Chill mal, Frau Freitag - Freitag, Frau

Frau Freitag 

Chill mal, Frau Freitag

Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin. Originalausgabe

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Chill mal, Frau Freitag

"Hitler hat die Mauer gebaut", glauben Abdul und Ronnie. Esra stylt sich im Disco-Islam: rosa oder türkis mit Glitzer und natürlich Kopftuch. Und Samira, die Klassenqueen, kann sich keine Sekunde von ihrem Handy trennen und hält hyperaktive Siebtklässler in Schach. An Frau Freitags Schule geht es immer voll ab. Ihr Alltag als Lehrerin ist absurd-komische Realsatire verrückt, anrührend und vor allem sehr lustig. Aber Frau Freitag findet: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.


Produktinformation

  • Verlag: (Ullstein Tb)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 335 S.
  • Seitenzahl: 336
  • Ullstein Taschenbuch Nr.37399
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 122mm x 29mm
  • Gewicht: 314g
  • ISBN-13: 9783548373997
  • ISBN-10: 3548373992
  • Best.Nr.: 32469938
»Eine absurd-komische Realsatire - verrückt, anrührend und immer wieder lustig.« Thüringer Allgemeine, Angelika Reiser-Fischer, 19.03.11 »Mit liebevoll-spöttischem Blick auf die Marotten ihrer Schüler, viel Witz und Selbstironie nimmt uns Frau Freitag mit ins Krisengebiet Klassenzimmer, zu Lehrern am Rand des Wahnsinns. Amüsant, ehrlich, aufschlussreich.« Berliner Kurier, Monika Funk, 03.04.11 »Das Buch ist zum Schreien komisch und der Wirklichkeit derart nah, dass es wahlweise rührend, witzig oder schmerzhaft ist - so muss gute Satire sein.« FRANKFURTER RUNDSCHAU, Sylviy Meise, 08.09.11

"Eine absurd-komische Realsatire - verrückt, anrührend und immer wieder lustig." Thüringer Allgemeine, Angelika Reiser-Fischer, 19.03.11 "Mit liebevoll-spöttischem Blick auf die Marotten ihrer Schüler, viel Witz und Selbstironie nimmt uns Frau Freitag mit ins Krisengebiet Klassenzimmer, zu Lehrern am Rand des Wahnsinns. Amüsant, ehrlich, aufschlussreich." Berliner Kurier, Monika Funk, 03.04.11 "Das Buch ist zum Schreien komisch und der Wirklichkeit derart nah, dass es wahlweise rührend, witzig oder schmerzhaft ist - so muss gute Satire sein." FRANKFURTER RUNDSCHAU, Sylviy Meise, 08.09.11
Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit zehn Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.

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Kundenbewertungen zu "Chill mal, Frau Freitag" von "Frau Freitag"

17 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Maria aus Stauchitz am 20.03.2013 ***** sehr gut
In diesem Buch geht es um eine Lehrerin Namens Frau Freitag. Frau Freitag hat eine total verrückte 9.Klasse. Die Schüler beschimpfen sich nur noch & Frau Freitag weis nicht mehr wie es weiter gehen soll.
Mir hat das Buch gut gefallen da eine Lehrerin, die mit ihrer Klasse nur Probleme hat, anderen zeigen wollte wie schwer es als Lehrerin sein kann. Ich empfehle das Buch weiter, denn viele haben bestimmt auch in ihrer Klasse solche Probleme.

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Bewertung von Page-Turner aus HH am 24.02.2013 ***** sehr gut
Inhalt:
Frau Freitag, Lehrerin an einer Gesamtschule in einer deutschen Großstadt, unterrichtet eine 10. Klasse mit Migrationshintergrund. Ihr Alltag besteht aus Schimpfworttiraden, nebenbei lernt sie mal eben Türkisch und Arabisch. Diese neu erlernten Worte kann sie wunderbar in den Elterngesprächen anwenden und erproben. Und ganz nebenbei versucht sie doch den Schülern noch wirklich wichtiges Wissen zu vermitteln. Das verlangt doch schon die Berufsehre. Und trotzdem halten Ihre Schüler München für ein Bundesland und zur Elternsprechstunde wird schnell mal ein minderjähriger Dolmetscher mitgebracht. Ganz zu schweigen von der unendlichen Vielzahl an Entschuldigungs- und Versäumnisausreden. Doch Frau Freitag bleibt gelassen und bringt immer wieder Verständnis für ihre Schüler auf.

Meinung:
Das Buch hat mich sehr amüsiert, und ich denke, dass die Autorin einen realistischen Querschnitt heutiger gemischter Klassen innerhalb der Großstädte darstellt. Der Schreibstil, der mit vielen Beispielen und Zitaten angereichert ist, wirkt zu Anfang etwas ungewöhnlich, doch unterstreicht er meiner Meinung nach hervorragend den schulischen Ablauf, den Fr. Freitag erlebt. Die Seiten bieten viel Humoristisches. Man muss sich unweigerlich die Frage stellen, ob dieses Buch nicht sogar eher untertreibt, als anders herum. Ich will nicht behaupten, dass generell früher alles besser war, aber wenn man die Jugend von heute sieht, die oftmals einfach keinen Respekt mehr vor einem Erwachsenen zeigt, kann man sich in etwa ausmalen, was eine heutige Lehrkraft so alles auszustehen hat. Ein Hoffnungsschimmer in Richtung Pension ist dabei oftmals sicherlich nur eine kleine Aufmunterung. Ein Hoch auf die Lehrer der heutigen Zeit.

Cover und Titel:
Die Covergestaltung wirkt frisch und ein wenig schrill, passt aber hervorragend zum beschriebenen Milieu. Der kleine Vogel scheint im Buch immer mal wieder aufzutauchen, was das Buch sicher zusätzlich freundlich auflockert.

Fazit:
Gefüllt mit Satire und viel Humor ist dieses Buch auf jeden Fall ein Angriff auf die Lachmuskeln im eigenen normalen Alltagsstress. Es ist kurzweilig, die Kapitel knapp gehalten, ich würde sagen, die perfekte Feierabend- oder Wochenendlektüre. Empfehlenswert.

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Bewertung von Kaantianerin aus Berlin am 07.02.2013 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um den doch recht humorvollen Umgang zwischen der Lehrerin Frau Freitag und ihren Schülern mit Migrationshintergrund. Eine konkrete Schule wird nicht genannt, aber man kann sich etliche Stadtviertel von Berlin vorstellen. Dieses Miteinander gestaltet sich komplett anders, als es in unserer Schule üblich ist. Einmal kann man sich besser in den Lehrerberuf hineinversetzen (wenn man das will), weil Frau Freitag sehr ehrlich beschreibt, was ihr so durch den Kopf geht. Und dann werden die Sprüche der Schüler zitiert. Davon lebt das Buch. Das ist auf der einen Seite sehr lustig, auf der anderen Seite aber auch traurig, weil so eine Null-Bock-Stimmung eben kein lustiges Ende nimmt.
Trotzdem ist das Buch schnell gelesen, unterhaltsam und meist zum Lachen. So ist es wohl auch gemeint.
Unser Mikrokosmos Schule funktioniert nach bestimmten Abläufen, die versteht man nach dem Lesen auch besser und weiß auch, dass die Berliner Bildungspolitik nicht immer optimal funktioniert, besonders wenn es um Integration geht.

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Bewertung von Traumfänger aus Düren am 18.12.2012 ***** sehr gut
„Chill mal Frau Freitag“ – ein etwas anderer Einblick in den Alltag einer Lehrerin, gespickt mit viel Humor und satirischen Elementen.

Frau Freitag ist Lehrerin für Englisch und Kunst an einer sogenannten Brennpunktschule. Ob Fehlstunden, Verständnislosigkeit, gravierende Wissenslücken oder Beratungsresistenz, es ist von allem etwas dabei. Auch kritische Anmerkungen zur Integration, zum Bildungsauftrag und zur Gesellschaft allgemein fehlen nicht. Und vieles mehr erlebt Frau Freitag innerhalb eines Jahres – und sie möchte es gar nicht anders haben.
„Wie auch immer, Lehrerin ist schon ein krasser Job.“- Das beweist uns Frau Freitag in ihren Anekdoten aus ihrem Alltag. Schonungslos und offen erzählt sie von ihren Erlebnissen mit ihren Schülern und Kollegen. Seien es das mangelnde Wissen der Schüler oder gar die eigenen Makel, wenn um guten Unterricht geht, kein Thema ist für Frau Freitag ein Tabu. Und so sollte es auch sein. Denn sicherlich werden Leser, die nie im Bildungssektor gearbeitet haben, die Schwierigkeiten im Schulleben nur schwer nachvollziehen oder sogar überhaupt nicht glauben können; ist es wiederum für diejenigen, die jeden Tag mit Jugendlichen zu tun haben, so etwas wie ein „Nach-Hause-kommen“. Denn noch immer ist es an den meisten Schulen ein Tabu über Probleme im Klassenzimmer zu sprechen. Und indem Frau Freitag ihre Probleme, welcher Art auch immer, öffentlich macht, auch wenn, zugegeben, die ein oder andere Situation karikiert dargestellt ist, gelingt ihr ein enormer Fortschritt in der Selbstwahrnehmung. Geschickt bindet die Erzählerin die Probleme im Schulalltag in ihre Darstellungen ein, jedoch ohne mit dem Finger auf einen Schuldigen zeigen zu wollen, sondern lediglich mit der Absicht, auf diese aufmerksam zu machen.
Trotz der eigentlich ernsten Inhalte, versteht es die Erzählerin diese humorvoll und engagiert zu vermitteln und in witzige Anekdoten zu packen. Schon die Überschriften jedes Kapitels fassen den Inhalt der folgenden Erzählung gekonnt zusammen, sodass man sich schon im Vorfeld fragt, was ihre Schüler oder gar Frau Freitag selbst wieder ausgefressen haben. Angenehm ist auch die Kürze der einzelnen Kapitel, sodass man tatsächlich einfach mal zwischendurch eines lesen kann.
Als Rahmen der Episoden dient ein Schuljahr an einer Gesamtschule und verschiedene bauen auch aufeinander auf, aber generell handelt es sich bei dem Roman eher um eine Sammlung verschiedener Geschichten, die nur in einem sehr losen Zusammenhang stehen, sodass man auch die ein oder andere im Anschluss nochmal lesen kann.
Treffend und sehr plastisch wird auch die Jugendsprache wiedergegeben, mit all ihren Fehlern, Neologismen und Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen. Das und die den ganzen Roman prägenden Dialoge sind zu Beginn noch sehr witzig, doch am Ende können die nicht endenden semantischen und syntaktischen Fehler schon etwas nerven.

Nichts desto trotz ist die Real-Satire „Chill mal, Frau Freitag“ ein sehr amüsantes Buch, das Nicht-Lehrern zeigt, womit ein Lehrer täglich zu kämpfen hat und diejenigen, die sich den dargestellten Situationen täglich stellen müssen, werden erfreut über so viel Offenheit sein und herzlich über all die Situationen lachen, die ihnen bekannt vorkommen und sie vielleicht im Nachhinein etwas gelassener sehen.

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Bewertung von Nadja aus Jülich am 08.11.2012 ***** sehr gut
"Chill mal, Frau Freitag" handelt von dem Alltag einer deutschen Realschullehrerin. Die Schule an der Frau Freitag unterrichtet liegt in einer deutschen Großstadt und ihre Klasse ist überdreht.
Das Buch berichtet, was Frau Freitag erlebt und mit welchen Schülern sie es zu tun hat.
Es werden lustige Geschichten erzählt und man erhält einen kleinen Einblick in die Welt der Lehrer.
Frau Freitag befasst sich beispielsweise mit der Sprache ihrer Schüler und mit den Veraltensweisen. Auch über die Lehrerkollegen wird berichtet.
Das Buch wird durch einige lustige Zitate von Schülern ergänzt.
Man kann Frau Freitag während eines ganzen Schuljahres begleiten und mitlachen.
Das Buch hat mir gut gefallen, weil es sehr lustig ist und ich es interessant fand.
Mir als Schüler hat es außerdem deshalb gefallen, weil man einen Einblick in das Leben eines Lehrers bekommt.
Ich empfehle das Buch allen Schülern die gerne lachen und auch Lehrern, da sie vielleicht einige Situationen kennen.

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Bewertung von Claudia am 29.07.2012 ***** ausgezeichnet
Ein absolut tolles Buch! Das Spektrum reichte bei mir vom kleinen Schmunzeln bis zum totalen Lachkrampf, aber auch ein wenig zum Nachdenken hat es mich gebracht. Ich fühlte mich bestens unterhalten. Ein Lehrer/ eine Lehrerin muss schon einiges mit der Klasse aushalten, aber schön ebenfalls zu sehen, wie stark man sich unter Lehrerkollegen behaupten muss. Ich finde Frau Freitag klasse! Sie ist in erster Linie nicht Lehrerin sondern Mensch. Sie nimmt das Leben und ihren Beruf sehr ernst, allerdings nicht schwer. Sie könnte ihren Schülern zum Teil den Hals umdrehen, sieht aber auch ihre liebenswerte Art. Sie gesteht sich ein, dass auch Lehrer nur Menschen sind, mal schlechte Tage haben und darunter ebenfalls die "Harmonie" in der Klasse leidet. Mal gewinnt Frau Freitag, mal verliert sie, mal sucht sie Lösungen und ab und an findet sie sogar die passende. Eine Lehrerin wie ich sie mir für unsere Jugend wünsche...
Durch die Schüler erhält man auf humorvolle Art Einblick in die Klassenzimmer von "heute" (Heute steht in Anführungszeichen, weil ich denke vor zehn Jahren war es das gleiche. Das Verhalten untereinander, das mädchentypische und jungentypische Verhalten war das gleiche. Man macht heute viel Quatsch und hat das früher genauso getan - machen wir uns nichts vor...)
Untereinander müssen sich Schüler behaupten (was schon schwer genug ist), sie müssen ihre Richtung und zu sich selber finden ( was noch schwieriger ist), sie müssen sich über ihre Zukunft Gedanken machen und in der Gegenwart entscheiden ob ihr derzeitiges Verhalten richtig oder falsch ist (hallo? schwierger gehts jawohl nicht!) Haben wir Erwachsene es vielleicht in ein paar Punkten etwas leichter und benehmen uns deshalb auch ausgeglichener? Wir sind angekommen in unserem Leben, haben (im Standardfall) einen Job, ein Heim, 'ne mehr oder weniger "fette Karre" und wissen was wir wollen, haben Erfahrung mit verschiedenen Lebenssituationen gemacht - sind angekommen. Im Buch wird klar, dass die Schüler sich schon Gedanken um Zukunft machen, um einen gewissen Lebensstandard, sich Sorgen machen...Das sollte man überdenken und das ist es auch wohl, was das Buch uns mitteilen will.. Ich empfehle es Leuten, die gern zwischen den Zeilen lesen, aber auch Leuten, die einfach ein bisschen lachen möchten ... oder beides ;-)

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Bewertung von Buchfan276 aus Oberbayern am 30.08.2011 ***** sehr gut
Als ich das Buch "Chill mal, Frau Freitag" in den Händen hielt, erwartete ich mir lustige Geschichten aus dem typischen Schulalltag einer Stadtschule, und meine Erwartungen wurden größtenteils erfüllt.

Das Buch ist in zahlreiche Einzelkapitel gegliedert und ist einfach und leicht zu lesen verfasst. Die Charaktere sind sympatisch und gut beschrieben.

Die Handlungen laden immer wieder zum Schmunzeln ein, besonders der spöttische Unterton ist sehr amüsant. Dieser macht Frau Freitag aber nicht immer unbedingt sympatisch.

Ich glaube, das Buch ist Geschmackssache. Für Leser, die eine durchgehend spannende Handlung bevorzugen, ist das Buch wohl eher nicht geeignet, mir selbst hat es allerdings recht gut gefallen.

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Bewertung von Didi aus Hannover am 10.08.2011 ***** ausgezeichnet
Ein tolles Buch! Ich behaupte, es ist das beste Buch, das ich je gelesen habe! Unglaublich witzig geschrieben! Insbesondere zu empfehlen für Lehrer und Lehramtsstudenten wie mich. Ich kann es kaum
erwarten, dass ich selbst unterrichten darf. :) Sehr lesenswert!

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Bewertung von sarah.bierwisch aus Friedrichsdorf am 08.07.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch "Chill mal, Frau Freitag" handelt von einer Lehrerin namens Frau Freitag und ihrem Alltag in der Schule. Ihre Klasse ist sehr chaotisch und die ganzen Kollegen, die dort auch unterrichten, sind jedes Mal wieder genervt, wenn sie aus dem Unterricht kommen, doch Frau Freitag mag ihre Klasse sehr auch wenn sie oft ziemlich gestresst ist wegen ihnen. Der Großteil der Klasse kommt aus dem Ausland und wenn Frau Freitag dann Elterngespräche führen muss, was oft vorkommt, da die Schüler ständig mit irgendetwas den Unterricht stören, sitzt meist eine Übersetzerin dabei, weil die Eltern ihrer Schüler kaum Deutsch sprechen. Die Klasse beschimpft sich und andere fast täglich und weiß bei den meisten Wörtern noch nicht mal, was es bedeutet. Sie denken z.B. dass ein Spast ein kleiner Vogel sei. Wenn Frau Freitag nach einem stressigen Schultag total am Ende mit den Nerven ist oder Rat sucht trifft sie sich mit ihren Freundinnen Frau Dienstag und Fräulein Krise, die auch Lehrer an anderen Schulen sind.
Mir gefällt das Buch sehr gut, weil ich es sehr witzig finde, wie Frau Freitag ihre Klasse so beschreibt und wie sich diese benimmt. Ich würde es gerne weiter empfehlen, auch an etwas ältere Leute, denn ich finde dieses Buch können eigentlich fast alle Altersklassen lesen. Die Autorin hat, finde ich, das ganze Buch ziemlich gut und witzig geschrieben und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 18.06.2011 ***** ausgezeichnet
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich durchweg begeistert.

Fr. Freitag ist eine engagierte Lehrerin einer Gesamtschule mit dem für sie so fürchterlichen und unverständlichen Zusatz „mit Migrationshintergrund“, denn wer schon in der 3. oder 4. Generation in Deutschland lebt ist schließlich Deutscher (eine Aussage mit der ich mich voll identifizieren kann). Sie schildert ihren Alltag mit den in der 3. Generation in Deutschland lebenden Halbwüchsigen Deutschen, Libanesen, Iranern, Polen und Türken über die Zeitdauer eines Schuljahres. Wenn ich einen Roman über meine Arbeit schreiben dürfte und könnte- ich würde ihn genauso wie diesen schreiben: bissig mit Augenzwinkern, zynisch und mit einem gehörigen Schuss Selbstironie. Ich musste mich fast das gesamte Buch über ermahnen nicht immer laut loszukichern. Es scheint dass die Autorin und ich denselben Humor bevorzugen. Hinter all den lustigen Anekdoten versteckt die Autorin gekonnt kritische Untertöne zum deutschen Schulsystem, Ausländerpolitik und die allgemeine Vernachlässigung der Eltern von Problemkindern. Ansichten die für eine Pädagogin sehr vernünftig sind, und mir deshalb die Protagonistin gleich viel sympathischer machten. Überhaupt deren Bemühen mit den Jugendlichen mitzuziehen, sich auf ihre Art zu denken einzulassen, sei es von der neuesten Frisur bis zur Kosmetik und der Überwindung von Sprachbarrieren durch das Erlernen von türkischen und arabischen Umgangsfloskeln ist streckenweise urkomisch. Gut die erlernten Umgangsfloskeln sind nicht immer gesellschaftsfähig aber der Wille zählt.

Auch mein Haushalt wird von einem wild gewordenen Teenager bevölkert, so dass ich viele der Alltagssituationen die Fr. Freitag dutzendfach jeden Tag hat, nachvollziehen kann und kenne. Erstaunlich ist auch die Tatsache, das selbst Schüler ohne Migrationshintergrund so schlecht deutsch sprechen umso besser kann ich mir die Verzweiflung der Lehrerin vorstellen.

Migration hin oder her ich habe in vielen Anekdoten mich und meine Klassenkameraden wieder entdeckt, auch bei uns gab es die Mädchen, die sich in der ersten Stunde auf Kriegsbemalung verstanden, oder die Jungs die ihren Eltern durch fadenscheinige Bemerkungen Geld aus der Tasche zogen, die Streber , die Klassenclowns , die Zensurenverschweiger, die-immer-auf-den-letzten-Pfiff-Kommer und die Lehrerlieblinge.Hach ,ich habe es genossen dieses Buch zu lesen!

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