und schwuppdiwupp ist ein Stündchen vergangen. Oder auch zwei. Ich jedenfalls habe mich gefreut, Neues über Fatma, Elif, Marcella, Funda, Abdul, Bilal und Co. zu lesen. Und mit dem dicken Dirk und Dschinges aus der 7. kommt schon die nächste Generation - hoffen wir, dass Frau Freitag nicht die Ideen ausgehen. |
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| Bewertung von Bücherstadt- www.bücherstadt.com aus Berlin am 20.07.2012 | |
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Frau Freitag ist Lehrerin an einer Schule mit recht komplizierter Schülerschaft, die für sie eine Herausforderung darstellt. Sie akzeptiert ihre Schüler mit all ihren Macken, versucht ihnen aber wichtige Dinge (oder neudeutsch Kompetenzen) zu vermitteltn, die sie in ihrem späteren Leben gebrauchen können. Gleichzeitig lernt sie aber auch von ihren Schülern eine ganze Menge. Wie dies passiert beschreibt sie in ihrem Blog, der mehrmals wöchentlich aktualisiert wird. Die schönsten Geschichten und einge unbekannte Begebenheiten wurden bereits in dem Buch "Chill mal, Frau Freitag" veröffentlicht. In dem zweiten Buch "Voll streng, Frau Freitag" geht es hauptsächlich um ihre Klasse, die in der Zehnten ist, aber noch einige Probleme hat die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Dabei ist es gar nicht so, dass bei allen Hopfen und Malz verloren wäre. Nein, sie scheinen sich nur noch ganz gut zu fühlen in der behüteten Welt der Schule und verplanen wichtige Termine. In vielen Fällen ist den Schülern nicht klar wie wichtig Engagement ist. Und teilweise muss man sie auch einfach als ein bisschen weltfremd abstempeln. Frau Freitag rotiert daher immer wieder, stellt Fragen, gibt Hilfen und versucht gleichzeitig die Schüler zu ermutigen. Das ist eine aufreibende Arbeit und gedankt wird ihr so gut wie nie. Doch wenn sie ihre Abschlussklasse mit der neuen siebten Klasse vergleicht, wird ihr klar, was sie alles geschafft hat und wie sich die Schüler entwickelt haben. Und darauf ist sie schon ganz schön stolz. Frau Freitag berichtet in einem sehr ungezwungenen Stil über ihre Schüler. Sprachlich springt sie dabei immer zwischen der Ausdrucksweise ihrer Schüler und der eigenen Form hin und her. Das wirkt aber nie aufgesetzt oder unpassend. Es ist immmer in die jeweilige Handlung eingebettet und entspricht der vorherrschenden Atmosphäre. Zudem bewirkt dieser sanfte Stilwechsel, dass man immer mit einem gewissen Schmunzeln den Text liest und keine Verständnisprobleme hat. Dadurch kann man das Buch natürlich auch sehr fix druchlesen. Ist man hingegen ein Leser, der eher am Abend nur ein wenig lesen will, kommen einem die kurzen Kapitel entgegen. Betrachtet man die Protagonisten genauer, entsteht der Eindruck, dass die Autorin völlig offen und schonungslos über sie berichtet. Das bezieht sich auch auf ihre eigenen Person. Frau Freitag gibt eigene Fehler zu, ohne Ausflüchte zu suchen. Sie berichtet aber auch über ihre Ängste, Wut und Traurigkeit. Das mag in manchen Fällen zwar auch auf eine sehr witzige Art und Weise passieren, wer aber zwischen den Zeilen liest, erkennt den wahren Gehalt. Die Schüler findet man irgendwie putzig und im selben Moment ein klein wenig sonderbar. Und nach dem Lesen fragt man sich, ob ihr Verhalten und ihre damit einhergehende Leichtigkeit nicht auch ein bisschen erschreckend ist. Insgesamt gibt Frau Freitag einen wundervollen und sehr humorvollen Einblick in den deutschen Schulalltag einer multikulturellen Gesellschaft. Der recht oberflächliche Leser wird sich köstlich amüsieren und vielleicht der blühenden Autorenfantasie danken. Alle anderen er |
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| Bewertung von Seitenzauber am 18.07.2012 | |
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COVER UND TITEL: Die Hintergrundfarbe des Covers ist schwarz. Deshalb treten die anderen Elemente, die bunt sind, besonders gut hervor. Im Vordergrund steht ein weißes Küken mit einem Handy, einer Goldkette, geschminkten Gesicht und einem grünen Cap. Über dem Küken schwebt eine Sprechblase mit dem Buchtitel "Voll streng, Frau Freitag". Das Cover hat Ähnlichkeit mit dem ersten Teil, "Chill mal, Frau Freitag". EINTEILUNG UND SCHREIBSTIL: Das Buch besteht aus sehr vielen Kapiteln, die alle im Durchschnitt zwei bis drei Seiten lang sind. Die Autorin hat einen lockeren und jugendlichen Schreibstil, weshalb sich das Buch auch ziemlich flott lesen lässt. INHALT: In der Geschichte geht es um die Lehrerin Frau Freitag, die eine zehnte Klasse unterrichtet und teilweise auch eine siebte Klasse. Sie erzählt lustige Geschichten aus ihrem Lehreralltag und manchmal auch aus ihrem Privatleben. Frau Freitag verfolgt ein Ziel, nämlich dass ihre Klasse den Realschulabschluss schafft und jeder Schüler eine Perspektive für die Zukunft hat. Dies gestaltet sich aber nicht so einfach, denn ihre Schüler und Schülerinnen sind ein Fall für sich und gar nicht so leicht zu bändigen.... PERSONEN: Die Protagonistin ist Frau Freitag, eine Lehrerin, die eine zehnte und eine siebte Klasse unterrichtet. Sie ist eine ehrliche Person, da sie ihren Schülern immer wieder ins Gewissen redet und wahrheitsgetreu sagt, wie es um sie steht und was aus ihrer Zukunft wird, wenn sie sich nicht mehr anstrengen. Ich mag Frau Freitag, da sie sich nicht unterkriegen lässt und meistens stark bleibt, wenn sich ihre Klasse mal wieder daneben benimmt. Meist ist sie auch konsequent gegenüber ihren Schülern, aber oft siegt eben doch der gute Geist in ihr. Leider erfährt man nicht ihren Vornamen, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Frau Freitag hat auch einen Lebensgefährten, den sie immer nur "der Freund" nennt. Weiterhin gibt es noch viele Kollegen von Frau Freitag, unter anderem Frau Schwalle, Fräulein Krise, Herr Werner,.... Und natürlich noch ihre siebte und zehnte Klasse. Zur zehnten Klasse gehören unter anderem Elif, Abdul, Bilal, Fatma, Marcella, usw... . Man erkennt , dass viele Schüler türkischer und arabischer Abstammung sind. FAZIT: Das Cover finde ich von der farblichen Gestaltung her und dem Küken witzig. Man wird gleich auf das Buch aufmerksam und man erkennt außerdem, dass es sich um ein humorvolles Buch handelt. Das Buch besteht aus ganz kurzen Kapiteln, in denen Frau Freitag von ihrem Alltag mit ihrer Klasse berichtet. Die Länge der Kapitel finde ich super, denn man kann das Buch auch mal zwei Tage zur Seite legen ohne das man vergisst um was es sich gehandelt hat, da es sich bei jedem Kapitel um eine Art abgeschlossene Geschichte handelt. Die Kapitelüberschriften laden den Leser bereits zum Schmunzeln ein, da sie meistens aus einem Zitat der jeweiligen Kapitel bestehen. Der aktuelle und jugendliche Schreibstil von Frau Freitag war mir schon von der ersten Seite an sympathisch. Die Idee der Geschichte finde ich super. Vor allem, dass es in der Klasse fast nur ausländische Schüler gibt. Es geht hier nämlich nicht nur um Humor und Spaß, sondern die Geschichte verdeutlicht auch den Migrationshintergrund der einzelnen Schüler und dass es oft nicht so leicht ist in Deutschland Fuß zu fassen. Dies wird an einigen Stellen im Buch immer wieder sichtbar. Die Hauptperson Frau Freitag ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mir nur manchmal gedacht, wie sie es nur in so einer Klasse aushält. Ihre Schüler und Schülerinnen können sehr nett und brav sein, aber sie schwänzen sehr oft die Schule, was meiner Meinung nach viel zu locker gesehen wird. Letztendlich handelt es sich um eine humorvolle und unterhaltsame Geschichte, die in keinem Bücherregal fehlen sollte. Ich werde mir sicherlich auch das erste Buch "Chill mal, Frau Freitag" besorgen. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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Bewertung von R.E.R. am 14.07.2012 |
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"Ronnie ist ein Reflexwort für Oh Gott, Schlägerei, Polizei, Sitzungen, Gespräche, Frust und Ärger, Ärger, Ärger." So denkt Frau Freitag im Prolog, als am ersten Schultag mit ihrer neuen siebten Klasse der ehemalige Schüler auftaucht und sie besuchen will. Am Ende des Vormittages stellt sich heraus, das "Ronnie ein richtig guter Bürger geworden ist" und das dies vor einem Jahr noch nicht abzusehen war. Mit diesem Satz leitet Frau Freitag über in dieses letzte Jahr mit ihrer alten zehnten Klasse. Tröstlich ist, das man von Beginn an weiß, dass es zumindest für einen Delinquenten gut ausgeht. Und für den Rest hofft man, während man sich schmunzelnd, teilweise aber auch gelangweilt, durch die Seiten treiben lässt. Frau Freitag ist eine jener seltenen Lehrerinnen, die Motivation mit Kreativität, Engagement mit Eigeninitiative und Strenge mit Verständnis kombinieren und das alles mit einer gehörigen Portion Humor und Fatalismus garnieren. Eine großartige Kombination für die ihr anvertrauten Jugendlichen, die sich sicher sein können, dass am Lehrerpult jemand steht, dem ihr Schicksal nicht gleichgültig ist, auch wenn sie selbe, zumindest vordergründig, weniger als Desinteresse dafür aufbringen. Die resolute, manchmal selber „etwas verpeilte“, Pädagogin nimmt dafür in Kauf bereits nach zwei Schulstunden "schwitzende Kniekehlen" zu haben, nach dem ersten Schultag wieder urlaubsreif zu sein und am Ende noch nicht einmal ein Abschiedsgeschenk zu erhalten. Die Geschichten aus dem Alltag einer Gesamtschule in einer nicht näher definierten deutschen Großstadt sind sozusagen ein „Best of“ des Blogs „Na, wie war‘s in der Schule“ den die Autorin unter ihrem Alias Namen Frau Freitag seit 2009 online stellt. Den Blog (den ich erst nach der Lektüre des Buches angeschaut habe) fand ich sehr gut. Interessant, witzig, kurzweilig. Das Buch dagegen hat mich nicht begeistert. Es ist oft nur bedingt lustig, da es den kurzen Szenen an Pointen mangelt, die sich im Internet aus dem Zusammenhang ergeben. Überdies finde ich die gedruckte Version unnötig, denn mehr als den Blog braucht es doch im Grunde nicht. |
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