»prima B« bietet ein kompaktes Curriculum für einen dreijährigen
Lateinlehrgang. In die drei Bände sind der Grammatik- und der
Wortschatzteil (mit Lernhilfen) jeweils mit eingebunden. Band 1 und
2 enthalten ca. 20, Band 3 bietet 15 vierseitige Lektionen.
Zusätzlich motivierend wirken in jedem Band mehrere Leseinseln, die
vor allem Erfolgserlebnisse vermitteln wollen. »prima B« richtet
die Pensen in Wortschatz und Grammatik konsequent auf die Texte
aus, die den Schülerinnen und Schülern bei der schulischen Lektüre
begegnen. Das Vokabular basiert auf den statistischen
Untersuchungen zum "Bamberger Wortschatz": In der
Spracherwerbsphase werden ca. 1200 Wörter und Wendungen
(einschließlich Kulturwortschatz) gelernt, die mithilfe der Texte
zur Übergangslektüre auf etwa 1400 Vokabeln erweitert werden
können. »prima B« stellt die Inhalte und sprachlichen Phänomene in
übersichtlicher Anordnung vor. Die Gliederung nach Sequenzen
(thematische oder regionale Ausrichtung) schafft einen äußeren
Ordnungsrahmen für eine gezielte Einführung in einzelne Segmente
der antiken Welt und ihr Weiterwirken in Europa. Die Anlage der
Grammatikteile folgt einem immer gleichen Gliederungsprinzip
(Formenlehre, Satzlehre, ggf. Textgrammatik). Sie bietet regelmäßig
zusammenfassende Tabellen und Übersichten, wiederkehrende Lern- und
Verstehenshilfen und praktische Tipps aus der Schülerperspektive.
»prima B« führt behutsam an die Welt der antiken Texte und der
lateinischen Sprache heran. Dazu dient eine konsequente Didaktik
der Vorentlastung, der die jeweils erste Seite einer Lektion
gewidmet ist: Anhand attraktiver Illustrationen und altersgerechter
Sach- oder Erzähltexte werden die Schülerinnen und Schüler auf den
Inhalt des Lektionstextes vorbereitet. Der sprachlichen Einführung
und Vorentlastung dienen die (fakultativen) G-Teile und eine
systematische und lektionsbezogene Wiederholung bekannter Vokabeln.
Eine große Vielfalt typisierter Übungen schlagen traditionelle wie
innovative, sachbetonte, spielerische oder handlungsorientierte
Aufgabenstellungen und Arbeitsformen vor. Diese engen die Lehrkraft
methodisch und didaktisch nicht ein, sondern zeigen Wege zur
Texterschließung und Sprachbetrachtung auf und vermitteln
variationsreiche Anregungen für einen nachhaltigen
Lateinunterricht. »prima B« ist dem basissprachlichen und
allgemeinbildenden Anliegen des Lateinunterrichts ebenso
verpflichtet wie dem Aufbau einer Methodenkompetenz und der
Schulung übertragbarer Problemlösefähigkeiten.