László Moholy-Nagy (1895 1946) war neben Walter Gropius der
international einflussreichste Lehrer des Bauhauses. Im
Wesentlichen ist es seinem künstlerischen und publizistischen
Wirken zu verdanken, dass die Fotografie in den 1920er-Jahren zu
einem integralen Bestandteil des modernen künstlerischen Schaffens
wurde. Mit seinen Fotogrammen, deren ästhetische Möglichkeiten er
1922 "entdeckte" und bis 1943 erfindungsreich auslotete,
schuf er Ikonen des Mediums, die bis heute auf ihre vollständige
Entdeckung warteten.
Das Werkverzeichnis, von Renate Heyne mit kunstwissenschaftlicher
Gründlichkeit bearbeitet, versammelt in chronologischer Abfolge
erstmals alle derzeit bekannten, nahezu 450 Werke, von denen ein
Großteil bisher nur in historischen Publikationen und
Auktionskatalogen publiziert war. In seinem Informationsgehalt geht
der Band weit über ein klassisches Werkverzeichnis hinaus: Er
erläutert die künstlerischen, technischen und biografischen
Umstände der Entstehung der Fotogramme, betrachtet sie in ihren
Bezügen zu anderen Schaffensbereichen und beschreibt sie am
Beispiel ausgewählter Stücke ausführlich. Eine Biografie und eine
Fotogramm-Bibliografie runden den catalogue raisonné ab.
Ausstattung/Bilder: 2009. 309 p. w. 48 col. and 568 figs. in duotone.
Seitenzahl: 312
Best.Nr. des Verlages: 317/02341
Englisch
Abmessung: 296mm x 249mm x 35mm
Gewicht: 1966g
ISBN-13: 9783775723411
ISBN-10: 3775723412
Best.Nr.: 25065011
László Moholy-Nagys (1895-1946) war Maler, Designer und Fotograf. Von 1923-28 lehrte er am Staatlichen Bauhaus in Weimar und Dessau. Nach seinem Weggang vom Bauhaus gründete er in Berlin ein eigenes Atelier. 1934 emigrierte er über Amsterdam nach England und 1937 in die USA, wo er das New Bauhaus in Chicago leitete. Nach dessen Auflösung gründete er 1939 die School of Design (seit 1944 Institute of Design).