Die Figur des Dritten - Eßlinger, Eva - Schlechtriemen, Tobias - Schweitzer, Doris - Zons, Alexander (Hrsg.)

Eßlinger, Eva - Schlechtriemen, Tobias - Schweitzer, Doris - Zons, Alexander (Hrsg.) 

Die Figur des Dritten

Ein kulturwissenschaftliches Paradigma

Hrsg. v. Eva Eßlinger,Tobias Schlechtriemen, Doris Schweitzer u. a.
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Produktbeschreibung zu Die Figur des Dritten

Auf der Bühne der Epistemologie kommt es im 20. Jahrhundert zu einer signifikanten Umbesetzung. Ins Rampenlicht der Theoriebildung tritt eine Gestalt, die bis dahin weitgehend zu einer Existenz off stage verurteilt war: die Figur des Dritten. Seither tummelt sich eine Vielzahl von zuvor eher randständigen Akteuren in den kulturwissenschaftlichen Theorien: Boten, Cyborgs, Parasiten, Rivalen, Trickster. Prominent wird der/die/das Dritte jedoch nicht allein in solchen Verkörperungen, sondern auch als theoretische Figuration: Kategorien wie third space, Hybridität oder drittes Geschlecht deuten auf eine neuartige Sensibilität für die Problematik von Grenzziehung und Unterscheidung. Der interdisziplinär angelegte Band bietet Lesern aus dem breiten Spektrum der Kulturwissenschaften einen Problemaufriß und Überblick über die Vielfalt von Figuren und Figurationen des Dritten.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 328 S.
  • Seitenzahl: 328
  • Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Nr.1971
  • Best.Nr. des Verlages: 29571
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 111mm x 23mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783518295717
  • ISBN-10: 3518295713
  • Best.Nr.: 27939206

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Auf weitere Ausarbeitung der hier versammelten Beiträge zum, wie wir lernen, sehr ergiebigen Thema der Figur des Dritten in Soziologie, Rechts- und Kulturwissenschaft, Ökonomie etc. hofft der Rezensent ja auch nur, weil ihm das Thema interessant genug erscheint. Dass die binäre Ordnung ausgedient hat, weiß Tobias Haberkorn allerdings längst. Darum ist er auch nicht von allen Aufsätzen gleich angetan. Manche kommen seiner Meinung über die Feststellung bekannter Sachverhalte nicht hinaus und verharren in der gebrauchsfertigen Denkfigur des Dritten, vielleicht einfach aus Platzgründen, mutmaßt der Rezensent. Ein ordentlicher Reader mit Überblickscharakter ist der Band für Haberkorn allemal, und wenn's um zeitgenössische Figuren wie den Trickster oder den Cyborg geht, kommt er sogar in den Genuss von hochaktuellen, anregenden Essays. Das ist doch eine Menge.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Am besten ist der Band dort, wo er zeitgenössische Figuren vorstellt, die so suggestiv sind, dass sie vorerst ohne schweres Theoriegerüst auskommen. Die Beiträge zu den Figuren des >Cyborg<, >Parasiten<, >Trickster< oder auch zur >Leihmutter< sind Essays auf der Höhe der Zeit.

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