Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft - Eckert, Guido

Guido Eckert 

Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft

Wie Sie garantiert weise werden. In 10 Schritten durch jede Krise!

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Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft

DER ERSTE RATGEBER DER ZEIGT, DASS WEISHEIT ERLERNBAR IST

Eine weit verbreitete Ansicht über die Weisheit geht davon aus, dass Weisheit etwas sei, das sich zwar mühsam, aber ganz automatisch mit zunehmendem Alter einstelle. Diese Ansicht ist in zweierlei Hinsicht falsch.

Zum einen ist nicht jeder Greis zwangsläufig weise. Zum anderen lässt sich Weisheit durchaus kultivieren und auch schon in jüngeren Jahren praktizieren. Und um diese Praxis geht es in dem neuen Buch von Guido Eckert. Es lehrt Weisheit. Es zeigt konkret, welche Blockaden im Denken gelöst werden müssen, um weise zu werden. In zehn Schritten. Für jeden Bildungsgrad, ohne Vorkenntnisse.
In 10 Schritten lernt man beispielsweise ganz konkret,
wie man tatsächlich in der Gegenwart leben kann
wie man endlich mit seinem Unverstehen besser umgeht
wie man sich wirklich aussöhnt mit seinen Verletzungen
wie man richtig hingebungsvoll ist und das eigene Ich vergisst
wie man endgültig loslässt und mit sich selbst in Frieden lebt
wie man unglaubliche Potentiale in sich erweckt
Kurz: Eine praktische Anleitung, wie man dem durchtriebenen Verstand seine Grenzen aufzeigt, wenn er es mal wieder übertreibt. Jedes Kapitel pustet das Hirn frei und dient dem Weg zur Weisheit. - Geht das? Und ob!


Produktinformation

  • Verlag: Solibro Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 253 S.
  • Seitenzahl: 253
  • Solibro Klarschiff Bd.3
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 131mm x 20mm
  • Gewicht: 288g
  • ISBN-13: 9783932927478
  • ISBN-10: 3932927478
  • Best.Nr.: 29505550
Guido Eckert, Jahrgang 1964, hat als Autor unter anderem für Vanity Fair, für die Süddeutsche Zeitung und das Zeit-Magazin geschrieben. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in einem kleinen Dorf im Sauerland. Neben Reportagen schreibt er Romane und Erzählungen. Preise: 1991 Axel-Springer-Preis für junge Journalisten, 1997 Theodor-Wolff-Preis für literarischen Journalismus, 1998 Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur.

Blick ins Buch "Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft"


Leseprobe zu "Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft"

"... Es ist eine Menge los in unseren Hirnarealen.
Aber interessanterweise bekümmert all das den Weisen nicht. Gleichgültig, ob wir nun die Ursache unseres Nicht-Mögens in einer berechtigten Ungerechtigkeit finden oder darin ausgenutzt zu werden, möglicherweise auch nur in einer verdrehten Unwilligkeit Gartenarbeit zu machen und deshalb lieber über die Nachbarn schimpfen mögen; gleichgültig, ob die Nachbarn die schlimmsten Menschen des Universums sind oder nur verkannte Heilige, ob wir selber im Recht sind oder im Unrecht es interessiert schlichtweg nicht. Sagen die Weisen. Denn: wir stellen uns quer.
Wir wehren uns gegen die Gegenwart.
Und wir erklären den Moment zu unserem Feind.
Wohlgemerkt: der Weise seziert nicht Recht und Unrecht, Falsch und Richtig. In diesem Moment. Mag sein, dass die Rechtsprechung auf unserer Seite ist und die Bundesregierung schon zu unseren Gunsten eine Petition formuliert. Aber der Weise sieht (in diesem Moment) nur eines: wir sind unglücklich. Und wir rüsten uns für einen bewaffneten Konflikt vor der Haustür.
Und wir verschmutzen. Innerlich.
Deshalb sollen wir anstatt zu fluchen, zu drohen, zu jammern lieber handeln. Und zwar sofort! Richtiggehend alles stehen und liegen lassen, um mit der betreffenden Person zu reden und die Dinge zu klären, die zu klären sind. Wenn es überhaupt Dinge gibt, die zu klären sind.
Und andernfalls sofort den Gefühlskokon zu zerreißen, den sich der Verstand erschaffen hat. Um diese Situation herum. Diese Negativität zu zerfetzen, die nichts und niemandem nützt, außer einem eingebildeten Selbstgefühl. Vorsicht, sagen die Weisen immer wieder, in allen Kulturen und Religionen, wenn es um das schwarze Denken geht. Weil es sinnlos ist und uns in einer Situation gefangenhält, wie in Kerkerhaft, und eine Veränderung gerade verhindert. Mehr noch: es vergiftet. Und steckt an, wie ein grippaler Virus.
Also anders gefragt: Warum ist es uns so wichtig die Nachbarn nicht zu mögen?
Wer sagt das? Ich!
Wer bin: Ich?
In erster Linie wissen die Eremiten davon zu berichten, dass nach der schnellen biografischen Musterkette aus Name, Alter, Schulausbildung, Berufsstand, etwaigen Hobbys und Vorlieben ein Sammelsurium aus biografischen Anekdoten losbricht. Und dann lange nichts mehr. Weil dieses Sammelsurium unsere Geschichte ausmacht. Unsere Identifikation. Und es dauert einige Zeit, sagen die Eremiten, bis eine Stufe erreicht wird, in der wir uns vor allem als Menschen begreifen. Die keinen Deut besser oder schlechter sind, als andere Menschen.
In der sie erkennen: dass wir uns vor allem mit unseren Gedanken identifizieren.
Und später, tiefer: dass unsere Gedanken nicht unsere Gedanken sind, sondern einfach nur Gedanken.
Selbst Angst. Selbst Freude. Wut!
Hass.
Wir sind nicht unsere Gedanken, sagen die Weisen.
Aber warum binden wir uns dann derart fest an sie?. Warum verknüpfen wir mitunter sogar unser Leben daran?
Und wer stellt überhaupt die Frage: Wer bin ich? Menschen sprechen gerne über 'ihre Rechte' als Persönlichkeit , schreibt der amerikanische Psychotherapeut Stephen Schoen, auf der Suche nach dem wahren Ich. Der Ausdruck wird als Herausforderung gebraucht, wird so ausgesprochen, wie man von Grundbesitz sprechen könnte, der durch Naturgesetz sanktioniert und geheiligt ist ..."

Kundenbewertungen zu "Der Verstand ist ein durchtriebener Schuft"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** gut)
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(1)
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Bewertung von anne60 aus verden am 29.10.2010 ***** gut
Ist das nicht ein gelungenes Titelbild ?!
Auch das Buch hat mir ganz gut gefallen. In 10 Schritten listet der Autor auf, wie man weise wird - ich würde sagen, wie man sich das Leben leichter machen kann.
So fand ich das Kapitel sehr interessant, in dem man üben soll, die Geräusche, die einen aufregen / stören / nerven, einfach durch sich hindurchfließen zu lassen... Das werde ich bestimmt üben, denn ich denke, das kann man oft brauchen!
Ansonsten hat mich ein wenig gestört, dass der Autor mit uns "Normalsterblichen" sehr streng ins Gericht geht: Da wird ein Gespräch, bei dem auch mal etwas getrascht wird, als ` pures Gelaber` bezeichnet, ein Mensch, der gerne mal abends fernsieht, als `Couchpotatoe` tituliert usw.. Ich finde, da sollte ein "Weiser" doch drüberstehen und etwas Milde walten lassen!
Wer mal innehalten und resümieren möchte und nicht so genau weiß, wo er anfangen kann, der sollte das Buch ruhig einmal lesen, es gibt viele Denkanstöße.

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