Sympathy for Mr. Vengeance (Uncut)
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Sympathy for Mr. Vengeance (Uncut)

Regie: Chan-wook, Park; Darsteller: Kang-ho, Song; Ha-gyun, Shin; Du-na, Bae; Ji-eun, Im; Bo-bae, Han; Se-Dong, Kim; Dae-yeon, Lee; Musik: Uhuhboo Project; Buch: Chan-wook, Park; Yong-jong, Lee; Jae-soon, Lee; Mu-yeong, Lee; Kamera: Byung-il, Kim;
DVD
 
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Sympathy for Mr. Vengeance (Uncut)

Um seiner Schwester die dringend nötige Nierentransplantation zu finanzieren und nachdem er bereits eine eigene Niere ohne Gegenleistung an die Organmafia abtrat, beschließen der taubstumme Ryu und seine aufgeweckte Anarchistenfreundin, die kleine Tochter eines reichen Unternehmers gegen Lösegeld zu entführen. Als das Mädchen in seiner Obhut durch ein Unglück ums Leben kommt, zieht dessen Vater alle erlaubten wie unerlaubten Register, um die Verantwortlichen für den Tod seines Kindes büßen zu lassen. Schmerz überträgt sich selten so nahtlos von der Leinwand bzw. dem Bildschirm auf den Betrachter wie im Falle der Filme des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook ("Joint Security Area"). Nachdem im Vorjahr "Oldboy" neue Maßstäbe im Rachedrama setzte, kommt jetzt mit einiger Verzögerung der ebenfalls mit haarsträubenden Vergeltungsmaßnahmen bis zum Reisrand gefüllte Vorgänger auf den deutschen Markt, um allen Freunden des eleganten Kunstkriminalfilms den Magenhieb der Saison zu bescheren.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Der taubstumme Ryu hat nur ein Ziel vor Augen: er will seiner schwerkranken Schwester eine Nierentransplantation ermöglichen. Doch er muss einsehen, dass er dies auf legale Weise nicht erreichen wird. Ein Deal mit einer kriminellen Bande von Organhändlern soll das Leben seiner Schwester retten, aber die Gangster haben nur ihre eigenen Interessen im Sinn und stehlen ihm sein Geld. Als letzten verzweifelten Schritt plant er eine Kindesentführung. Doch dies erweist sich für ihn als ein weiterer, äußerst fataler Fehler…

Bonusmaterial

Trailer, Wendecover


Produktinformation

  • Hersteller: 3L
  • EAN: 4049834003517
  • Best.Nr.: 32793943
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 17. März 2011
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Koreanisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 116 Min.
Park Chan-wook, dessen Beitrag auf der Berlinale 2002 "Joint Security Area" ihn über den asiatischen Kontinent hinaus Anerkennung einbrachte, meldete sich dieses Jahr in Berlin beim Forum zurück: Mit "Sympathy for Mr. Vengeance" weist sich der koreanische Filmemacher nicht etwa als Eintagsfliege aus, sondern als großes Talent, mit dem man weiterhin im internationalen Festivalzirkus und hoffentlich auch in deutschen Kinos rechnen muss.

Was mit zu Tränen rührender Briefverlesung im Radio und trockener, schräger Situationskomik bei der Beobachtung eines jungen Liebespaares beginnt, artet unaufhaltsam in eine Tragödie griechischer Tragweite aus, die in einem Blutbad endet, das allen Protagonisten das Leben kostet.
Dabei spart der versierte Filmemacher weder an schwarzem Humor noch an roter Farbe (sie fließt literweise) und Schockmomenten, aber auch nicht an Sympathie für seine Figuren, die er nicht nur als eindimensionale Pappkameraden zeichnet. Die kaum erträgliche Brutalität mancher Szenen tariert Park Chan-wook mit leisen, auch poetischen Momenten aus.
Humor, Poesie und Gewalt der originellen Story, die sich aus einer Vielzahl von Versatzstücken bedient, die plattesten TV-Movies wie in kleineren Dosen großen Kinowerken entnommen sind, werden durch die gewählten, ungewöhnlichen Bildausschnitte und Kameraperspektiven in üppigem Cinemascope noch verstärkt.
In der Geschichte geht es um eine todkranke Schwester, die zum Überleben eine Niere braucht, ihren aufopferungsvollen, arbeitslos gewordenen Bruder Ryu, der sich mit Organhändlern einlässt und taubstumm ist - Aufhänger für poetische, komische und todtraurige Momente - und dessen Freundin, eine selbst ernannte Terroristin. Die beiden entführen die kleine Tochter eines Firmenbosses, um Geld für die Operation der Schwester zu besorgen. Doch das Mädchen, um das sich die Entführer rührend kümmern, ertrinkt, weil Ryu ihre Hilfeschreie nicht hört. Der verzweifelte Vater schwört Rache.
Ab diesem Moment ahnt der Zuschauer, dass es kein Happy End mehr geben kann, dass es so drastisch wird, allerdings auch nicht. Alles nimmt die denkbar schlimmste Wendung bis zum bitterböse-ironischen Ende des Rächers Mr. Vengeance. hai.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag