Let's Make Money (tlw. OmU) - Diverse
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Diverse 

Let's Make Money (tlw. OmU)

Regie: Wagenhofer, Erwin; Musik: Neugebauer, Helmut; Buch: Wagenhofer, Erwin; Kamera: Wagenhofer, Erwin;
DVD
 
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Let's Make Money (tlw. OmU)

Kriege wie der im Irak werden um das flüssige Gold Erdöl geführt. Baumwollplantagen veröden in Afrika, nachdem die Böden Opfer von Monokulturen-Anbau wurden, Luxushotelbauten an der Mittelmeerküste verrotten, weil sie Spekulationsobjekte von Herren in feinem Zwirn sind, die in großen Büros der Finanzzentralen der Welt sitzen, und den Gewinn ihrer Investoren ohne Skrupel und Moral über alles andere stellen. Am Ende bezahlen es immer der so genannte kleine Mann oder die so genannte kleine Frau. "The best time to buy is when blood is on the streets": Nach seinem Doku-Hit "We Feed the World" legt Erwin Wagenhofer nach mit einem an aktueller Brisanz kaum zu übertreffenden Dokumentarfilm über die Art und Weise, wie findige Köpfe immer abstrusere Finanzierungsmodelle erfinden, um den Profit für einige wenige Privilegierte zu steigern. Dass er mit seinen spitzfindigen Betrachtungen, die er in beachtliche Bilder verpackt, von der Zeit längst überholt wurde, mindert die Wirkung des Films nicht. Für ambitionierte Videotheken.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Interview, Making of, Themen des Films, Audiokommentar, Schulmaterial (zum Download)


Produktinformation

  • Hersteller: EuroVideo
  • EAN: 4009750242247
  • Best.Nr.: 26391503
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 18.06.2009
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 02
  • Bildformat: 1:1, 85/16:9
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1
  • Gesamtlaufzeit: 103 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Alle Welt redet über die Finanzkrise - aber hat auch nur ein normaler Mensch da draußen verstanden, wie das Ganze wirklich zusammenhängt? Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer präsentiert mit "Let's make Money" den Versuch einer Entstruppung: Er lässt Bänker sprechen, Finanziers, Investoren, Journalisten, Beamte, Politiker, einfache Arbeiter. Selbst mischt er sich nie ein - er informiert, ohne zu kommentieren. Und so erklären die Akteure selbst, warum an der spanischen Mittelmeerküste so viele Wohnungen leer stehen oder wieso die USA an der Armut des Landes Burkina Faso Schuld sind. In knapp 100 Minuten werden einem dabei so unglaublich viele Fakten um die Ohren gehauen, dass man sich bei weitem nicht alles merken kann. In Bezug auf den Anspruch, den Riesenknoten namens globale Finanzwelt zu entwirren, scheitert Wagenhofer ergo. Doch dem Österreicher, der dereinst mit der Doku "We feed the World" auf sich aufmerksam machte, gelingt etwas anderes: mit einem Sammelsurium an ungerechten Wahrheiten zu erschüttern, zu schockieren, zu lähmen. Ein Verdienst, der - wenn auch nicht beabsichtigt - ein großer ist. Weil: Nur, wer sich über die Dinge aufregt, wird sie verändern wollen und können. (jul)Extras: Making-of, Entfernte Szenen

Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass die USA den Irak-Krieg nicht deshalb führten, um die Menschheit von einem grausamen Diktator zu befreien, sondern um die Herrschaft über die gewaltigen Erdöl-Ressourcen zu gewinnen. Denn das flüssige Gold hat dem gleichnamigen Edelmetall auf der Werte-Skala längst den Rang abgelaufen.

Trotzdem beeindrucken Erwin Wagenhofers Bilder der Gegensätze: Er bringt verödete Baumwollplantagen in Afrika und zu gigantischen Hotelruinen mutierte Spekulationsobjekte an der spanischen Mittelmeerküste in Zusammenhang mit den chromblitzenden Finanzzentralen in London, New York und Frankfurt. Dort sorgen mit allen Wassern gewaschene Herren in feinem Zwirn dafür, dass die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.

Nach dem Essen kommt das Geld

Nach seinem Doku-Hit "We Feed the World - Essen global" legt Wagenhofer nun nach mit einem an aktueller Brisanz kaum zu übertreffenden Dokumentarfilm über die Art und Weise, wie findige Köpfe immer abstrusere Finanzierungsmodelle erfinden, um den Profit für einige wenige Privilegierte zu steigern.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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Kundenbewertungen zu "Let's Make Money (tlw. OmU)" von "Diverse"

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Bewertung von Harry aus Umgebung Heidelberg am 24.08.2010 ***** ausgezeichnet
Sensationeller Film, der einige Beweggründe des Handelns
Neoliberaler Interessens-Gruppen erkennen lässt.

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