The Astronaut's Wife
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The Astronaut's Wife

Regie: Ravich, Rand; Darsteller: Depp, Johnny; Noonan, Tom; Theron, Charlize; Morton, Joe; DuVall, Clea; Murphy, Donna; Cassavetes, Nick; Eggar, Samantha; Grubbs, Gary; Brown, Blair; Musik: Clinton, George S.; Buch: Ravich, Rand; Kamera: Daviau, Allen;
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The Astronaut's Wife

Die NASA-Astronauten Spencer Armacost und Alex Streck führen im All Reparaturarbeiten an einem Satelliten durch, als plötzlich eine Explosion die Funkverbindung zur Erde unterbricht. Trotz schlimmster Befürchtungen der Bodenstation gelingt es, das Raumschiff sicher zu landen. Zunächst glücklich, ihren Mann wieder zu haben, bemerkt Jilian merkwürdige Veränderungen an Spencers Charakter. Sogar als die junge Frau mit Zwillingen schwanger wird, verbessert sich die Situation nicht - im Gegenteil, das Paar entfremdet sich zusehends... Inspiriert und in der Tradition von "Rosemaries Baby" und "Die Dämonischen" interessiert sich Regisseur und Drehbuchautor Rand Ravich bei seinem Spielfilm-Debüt weniger für aufwendige Effekte und oberflächlichen Thrill als für das Umschlagen absoluten Vertrauens in totale Furcht. Hohe und auch gekonnt gebotene Schauspielkunst war von den Protagonisten Johnny Depp und Charlize Theron gefragt. Weitere Pluspunkte dieses stilisierten Sci-Fi-Thrillers: das kalte Produktionsdesign von Jan Roelfs ("Gattaca") und die stimmigen Bilder von Allen Daviau ("E.T."). Anspruchsvolle Spitzenunterhaltung für die Fantasy- und Depp-Gemeinde.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Auf einer Expedition der NASA geschieht ein mysteriöser Zwischenfall: Der Astronaut Spencer Armacost (Johnny Depp) und sein Kollege (Nick Cassavetes) verlieren für ein paar Minuten den Kontakt zur Basis. Niemand weiß, was im All wirklich vorgefallen ist. Wieder zurück auf sicherem Erdboden und als Nationalhelden gefeiert, geschieht Seltsames: Spencers Kollege erleidet einen Hirnschlag, dessen Frau begeht Selbstmord. Auch Spencers schwangere Frau (Charlize Theron) bemerkt unheimliche Veränderungen an ihrem Mann. Eine fremde Macht scheint von ihm Besitz ergriffen zu haben...

Bonusmaterial

Trailer, Bio- und Filmografien der Stars, Produktionsnotizen, Interviews, Szenen von Set, Alternatives Ende, DVD-Rom


Produktinformation

  • Hersteller: Concorde
  • EAN: 4010324020185
  • Best.Nr.: 20121649
  • Artikeltyp: Film
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 7. November 2000
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 16:9/1:1, 85/4:3
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 105 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 18.11.1999

Und ewig glibbert Mutterglück
Der Mann an ihrer Seite: "The Astronaut's Wife" hat sich in der Geschichte umgeschaut

Wenn in einem Science-fiction-Film Routinearbeiten im Weltall angekündigt werden, weiß man, die Katastrophe steht unmittelbar bevor. Denn seine eigene Routine ist es, den Alltag zu unterbrechen und das Nachbarliche zu verfremden. Keine Handlung ist selbstverständlich genug, kein Ding zu unschuldig, als dass nicht das Sterben an ihm erprobt werden könnte. Während die beiden Astronauten nun auf der erdabgewandten Seite des Raumschiffs wie vorgeschrieben schrauben und basteln, bricht der Funkkontakt für zwei Minuten ab. Houston hat ein Problem. Als sich beide wieder melden, sind sie nicht mehr alleine in ihrem Körper. Etwas hat von ihnen Besitz ergriffen und schmuggelt sich unerkannt über die Erdgrenze.

Wird ein Film schon schlecht, wenn er einen schlechten Film zitiert? Den Handlungseinstieg von "The Astronaut's Wife" kennt man aus dem gnadenlos unambitionierten "Species II", wo die Einnistung noch sieben Minuten dauerte; auch die Aliens haben ihre Reproduktionszeiten offensichtlich inzwischen verbessert. Und doch gleichen …

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Kreuzt man "Rosemaries Baby" und "Die Invasion der Körperfresser", so könnte das Ergebnis aussehen wie der Scince-fiction-Thriller von Debütregisseur und Drehbuchautor Rand Ravich. Hauptdarstellerin Charlize Theron, die schon in "Im Auftrag des Teufels" eine "Rosemarie"-ähnliche Rolle innehatte, sieht darüberhinaus Mia Farrow mit ihrem raspelkurzen blonden Pixie-Haarschnitt zum Verwechseln ähnlich. Doch den Tiefgang und die latent beunruhigende Bedrohung des Vorbilds sucht man vergeblich. Dafür gefällt sich der Regisseur in stimmigen Bildkompositionen, die den Film nur bedingt tragen.

Statt die Gattin von Keanu Reeves mimt Theron diesmal die bessere Hälfte von Johnny Depp. Er verkörpert den NASA-Astronauten Spencer Armacost, der bei einer Satellitenreparatur im All gemeinsam mit seinem Partner Alex Streck (Nick Cassavetes, Son von John Cassavetes, dem männlichen Hauptdarsteller von "Rosemaries Baby") schwer verletzt wird, als der Satellit explodiert. In dieser Zeit bricht der Kontakt für zwei Minuten ab und etwas Unheilvolles geschieht. Was genau, läßt sich leicht erraten, doch der Film tänzelt endlos um das offensichtliche Szenario herum. Nachdem Spencer wieder genesen ist, bricht sein Partner tot bei einer Party zusammen und seine Frau begeht beim Leichenschmaus Selbstmord, nicht bevor sie Spencers Frau Jillian mitgeteilt hat: "Mein Mann hält sich in mir versteckt.".Spencer kündigt seinen Job und nimmt eine leitende Stellung in einem Rüstungskonzern an. Jillian wird mit Zwillingen schwanger und fühlt sich zunehmend von ihrem Mann isoliert, der ihr nicht mehr recht geheuer ist. Er scheint ihre Gedanken lesen zu können und legt ein zunehmend seltsames Benehmen zutage. Ein ehemaliger NASA-Arzt (Joe Morton) schürt Jillians latentes Mißtrauen mit bizarren Mutmaßungen, aber sie will ihm nicht glauben. Doch allmählich sieht auch sie ihren bevorstehenden Nachwuchs in einem anderen Licht.
Trotz abstrakter Stilisiertheit und einem oft surrealen Ambiente, das sich unerwartet und reizvoll in den realistischen Ton einschleicht, kann Ravich nur bedingt Spannung erzeugen. Selbst eine Enthüllung, daß Jillian vor Jahren bereits in psychiatrischer Behandlung war, da sie mit fürchterlichen Alpträumen zu kämpfen hatte, wird lediglich in den Raum geworfen und alsgleich entkräftet anstatt eine effektive Ambivalenz zu erzeugen. Die Story ohne nennenswerte Überraschungen bleibt zu vorhersehbar. Die Schauspieler, allen voran Theron mit einer nuancierten Performance, leisten Schwerstarbei,t den Zuschauer ins Geschehen einzubinden. Depp begnügt sich dabei mit einer Nebenrolle, aus der er das Beste macht. Interessante Kameraeffekte umfassen ein paar ausgefallene Perspektiven und eine Zeitraffer-Aufnahme, in der Lehrerin Jillian wie ein Fels in der Brandung im Schulgang steht, während die Kinder an ihr vorbeirasen. Trotz der hübschen visuellen Spielereien zeigte sich das US-Publikum reserviert. ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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