Jedes Jahr sterben und verschwinden Menschen in Eis und Schnee.
Aber dieses Mal sind es nicht der Schnee und die Kälte die die
Anzahl der Vermissten in die Höhe treibt.
Gemeinsam mit seiner rebellischen Teenie-Tochter Emmy (Danielle
Chuchran) unternimmt Jim Harwood (John Schneider) eine Expedition
in die raue aber auch idyllische Wildnis der kanadischen Berge.
Dort wollen sie seltene Tierarten beobachten, und Jim hofft in der
Einsamkeit die schwierige Vater-Tochter-Beziehung zu entspannen.
Doch auch nach mehreren Tagen haben sie noch keine Tiere gesehen.
Als Jim den wahren Grund herausfindet, warum in dem Gebiet offenbar
alle Tiere verschwunden sind, bleibt keine Zeit mehr zu fliehen.
Eine bislang unbekannte Kreatur hat schon ihre Fährte aufgenommen,
um ihren furchtbaren Hunger zu stillen. Eine fesselnde
Verfolgungsjagd beginnt, und treibt Vater und Tochter an ihre
geistigen und körperlichen Grenzen.
Wie jedes Jahr im Winter zieht Tierforscher Jim mit seinen Studenten hinaus in die Rocky Mountains, um das Leben der lokalen Wildpopulation zu studieren. Dieses Jahr aber sind zwei Dinge anders als sonst: Erstens ist Jim rebellische sechzehnjährige Tochter Emily mit von der Partie (und macht prompt den männlichen Studiosi schöne Augen). Zweitens fehlt von größeren Wildtieren rätselhafterweise jede Spur. Dafür verschwinden grußlos mehrere Wintersportler. Als Jim nach den Gründen forscht, macht er eine beunruhigende Entdeckung. Ein blutgieriger Schneemensch stapft durch den lichten Tann von Hinterwald und macht mit Snowbordern wie Zoologen kurzen Prozess in diesem zur Abwechslung mal hell und aufgeräumt wirkenden Monsterfilm der gehobenen Fernsehfilmpreisklasse. Der offenbare Mensch im Zottelkostüm in der Titelrolle wirkt trotz gewissem Trashfaktor überzeugender und gruseliger als die meisten seiner CGI-Kollegen, dazu wird mehr oder minder komisch Generationen- und Geschlechterkampf in der Skihütte gereicht. Für Horrorfreunde okay.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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