Anna, Georg, Elisabeth, Florian, Monika oder Sebastian sind ganz
aktuelle Namen in unserer heutigen modernen Gesellschaft. Über die
ursprünglichen Namenspatronen oder deren Geschichten und Legenden
weiß man oft wenig.
Auch die Darstellung vieler dieser Heiligen in der Kunst bleiben
oft rätselhaft für den Betrachter. "Was hat das zu bedeuten?
Wer sind diese Personen?" sind Fragen, die sich Ausstellungs-
und Museumsbesucher häufig stellen. Durch die Vielfalt der Kulturen
und Bezüge bleibt einem die Bildsprache von Kunstwerken manchmal
fremd und unverständlich. Manches abstraktes Gemälde in der
modernen Kunst mag sich dem einen oder anderen leichter erschließen
als etwa ein Altarflügel mit einem halb bekleideten,
pfeildurchbohrten Jüngling, einem Mönch mit einer Axt im Haupt oder
anmutigen Mädchen, die ein Rad in der Hand halten oder ihre Augen
in einer Schale tragen.
Dieses Bildlexikon der Kunst erläutert die Bilder und Merkmale von
über hundert Heiligen, die zwischen Geschichte und Legende,
Überlieferung und Verehrung in der Sakralkunst regelmäßig
wiederkehren. Durch eine imposante Bildauswahl illustriert, wird
jede Heiligenfigur mit einer praktischen Kurzübersicht,
Informationen zu Leben und Martyrium und einer Reihe visueller
Querverweise vorgestellt. Und so erhält der Leser die wichtigsten
Informationen über mehr als hundert Heilige und Namenspatrone auf
einen Blick.
Im Anhang des Buches befinden sich eine Bibliographie, ein Index
typischer Symbole und Merkmale, ein alphabetisches Verzeichnis der
Schutzbefohlenen sowie ein Künstlerverzeichnis der
Abbildungen.
Nicht berücksichtigt wurden die Hauptpersonen des Evangeliums,
Jesus und Maria, deren umfassende und komplexe Ikonographie in
einem weiteren Band der Reihe Bildlexikon der Kunst gebührend
behandelt werden wird.