"Dies ist eine zusammenfassende historische Darstellung der
von der lateinischen Kultur des Mittelalters vom 6. bis zum 15.
Jahrhundert erarbeiteten ästhetischen Theorien", so der Autor.
Darüber hinaus spürt das Buch hinter den philosophischen Diskursen
und Traktaten die reiche Geschichten- und Bilderwelt auf und findet
dahinter wiederum die theologische Lehre und die philosophischen
Maximen der Scholastik, die religiösen Anschauungen und die
Denkweisen der mittelalterlichen Menschen. Es entsteht ein
überraschend lebendiges und eindrückliches Bild von der uns
Nachgeborenen oft so fremd, widersprüchlich und naiv erscheinenden
Kultur und Vorstellungswelt des Mittelalters.
»Dass die historische Konstruktion einer Epoche zum alleinigen Zweck ihres besseren Verstehens aber auch einen Reflexionsprozess über die eigene Gegenwart in Gang setzen kann, macht diese präzise Studie deutlich.« -- Süddeutsche Zeitung 15. Januar 1998
"Dass die historische Konstruktion einer Epoche zum alleinigen Zweck ihres besseren Verstehens aber auch einen Reflexionsprozess über die eigene Gegenwart in Gang setzen kann, macht diese präzise Studie deutlich." Süddeutsche Zeitung 15. Januar 1998
»Dass die historische Konstruktion einer Epoche zum alleinigen Zweck ihres besseren Verstehens aber auch einen Reflexionsprozess über die eigene Gegenwart in Gang setzen kann, macht diese präzise Studie deutlich.« Süddeutsche Zeitung 15. Januar 1998
Umberto Eco, geboren 1932 in Alessandria, lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den "Premio Strega" (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.§Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" sind Welterfolge geworden.§2011 wurde Umberto Eco mit dem "Premio Pavese" ausgezeichnet.
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